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NewsPläne zur Alterskontrolle in der EU: Analyse sieht VPNs als Problem bei Durchsetzung
Ob im Zuge der Alterskontrolle auch die Identität festgestellt wird bzw. werden kann, ist in erster Linie vom genutzten Verfahren abhängig. Es ist möglich eine Alterskontrolle auch ohne "Identitätskontrolle" durchzuführen.
Deshalb steht die Frage im Raum, ob entsprechende Angebote künftig reguliert werden müssten, um eine wirksame Durchsetzung der Alterskontrollen sicherzustellen.
wenn es um "wirksame durchsetzung" geht, dann ist das kein optionales "können" mehr sondern pflicht und dann müsste der absatz zuvor eben anders lauten:
Mit der derzeit von der EU entwickelten Mini-Wallet, die zu einem späteren Zeitpunkt Teil der europäischen Digital Identity Wallet werden soll, sollen Erwachsene ihr Alter künftig bestätigen müssen, [...]
ich hab zu dem thema eine rigorose meinung: es geht die politik oder den staat nichts an wo wer im internet unterwegs ist. "aber-denkt-doch-an-die-kinder" ist inzwischen zu häufig das vehikel um politisch jeden unsinn einzufordern.
meines wissens können kinder immernoch keine (internet)verträge abschließen und deren medienklonsum ist immernoch in der verantwortung der eltern.
abgesehen davon wissen wir alle dass selbst eine funktionierende altersverifikation niemanden davon abhält im netz an pornografie zu kommen...
Die EU, mal wieder ein wahrer Quell der Freude.
Frech und non-konform traue ich mich zu sagen dass ich diesem Konstrukt immer mehr misstraue.
Aber vielleicht verstehe ich das Ganze einfach nicht und es ist ja alles nur zum Schutz der Kinder...
Es wäre so einfach wenn man EU id (nfc chip auf ausweis) mal implementieren würde. Das würde auch Datenschutztechnisch einfacher umzusetzen:
Drittanbieter vertrauen dem EU-ID server (und nicht Google, Facebook etc) der nur bestärtigen muss das die anfragende Person über 18 ist. Keinerlei weitere Daten müssen übertragen werden - man kann sogar anaonym bleiben. Funktioniert unabhängig von VPN.
Aber naja - wird wahrscheinlich noch 10 Jahre dauern und bis dahin bleibt es Neuland.
"Der nun veröffentlichte Bericht stellt allerdings keine konkreten Pläne der Europäischen Kommission für eine strengere Regulierung von VPN-Diensten dar."
Noch nicht.
Wie die Kette weitergehen wird, kann man aktuell bei 3D Druckern zum Thema Schusswaffen sehen.
Ziel der geplanten Regelung ist es, Minderjährigen den Zugriff auf pornografische Inhalte, Glücksspielangebote oder andere ausschließlich für Erwachsene gedachte Online-Dienste zu erschweren.
Ach also dürfen kinder auch keinen Playstore und Apple store nutzen?
Bei aller liebe zum Mobile Gaming, die hälfte oder mehr der spiele sind keine spiele sondern süchtig machende Algorithmen mit schicker oberfläche, die dir 99€ pakete verkaufen wollen weil das spiel so tut als bräuchte man sie.
Da sollten sie mal ansetzen beim kinderschutz. Und nicht wegen Pornos.
Wie soll das auch gehen. Gibt ja zahllose Anbieter die nicht in der EU sitzen. Was bringt es nur die großen zu reglementieren. Die kids werden trotzdem welche finden, nur landen sie am ende bei irgendwelchen dubiosen seiten.
Ob im Zuge der Alterskontrolle auch die Identität festgestellt wird bzw. werden kann, ist in erster Linie vom genutzten Verfahren abhängig. Es ist möglich eine Alterskontrolle auch ohne "Identitätskontrolle" durchzuführen.
Was ich meine ist, dass das technisch nicht wirklich unterscheidbar ist, ob ich mich gerade zu meiner Firma im Ausland verbinde oder einem ShadyVPN.com Server.
