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"Onlive" Zukunft der Spielekultur

Nette Idee. Wenn man sich due Artikel so durchließt, scheinen viele Redakteure eine Menge zu "prophezeien", bis hin zum Ende der GrafikkartenIndustire, zumindest des High End markts... ...das halte ich alles für ziemlich gewagt und solche Thesen gab es schon ziemlich viele und die meisten waren falsch. In dem Fall ist es eine Art Thin Client Konzept, die Idee ist uralt und doch gerade brandaktuell weil...

...Im Grunde ist OnLive Cloud Computing für Spiele. Und Cloud Computing ist schließlich im Trend:cool_alt:

Ich schreib den Post auch auf nem Laptop, mit dem ich dann crysis zocken könnte - horray!

Was mich etwas stutzig macht: wie sieht die Performance von dem Service in der "Rush Hour", zum Beispiel ~20Uhr in Mitteleuropa aus, wenn einigermaßen viele mitspielen?
Einen Vergleich liefert bisher Steam - Steam bricht regelmäßig zusammen oder bekommt Probleme mit der Serverbelastung, wenn ein neues Spiel oder eiene neue beliebte Demo rauskommt. (Soll net heißen, dass Steam schlecht ist, ich benutze das sleber und bin großteils begeistert)
 
OnLive - Nie mehr Graka-Updates: Cloud-Computing rendert euer Lieblingsspiel in 720p

Crysis in maximalen Details auf eurem alten Notebook? Kein Problem dank OnLive.

OnLive benutzt Cloud-Computing, ihr steuert von zu hause und bekommt ein "Video" in 720p bei 60 fps zu euch nach hause gestreamed. Läste Grakahardwareupdates entfallen.

720p60 bei 5mbit Internetverbindung
7 Jahre in der Entwicklung
Per Software-Client am PC/MAC
via OnLive-Micro-Konsole am Fernseher
alle großen Publisher dabei
umfangreiche (Live)Zuschauerfunktion
community funktionen, voice+video-chat
optionales OnLive-Gamepad
geplant für Winter 2009 erhältlich


Ich find es eine gute Idee mal sehen was bei rauskommt und wie teuer der Service ist.

Quellen & Mehr Infos:
Gamasutra: http://www.gamasutra.com/php-bin/news_index.php?story=22875
Shacknews: http://www.shacknews.com/onearticle.x/57804
IGN: http://uk.pc.ign.com/dor/articles/9...deo-demo/videos/onlive_demostream_032309.html
Welt.de: http://www.welt.de/webwelt/article3434901/Videospiele-stehen-vor-ihrer-groessten-Revolution.html

Videos:
Gametrailer Interview OnLive Teil 1: http://www.gametrailers.com/player/47079.html
Gametrailer Interview OnLive Teil 2: http://www.gametrailers.com/player/47081.html
OnLive Video-Bedienoberfläche: http://uk.pc.ign.com/articles/965/965535p1.html

Offizielle Seite in ca 8 Stunden: http://www.onlive.com/
 

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Als erstmal schon geil. Da werden wir den fotorealismus schnell erreichen, wenn am Ende der Leistung übelst mächtige High End Systeme großer Firmen stehen. Es gibt keinen Aufrüstwahn mehr, und braucht sich niemals um die Leistung sorgen machen. Einfach High End Gaming ohne Kompromisse für jeden.

Da hat man dann z.B. auf nem Handy Fotorealistische Grafik. Das "Ziel" währe erreicht. IMHO ein großer durchbruch, wenn das Standard ist.

Nahezu unedliche Leistung auf den kleinsten Geräten. Das ist ZUKUNFT wie im Film!!!


Jetzt kommt leider die Kehrseite. Mit meinem DSL Light komm ich da nicht weit...
Erstens hab ich nur 48 kb/sec download und nen Ping von bis zu einer Sekunde.


Aber auf der anderen Seite...Warum nicht einfach nen TV Standard entwickeln, der auch Eingabebefehle an den Sender zurücksendet. Für HDTV 1080p reichts ja auch wunderbar. Und... ja, das währs doch.

