Quo vadis BTMG?

AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Und genau diese gute Laune auf Knopfdruck ist mMn ein wenig gefährlich.
Irgendwann fängst du an zu biffen, weil dich Sachen bedrücken und du dir keine Gedanken drüber machen willst und schaltest dann dein Kopf einfach mit Weed aus.
Kurzfristig gesehen ist das super gut, aber irgendwann wirst du merken, dass es langfristig halt einfach nicht das richtige ist.
Klar gibt es auch Leute, die einfach so gerne mal einen rauchen, aber bei der Mehrzahl der Kiffer die ich kenne (meine Freunde) ist es so, dass mit Gras irgendwas aus dem Leben verdrängt werden soll.
Ich halte auch weniger von Alk. als von Gras und bin absolut für eine Legalisierung von Gras, aber vielen ist einfach nicht bewusst, dass auch Weed schädlicher für Körper/Gehirn/Psyche sein kann als sie es denken.

@cruse
Ja sehr geistreich der Kommentar.
Man merkt du hast verstanden worum es geht bei dem Thema "!wenn schon kiffen, wenigstens warten bis 21".
 
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AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

~H!ld3~ schrieb:
Aber mit 15 anfangen zu kiffen, wo im Gehirn noch nicht alles so verbunden ist, wie bei einem Erwachsenen, ist halt ziemlich bescheuert.

~H!ld3~ schrieb:
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Alk. schädlicher ist als Weed.
Aber wenn man mit 15 damit startet, ist beides nicht sonderlich gut für den Körper.
Und sei mir nicht böse, aber ob man mit 15 anfängt stark zu trinken oder stark zu kiffen ist "Jacke wie Hose", weil beides dämlich und beides nicht normal
[bearb. von Abe81]

Aber es ist ja eben keine Meinung, dass Alkohol schädlicher ist als Gras, sondern eine Tatsache.

Es ist natürlich so, dass das in bestimmten Situationen nicht zutrifft (z.B. wenn man eine spezifische Prädisposition für Formen der Schizophrenie hat, kann THC deren 'Ausbruch' begünstigen). Aber es wurden hier ja nun zig Studien gewälzt - viele davon arbeiten mit Indexwerten oder Kennwerten, die verschiedene Risikofaktoren auf einen Gesamtwert bringen. So auch die zuletzt verlinkte Studie mit dem MOE (margin of exposure approach). Das verhält sich also ungefähr so, wie mit dem modernen IQ-Wert, der ja auch verschiedene Intelligenzformen/-leistungen unter einen Gesamtwert subsumiert. Auf der Ebene scheint es mir sinnvoll, hier im Forum darüber zu diskutieren.

Mit Aussagen wie "... wo im Gehirn noch nicht so alles verbunden ist" oder "ich bin ebenfalls der Meinung, dass..." oder "ob man mit 14 anfängt stark zu trinken oder zu kiffen ist 'Jacke wie Hose'", weil das 'nicht normal' sei, ist nichts ausgesagt. Ich könnte aus dem Stegreif zig Argumente dafür aufbringen, warum, wenn es schon so sein sollte, frühes starkes Kiffen besser ist als früher starker Alkoholkonsum.


~H!ld3~ schrieb:
... bei der Mehrzahl der Kiffer die ich kenne (meine Freunde) ist es so, dass mit Gras irgendwas aus dem Leben verdrängt werden soll.

Das haut argumentativ nicht hin. Wenn man etwas 'verdrängen' will bzw. muss, dann ist es ja nicht so, dass durch die Abwesenheit von Gras sich auf einmal Konfrontation mit dem einstellt, was verdrängt werden soll. Es ist eher so, dass man sich andere Möglichkeiten sucht, zu 'verdrängen'. Im Vergleich ist Gras da noch ein harmloser Verdrängungshelfer. D.h. dafür Gras zu nutzen, spricht eher für das Gras.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Es ist eher so, dass man sich andere Möglichkeiten sucht, zu 'verdrängen'. Im Vergleich ist Gras da noch ein harmloser Verdrängungshelfer. D.h. dafür Gras zu nutzen, spricht eher für das Gras.

