Fireplace Motiv 2 Neu

Praxis PC/NAS

WillSmith

Lt. Junior Grade
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Nov. 2010
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Hallo,

ich würde gerne für meine Praxis einen PC zusammenbauen, der zeitgleich als NAS fungieren soll. Auf dem läuft hauptsächlich meine Praxisverwaltungssoftware als Server-Variante, damit ich mit mehreren Klienten (aktuell max. 2) darauf zugreifen kann. Nach telefonischer Rücksprache mit dem Hersteller habe ich mich auf einen i7 (mind. 10th Gen) mit 32 GB RAM festgelegt. Ob DDR4 oder DDR5 ist für den Zweck egal und eher abhängig vom Preis. Es wird Windows 11 Pro darauf installiert. Ein i5 würde für den heutigen Verwendungszweck ausreichen, aber evtl. stelle ich zukünftig mehr Leute ein, dann wäre ein i7 zukunftssicherer. Zudem will ich die Möglichkeit haben, auf 64 GB RAM aufzustocken, daher sollte das Mainboard 4 RAM-Slots haben. Geplant ist zudem eine RAID1-Konfiguration mit zwei WD Red Festplatten. Die Daten werden verschlüsselt in der Cloud gesichert. Zugleich will ich über eine Netzwerkfreigabe den PC als NAS nutzen, damit Daten darauf abgelegt werden können. Es geht lediglich um Textdateien, PDFs usw. Der PC soll 24/7 laufen, daher sollte der nicht zu viel Strom fressen und ich werde eine USV dazukaufen. Zudem soll er möglichst klein und leise sein, da er wahrscheinlich bei mir im Behandlungsraum stehen wird. WiFi wird nicht benötigt. Ich strebe auch eine Verschlüsslung mit VeraCrypt oder Bitlocker an.

Ich hab leider keine Erfahrung mit den neueren CPUs bezüglich E- und P-Cores, daher fällt es mir sehr schwer, einzuschätzen, welche CPU am besten für meine Zwecke wäre. AMD wäre eine mögliche Alternative. Mir ist bewusst, dass meine Software jetzt nicht die klassischste ist und daher Einschätzungen schwierig sein werden.

Folgende Fragen habe ich nun:

1. Reichen 1700 Sockel CPUs (i-14000 oder i-13000) bzw. AM4-CPUs aus?
2. Bringen neuere CPUs (DDR5) Vorteile?
3. Bringt DDR5 Vorteile?
4. Bringt mir Dual-Channel etwas in dem Kontext? Falls nein, könnte ich einen 32 GB Riegel kaufen und so Mini-ITX Boards nehmen.
4. Kann ich bei der CPU-Wahl auf etwas achten, um Strom vor allem im Idle zu sparen?

Preislich scheint es ja dank der RAM/SSD-Inflation auf 1000 € hinauszulaufen (ohne HDDs). Ich habe den Intel Core Ultra 7 265k (8P+12E), Intel Core i713700F (8P+8E) und AMD Ryzen 7 7700 (8C/16T) verglichen. Beim AMD würde ich 100 € sparen, aber ich zweifle fast an, dass sich die Ersparnis lohnt. Meine Tendenz ist also der Ultra 7 265K.



Ich würde mich über eure Meinungen zum Projekt freuen :)
 
Möchtest du mit dem PC spielen?
Nein
Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen?
Nein
Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche?
Praxisverwaltungssoftware Smarty, besonders leise, RAID1, 24/7-Betrieb, möglichst platzsparend
Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen?
1
Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten?
Nein
Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
ca. 1000 € +- 100 €
Möchtest du den PC..
  1. selbst zusammenbauen
Selbstbau und Allgemein: Wie schätzt du dein Vorwissen zum Thema ein?
Sehr erfahren
Bestätigung
  1. Ich habe den Fragebogen bestmöglich beantwortet und verstehe, dass mein Thread ohne diese Angaben geschlossen werden kann.
Da du das gewerblich einsetzen möchtest - eigentlich ist das ein Fall für ein Systemhaus.