Jetz fällt mir ein, dass der Entwickler von Pong auf nem TV Gerät Punkte hin und her bewegen wollte, die vom Zuschauer gesteuert werden. Mit der Idee ging er zu TV Sendern, die seine Idee aber ablehnten. Aber dann wurde ein Gerät für jedermann entwicklet - Spielekonsole PC etc. (So oder so ähnlich^^)

Im grunde war die Idee vom Cloudcomputing (über TV Sender) schon in der Urzeit der Spieleentwicklung da. Also schon bevor man sich die Rechenleistung direkt neben das Anzeigegerät gestellt hat. :D


Wenn mans so sieht, sind teure PCs und Konsolen NICHT die Zukunft, sondern nur eine übergangslösung zum Cloud Compting. :eek: :eek:
Das verändert jetzt komplett meine Perspektive zur gesamten IT Technik.
 
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AW: OnLive - Nie mehr Graka-Updates: Cloud-Computing rendert euer Lieblingsspiel in 7

Setzt sich „OnLive“ mit seiner Idee durch, dürfte das die gesamte Branche umkrempeln – und Opfer fordern. Denn kein „OnLive“-Kunde benötigt mehr teure Prozessoren von Intel oder schnelle Grafikkarten von ATI und nVidia. Spielkonsolen von Sony, Nintendo oder Microsoft wären überflüssig, ebenso wie Einzelhändler, die Spiele auf DVD oder Blu-ray verkaufen. Lediglich im Rechenzentrum des Online-Dienstes würde die teure Hardware noch benötigt.
Quelle: Welt.de

Sorry, aber ich spiel ein Spiel lieber mit niedrigen Frames und tun den Menschen dabei was gutes als das ich flüssig spiele aber weiß, dass viele viele menschen durch den dient um ihren Job bangen müssen..
 
AW: OnLive - Nie mehr Graka-Updates: Cloud-Computing rendert euer Lieblingsspiel in 7

Uepsilon schrieb:
Sorry, aber ich spiel ein Spiel lieber mit niedrigen Frames und tun den Menschen dabei was gutes als das ich flüssig spiele aber weiß, dass viele viele menschen durch den dient um ihren Job bangen müssen..

Blödsinn!

Das Bereiche oder Berufe unnötig werden und aussterben hat es schon immer gegeben, bzw. gibt es ständig durch Automatisierung etc.

Es wird halt eine Umverteilung geben in andere Bereiche.
Kurzfristig mag es schädlich sein, aber langfristig heisst das Fortschritt!
 
AW: OnLive - Nie mehr Graka-Updates: Cloud-Computing rendert euer Lieblingsspiel in 7

Meine Prognose: Wird sich nicht im großen Rahmen umsetzen ;Q
 
AW: OnLive - Nie mehr Graka-Updates: Cloud-Computing rendert euer Lieblingsspiel in 7

Spannend. Nur ohne gute Internetanbindung ist die Idee auch Essig, oder kann sich jemand mitten beim spielen das hier vorstellen? :D --> Pufferung..., Pufferung...

Connection lost. :-p
 
AW: OnLive - Nie mehr Graka-Updates: Cloud-Computing rendert euer Lieblingsspiel in 7

Threads zusammengeführt.
 
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Ich frag mich wie das gehen soll, wenn zig Leute irgendein Spiel spielen. Ich brauche ja pro Spieler mindestens einen individuellen Computer, der die jeweilige Szene berechnet. Somit ist doch an "cloud computing" schon mal gar nicht zu denken. Wieviele Rechner wollen die denn aufstellen?
 
Ich bezweifle auch, dass sich das im großen Maße ausbreiten wird. Privatuser werden wohl weiterhin auf einen eigenen Rechner zurückgreifen, für Internetcafes etc. wäre sowas natürlich nicht schlecht.
Außerdem fehlt die Konkurrenz, Neuerungen und Innovationen wirds also wohl kaum geben - wozu auch, wenn kein Konkurrenzdruck da ist?
 
Da würde das Wort Flatrate bei der benötigten Bandbreite die angegeben ist bei vielen wohl eine ganz neue Bedeutung bekommen :D
 
Eben. Wenn da schon vom ende der PCs und Konsolen fabuliert wird, dann muss man schon lachen.

Wenn überhaupt, dann geht das System nur auf mit speziellen (abgespeckten?) Versionen, wo Zugriffe gut parallel ablaufen können. Genauso ist es fraglich, ob man PS3 und Xbox360 Hardware in Massen dort stehen hat. Zumal erstens die Bandbreite für 720p enorm sein muss und zwar dauerhaft, für alle User, unabhängig von der Spielesituation und weiterhin auf Eingaben vom Controller verzögert hin und her übertragen werden. Burnout oder Ego-Shooter mit dem System? Wohl kaum.

