Quo vadis BTMG?

Nur das wir uns verstehen: ich werde meinen Bierkonsum drastisch reduzieren wenn ich abends einfach einen Dübel rauchen darf und eben kein Feierabend Bier trinken. Und nein, ich trinke nicht täglich 2 Flaschen :D
 
Ich sehe den Mischkonsum von Cannabis und Tabak als problematisch.
Und das ist nun mal in fast allen fällen so das beides Konsumiert wird.
 
@Corto
Das ist so nicht ganz richtig.
Erstens gibt es Alternativen - Verdampfen von puren Gras mit oder ohne gesunden Kräutern (Minze etc). Dann noch Essen.

Das immer noch viele das mit Tabak mischen und rauchen mag stimmen - gibt aber genug die auch umgestiegen sind. Bei einer vollständigen Legalisierung wird auch vermehrt zu den besseren Konsumformen gegriffen. Da ist das Thema präsenter und man kann sich einfach besser informieren, dass z.B ein Varporizer generell vorzuziehen ist.

Deine aufgezeigten Gefahren resultieren hauptsächlich aus dem Verbrennen von Tabak. Das Inhalieren von Verbranntem (egal nun was) ist per se auch schon schädigend - in Verbindung mit Tabak viel höher.
 
Fujiyama schrieb:
Ich sehe den Mischkonsum von Cannabis und Tabak als problematisch.
Und das ist nun mal in fast allen fällen so das beides Konsumiert wird.
Weil pur rauchen viel zu sehr ins Geld geht. ^^

Ich hab mir so nen kleinen Vaporizer gekauft, klappt ganz gut.
 
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ZeT schrieb:
Aber um nicht im OT zu landen, Hanf ist eine sehr robuste Pflanze. Am Ende werden wir gezwungen sein überall Gras anzubauen um nicht elendig zu krepieren. ^^
Absolut - eine richtige Allroundpflanze.
Hochweriges Öl und die Hanfnuss als Ernährungsgrundlage für Proteine/Aminosäuren usw.

Dazu noch im Bauwesen, Textil, Papier, usw...

Edit: Eigentlich gar nicht Off-Topic, da man selbst Nutzhanf nicht einfach so anbauen darf/kann. Das wird ja teilweise noch zusätzlich durch Behörden / Polizei erschwert und die Bauern schikaniert... Einfach facepalm...

Noch ein Pro-Argument mit den vielen anderen :).
 
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@ZeT
Ich halte es für fraglich ob das beimischen von Tabak einen Mehrwert liefert.
Es lässt sich jedoch recht einfach bzw. einfacher konsumieren.
Auch kleinere pure Konsumeinheiten lassen sich z.b mit einer Pfeife konsumieren.
 
Wie gesagt, pur rauchen is einfach teuer. Kommt natürlich auch drauf an wo man sich befindet. Berlin dürfte andere Preise haben als Bayern. ^^

Aber sobald man selbst anbauen darf dürfte sich das Problem erledigt haben.

Bezüglich beimischen von Tabak. Bei mir ist es eher umgekehrt. Wenn ich nen Dübel rauche, dann rauch ich viel weniger Tabak. Muss mir eh ne neue Dampfe besorgen, meine hat das zeitliche gesegnet.
 
Also der letzten Knaster den ich gesehen habe sah aus wie frisch gemähte Wiese. Direkt vom Mäher in die Packung Inkl. kleiner Äste usw.
 
Samurai76 schrieb:
Wir diskutieren aber über Cannabis und nicht über Tabak.
Aber da sehr viele ihr Gras mit Tabak mischen, ist der Tabak zumindest für einen Teil der schädlichen Wirkung des Kiffens verantwortlich.
Daher liegen Tabak und Cannabis in den entsprechenden Statistiken auch immer sehr nahe beieinander ... und das liegt nicht unbedingt daran, dass Cannabis ähnlich schädlich ist, wie Tabak, sondern daran, dass der "Standard" beim Kiffen eben noch immer die Tüte ist und nur eine größer werdende Minderheit ihr Gras pur raucht.