Aber um dich nicht gänzlich ohne Antwort im Regen stehen zu lassen:
Tendenziell sind die Intel-CPUs besonders im Idle sparsamer als AMD-Systeme. Ich würde für den Kontext auch tatsächlich über n fertiges System z.B. von Dell oder sowas nachdenken. Die oftmals besser auf maximale Energieeffizienz frisiert, als du es mit einzelnen Teilen erreichen kannst.

Viel wichtiger wäre eine gewisse Betriebssicherheit. Was passiert, wenn das System doch mal ausfällt? Für nen Festplattendefekt hast du das RAID1, für die Datensicherheit noch das Backup in der Cloud - so weit, so gut.
Aber was machst du, wenn dir was anderes an dem Server versagt und du über Stunden oder gar, ein, zwei Werktage nicht mehr Arbeitsfähig bist, deine Mitarbeiter noch dazu? Wer außer dir kann noch etwaige administrative Eingriffe und/oder Reparaturen durchführen?

Sowas kann dich schnell viel mehr Geld kosten, als es dir lieb ist.

//edit// Und Windows 11 ist für NAS-Anwendungen sicherlich auch nicht gerade die ideale Basis - deine Praxissoftware verlangt laut Tabelle ebenfalls Windows Server, von einem normalen Client-Betriebssystem ist da nicht die Rede. (Wenn es auch dem Zweck des Servers dienen soll)
 
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Hast du dir das gut überlegt mit nem Bastelrechner? Eigentlich ist das ein NoGo, und wirklich sparen tut man in der Regel auch nichts. Darüber hinaus habe ich Zweifel ob das alles so finanziell kappt, ne Windows Server Lizenz wird ja auch noch benötigt.
Wenn die Kiste sparsam sein sollte besonderer Wert auf das Mainbaord oder gelegt werden.
Darüber hinaus sollte auch keine Spielzeughardware gebaut werden (was leider den Preis zusätzlich hochtreibt)
 
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Danke für eure Antworten!

Tatsächlich geht Windows 11 Pro klar. Das wurde mir am Telefon bestätigt und steht auch an anderer Stelle (Seite 1 ganz unten) auf deren Website so. Wieso sie unterschiedliche Angaben machen, weiß ich nicht. Bei so kleinen Praxen wie meiner ist das auch Standard.

Über Fertigsysteme habe ich gar nicht nachgedacht. Da muss ich mal recherchieren. Die technische Einrichtung der Software übernimmt eine andere Firma (Tech-Prax), mit denen ich heute dazu telefoniert habe. Der Herr hat mir nichts von Fertigsystemen, die sie anbieten, gesagt. Beim Sprechen über die Hardware hat er auch nichts gegen Marke Eigenbau gesagt.

Der Hinweis mit dem Ausfall ist ebenfalls sehr wertvoll, aber in unserem Fall nicht so ausschlaggebend. Unsere arbeitet findet erstmal ohne die Software und in Person statt. Diese dient eher Dokumentations- und Abrechnungszwecken. Ein Ausfall bedeutet also kein Stillstand. Dokumentationen können auch in Notizen stattfinden. Sowohl der Hersteller als auch Tech-Prax unterstützen bei Problemen. Sollte der Server einen Totalausfall haben, muss ich eh selbst schauen, da es keinen direkten Vorort-Support gibt.

Bei der Hardware im Eigenbau habe ich an folgendes gedacht:
  • Intel Core Ultra 7 265K, 8P+12E
  • ASRock B860M Pro-A (Intel 1851)
  • Crucial Pro 32 GB DDR5-6000
  • KIOXIA EXCERIA PLUS G3 SSD
  • be quiet! System Power 10 450W ATX 2.52
  • Passender Kühler von Noctua oder ähnliches
  • SilverStone Grandia GD09B
Das Gehäuse würde ich evtl. noch austauschen.

Könnt ihr eine Seite für Fertigsysteme empfehlen oder reichen normale Preisvergleiche?

