Auch wer nicht genau hinsieht, wird ziemlich schnell erkennen, dass Xigmatek bis auf einige Änderungen das Skelett des CM 690 von Coolermaster verbaut.
Und meistens sind das positive Änderungen.
Im Gegensatz zum Coolermaster sitzen die Festplatten fest und gut entkoppelt in Schienen aus Metall. Für die Netzteilbelüftung liegt ein Staubfilter bei und die Lüftersteuerung mit Slotblende und drei Lüfteranschlüssen dürfte für die meisten Konfiguration ausreichen.
Nicht so schön ist die recht billig wirkende Plastikverkleidung; insbesondere die der Front. Das steht in einem recht krassen Kontrast zu dem eher edel wirkenden Innenraum. Optisch ist fast alles einheitlich in schwarz gehalten. Warum man allerdings schwarze Schrauben verwendet, dafür aber unlackierte Nieten, erschließt sich mir nicht.
Negativ ist die schlechte Steckkartenbefestigung, die oft aus der Fassung rutscht und nicht mal Soundkarten sicher fixieren kann. Die verbauten Lüfter scheinen nicht die gleiche Qualität wie die Retail-Xigmateks zu haben und klackern recht laut.
Wie bei Gehäusen dieser Preisklasse üblich münden das Fehlen weiterer Staubfilter und die vielen Belüftungslöcher in einen Albtraum aus Staub.