Klar, macht ja auch überhaupt keinen Sinn sich seinen Ängsten und Problemen im Leben zu stellen und an Lösungen zu arbeiten, statt sie sich jeden Tag einfach wegzukiffen.
Nur weil es besser ist das mit Gras zu machen als mit Heroin o.Ä. macht das Gras auch nicht besser :rolleyes:


Mit Aussagen wie "... wo im Gehirn noch nicht so alles verbunden ist" oder "ich bin ebenfalls der Meinung, dass..." oder "ob man mit 14 anfängt stark zu trinken oder zu kiffen ist 'Jacke wie Hose'", weil das 'nicht normal' sei, ist nichts ausgesagt. Ich könnte aus dem Stegreif zig Argumente dafür aufbringen, warum, wenn es schon so sein sollte, frühes starkes Kiffen besser ist als früher starker Alkoholkonsum.

Ist nichts ausgesagt? Are you kidding?
Dir können auch hundert Argumente einfallen, wieso es besser sei dann eher stark zu kiffen als zu saufen, ändert das nichts daran, dass beides für die Füße ist und einem so jungen Körper erheblichen Schaden zufügt.

Sei mir nicht böse, aber es klingt teilweise sehr danach, dass du dir Gras noch schöner redest als es ist.
Ohne verallgemeinern zu wollen; wenn ich allein daran denke wie mein Gedächtnis früher war und wie es jetzt ist...
 
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Es fügt einem jungen Körper auch Schaden zu, Rußpartikelstadtluft zu atmen - die Frage nach der Schädlichkeit lässt sich also schlecht binär beantworten, sondern eine Gewichtung der Schädlichkeit ist nötig. Ist die Schädigung so stark, dass welche Verhinderungsmaßnahmen getroffen werden sollten? ("welche ist hierbei eine Variable, in die man testweise das eine oder andere einsetzen möge)
 
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~H!ld3~, du hast das Argument nicht verstanden. Es war nicht: Kiffen ist besser als sich mit seinen Problemen zu konfrontieren. Der ersten Satz von mir, den du nicht zitiert hast, sagt das ja auch aus. Du schreibst von "etwas Verdrängen"; aber da ist Gras nur ein Mittel zum Zweck. Nimmt man es weg, folgt daraus eben nicht, dass man sich seinen 'Ängsten und Problemen stellt'. Das Argument war also: gesetzt, man ist dazu nicht in der Lage, ist es natürlich ein Unterschied ums Ganze, ob man das mit Gras oder Heroin oder Alkohol macht. Man schaue sich nur mal die hier bereits erörterten Fakten zum Suchtpotential und zu den psychosozialen Aspekten des Gesundheitsverhaltens an.
Niemand stellt sich all seinen 'Problemen und Ängsten' und das kann auch sinnvoll sein. 'Verdrängung' wird es immer geben. D.h. es macht natürlich einen Unterschied, womit man das tut. Zu sagen: "Ängsten stellen ist immer besser" ist ein schlecht abstraktes Argument, weil das in der Praxis/Realität nunmal so nicht funktioniert. Das wäre ein ganz anderes Diskussionsthema (z.B. die Mündigkeit in der Erziehung), aber die Gegenüberstellung "Drogen oder Ängsten stellen" ist falsch, weil schlecht abstrakt.
Zudem gibt es objektive Einflüsse, denen man sich nicht einfach so 'stellen' kann; damit würden sie nicht verschwinden. Ich habe weiter oben ja bereits die Lohnarbeit als einen solchen objektiven Einfluss genannt.

Ist nichts ausgesagt?

Nein, damit ist absolut nichts ausgesagt. Natürlich ist im Gehirn bereits alles "verbunden". Was du vielleicht damit aussagen willst, ist, dass sich das - umgangssprachlich ausgedrückt - auf die noch nicht abgeschlossene Entwicklung des Gehirns auswirkt. Das ist aber auch erstmal nur eine Behauptung, die da argumentativ einholen musst. Wir müssen uns nun nicht über das sinnvolle Mindestalter für Gras-Konsum streiten, mir ging es vielmehr um diese Nullaussagen, die mehr Binsenweisheiten darstellen als Argumente. Also bitte, etwas lauterer argumentieren. z.B. schreibst du "für einen so jungen Körper erheblichen Schaden". Dabei ist überhaupt nicht geklärt, für welches Alter bzw. Entwicklungsstufe (das "so" in deinem Satz unterstellt aber, das sei klar) und was nun "erheblicher Schaden" ist. Du benutzt drastisch klingende Rhetorik und willst so etwas als selbstverständlich darstellen, was aber gerade Gegenstand dieser Diskussion ist.