Edit: Ihr meint sowas: https://www.computerbase.de/preisvergleich/dell-pro-slim-plus-desktop-pc-qbs1250-x17yv-a3522702.html
 
Es ist also ok wenn du womöglich wochenlang keine Abrechnungen machen kannst? Ich habe auch Zweifel ob du wirklich Support bekommst wenn es ein Problem auf Hardwarebasis gibt.

Mit der rausgesuchten Hardware bist du über dein Budget, und Windows 11 Pro kostet auch nochmal rund 150 Euro. Dabei hast du noch nicht mal besonders geeignete Hardware ausgesucht.

Ich würde mal bei HP, Lenovo und co schauen was man da so für Systeme hatte
 
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nimm eine kleine thinkstation.
mit vorort supportvertrag der mit der geplanten nutzungsdauer harmoniert.
dein systemhaus wird´s dir danken, und kosten/nutzen sehr viel kalkulierbarer.
und sicherlich setzt du es von der steuer ab.
also mach nägel mit köpfen.
 
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WillSmith schrieb:
Tatsächlich geht Windows 11 Pro klar. Das wurde mir am Telefon bestätigt und steht auch an anderer Stelle (Seite 1 ganz unten) auf deren Website so. Wieso sie unterschiedliche Angaben machen, weiß ich nicht.
Und da gab's ganz sicher auch kein Missverständnis hinsichtlich Server vs. Client?
WillSmith schrieb:
Der Herr hat mir nichts von Fertigsystemen, die sie anbieten, gesagt. Beim Sprechen über die Hardware hat er auch nichts gegen Marke Eigenbau gesagt.
WillSmith schrieb:
Sollte der Server einen Totalausfall haben, muss ich eh selbst schauen, da es keinen direkten Vorort-Support gibt.

Mit anderen Worten, im Zweifel solltest du schon vor einem Ausfall wissen, wie es weiter geht bzw. wie du das System wiederherstellen kannst.
An der Stelle gefällt mir der Vorschlag von @whats4 sehr gut.

Für mich klingt das so, als hättest du als Praxisleiter aktuell noch die Kapazität über, um dich um sowas zu kümmern. Wenn dein Geschäft irgendwann vielleicht besser läuft, sollten auch andere in der Lage sein, die Kiste administrieren zu können. Das kostet Zeit, die du eventuell künftig nicht mehr hast.
WillSmith schrieb:
Könnt ihr eine Seite für Fertigsysteme empfehlen oder reichen normale Preisvergleiche?
Wie oben genannt, Lenovo Thinkstation, Dell Tower (Plus) Desktop (früher hießen die mal Optiplex) und so weiter.
 
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Das Themas Datenschutz auch beachten.
Unberechtigter Datenabfluss aufgrund von Missachtung von Sorgfaltspflichten, Aufsichtspflichten, etc. im medizinischen Bereich fällt unter das Strafrecht, da wirkt das gleiche Recht wie bei der Schweigepflicht.

Aussagen wie "Die Daten werden verschlüsselt in der Cloud gesichert" sind nicht ausreichend.
Prinzipiell ist auch die Nutzung eines Rechners als NAS auf dem personenbezogene vertrauliche Daten gespeichert sind erstmal fragwürdig.

Und ich persönlich würde einem Arzt der aufgrund von Fahrlässigkeit oder unzureichender Sachkenntnis meine Daten leakt so was von gnadenlos die Ohren lang ziehen.
 
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WillSmith schrieb:
ich würde gerne für meine Praxis einen PC zusammenbauen, der zeitgleich als NAS fungieren soll. Auf dem läuft hauptsächlich meine Praxisverwaltungssoftware als Server-Variante, damit ich mit mehreren Klienten (aktuell max. 2) darauf zugreifen kann.
Kurzum, besorg die eine OEM Station mit Supportvertrag, bspw. Lenovo.

Somit bleibt das Beschaffungsvorhaben kalkukierbar, stressfrei und deine techn. Partner werden es dir danken.