Auch beim Umstieg auf Vaporizer wird von vielen berichtet, dass es erstmal nicht das gleiche ist und ihnen anfangs "irgendawas gefehlt" hat.
Ich kenne das auch von mir.
Wenn ich eine Tüte mit Tabak rauche, dann habe ich meist ca. 2 Stunden keinen Schmacht und auch keine Lust auf eine Zigarette. Vaporisiere ich Gras pur, habe ich danach meist das Bedürfnis, eine Zigarette nachzuschieben (das kann problemlos mit dem Schmacht nach dem Aufstehen mithalten).

Ganz ohne Effekt ist der MIschkonsum mit Tabak eben nicht und ich kenne sehr viele, die heute keinen Tabak in der Tüte mehr rauchen, aber von "Umstiegsproblemen" berichten, die ihnen den Vapi fast wieder verhagelt hätten.
Am wenigsten Probleme scheinen damit die Leute zu haben, die den Tabak komplett aufgeben wollen, aber weiterhin Cannabis konsumieren möchten.
 
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Incanus schrieb:
Also wenn die Zahlen günstig ausfallen sind sie ok, wenn nicht dann sind sie falsch?
Du solltest nicht von dir auf andere schließen.

Es geht dabei nicht um "günstig", sondern um einen in den Sozialwissenschaften seit Jahrzehnten bekannten Verzerrungseffekt durch "sozial erwünschte Antworten". Das hat auch nichts damit zu tun, dass die Leute Angst vor einer Strafverfolgung haben. Sie sind nur einfach daran gewöhnt, mit der Wahrheit bezüglkich des Konsums illegaler Substanzen nicht hausieren zu gehen ... einfach weil das gerade in einer Gesellschaft, die Cannabis kriminalisiert, zu "sozialen Sanktionen" führen kann.
 
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Die Markterweiterung erleichtert für Jugendliche die Beschaffung. Die meisten 16- und 17-Jährigen sind mit Leuten in Kontakt, die einige Jahre älter sind. Die Volljährigen holen die Drogen und geben sie an die Minderjährigen weiter. Bei Alkohol funktioniert das genauso.
Sehe da jetzt keine Veränderung, denn beschaffen ließ es sich vorher ja auch schon. Und für die angesprochene Gruppe (Jugendliche) war und bleibt es illegal.
 
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Ich sehe den jetzigen Schritt als notwendig an. Wie ist denn die Situation jetzt und nach dem 1.4.? Jetzt: Keiner fragt nach Ausweis, es ist ja auch verboten. Aufklärung? Fehlanzeige. Zumindest in den 90er wurde nur aufgeklärt mit 'Alles Illegale ist schädlich und verboten auch, mehr braucht ihr nicht wissen'. Zukünfitg werden es weniger Dealer sein, da der Markt extrem schrumpfen wird, wer will noch Illegales mit evtl Beimischung kaufen, wenn es legal geht? Und Kinder kommen dort nicht rein. Also definitiv eine Verbesserung, es sei denn, man unterstellt Kiffern ein gesteigertes Kapitalismus Gen und jeder Kiffer will auch Geld verdienen mit Verkauf an Kinder. Beim Handel sind die Strafen übrigens erhöht worden, knappe Verdopplung, soweit ich das noch weiß.

Und was wäre die Alternative? Zehn weitere Jahre warten auf die EU Gesetze, falls die irgendwann mal geändert werden. Sind ja nur 2 Millionen Menschen, denen das Leben dann in diesen 10 Jahren zerstört wird.
 
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Diese "dritte Volksdroge" muss nicht etabliert werden ... die ist schon lange etabliert und alle Anstrengungen, daran etwas zu ändern, waren zwar schön teuer, aber auch ziemlich wirkungslos.
Ergänzung ()

So langsam würde ich auch echt gerne mal wissen, wie (ganz konkret) die Prohibition die Jugend vor Cannabis geschützt haben soll. Es wird immer mit dem Wegfall dieses Schutzes argumentiert, aber so gut wie nie geschildert, wie dieser Schutz überhaupt funktioniert haben soll.
 