Dann muessen die Firmen halt ihre Endpunkte zu denen sich Mitarbeiter verbinden koennen sollen registrieren.
Und warum sollte man ueberhaupt fuer Homeoffice VPN Zugaenge ins aussereuropaeische Ausland erlauben?
Sollen die Firmen halt eine Filliale in der EU gruenden (Was sie eh oft schon tun muessten), und die Mitarbeiter verbinden sich dahin. Was dann firmenintern passiert ist dann weniger relevant.
Und andererseits werden die Endpunkte von "ShadyVPN.com" kaum lange geheim bleiben koennen und landen dann auf der Blockliste.
Entsprechend scheint China das zu machen. Ich hoere immer wieder, dass VPNs eine Weile lang funktionieren, und dann ploetzlich nix mehr geht. Dann wurden die Blocklisten der Great Firewall mal wieder angepasst.
Das UK hat beim Thema Überwachung schon immer einen härteren Weg eingeschlagen als Festland-Europa, aber so eine Aussage lässt mich mal wieder am gesunden Menschenverstand zweifeln. Ist das Dummheit, Profitgier, Zurschaustellung von Macht?
Die Verschleierung von IP Adressen rein gar nichts mit der Durchsetzung von Alterskontrollen zu tun und es gibt auch keine Abhängigkeiten zueinander. Hier soll schon wieder ein Thema vorgeschoben werden um ein anderes Thema durchzusetzen. #SimpsonsSenatBüroklammer
Drittanbieter vertrauen dem EU-ID server (und nicht Google, Facebook etc) der nur bestärtigen muss das die anfragende Person über 18 ist. Keinerlei weitere Daten müssen übertragen werden - man kann sogar anaonym bleiben.
Das wird meiner Ansicht nach aber so nicht passieren. Die Argumentation wird sein, daß es letztendlich eine Stelle geben muß an der die tatsächliche Identität überprüft wird. Ansonsten könnte es nämlich sein (und aus UK gibt es Hinweise, daß genau das schon passiert), daß z.B. Eltern den eigenen Kindern ihre Identität zur Verfügung stellen. D.h., daß es für den abfragenden Server dann so aussieht, daß nicht die Minderjährigen sondern deren Eltern auf den Dienst zugreifen.
Und wenn meine Ansicht, daß es hier in Wirklichkeit nicht um Kinderschutz sondern um Identität geht, zutreffend ist, wird man genau dieses Argument, daß angebliche und tatsächliche Person nicht zusammen passen könnten, nutzen um hier eben eine "große Lösung" selbstverständlich für den Kinder- und Jugendschutz durchzusetzen.
Wie so etwas aussehen könnte sehen wir im Moment z.B. in den USA. Dort gibt es auf Bundesebene einen Gesetzesentwurf namens "Parents Decide Act" der das Thema Altersüberprüfung und im Zusammenhang damit auch Identitätsfeststellung auf OS-Ebene verankern würde. Das bedeutet nicht, daß das Gesetz so durchkommt, aber das Thema ist da und ich glaube nicht, daß es einfach wieder verschwinden wird.
"Unsere" (Weiß nicht, wie alt Du bist) bzw. meine Generation hat das Internet mit aufgebaut bzw. ist damit gewachsen. Die heutige Jugend wird ja nur noch in einen Sandkasten geworfen, ohne die "Skills" dazu, um darin zu navigieren.
Das ist aber ein generelles Problem und man sollte bei der Wurzel anfangen: Medienkompetenz vermitteln.
Altersbeschränkungen für gewisse Dienste erachte ich durchaus als sinnvoll. Aber eben nicht auf Kosten der Freiheit mündiger Bürger.
Man sollte einfach hinnehmen, dass VPN Dienste dies umgehen können. Fertig.
So wie ich die EU und unsere Regierungsparteien kenne, sind VPN für die sowas wie die neuen Killerspiele.
Am Ende führt dann wieder alles zur Klarnamenpflicht und man muss sich überall mit dem Personalausweis anmelden.
Dann haben wir hier Chinesische Verhältnisse.