Einen Selbstbau hier zu realisieren heißt auch mind. ein System als Ersatz vorzuhalten
sowie das nötige KnowHow.
Jegliches OC ist auszuschließen, was gleichzeitig bedeuted die BIOS Einstellungen vollumfänglich händisch zu setzen und die Herstellerspezifikationen einzuhalten für einen stabilen Betrieb.
 
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Die Abrechnung mach ich einmal im Quartal. Die Wahrscheinlichkeit, einen Totalausfall zu haben, schätze ich erstmal als gering ein. Die Backups der Software kann ich jeder Zeit überall einspielen und mache ich täglich. Zudem kann ich im Zweifel die Windows-SSD einfach in einen neuen PC stecken. Der Aufwand ist da erstmal sehr niederschwellig. Ich kann das ganze auch offline machen. Letztendlich arbeite ich ja so schon seit 2 Jahren, nur alleine.

Auch wenn Windows nicht das beste NAS-System ist, plane ich keine spezielle Anwendungen. Ein NAS ist gar nicht notwendig, ich möchte aber eine zentrale Datenablage haben, damit die Backups einfacher erstellt werden können. Dafür sollte ein Windows-Netzwerklaufwerk völlig ausreichen. Erweitern bzw. anpassen kann ich das ganze in Zukunft immer noch.

Die Lenovo ThinkStation ist mir für 2500+ € ehrlich gesagt zu teuer. Ein ThinkCentre Neo 50s oder Dell Pro Micro Plus Desktop kosten bei den Herstellern selbst so um die 1850 €. Ein Dell Pro Slim Plus Desktop-PC QBS1250 kostet über Dritte um die 1350 €.

Ich habe jetzt nochmal beim Dienstleister nach Angeboten gefragt. Mir erscheint ein PC für 2.000 € viel zu überdimensioniert für das, was er machen soll, deswegen bin ich so verunsichert. Das Programm frisst jetzt auch nicht die größten Ressourcen.

@foofoobar danke für den Hinweis. Ich mache alles nach DSGVO und Empfehlung von entsprechenden Vertretungen (clientseitige Passwort-Verschlüsslung auf EU-Servern).
 
WillSmith schrieb:
@foofoobar danke für den Hinweis. Ich mache alles nach DSGVO und Empfehlung von entsprechenden Vertretungen (clientseitige Passwort-Verschlüsslung auf EU-Servern).
Es sind deine Patienten und deine Approbation.
 
WillSmith schrieb:
Das Programm frisst jetzt auch nicht die größten Ressourcen.
Darum dreht es sich hier nicht, du kaufst Sicherheit und Planbarkeit, schlichte Risikominimierung.

Das ist der Sinn und Zweck von OEMs und Systemhäusern.

Edit:
Apropos Thinkstation:
https://geizhals.de/lenovo-thinkstation-p2-tower-30jq003bge-a3550177.html?hloc=de
Wird reichen und hat den nötigen VorOrt Service.

Und hier ebenso Thinkcentre:
https://geizhals.de/lenovo-thinkcentre-m75q-gen-5-tiny-12rq003fge-a3573131.html?hloc=de
 
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Um welche Datenmengen geht es hier und was spricht gegen eine Trennung von NAS und Arbeitsrechner?

Meines Erachtens reicht für diese Zwecke ein ganz kleines NAS mit zwei NVMe Slots, ist, lautlos und verbraucht kaum Strom. Finanziell schreibst du das ja ab, also sollte der Preis jetzt auch nicht zu 100% zu Buche schlagen.

Als Arbeitsrechner dann ein ganz kleines NUC Format oder kleiner, hinter den Monitor geklemmt.

Alles von der Stange, damit du einfach im Notfall auch Ersatz bekommst. Da wird das Systemhaus auch entsprechend was im Sortiment haben.
 
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wieder interessant hier zu sehen, wie technologie und business aufeinanderprallen. Beide haben recht, aber beide können es nicht ausdrücken...
Wenn man den use case anschaut, dann reicht wahrscheinlich das, was du beschreibst. Auf jedem halbwegs aktuellen Rechner wird die Software laufen (bis auf raid1). Stimmt alles, und als kleinunternehmer ist man mann für alles.

