News Quartalszahlen: Intels trüber Ausblick stimmt auf harte Jahre ein

Volker

Ost 1
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Intel verkauft die Quartalszahlen zwar als erneut sehr gut, doch der Ausblick trübt sich massiv ein. Die Serversparte musste überraschend im dritten Quartal schon Federn lassen und vor allem beim um fast 30 Prozent gefallenen Nettogewinn zeigt sich, dass Intel gegenüber AMD Einbußen verbucht.

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Departet

Ensign
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Das ist ja fast kein Wettkampf mehr. Intel und AMD tauschen einfach die Positionen von vor ein paar Jahren.
 

Discovery_1

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Intel wird Federn lassen, ja. Aber sie werden deswegen nicht untergehen. Es ist jetzt halt (wieder) ein ernst zu nehmender Konkurrent da.
 

Axxid

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Wer hoch steigt, kann tief fallen.
Es ist ja nicht so, als ob sie schon pleite waeren.
 

leipziger1979

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Wie bitte?
Wenn ich mir das Diagramm anschaue geht es in den letzten 3 Jahren 3x hoch und 3x runter.
Bin kein BWLer aber scheinbar ist das normal.

Von daher was bitte soll diese Überschrift?
Die Zeiten in den CB seriös recherchierte sind wohl endgültig vorbei und man ist auf dem Niveau von Sensationsjournalismus gelandet.
 

Laphonso

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Intel wird sich jetzt über die laufenden Scaler- und Lieferanten-Verträge retten, diese 2-3 Jahre entscheiden, ob sie "nur" auf Profite verzichten müssen, oder ob sie nachhaltig einbrechen. Bis auf weiteres sind sie immer noch im MILLIARDEN Rendite Korridor.
Sollten sie 2021 oder 2022 wieder Konkurrenz zu AMD werden, vor allem im Bereich HEDT und Backends, ist der Schaden überschaubar.
Den Analysten reicht ja irgendwann wieder bereits die Aussicht auf neue Prozessoren in dem Umfeld, um wieder den Daumen hoch zu setzen.
 

Makso

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Na bum, das es so arg wird/ist ist schon etwas Interessant. Schauen wir was kommt. Sehe es jetzt schon das sich das Verhältnis am Markt Intel/AMD zu AMD/Intel ändern wird.
 

Makso

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teufelernie

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Das ist ja fast kein Wettkampf mehr. Intel und AMD tauschen einfach die Positionen von vor ein paar Jahren.
Jein. Damals gab es faktisch keine Produkpalette für den Bereich Mobil und die Serversparte war mit dem Athlon MP auch nur sehr schmal aufgestellt.

Die Zeitschrift PC-Professionell hatte im August 1999 auf dem Titelbild AMD Athlon: "Rakete ohne Rampe" - d.h. kaum Sales, keine große Produktpalette, kaum sinnvolle, etablierte Produkte, kaum Boardpartner. All das ist aber seit 2017 mit Ryzen gewachsen und stellt jetzt eine Basis da.

Aber klar, Intel ist wesentlich größer. Ab 2023/24, je nach Segment schon früher bringen die wieder ordentlich Gamechanger. Zumindest, wenn man auf den "Wetterdaten" der Vergangenheit einen Ausblick erstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:

matty2580

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Einzig beim Gewinneinbruch muss man sich bei Intel Sorgen machen.
Aber 4 Milliarden USD sind immer noch sehr viel Gewinn.

Und das ist nur ein Quartal, also 3 Monate.
Aufs Jahr hoch gerechnet ist der Gewinn deutlich höher.
 

Niygo

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Das sind keine guten Neuigkeiten für den generellen Wettbewerb. Für den Wettbewerber aber sehr gut. Wenn AMD den 7nm größtenteils bei TSMC ausmacht, wird die grundsätzliche Versorgung bei allen Produkten gut und ein weiterer Nackenschlag für Intel sein. Ich hoffe AMD kann das wirklich nachhaltig nutzen.
 

Makso

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Stunrise

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@leipziger1979 Also meine Intel Aktien sind heute um 9% nach unten gegangen, mittlerweile liege ich bei -30% ...

Man muss aber anerkennen, dass Intel gepennt hat und die Reaktion auf Ryzen und Epic langsam aber sicher auch an den Zahlen erkennbar ist. Und auch zurecht, die Produkte sind einfach nicht mehr auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Es muss eine neue Architektur und eine neue Fertigung her und wenn man es nicht selbst kann, dann bitte zu TSMC oder Samsung. Oder die Fertigung wird lizenziert, aber in 14nm geht da nix mehr, Feierabend.
 

Dito

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So schnell geht Intel nicht unter.
Die Verträge halten sie bestimmt noch gute 5 Jahre am Leben.
Für uns ist es gut, wenn AMD jetzt einen Vorsprung rausholt.
Dann sollte sich alles um 2022/23 bei 50/50 einpendeln.
 

Colindo

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Es ist jetzt der erste für Investoren sichtbare Dämpfer. Dafür, dass AMD im Server seit Ende 2018 mit Rome angreift, ist das gar nicht so dramatisch. Das Problem entsteht erst, wenn Intel weiter keine Lösungen liefert. Aber da sagen sie ja jetzt selbst, man müsse bis 2023 warten. Insofern kann bis dahin viel geschehen.
 

borizb

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Wenn man in Betracht zieht, dass Corona Jahr war und AMD irgendwann auch an den
Grenzen der physikalischen Möglichkeiten und IPC Zugewinnen steht, ist das sicherlich
für Intel eine Herausforderung bis 2023, aber weit weg von manchmal hier postulierten
Untergangsszenarien. Die gehen weder im operativen Geschäft finanziell am Krückstock
noch wäre es so, dass sie einfach kampflos aufgeben werden. Wenn es gar nicht anders
geht, lässt man halt auch eine Weile fremdfertigen, bis man die eigenen Fabs im Griff hat.
 
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