Im Prinzip geht es doch nur um die Verantwortung der Eltern dafür zu sorgen, dass ihre Kinder nicht ständig am Computer, der Konsole oder am Smartphone hängen.
Vielleicht wäre es auch ne gute Idee, wenn Eltern ihren Kinder nicht mit 8 Jahren schon ein Smartphone schenken würden.
Eine der wenigen Aufgaben, für die die FDP tatsächlich politisch sinnvoll hätten präsent sein können.
Aber statt sich für selbstbestimmte, aufgeklärte Individuen stark zu machen, war die Bedienung des Lobbyklientels wichtiger.
Die Kontrolle und Aufsicht dessen, was Kinder und Jugendliche dürfen, gehört in die Hände der Erziehungsberechtigten. Aufgabe des Staates sehe ich nur darin die Kontrollmöglichkeiten sicherzustellen. Also z.B. Gerätehersteller zu passenden und wirksamen Kinder- und Jugendschutzfunktionen verpflichten. Der Rest muss den Erziehungsberechtigten obliegen.
Es gibt Milliarden von Seiten mit Schmuddelkram. Wie will man dort überall einen Altersnachweis durchsetzen? Das ist doch fernab jeder Machbarkeit.
Wenn Eltern nicht wollen dass ihre Kinder bestimmte Internetseiten aufrufen liegt es in deren Pflicht. Es gibt extra Software für Eltern um bestimmte Dinge auf dem Smartphone freizugeben oder zu verbieten. Hier kann ganz einfach eine Whitelist verwendet werden.
Weiß gar nicht was der Staat sich da einmischen will.
Wenn VPN's verboten werden, dann sollten die EU auch das Problem lösen, das sie für bestimmte Dienste gebraucht werden.
Ich habe gehört unser Verteidigungsminister schickt Leute nach Litauen. Diese Leute können sich leider ohne VPN nicht auf bestimmte Webseiten in Deutschland einloggen. Dies war leider dienstlich und nicht zum Vergnügen.
Sehe den Zusammenhang nicht. Einem 8 jährigen schadet schadhafter Inhalt mehr als einem 14-jährigen. Entsprechend gibts ja auch unterschiedliche FSK-Einstufungen. Mit einem 14-jährigen kann man auch noch anders reden etc. In der Hinsicht nimmt der Gesetzgeber durchaus Rücksicht auf die unterschiedlichen Altersstufen.
Conqi schrieb:
Davon abgesehen gibt es solche Lösungen doch schon. Eltern müssen sie nur einsetzen. Wenn sie das nicht wollen, hilft auch eine staatlich verordnete Version nicht, weil es viel zu viele unregulierte Geräte gibt.
Man könnte es halt umfassend umsetzen. Also per Gesetz vorgeben: nur solche Geräte für Kinder bis x Jahren. Das Problem ist ja nicht nur der Konsum auf dem eigenen Gerät, sondern dass ein Mitschüler einem ungefragt auch mal ein Enthauptungs-Video vorsetzt. Das fand ich mit 18 schon nicht geil, es gibt solche Fälle aber auch auf Grundschulen.
Es gibt Milliarden von Seiten mit Schmuddelkram. Wie will man dort überall einen Altersnachweis durchsetzen? Das ist doch fernab jeder Machbarkeit.
Wenn Eltern nicht wollen dass ihre Kinder bestimmte Internetseiten aufrufen liegt es in deren Pflicht. Es gibt extra Software für Eltern um bestimmte Dinge auf dem Smartphone freizugeben oder zu verbieten. Hier kann ganz einfach eine Whitelist verwendet werden.
Man kann sich mittlerweile auch relativ einfach ein DNS-Blocker einrichten z.B. PiHole und dann gibt es im Netz haufenweise listen von Schmuddelseiten die man in den DNS-Blocker einträgt und schon hat man 95% aller Seiten zuhause geblockt und dann wird der Zugriff auf den DNS-Blocker gut geschützt, damit die Kinder nicht rankommen und fertig.
Zusätzlich blockt man auch Werbung die die Kinder nicht sinnlos ablenken oder beeinflussen.
Daher gibt es genug Werkzeuge für Eltern die man Nutzen kann.