RAID 0 mit mehr als 2TB

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2Danger

Gast
Servus. . . .
Lang bin ich schon am googeln und suchen. . .
Möchte meine 5 Spin Point F1 a 640Gb in einem Raid 0 verbund laufen lassen.
Aber es gibt ja die BEGRENZUNG von 2TB.
Raid läuft über Intelcontroller vom Board(Gigabyte X48-DS5).
Hab schon in erfahrung bringen können,mit einer speziellen Formatierung die Begrenzung zu umgehen. . . Nur wie,hab ich nicht verstanden!
Oder ist es möglich,per Softwareraid 5 Platten als eine laufen zu lassen?
Ich wende mich hier an die Spezialisten aud dem Gebiet und hoffe,das mir jemand von euch da weiter helfen kann!
Zum Thema Sicherheit und Ausfall weiß ich bescheid. . . .(e-sata 1,5TB zum SICHERN).

Oder bleibt mir nur der Ausweg,nen Raidcontroller zu kaufen?
Aber nen vernünftiger läuft über Pcie 2.0-und die sind besetzt duchr Cross-X!
Bis dahin erstmal DANK im vor raus. . . .
 
AW: RAID 0 mit mehrl als 2TB

Ich würde Persönlich eh ein Controller PCIe kaufen damit der Mainboardcontroller entlastet wird.
 
AW: RAID 0 mit mehrl als 2TB

Klar logisch-aber kennst du auch die Preise für nen guten Controller?
Gedanken mache ich mir darüber schon lange,aber der PREIS!
Eigentlich wollte ich ja nur wissen,wie man bzw ob man mehr als 2TB
machen kann!
 
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Problem ist das Controller nicht mehr als 2TB glaube verwalten können eben von Mainboards. Wenn du eben sonst sollte man eben alle jeweils nur 2 HDDs in RAID 0 verbauen. Ich glaube auch das es so richtig nicht lohnt den wenn man ein guten Controller kauft hat man auch eine gute 2TB schon^^
 
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Das Problem ist ja dass man da mit einer normalen Paritionstabelle auch nicht mehr auskommt... Und es auch Treiber-technisch nicht immer reibungslos ist, selbst wenn der Controller mit mehr als 2 GB umgeken kann usw...

Gab mal nen c't Artikel zu nem Thema in diese Richtung.
 
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Wenn ich nicht irre ist bei 2TB Schluss mit Basis-Datenträgern. Bei den vielen daten, die da dann verwaltet werden, würde ich nicht gerade auf eine Lösung bauen, die wenige Cent kostet, ansonsten sehen wir und im Datenrettungsforum über kurz oder lang wieder.
 
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@2Danger
Mittels MBR (Master Boot Record) lassen sich bei Festplatten mit 512 Byte Sektorgröße nicht mehr als 2 TB verwalten. Das hat nichts mit dem Kontroller zu tun sondern ist eine Software-Barriere. Der MBR ist der aktuelle Standard für das Format von Partitionstabellen.

Ein neuer Partitionstabellen-Standard, der Festplatten (mit 512 Bytes Sektoren) bis zu 8192 Exabyte unterstützt, heißt GPT (GUID Partition Table). Windows ab Vista unterstützt GPT-Partitionen. Das Problem hierbei ist, dass das BIOS von einer GPT-Partition nicht booten kann. Voraussetzung für das Booten von einer GPT-Partition ist der BIOS-Nachfolgestandard EFI, was dein Mainboard nicht hat.

Du kannst also mittels GPT-Partitionierung ein RAID-Verbund mit mehr als 2 TB erstellen und nutzen. Nur kannst du davon kein Betriebssystem booten. Du benötigst also eine weitere Festplatte mit MBR-Partitionierung um das Betriebssystem booten zu können. GPT- und MBR-Partitionen können nicht auf derselben Festplatte erstellt werden. Eine Festplatte kann entweder GPT- oder MBR-Partitionen enthalten.

Alternativ käme der Einsatz von Festplatte mit 4 KB Sektoren in Frage. Die ersten Platten mit 4 KB Sektoren sind bereits erhältlich (z.B. die EARS Serie von Western Digital). Damit sollte die Grenze der MBR-Partitionierung nach hinten verschoben werden und mehr als 2 TB möglich sein. Festplatten mit 4 KB Sektoren sind brandneu und die softwareseitige Unterstützung ist dürftig. Solche Platten sind derzeit noch als "experimentell" einzustufen.
 
