PC schaltet sich nach dem Einschalten der Steckerleiste an und aus

Solange Geräte die EN 61000‑4‑5 erfüllen, was sie müssen damit sie verkauft werden dürfen, sind sie technisch in der Lage die so gerne als Begründung genannte "Einschaltstromspitze" auszuhalten bzw problemlos ab zu können.
Eingangsfilter, Varistoren, NTC‑Widerstände und weitere Sicherungselemente stellen sicher, dass es zu keinem Schaden kommt.
 
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cartridge_case schrieb:
Wo ist der Beweis, dass die Netzteile das nicht abkönnen?

Vielleicht einfach mal den Artikel auch lesen, den ich verlinkt habe? Denn:

cartridge_case schrieb:
Artikel von 2010 und es geht um Blitze.

Nein, tut es nicht. Hättest Du auch gemerkt, wenn Du mehr als die ersten paar Sätze gelesen hast. Ich zitiere:

Bemerkenswert bei der Messung während eines Schaltvorganges ist, dass zwischen Neutral-Leiter und Erdpotential hohe Spannungsspitzen von bis zu 4 kV auftreten, obwohl nur der aktive Leiter geschaltet wird. Auf dem aktiven Leiter entstehen Spannungsspitzen von 6 kV und mehr. Die Messung verdeutlicht, dass Geräte nicht nur durch Spannungsspitzen über die aktiven Leiter beeinflusst werden können. Auch über den Neutral-Leiter und den PE-Anschluss können Überspannungen bei einer Schalthandlung in ein Gerät und somit an die Elektronik gelangen. Schutzgeräte wie „Maintrab“ oder „Blocktrab“ berücksichtigen für einen optimalen Schutz stets alle Leitungen eines Gerätes. Jede Spannungsspitze wird somit auf geräteverträgliche Werte von unter 1,5 kV in jedem Leiter begrenzt.


Nun sollten 230 V-Geräte Spannungsspitzen zwischen 1 und 2,5 kV vertragen - entsprechend der Überspannungs-Kategorie. Aber durch gleichzeitiges Schalten von Endgeräten - etwa Leuchtenbänder, Computer und Drucker - können Spannungsspitzen überlagert werden und auf ein Vielfaches von 2,5 kV anwachsen. In diesem Fall wird die Elektronik in einem Gerät in Bruchteilen von Sekunden zerstört.


Nun soll keinesfalls der Eindruck entstehen, dass jedes Schalten von Geräten massive Störungen nach sich zieht. Langzeitmessungen haben ergeben, dass im Schnitt die Spitzenwerte von Spannungen in einer 230 V-Stromversorgung von 2,5 bis 6 kV reichen. Für die zerstörende Wirkung sind das gleichzeitige Auftreten von Schalthandlungen sowie die Dauer der Spannungsspitze verantwortlich. Detaillierte Informationen zu Spannungsspitzen und Häufigkeit hierzu finden sich in der DIN VDE 0184.

Die entscheidenden Passagen und die passende DIN VDE Norm dazu fett markiert.

Und was spielt es für eine Rolle, ob der Artikel von 2010 ist? Glaubst du die Physik hat sich seither verändert? :rolleyes:
 
@cartridge_case
Das hat damit rein gar nichts zu tun. Es steht alles im Link. Diskussion beendet, weil Off-Topic.
 
MaverickM schrieb:
Beim Einschalten der Steckerleiste erzeugst Du eine Spannungsspitze, die das Netzteil abfangen muss.
Nein. Es gibt, bedingt durch die Stützkondensatoren, einen höheren Einschaltstom. Spannungsspitzen können bei nicht ausgeführten Schutzschaltungen beim Abschalten entstehen. Hier sind die vorhandenen Induktivitäten verantwortlich. Bei Schaltnetzteilen sind diese aber im Gegensatz zu herkömmlichen Trafos relativ gering. Hierzu sei auf das Induktionsgesetz verwiesen:

u(t)=L*(di/dt)

Da der Strom an einer Induktivität nicht sprunghaft ansteigt, gilt dieses jedoch nur im Abschaltmoment.

Da man in Deutschland eine CE Zertifizierung braucht, muss man sich bezüglich Strom- und Spannungsspitzen keine Gedanken machen.
 
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MaverickM schrieb:
Diskussion beendet, weil Off-Topic.
Und Unsinn.

Das ist die Physik der Vorkriegszeit.
Den zutreffenden Krieg kannst Du Dir aussuchen.

Alle Schaltnetzteile sind gegen hohe Einschaltströme / spannungen auf der Primärseite gesichert durch Varistoren etc.

Die Sekundärseite wird mit einer Anlaufschaltung im Sekundenbereich hochgefahren.
Da gibt es erst recht keine Spannungsspitzen.