Dazu kommen die angesprochenen Engpässe am Abend und Wochenende.

Ich mein Cloud Computing etc. schön und gut. Wenn die Sache tatsächlich schon seit 7 Jahren in Entwicklung ist, dann hat es alle Hypes schon mit gemacht. Und bis heute hat sich der ThinClient übers Internet quasi immer nur durch schöne Worte bemerkbar gemacht. Cloud Computing ist überhaupt der erste Ansatz, der halbwegs funktioniert und angenommen wird, wenn es um verteiltes rechnen geht. Und selbst das ist mehr eine flexible Möglichkeit Rechenzeit zu kaufen.

Nein, bei allen schönen Worten in der Pressemeldung, aber hier wird versucht Investoren zu gewinnen, nicht ein bestehendes Ökosystem per Internet nutzbar zu machen. Es würde schlicht nicht effektiv und preisgünstig gehen.

Und ob sich die Soft- und Hardwarehersteller tatsächlich dauerhaft von Mietversionen ernähren wollen, wie mal dahingestellt. es wäre eine Alternative für Casual Games, mehr sehe ich da nicht nicht. Und nicht mal alternative Dinge wie mit der Wii sind möglich und damit hinkt man jetzt schon in diesem Markt meilenweit zurück.
 
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Es wird erzählt, dass Crysis extrem flüssig auf einem MacBook lief. Also ich bin mal auf die ersten unabhängigen Berichte/Tests gespannt. Kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, wie das wirklich laufen soll.

Weiterhin soll man scheins jedes Game einzeln mieten. Hm, das sieht mir eher aus wie eine Gelddruckmaschine anstatt Revolution. Was ist mit Modding? Wie lange werden Games verfügbar sein? Nach 5 Jahren ausgefiltert, da altes Eisen? Das klingt alles schon sehr zentralisiert und der User gibt sämtliche Kontrolle aus der Hand. Wenn das mal nicht Vielen sauer aufstößt.
 
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Ich zitiere mal was http://www.shacknews.com/onearticle.x/57804

OnLive's proprietary compression technology boasts a lag time of less than one millisecond in testing, and early reports indicate that the service delivers on this front. Gamasutra notes that OnLive has worked directly with cable and internet providers to eliminate packet loss.

Und dann frage ich mich doch wie Kompression Responsezeiten verringern soll. Ja, der Provider kann ein bisschen dran drehen, aber eine packet loss zu verhindern und gleichzeitig möglichst schnell reagieren und das bei tausenden Verbindungen gleichzeitig, die eben mindestens 5Mbit pro Stream verbrauchen? Davon abgesehen kostet Kompression des Videostreams eben auch Zeit. Es sei denn man reduziert die Qualität. Alle DVB Kunden dürften die Blockartefakte und Bildausetzer kennen. Speziell im Kabelnetz wird auf den "billigen Plätzen" gerne mal Bandbreite gespart.

Und mag man den Text noch so interpretieren, dass die Video-Ausgabe gemeint ist, so muss doch auch das Signal des Spiele-Controllers hin und zurück transportiert werden. Und hoffentlich surft dann nicht jemand gerade nebenbei am selben Anschluss... Alle Verzögerungen eingeschlossen dürfte man den Lag schon recht schnell merken.

Je mehr man davon liest, desto skeptischer muss man sein. Das einzige was mich bisher beeindrucken könnte, wenn es denn stimmen sollte, dass die Firma einen Videostream ohne Puffer (denn das Spiel läuft ja in Echtzeit) in weniger als 1ms komprimieren und dekomprimieren und dazu noch durchs Netz jagen möchte. Zum Vergleich H.264, quasi der HDTV-Kompressionsstandard würde dafür mindestens 20MBit/s benötigen und das ist eigentlich schon recht effizient (und braucht entsprechende Rechenkapazität).

Schon diese Aufgabe zu lösen, wäre gigantisch. Der Codec (und das Protokoll), der das bewerkstelligt, wohlgemerkt auch noch ohne Kompressionsverlust in 720p und mit 60 Bildern pro Sekunde, zudem ja wohl mit Ton, dürfte Milliarden wert sein. Mit brachialer Rechenleistung alleine ist es nicht getan, wenn man tausende User gleichzeitig erreichen will.