Wie Mountwalker bereits schrieb, ginge es um ein Abwägen, was nun wie schädlich ist. Mit dem oben bereits erwähnten MOE-Wert hat man ja eine gute Diskussionsgrundlage dafür.
 
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Klar gibt es auch Leute, die einfach so gerne mal einen rauchen, aber bei der Mehrzahl der Kiffer die ich kenne (meine Freunde) ist es so, dass mit Gras irgendwas aus dem Leben verdrängt werden soll.
Mit Gras ist es schwierig irgendwas zu verdrängen. Für diesen Zweck verwenden die meisten eher Alkohol.
Ich bezweifle stark das die Mehrheit deswegen konsumiert.
Ich kenne viele Kiffer die Abends nach der Arbeit gerne mal einen rauchen, einfach zur Entspannung.
Oder am Wochenende mit Freunden in ner gemütlichen Runde zum Spaß.
 
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~H!ld3~ schrieb:
Man merkt du hast verstanden worum es geht bei dem Thema "!wenn schon kiffen, wenigstens warten bis 21".
ich hab das schon verstanden ^^
so schwer ist es nicht ^^

nur hab ich ebenfalls verstanden, dass ich und alle anderen nicht das leben von anderen menschen planen können.

nach derzeitigem (offiziellem) standpunkt ist es nicht "so erst ab alter xyz", sondern eher: garnicht.
daher egal wie DU (und andere) sich für ein WUNSCHalter entscheiden - es wird sowieso nicht eingehalten!

das schwierige ist nicht eine sache zu analysieren, schäden abzuwägen, nach irgendwelchen faktoren zu bewerten und danach eine aussage zu treffen, sondern das schwierige ist es den faktor mensch mit einzuplanen.
 
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Danke für die Info Dacapo :)

Etwas interessanter finde ich das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Betreffs des Eigenanbaus zu medizinischen Zwecken.

In dem Konkreten fall geht es um Josef Ackermann. Herr Ackermann ist im Besitz einer Ausnahmegenehmigung. Da er nicht über die nötigen Finanziellen mittel verfügt, sich seine Medizin zu kaufen, hat er 21 Pflanzen kultiviert um seine Medizinische Versorgung zu gewährleisten.
Dies Teilte er der zuständigen Staatsanwaltschaft mit. Mit der Bitte von Strafverfolgungsmaßnahmen abzusehen da er im Besitz einer Ausnahmegenehmigung ist.

Daraufhin erhielt er Polizeilichen besuch. Der sofort die 21 Pflanzen beschlagnahmte. Herr Ackermann legte deswegen zusammen mit
seinem Anwalt Beschwerde gegen die Beschlagnahmung beim zuständigen Amtsgericht ein. Das Amtsgericht jedoch verwarf die Beschwerde als unbegründet.

Dagegen klagte Herr Ackermann erfolgreich beim Bundesverfassungsgericht. Das Gericht entschied einstimmig zu Gunsten des Klagenden.
Das die Beschlagnahme rechtswidrig gewesen sei, da keine Einzelfallprüfung statt gefunden habe. Das verstoße gegen Artikel 13 des Grundgesetzes.

Das Amtsgericht verzichtet in der Durchsuchungsanordnung auf jede einzelfallbezogene Begründung seiner Entscheidung, obwohl die besondere gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers, seine Mittellosigkeit, die einer angemessenen und ärztlich indizierten Therapie entgegensteht, und seine Selbstanzeige hierzu Anlass gegeben hätten. Eine Verhältnismäßigkeitsprüfung fehlt vollständig. (…) Die Beschlagnahmeanordnung des Amtsgerichts sowie der diese bestätigende Beschluss des Landgerichts sind danach ebenfalls verfassungswidrig”, heißt es in der Begründung.