Gleichzeitig haben aber auch die tech jungs recht mit ihren Einwänden. Jetzt liegt es am TE (DIR) zu entscheiden, welchen weg du gehen willst, damit du ihn mit allen Informationen und allen Konsequenzen gehen kannst.

Wenn du was vernünftiges willst, dann wirst du um Dell, Lenovo, etc. nicht drum rum kommen. Da kannst du auch für kleines Geld einen 3 Jahre vor ort buchen, oder es sein lassen, wenn du bereit bist das Risiko zu tragen.

Wenn du weisst, auf was du dich einlässt, dann mach die schmale Version. Ich hätte das auch so gemacht
 
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Es geht um minimale Datenmengen. PDF-Dateien, Textdateien etc. sollen auf den NAS. Zusätzlich sollen die Backups, die die Smarty-Clients erstellen, ebenfalls auf dem NAS gespeichert werden. Das Backup ist eine einzelne Datei von aktuell ca. 2,5 GB. "Gegen" die Trennung von NAS und Smarty-Server und Arbeitsrechner spricht Platz und Kosten. Ich werde die Geräte in meinen Raum stellen müssen, da wir kein "Sekretariat", Serverraum oder ähnliches haben. Daher wollte ich nicht noch mehr große und sperrige Geräte dahinstellen.

Ich habe mittlerweile telefonisch herausgefunden, dass ich den Smarty-Server-PC auch als Client nutzen kann. Das bedeutet, dass das mein Hauptgerät wird und demnach auf/unter meinen Schreibtisch kommt.

Meine Kollegin bekommt dann ein Minisforum M1 Pro-125H oder ähnliches Gerät, was sie dann als Smarty-Client nutzen kann. Von diesem aus hat sie dann Zugriff auf den Server und ggf. separaten NAS.

Sofern ich ein NAS kaufe, könnte ich ein Gerät von Synology oder so kaufen. Ein NUC-ähnliches NAS mit NVMe's wäre auch eine Option.

Das Gesamtbudget für ALLES (Smarty-Server-PC, NUC für Kollegin, NAS, Festplatten und Kartenterminal (360€)) liegt so bei 3,5-4k MAX.

@chrga Danke für die Zusammenfassung. So ähnlich sehe ich es. Es gibt natürlich den perfekten Weg und es gibt den Kleinunternehmerweg mit IT-Know-How. Am Ende werden die Geräte für simple Bürotätigkeiten gebraucht. Als mein letzter Laptop, den ich als Einzelunternehmer nutze, kaputt gegangen ist, konnte ich auch normal weiterarbeiten. Das ganze System bricht also nicht zusammen, wenn es technische Probleme gibt.
 
aluis schrieb:
Computerbase Beratung für eine Praxis?

Hast du dir schon RGB und eine AiO ausgesucht? Monitor würde ich ein Asus ROG empfehlen.
Fragen wird er doch wohl noch dürfen?
Ja, natürlich ist das ein Fall für das Systemhaus aber was spricht dagegen, sich selbst auch auf zu schlauen?
Ich mein, ich hab auf dem Papier auch keine Expertise im Bereich KFZ, trotzdem hab ich mir selbst ein nicht ganz unerhebliches Wissen angeeignet, um selbst in der Lage zu sein, viele - nicht alle - Probleme am Auto selbst zu lösen. Und selbst wenn es ein Fall für die Werkstatt ist, kann ich a) eine qualifizierte Aussage treffen und b) erkenne ich schnell, wenn mich jemand über den Tisch ziehen möchte.

Insofern sehe ich daran, dass ein Arzt sich IT-Kenntnisse aneignet bzw. vorhandene vertieft, absolut nichts verwerfliches, sogar ganz im Gegenteil.

Da bringt ein patziger Kommentar ohne weiteren Inhalt von deiner Seite exakt nichts.