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@Madnex: Weist du zufällig welche Mainbaords (Chipsätze) den GPT Partitionstabellen-Standard unterstützen? Danke schon mal in Voraus.
 
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@Tekpoint
Welche Mainboards den EFI-Standard anstelle des BIOS nutzen müsste ich auch recherchieren. EFI hat aber auch noch Kinderkrankheiten. Das Gesamtpaket von EFI und GPT ist noch ein kleines Minenfeld.
 
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Weisst du wenn es Standard werden soll? den HDDs mit mehr als 2TB werden ja bald kommen und dann sollten ja Chipsätze wie die 8X0 von AMD das unterstützen dann schon mal oder?
 
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Madnex schrieb:
Alternativ käme der Einsatz von Festplatte mit 4 KB Sektoren in Frage. Die ersten Platten mit 4 KB Sektoren sind bereits erhältlich (z.B. die EARS Serie von Western Digital). Damit sollte die Grenze der MBR-Partitionierung nach hinten verschoben werden und mehr als 2 TB möglich sein.
Nach außen hin geben sich die Platten doch immer noch mit 512B Sektoren. Von da aus sollten das keinen Unterschied zu bisherigen HDDs machen.
 
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Tekpoint schrieb:
@Madnex: Weist du zufällig welche Mainbaords (Chipsätze) den GPT Partitionstabellen-Standard unterstützen? ...
Das booten von solchen Datenträgern unterstützen neben Apple Macintosh nur die zwei altbekannten von MSI: P45D3 Platinum und P45 Platinum - die müssen genau so heißen, ohne irgendwelche Zusätze wie FISR oder sowas, nur rein P45 Platinum und P45 D3 Platinum - und das eine Asus Board, für das das mal in einer News hier bei CB vor einem Monat angekündigt wurde, (auch ein P45 Board). Ausgeliefert werden diese Boards aber erstmal mit BIOS, man muss erst das UEFI, bei MSI ClickBIOS genannt, raufflashen und das ist komplizierter, als gewohnt, weil es für Floppy-Disketten zu groß ist, du brauchst einen bootbaren USB-Stick mit einem DOS drauf, Lösungsvorschläge (ist nicht wirklich kompliziert) gibts im zuständigen Thread im MSI-Forum (ein User helfen User Forum), das Problem ist aber, dass die empfohlene DOS-Version maximal 512 MiB große USB-Sticks unterstützt, also braucht man nicht nur irgendeinen USB-Stick, sondern einen entsprechend kleinen.

Wenn man das UEFI dann drauf hat gehts bei MSI mit Problemen weiter - ich sage an dieser Stelle mal gleich, es gibt laut MSI-Support deutschlandweit nur etwa 10 User (!), die dieses Board im UEFI-Modus betreiben und ich bin einer davon. Das wichtigste Problem und das macht es zu einem Ausschlusskriterium für das Vorhaben dieses Threads, ist, dass die MSI-EFI-Programmierer mutmaßlich aufgrund finanzieller Unterversorgung keinen nativen AHCI und keinen nativen RAID-Treiber für ihr EFI geschrieben haben, stattdessen, so wurde mir das zumindest, wenn ich es richtig verstanden habe, erklärt (von einem Taiwaner in englisch), haben sie die Treiber für AHCI und RAID in Assembler 16b Real-Mode geschrieben und binden das als Plugins ein. Das UEFI läuft aber mit Real-Mode-Plugins absolut unzureichend. Konkret bedeutet das, dass das Booten der Windows-Installations-DVD im tatsächlichen EFI-Modus, der für Installation auf GPT-Datenträger benötigt wird, je nach verbautem Prozessor 3 Stunden oder mehr braucht! Wenn man erstmal beim ersten bunten Bildschirm angelangt ist, werden die Windows-Treiber verwendet und alles läuft so flott, wie gewohnt, aber bis man da hin kommt, dauert es eine Ewigkeit.

Für AHCI gibt es deswegen den Ausweg erstmal im IDE-Modus zu installieren und dann hinterher auf AHCI umzustellen, aber bei Installation auf RAID0 geht das ja nicht. Nochmal zur Klarstellung: Nach den Stunden zum Starten der Installations-DVD (geht übrigens bei MSI nur über die EFI-Shell mit Wechsel ins DVD-Laufwerk und dort dann cd \efi\boot\ und bootx64.efi) ist noch nichts installiert, die Installation folgt dann darauf.