Diese Urteil ist auf jeden fall ein Schritt in die richtige Richtung. :)
 
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Weil in dieser Woche wieder sehr viel Wirbel für eine zwar meiner Meinung berechtigte, aber in der Berichterstattung dann doch gelegentlich nicht in alle Hintergründe und Zusammenhänge beleuchtete Cannabis-Legalisierung gemacht wurde, hier mal ein Gesichtspunkt aus einem Blickwinkel, der in der Versimplifizierung der Debatte auf "Befürworter" und "Gegner" bei Sueddeutsche und Taz unter den Tisch gefallen ist:
Kiffen schadet dem Marder (Der Freitag)

P.S.
Da wird einem auch gleich bewusst, dass die Anbaugerätfertigteilsätze, die man in diversen Szeneläden in Berlin kaufen kann, für den Kleiderschrank konzipiert sind, sodass auch gar kein natürliches Sonnenlicht jemals ein Blatt der Pflanze berührt - die 1000-W-UV-Leuchte richtets.
 
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Von der CDU kam im Zusammenhang mit dem Cannabiskontrollgesetz ein sehr interessantes Statement:


Die Union kritisierte den Grünen-Vorschlag als überzogen. "Wer 30 Gramm als Eigenbedarf deklariert, sendet das völlig falsche Signal", erklärte der Unions-Gesundheitsexperte Jens Spahn. "Wer so viel als kurzfristigen Eigenbedarf braucht, ist suchtabhängig und behandlungsbedürftig." Zudem könne es nicht sein, dass jeder auf seinem Balkon Cannabis anbaut. Spahn plädierte für eine bundesweit einheitliche Grenze von sechs oder sieben Gramm straffreien Eigenbedarf. "Mehr braucht es nicht, das reicht schon zur Entlastung von Polizei und Staatsanwaltschaft", erklärte der CDU-Politiker.
http://www.wochenblatt.de/nachricht...-von-30-Gramm-Marihuana-erlauben;art29,293503

Das ist sehr bemerkenswert, denn diesmal hört man erstmalig nicht nur dumpfe Abstinenzparolen, sondern konstruktive Vorschläge die zwar nicht weit genug gehen, aber zumindest die Richtung weisen wohin die Cannabispolitik in Deutschland steuert. Eine Entkriminalisierung wäre ein großer Fortschritt und könnte gerade im Bereich Prävention viele gute (neue) Ansätze bringen.
 
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@Caddyshack
Wende dich hierzu bitte an die Grüne Hilfe speziell an die Baden-Württembergische Sektion
http://www.gruene-hilfe.de bzw. http://www.gruene-hilfe.de/regionalbueros/regionalbuero-baden-wuerttemberg/

Für die Österreicher gibt es es auch Neuigkeiten, dort sollen neuerdings 5 Gramm straffrei unter besonderen Auflagen besessen werden dürfen:
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/5-Gramm-Cannabis-kuenftig-straffrei/179513727

Statt einer Anzeige soll wohl eine Meldung an die Gesundheitsbehörde gemacht werden, wobei mir da nicht ganz klar ist was die Gesundheitsbehörde mit einem erwachsenen Konsumenten, der absolut keine Probleme hat, besprechen möchte? Bei jugendlichen ist das noch verständlich und Begrüßenswert, bei Erwachsenen wohl nur eine weitere unnötige Drangsalierung.
Ich denke aber, dass dies nur Symbolpolitik ist um konservative Kreise ruhig zu halten und in der Praxis wird wohl eine Meldung an die Gesundheitsbehörde kommen und man wird dort nur gefragt werden ob man ein Problem mit dem Konsum hat. Verneint man dies wird da wohl nichts mehr kommen. Das ist aber nur meine Vermutung und natürlich nicht gesichert^^

Sollten irgendwelche Zwangsmaßnahmen von der Gesundheitsbehörde kommen, ist das m.M. nach eine Verschlechterung gegenüber der aktuellen Rechtslage und müsste genau beobachtet werden.
 