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DerOlf schrieb:
Du solltest nicht von dir auf andere schließen.
Ach bitte, nicht immer so billig. Du hast geschrieben:
DerOlf schrieb:
Im gleichen Artikel wird auch geschrieben, dass sich die Zahl derer, die bei Befragungen in Kanada angaben, schon einmal Cannabis konsumiert zu haben, nach der Legalisierung verdoppelt hat.
Die Richtigkeit zweifelst Du an, da es nicht in die Beweiskette passt. Das hingegen:
DerOlf schrieb:
Etwas weiter unten steht dann auch eine bereinigte Zahl ... die Anzahl der Erstkonsumenten hatte um 4% zugenommen.
passt besser und wird noch zusätzlich relativiert:
DerOlf schrieb:
Das gleiche ist wohl in den Niederlanden auch passiert ... aber dann ging es auch wieder zurück.
Das finde ich schon eindeutig in eine Richtung interprrtiert.
DerOlf schrieb:
Diese "dritte Volksdroge" muss nicht etabliert werden ... die ist schon lange etabliert
Eventuell eben in der Bubble derer, die schon konsumieren. Aber ich kenne es zwar, dass man sich verabredet 'um ein Bier zu trinken' oder 'in die Kneipe zu gehen', aber nicht dass man sich zu einer gemütlichen Runde Bong oder Joint in der Öffentlichkeit verabredet.
Samurai76 schrieb:
Sind ja nur 2 Millionen Menschen, denen das Leben dann in diesen 10 Jahren zerstört wird.
In welcher Hinsicht?
 
Incanus schrieb:
In welcher Hinsicht?
Was passiert, wenn du mit 1 Promille Alkohol beim Autofahren erwischt wirst? Ja, es tut weh, bis zu 3 Monate den Führerschein abzugeben.
Was passiert, wenn du mit 1 Joint aufgegriffen wirst und bei der Untersuchung kommt Konsum raus (Konsum, keine Aussage zu berauscht, Autofahren unter Rausch oder wann der Konsum war, kann auch 4 Wochen zurückliegen), völlig egal. Führerschein ist weg bis zur bestandenen MPU und wahrscheinlich sind auch mehrere Wochen bis Monate Untersuchungshaft drin. Danach ist dein Leben im Arsch. Und genau dieses passiert derzeit rund 180000 (Klein)Konsumenten/Jahr.
 
Das ist doch ein perfektes Beispiel für Täter-Opfer-Umkehr. Man macht trotz besseren Wissens etwas Illegales und wundert sich über die Konsequenzen.
 
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@Samurai76
Wär mir neu das man in Untersuchungshaft kommt, da muss man schon ein paar Kilo in der Gegend spazieren fahren. Das hat dann auch nichts mehr mit einem normalen Konsumenten zu tun.
 
Incanus schrieb:
Täter-Opfer-Umkehr
Aha, Verhältnismäßigkeit sagt Dir was? Interessanterweise (für dich) sind die Strafhöhen die letzten Jahrzehnte immer nur nach unten korrigiert worden. Oder sollten wir doch wieder die Todesstrafe einführen, obwohl wissenschaftlich feststeht, dass keine Strafe irgendwen von irgendwas abhält? Ich darf mir nach den EU und UN Menschaenrechten also sämtliche Körperteile abtrennen und mir fast alles an Chemie reindrücken, ohne das etwas passiert, aber eine Pflanze aus der Natur darf ich unter Androhung von Höchststrafen nicht konsumieren. Strafen sollten sich an den Konsequenzen für andere Menschen orientieren. Damit wär Cannabiskonsum straffrei zu stellen, denn mit dessen Konsum gefährde ich keinen ausser mir.
 
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