PCIe Cache Modul - Gibt es sowas?

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0815unknown

Gast
Wer sich noch an die Anfänge der Sockel 7 Zeit erinnern kann weiß, es gab damals auf einigen Mainboards einen Slot für ein zusätzliches Modul das L3 Cache für die CPU (überwiegend Pentium 1) bereitgestellt hat.
Ich suche etwas vergleichbares, wenn auch nicht gleiches.
Genauer gesagt, die Funktion "Readyboost", die einen USB Stick missbraucht um Datenträgerzugriffe zu beschleunigen, ist zwar ansich eine nette Sache, aber auch nur halbwegs befriedigend.
Gibt es ein PCIe Modul mit vergleichbaren Kapazitäten wie USB Sticks auf Basis von Flash oder RAM, die dazu dienen nicht nur Datenträgerzugriffe zu beschleunigen sondern dem ganzen System unter die Arme greifen?
Ich meine mal von solchen Modulen gehört zu haben als es PCIe noch nicht gab, das muss etwa zu den Anfängen der Sockel A Zeit gewesen sein.
Damals basierten die Module auf DDR-I Speicher.

Und nein, ich beabsichtige nicht auf SSDs umzusteigen, die sind nur eine Teillösung und derzeit dafür noch zu teuer.

Ich suche eigentlich nur über den PCIe Bus angebundenen schnellen Speicher mit hoher Kapazität der ausschließlich als Cache dient.
Mehr RAM ist vermutlich auch nicht die richtige Lösung, der war bei mir praktisch noch nie voll belegt und dennoch habe ich schon alleine mit Readyboost einen wohltuenden Performancegewinn.

Es muss doch die Möglichkeit geben mehr zu cachen als nur die HDD, und das auch schneller und effektiver als ein USB Stick.


SYSTEM:

Athlon X2 4000+ EE
2 GB DDR-2 800
Samsung HD103UJ

Linux Mint, Windows 7, Windows XP
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du schon mal an ne Ramdisc gedacht?
Wieviel RAM hast du denn verbaut? Welches OS?

Nachtrag:
Ok, 2 GB sind für ne Ramdisc etwas wenig, v.a. bei Win7 und XP. War nur ne Idee... Hab damit ganz gute Erfahrungen gemacht. Denke auch dass SSDs in akzeptablen Größen momentan noch zu teuer sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich dich richtig verstanden habe, suchst du nach etwas wie der "Intel Turbo Memory".
Befrage mal das große G.
 
Mehr RAM ist vermutlich auch nicht die richtige Lösung, der war bei mir praktisch noch nie voll belegt und dennoch habe ich schon alleine mit Readyboost einen wohltuenden Performancegewinn.

Doch denn ReadyBoost bringt nur was wenn mann wenig Arbeitsspeicher hat.
 
Was er wohl meint, also daved_nbg, ist dem RAM mitzuteilen das xxxxMB als Cache benutzt werden sollen, so wie die Auslagerungsdatei nur halt eben im schnellen RAM !
 
Eine PCI E SSD ist vllt das beste um die Zugriffsperformance auf göttlich zu bekommen. Eine normale SSD beschleunigt schon den Bootvorgang so das dieser halb so lange dauert.
 
Bei Windows 7 bringt dir mehr RAM definitv etwa da der dann komplett für den Filesystem Cache genutzt wird.
 
blumentopf schrieb:
Ich glaub du meinst das Gigabyte RAMDisk i-RAM...?

Das ist zwar nicht genau das was ich suchte, übertrifft allerdings meine Wünsche im positicven Sinne bei weitem.
Wenn es sowas nun für größere Kapazitäten gäbe, hätte ich das was ich bräuchte.
Meine Partition für Windows hat 20 GB, es würden aber auch 8-10 reichen, ich bin kein Spieler und habe als Hauptsystem Windows 7 im Einsatz.
Bei einer derartigen Karte wäre das cachen ähnlich Readyboost (oder effizienter) nicht mehr nötig.

Bezüglich meiner bescheidenen 2 GByte RAM (abzüglich 128 MB für Onboardgrafik):

Ich habe bisher keinen RAM dazugekauft, weil ich ein µATX Board habe mit nur 2 Bänken und diese mit 2x 1GB voll belegt sind.
Da ich die vorhandenen Riegel ersetzen müsste statt ergänzen, habe ich über Monate mit "Meminfo" im Tray beobachtet ob ich meinen RAM überhaupt auslaste.
Unter XP stehen mir nach dem Systemstart ca. 1400 MByte zur Verfügung, unter Win7 ca. 900 MByte.
Unter Linux (Mint 10, XFCE) stehen mir ca. 1600 MByte zur Verfügung.

Der Rechner soll zwar ausreichend flott sein, aber so wenig Strom wie möglich verbrauchen.
Der Rechner dient in erster Linie als Kommunikationsmittel, Fernseher und Mediaplayer, läuft also sehr viel.
Aufrüsten ist nicht nötig weil ansich alles funktioniert.

Meine Idee war allerdings, mit relativ geringem finanziellen aber auch geringem technischem Aufwand, einen Performanceschub zu bekommen der den Rechner für eine weitere Zeit gut brauchbar macht.

Die genannte iDisk kommt dem am nahesten, die bis zu 60 fache HDD Geschwindigkeit für nur 60 Euro plus RAM klingt toll, leider unterstützt sie nur 4 GByte und ist für eine Windows7 Partition zu klein.
 
Wenn du statt RAM für die I-Disk einfach neuen Ram für dein System käufst ist das viel effektiver... Welchen Speicher hast du da denn beobachtet? Windows 7 nutzt "freien" RAM komplett für den Filesystem Cache was sehr viel effektiver ist als Ready Boost.
 