Wenn doch, zeige mal bitte wo:

Schaltnetzteil.jpg
.
 
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Hallo zusammen,

@Maggie2
Maggie2 schrieb:
Wenn sie dann wieder einschalte, geht der PC kurz an und dann wieder aus.
Liest sich für mich wie wenn das Netzteil was abbekommen hat. Ganz eindeutig. Leih dir mal bei einem Kumpel eines aus, das ist schnell Ein- / Ausgebaut und danach bist du erheblich schlauer.

Ansonsten geh mal hin und klemm die Leiste ganz ab und mach den Stecker vom Netzteil einfach mal in eine normale Steckdose. Dann siehst du auch wie er sich verhält. Wenn er dasselbe Prozedere an der normalen Steckdose abspult ist das Netzteil hinüber.

Solche Fälle hatte ich jedenfalls schon. Und wie gesagt, es liest sich ganz genauso.

So long...
 
skyhigh24 schrieb:
Lage die so gerne als Begründung genannte "Einschaltstromspitze" auszuhalten bzw problemlos ab zu können.
Will mal so sagen: Diese Stromspitze macht mir wahrlich kein Kopfzerbrechen - bzw. meiner Brennenstuhl-Leiste.😅
Dennoch überlege ich mir neben der USV für mein NAS noch eine USV für meinen PC anzuschaffen.
Schließlich gibt es seit "Speicher-Integrität" keinen hybriden StandBy mehr.
...und irgendwie habe ich mich an das "Ratzfatz-Aufwachen" aus dem StandBy echt gewöhnt. Obschon das "Ruhezustand-Aufwachen" auch recht zügig geht.
Anyway.... sorry für mein Offtopic.
MaverickM schrieb:
Nein, tut es nicht. Hättest Du auch gemerkt, wenn Du mehr als die ersten paar Sätze gelesen hast.
Nix für Ungut, Maverick - aber dem Fragesteller geht es genau um Jenes, wie man direkt im ersten Satz seiner Frage lesen kann.
Bedeutet im Umkehrschluss, dass die Geschichte mit den Spannungspitzen eine tolle Antwort auf eine andere Frage gewesen wäre, wie es Herr Balder auszudrücken pflegte. 😉
 
@Luxmanl525 - Habe das Kabel jetzt mal in eine Steckleiste ohne Schalter gesteckt, genau das Selbe. Also könnte das Netzteil kaputt sein?
 
Hallo zusammen,

@Maggie2
Maggie2 schrieb:
Also könnte das Netzteil kaputt sein?
Mit hoher Sicherheit ist das Netzteil im Eimer. Zur letzten Sicherheit könntest du dir von einem Kollegen / Freund / Bekannten eines Ausleihen. Aus- / Eingebaut ist sowas ja schnell. Und sollte auch keine Probleme machen normalerweise, wenn man nicht grade 2 Linke Hände hat.

Für den Fall daß du noch Garantie haben solltest, würde ich die entsprechenden Schritte einleiten.
Maggie2 schrieb:
M. E. war das schon immer so. Allerdings ist der PC von einem Händler gebraucht gekauft.
Der Rechner hat sich also schon so verhalten, als du die Steckerleiste noch gar nicht in Gebrauch hattest? Also Sorry, etwas ausführlicher solltest du die Dinge schon hier mal darlegen.

Es würde einiges erleichtern. Außerdem sehe ich grade nirgends, welches NT das überhaupt ist und auch was dazu gehört.

So long...
 
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Maggie2 schrieb:
@Luxmanl525 - Habe das Kabel jetzt mal in eine Steckleiste ohne Schalter gesteckt, genau das Selbe. Also könnte das Netzteil kaputt sein?
Wie wäre es, wenn Du mal direkt an einer Wandsteckdose testest!
 
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Hallo zusammen,

@cartridge_case
cartridge_case schrieb:
Wie kommst du drauf? Seit wann schalten Netzteile PCs ein und aus?
Bevor sie zur Gänze den Abflug machen und im Fall des Falles auch noch andere Teile mit sich nehmen. Kannst ja gerne mal alleine schon im Forum nach solchen Fällen Ausschau halten.

@Maggie2

Geh endlich mal hin und laß alles weg zwischen dem Netzteil. Das Kabel vom NT weg gehend direkt an die Steckdose! Also wie der Kollege über mir schon treffend anmerkte, direkt an die Steckdose in der Wand!

So long...
 
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Hallo zusammen,

@Maggie2

Dann stell doch zum Geier nochmal die Mühle um! Du machst es einem aber echt nicht einfach!

Und leg mal hier die Komponenten usw. dar. Welches Netzteil und die sonstigen Komponenten. Bin sowieso schwer irritiert daß sonst noch niemand danach gefragt hat.

So long....
 
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