Sorry, das ist so unglaublich, je länger man sich das anschaut. Bis Winter 2009 soll es ja noch dauern. Mal schauen wann die Blase platzt. ;)
 
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Der letzte Satz trifft es auf den Kopf. Also entweder die Kerle haben wirklich abartiges geleistet (wie auch immer) oder das ganze Projekt geht als ein weiterer legendary Fail in die Geschichte ein. ;)
 
Auch wenn Sie einen Mega Komprimierung erschaffen haben sollten ändert das nichts an den Latenzen die schon bei schnellen Leitungen bei gut 50ms liegen und das bei Servern die nicht all zu weit weg sind (Köln-Amsterdam).

Wenn ich nur an die WM2008 denke, da hatte ich schon T-Entertain da ging um uns in andren Wohnungen ein Jubelgeschrei los wo wir noch gute 10-15 Sekunden auf das Tor warten mussten. Ich schätze mal das hat sich aus der Latenz + Lokalen Buffer + Kompremirung bei der T-Com zusammengesetzt. Aber viel andres ist ja auch nicht zu erwarten bei so einen Spiele Service ausser das die warscheinlich keinen Buffer haben werden sondern einfach alles wegfallen lassen was nicht in der richtigen Reihenfolge ankommt UDP.

Dann wiederum frag ich mich ob nicht auch T-Entertain mit UDP funktioniert hmm - müsste mal nachlesen was es mit der Verzögerung auf sich hat.
 
Kommt mir irgendwie bekannt vor... evtl. sagt ja jemanden von euch "StreamMyGame" was. Das gibt es schon seit mindestens 1 Jahr. Wird auch immer weiter verbessert. Das ist quasi das Selbe, nur das man das Spiel auf seinem gaming Rechner berechnen lässt und auf seinem z.B. Notebook zockt. Ich hab das zuhause im Lan ausprobiert....

--> Grafik verwaschen und unscharf (Kanten & Texturen)
--> Das Bild schwimmt der Maus hinterher...

Und das im Lan.... Naja, ich bin mehr als skeptisch das man damit einen Shoter (am besten noch einen Wettkampfshoter) den man bei >40FPS spielt in gewohnter Qualität zocken kann. Wünschenswert wäre es, aber...
 
Und vor allem der Empfänger ist Klasse. Schon mal versucht auf einem weniger potenten System ein 1080p Video laufen zu lassen? Selbst wenn die Spiele per Videostream angezeigt werden, brauchst du immer noch einen Client, der das Signal an den TV/Monitor weiterreicht.

Angesichts der wundervoll umfangreichen Ausführungen von HappyMutant ist das für mich alles nur noch eine Lachnummer. Es gibt einfach zu viele Ecken und Kanten an denen man zweifeln muss. Und die werden nicht für alle der angesprochenen Probleme eine Lösung gefunden haben.

Und es wurde hier schon mal angesprochen, aber ich möchte es gern noch mal wiederholen. Die erfinden also eine bahnbrechend neue Technologie (denn mit den Lösungen bisher, ließe sich soetwas nie und nimmer realisieren) und dann gehen die auf den Markt der Kleinstkunden/Privatanwender und zielen auch nur auf Spieler? Schön dämlich!
 
@masterburner:
ich bezweifel das konzept einfach grundlegend. zum einen kann ich mir nicht vorstellen das die serverfarmen potent genug wären um eine breite kundschaft zu versorgen, zweitens das die leistung derer und der leitungen ausreicht um das verlustfrei zu realisieren (denn selbst mit ner verzögerung von x-millisekunden ist das immernoch ein unterschied zu direkter eingabe an heimischer konsole - von paketverlusten oder disconnects ganz zu schweigen) und so weiter.
wenn die ganze welt konstant und stabil miteinander verbunden wäre mit ausreichenden serverfarmen überall auf der welt (und von jedem aus in unmittelbarer nähe), wäre das was anderes. aber es gibt einfach zuviele bereiche die nicht bzw. nur mangelhaft mit bandbreite versorgt sind und damit sprech ich noch nichmal latenzprobleme an oder die datenmenge (man stelle sich vor der server sitzt in den USA oder australien oder sonstwo und das bei nem egoshooter? ja neee, is kla).
also selbst wenn das system gut laufen könnte, ist das einfach "noch zu früh" und "zu unüberlegt".
 
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