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Drunk Vs. Stoned (ein nicht alltäglicher Vergleich zwischen Alkohol und Cannabis^^)


Ehrlicherweise muss auch ich als Nichtkiffer zugeben, dass die Effekte von Cannabis weniger schlimm sind wie die von Alkohol. Zumindest erscheint mir der Einfluß von Alkohol wie man in dem Video sehen kann als gravierender auf die Psyche und den Körper (Kater am morgen danach). Leider auf Englisch, aber das sollte eh so gut wie jeder können;)

Und hier noch eine Meldung wie sich die CDU und weite Teile der SPD den Jugendschutz vorstellen:

Polizei schnappt 15-jährigen Drogenlieferanten

http://www.berliner-zeitung.de/poli...igen-drogenlieferanten,10809296,30075616.html

Jugendliche konsumieren nicht nur die Droge sondern handeln mittlerweile sogar im großen Stil damit. Ganz toller Erfolg für die repressive Drogenpolitik! Das Cannabis sollte in den Görlitzer Park wo bekanntlich ein großer Bedarf besteht, aber anstatt das der Staat sich drum kümmert machen jugendliche und kriminelle Erwachsene das Geschäft. Ganz toll sowas...
 
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dacapo schrieb:
finde ich gut, auch wenn dieses Gesetz im Bundestag abgeschmettert werden wird

Da sitzen wieder 10 Leute "unten" ("oben" ist vermutlich alles voll ^^), mit verschränkten armen und einem "Kampfblick" um den vortragenden in sekundenbruchteilen jedes wort im mund umzudrehen.

btw.: danke für den link mit dem Gesetzestext, ich les grad mal drüber. (Glaube aber nicht das ich es komplett schaffe ^^)

Auch sehr schön, aber eher nur eine Randnotiz:
http://www.huffingtonpost.de/2015/03/08/cannabis-legal-oezdemir-2017_n_6821708.html
Interview mit meiner "lieblings-ice-bucket-challange" Cem Özdemir
 
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In Anbetracht der Anzahl an Alkoholtote in Deutschland (etwa 10000 bis 15000 MENSCHENLEBEN pro Jahr), finde ich es fahrlässig die beliebte Rauschdroge Cannabis (die nicht tötlich ist) als Alternative zum tötlichen Rauschgift Alkohol zu verbieten.
 
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Ich habe kürzlich irgendwo aufgeschnappt, dass angeblich ab 2016 in Deutschland die medizinische Verwendung von Hanf liberalisiert werden soll. Dachte ich würde hier vielleicht etwas dazu finden, was es damit auf sich hat. Sieht aber nicht so aus.

Mich würde vor allem interessieren, woher Patienten in Deutschland denn überhaupt das Material beziehen können würden.
 
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@bad guy es sind weit mehr Alkohol tote pro Jahr. (ca. 70000)



@Colonel Decker Medizinalhanf ist schon länger liberalisiert. Das Problem sind die Kosten von 68€ das Gramm. Das heißt eine Monats ration kostet dann 2040€ (Tages verbrauch von 1g). Das kann sich kaum einer Leisten.Deswegen hat die Frau Mortler ankündigt das dort nachgebessert werden soll. Um Patienten den Zugang zu erleichtern. Was dann durch kostenübernahme durch die Krankenkasse realisiert werden soll.

Medizinalhanf bekommt man einfach über die Apotheke wie andere Medizin auch.
 
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@culo

Oh, wirklich? Ich dachte hier bekäme man wenn überhaupt nur sowas wie THC-Tabletten, und das sei der Grund warum es sündhaft teuer ist. Wenn man tatsächlich schon reines Pflanzenmaterial bekommen kann, wo kommt dieses denn her? Vielleicht bin ich ja nicht auf dem aktuellen Stand: wird in Deutschland legal für die Medizin irgednwo angebaut?
 
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@Colonel Decker Angebaut wird meines Wissen nichts. Es wird nur Importiert. Zum einen ist das künstlich hergestellte Dronabinol und das natürlich hergestellte Bedrocan in blütenform erhältlich. Beides kann mit Ausnahme Genehmigung in der Apotheke erworben werden.
 
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