0815unknown schrieb:
Wenn es sowas nun für größere Kapazitäten gäbe, hätte ich das was ich bräuchte.

Acard9010/Hyperdrive5.




Sprengt aber das Budget der meisten User.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke ich mach folgendes.

2x 4 GB DDR-II 1066 ( falls man den noch bekommt ) und dazu einen möglichst schnellen USB Stick für dieses Readyboost.

Ich wollte solche Ausgaben halt vermeiden.
Die Cache-Module die es damals gab, dienten den Pentium-1 CPUs als großer L3 Cache, etwas das man mit "mehr RAM" nicht machen konnte.

Und sowas, allerdings in "modern", hab ich gesucht.
Ungenutzer RAM wird ja "nur" als Filetransfer-Cache genutzt.
Dabei gibt es erheblich mehr Stellen im System denen man mit einem sehr großen und schnellen Puffer unter die "Arme" greifen kann.
Sei es nur dieser Filetransfer-Cache, zusätzlicher CPU Cache etc.
Ich denke, das der Umstieg auf buffered RAM auch einen Vorteil bieten könnte, der wird aber von normalen Mainboards eher selten unterstützt.

Meines bietet das vermutlich nicht an (GA-M85M-US2H (rev. 1.3))
 
Die CPU mit mehr Cache ausstatten ist allerdings unmöglich da dieser auf dem selben SIlizium Chip sitzen muss, anders sind die enormen Übertragungsraten nicht machbar. Bei P1 sah das vielleicht noch etwas anders aus...

Der Ram wird auch genutzt um schonmal geladene Dateien zu cachen. Schaus dir am besten mal mit VMmap an: http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/dd535533
 
also 2*4gb ram ist quark ..
kauf dir 2*2 oder nur 1*2 ...
wenn dir die cpu zu langsam ist wie wär es dann mit einer neuen?! dein board unterstützt ne menge aktueller cpus .. ein aktueller athlon2 x2/3/4 würde dir einen erheblichen performancschub bringen, dein x2 4000 ist schon sehr betagt
 
Also irgendwie ist das alles Quatsch. Deine Anforderungen sind:
Der Rechner soll zwar ausreichend flott sein, aber so wenig Strom wie möglich verbrauchen.
Der Rechner dient in erster Linie als Kommunikationsmittel, Fernseher und Mediaplayer, läuft also sehr viel.
Wofür brauchst du dann so ein iDrive oder Hyperdrive? Damit deine Filme schneller abspielen, Musik lauter ist oder du schneller E-Mails schreiben kannst? IMO ist das einzig sinnvolle, eine SSD nach Geschmack und Geldbeutel einzubauen. Damit ist das System genau an dem Punkt super schnell. Dieser Cache-Gedanke ist in deinem Fall Quark, kostet viel und bringt wenig bis gar nichts. Hey, du hast doch kein Highend-Server 24/7 zu laufen! Ich würde erst mal wieder auf'n Teppich kommen und schauen, was mein Problem löst und nicht, was ich denke, mein Problem lösen zu können - mit Ideen von Techniken, die vor 10 Jahren mal interessant waren. Sorry ;)
 
0815unknown schrieb:
Die Cache-Module die es damals gab, dienten den Pentium-1 CPUs als großer L3 Cache, etwas das man mit "mehr RAM" nicht machen konnte.

Die Cachemodule beinhalteten den L2 Cache, so etwas wie L3 Cache gab es damals erst mit dem AMD K6-III und mit den Slot Prozessoren wanderte der L2 Cache damals mit in den Prozessor bzw. damals auf die Prozessorplatine. Heute ist der Cache vollends im Prozessor-DIE integriert ;)
 
Mag ja alles sein, der Grundgedanke mit dem ich diesen Thread eröffnet habe war, das _wenn_ es so ein Modul als moderne Version gibt, es eine kostengünstige Variante wäre den Rechner spritziger zu machen.
Ich hatte dabei eine Summe zwischen 50-100 Euro im Kopf.
Das es sowas nicht gibt, ist angekommen.

Der Grund warum ich nach einer kostengünstigen Leistungssteigerung suche ist,
ich bin von einer "FF" DVB-S Karte mit eigener CPU (ARM) auf eine Cinergy 1200 DVB-S umgestiegen.
Weil die alte Karte nicht kompatibel zu NT-6 war, ich aber gerne Windows 7 haben wollte.
Das die neue Karte keine eigene CPU hat, merke ich sehr deutlich.
Ich konnte bei TV-Aufnahmen ohne Probleme allerhand Sachen nebenbei machen ohne Framedrops.
Das ist mit der neuen Karte vorbei.
Ich habe immer wieder Aussetzer bei der Bildwiedergabe, an Aufnahmen brauche ich garnicht zu denken.
Da ich mir aber nur schwerst vorstellen kann das ein Athlon X2 4000+EE mit DDR-II 800 nicht ausreicht um ein TV Bild in nur PAL Auflösung wiederzugeben, war mein erster Gedanke für ein generell besseres Caching im System zu sorgen.
Denn die alte Karte lief unter Linux ohne deren Hardwareunterstützung (Die ARM CPU) einwandfrei, die Leistung des Rechners reicht also normalerweise für PAL Wiedergabe.
 
Das ist doch schon mal was ganz anderes, als nach so eine Caching-Lösung zu fragen. Denn das hätte dein Problem nicht gelöst.

Schau doch mal bei der TV-Wiedergabe, was dort Aussetzer erzeugt. Ist es die CPU, RAM, HDD oder gar der TV-Empfang? Vielleicht liegt's auch an der Software?

TV-Aufnahme ist wieder ein anderes Ding. Man darf nicht unterschätzen, wie langsam so ein X2 4000+ ist und wie hochspezialisiert die Chips auf solchen integrierten Lösungen sind.
 
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