Spawn182 schrieb:
Um welche Datenmengen geht es hier und was spricht gegen eine Trennung von NAS und Arbeitsrechner?
Wenn eventuell der Server für die Praxissoftware dann nur noch während der Betriebszeiten (mit ggf. etwas "Nachlaufzeit", für's tägliche Backup), spricht sogar vieles dafür, das zu trennen.

@WillSmith Versuch nach Möglichkeit die Brille des Privatmannes hier außen vor zu lassen.
Ja, natürlich sind jenseits der 2k€ deutlich mehr, als du ursprünglich ausgeben wolltest. Aber wenn sich dein Modell zugunsten der Software ändert, du also viel mehr darauf angewiesen bist, damit auch deine (und die deiner Mitarbeiter!) Brötchen zu verdienen, sind 1000€ Preisdifferenz bei einer vorerst einmaligen Anschaffung nicht mehr Tage sondern nur noch Stunden - wenn überhaupt.

Wenn du Geld sparen möchtest, könntest du alternativ einen refurbished PC mit Garantie kaufen - auch wenn ich dennoch wie auch von anderen Vorgeschlagen den Kauf eines neuen Rechners inkl. Vor-Ort Service empfehle. Vielleicht ist aktuell Zeit noch nicht so viel Geld, wenn dieses System steht, das mag sich aber ändern.

//edit//
Die Hinweise zur Raumsituation wären im Startpost auch sicher hilfreich gewesen. ;)
Aber ein Platz in einem Schrank für ein kleines NAS (oder auch neben deinem Server/Client unterm Tisch) wird sich sicherlich doch noch finden, oder?
Bei den Datenmengen, die du aktuell zu verwalten hast, würde es ja sogar ein Rechner im Raspberry Pi Format mit SSD tun. Auf RAID kannst du da prinzipiell sogar auch noch verzichten, sofern die Backupstrategie passt.
Das wäre - auch wenn es im gewerblichen Kontext sicher nicht zu empfehlen ist - eine Lösung.
 
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@Das MatZe Danke, das war auch mein Gedanke. Ich betreibe seit Jahren ein Homelab, habe sämtliche PCs von mir und anderen zusammengebaut, da will ich nicht blind alles abgeben und Premiumpreise zahlen, als ob ich keine Ahnung hätte :) Der Hersteller meines PVS will für den reinen Kauf eines Kartenterminals 770 € haben, auf einer anderen großen Seite für Praxissachen kostet es 360 €. Daher bin ich vorsichtig.

Bezüglich des Platzes stimmt das natürlich. Ich schaue gerade mit einem Elektriker, ob wir in der Abstellkammer im Wartezimmer einen kleinen Serverschrank einrichten können. Dann könnte ich Router, Firewall und NAS dort platzieren und hätte genug Platz für den Smarty-Server-PC bei mir. Dieser kann/sollte 24/7 laufen und nicht nur zu Praxiszeiten.

Mein Plan nach all den Infos sieht nun wie folgt aus:


Die beiden PCs kosten dann 1900 - 2500 € und ein NAS nochmal 700 - 1200 €.
Ergänzung ()

Um auch ein Wort zur Datenmenge zu sagen: Neben dem Smarty-Backup von ca. 2,5 GB (lass es in den nächsten Jahren 20 GB sein) reden wir hier von Datenmenge unter 30 GB. Wahrscheinlich reichen 1TB SSDs für die nächsten 5 Jahre. Es gibt keine kleineren WD Red HDDs als 4TB, daher hätte ich zwei davon genommen fürs RAID.
 
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Wie so soll alles lokal laufen?
Ich würde mich da eher irgendwo einmieten auf bestehender Infra.
 
@AAS Verstehe ich nicht ganz, was meinst du damit? All die Dinge müssen Lokal laufen. Bestehende Infrastruktur gibt es für das Praxisverwaltungssystem nicht.
 
@WillSmith Einmieten, gibt genug RZ die diese Dienstleistung anbieten auf Public Cloud Anbieter. Ich sehe genau 0 Gründe wieso die Kiste in der Praxis stehen muss.
 
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