Übrigens hier noch eine Empfehlung für alle, die nach wie vor "null Bock auf Zocken" haben: wenn ich zocke, bin ich immer um "thematische Konsistenz" bemüht: d.h. wenn ich bspw. ein Geschichtsspiel wie AoE3 spiele, dann lese ich auch entsprechende Bücher zu dem Thema, schaue die entsprechenden Filme, mache manchmal (wenn es die Zeit zulässt) die entsprechenden Reisen - dies macht ungemein viel Spaß.
Analog: vor nicht allzu langer Zeit hatte ich Mass Effect gespielt: d.h. nebenbei habe ich mir Science-Fiction-Filme und Dokumentationen angesehen, war in einem Observatorium, habe mir mal ein paar Perry Rhodan - Bände reingezogen. Ich finde, dies motiviert noch wesentlich mehr als das unkoordinierte und planlose Spielen...
@ jps20: Da sage ich nur: dito. Ich zocke auch gerade die AoE3-Kampagnen (bin momentan in meiner "historischen Phase" - erst "The Abbey" (Mittelalter), dann Anno 1701 (18. Jhd) und jetzt AoE3 (17.-19. Jhd))
Ich muß sagen, AoE3 ist ein hochmotivierendes und trotz seines Alters von 3 Jahren immer noch bestechend schönes Spiel. Die Vielfalt an Einheiten, die Kampfdynamik - eigentlich Atmosphäre pur. An der Kampagne, die an und für sich erzählerisch schön ist, nervt mich lediglich eines ziemlich ab: der permanente Stressfaktor. Über die Hälfte der Missionen sind Zeitmissionen, man hat eigentlich nie Zeit, die ganze Map in Ruhe zu erkunden, Armeen aufzubauen, herumzuexperimentieren. Die meisten Missionen (zumindest war das in den ersten zwei Kapiteln so) sind vorbei, bevor man überhaupt richtig begonnen hat - das hat natürlich zur Folge, dass man relativ schnell durch ist - aber irgendwie ist das Durchhetzen für mich nicht Sinn und Zweck eines so detailliert gemachten Spiels...(ich habe allerdings gelesen, dass es in den beiden Add-ons ruhiger zur Sache gehen soll).
Gruss lead