MSI lässt jetzt seit fast einem Jahr übrigens niemanden mehr an EFI-Modus arbeiten, auch wenn die vielleicht EFI hier und da verwenden, aber derzeit alles nur im Compatibility Mode, was also bedeutet, booten von MBR.

P.S.
Hier noch die Links zum EFI-Subforum bei msi-foren.de (reines Community-Forum) und dem entsprechenden Thread zum P45 Platinum und natürlich der Link zum MSI UEFI

P.P.S.
Es gibt auch Xeon-Boards von Intel, welche angeblich einen EFI-Modus unterstützen, allerdings hatte die c't mal dazu geschrieben, dass es ihr nicht gelungen war, auf diesen den Vista-EFI-Modus-Installer zu starten.
 
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Wie schon gesagt wenn man GPT als Partitionsstil verwendet kann man problemlos auch Partitionen >2TiB anlegen. Überhaupt kein Problem. Das funktioniert auch an der Intel ICH.

Lediglich davon Booten kann man nicht wenn man kein UEFI Bios hat (wobei bei einigen Boards ja heute schon das Bios UEFI ist und das BIOS nur emuliert wird. Allerdings gibts für die meisten Boards halte keine reinen UEFI Biose)

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Warum Raid 0? Wenn man mit großen Daten hantiert,lohnt es sich von der Geschwindigkeit her auf jeden fall! Außer nen paar ssd´s-aber darüber kann man sich streiten!
Und den Bericht von array 50gb und 5.5tb hab ich mir durchgelesen! Wie ich es richtig verstanden hab, OS 50gb daten 5,5tb-ich möchte aber ein array mit mehr als 2tb als c:-sprich system! 5platten zu einer merk man am sys und in games bzw winrar!
sorry-habs jetzt verstanden-ohne besagten bios geht kein array als hauptplatte mit mehr als 2 tb(und,wie oben angeführt auch nicht locker von der hand)!
 
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@2Danger
Sorry es ist totaler Blödsinn das ein Raid 0 Array das System immer performanter macht je größer und je mehr Festplatten man reinhängt. Windows, Spiele und WinRar profitieren gleich 0 von einem großen Raid 0.

Kopieren innerhalb des Arrays ist kaum schneller als bei einer Singleplatte und die Zugriffszeiten gehen auch hoch was nochmal die Performance beeinträchtigt.

Performancemässig ist ein solches Raid 0 Konstrukt eher ein Alptraum gegenüber einer sinnvollen Festplattenanordnung.
 
Deswegen meine Frage wofür überhaupt ein solches Raid...

Als Systemplatte eine Einzelplatte nutzen, heutzutage kommt man ja schon "billig" an eine Raptor dran wenn man schon keine SSD nutzen will.

Die Transferraten bringen in EINEM Raid-0 rein gar nichts. Man liest und schreibt ja vom selben Raid, durch die mehr oder minder erhöhten Zugriffszeiten brauch ein Raid sogar noch etwas länger.
Bei großen Dateien die hin und her geschoben werden rate ich dazu einfach 2 x Raid-0 zu machen wenn du doch eh ne externe Datensicherung hast.

Nehm einfach die 5 Platten, auf die erste Platte Windows, auf 2 und 3 im Raid-0 die Auslagerungsdatei und 4,5 als Raid-0 fürs rüberkopieren... Dann kann man das auch ausnutzen. Andernfals ist das nur ne Benchmark-Schwedische-Penis-Vergrößerungs-Pumpen-Angelegenheit und dann kannst du auch die Platten einzeln dranhängen...
 
Mal als wichtiger Hinweis für die Performance beim Bewegen von großen Datenmengen: Während du eine riesige Datei auf die Systemfestplatte bzw. aufs System-RAID0 schreibst, bricht die Systemperformance extrem ein, deswegen wäre es sinnvoll, es so zu machen, wie die meisten Server-Hosts: Eine kleine, schnelle Festplatte (oder "große" SSD) als Systemplatte und den RAID0-Verbund für die Videodateien oä. zusätzlich anbinden, nicht als Startlaufwerk. ;)

P.S.
Wenn du auf die trennung verzichtest, ist ein großer Schreibcache im RAM Pflicht. (bei Windows "Erhöhte Leistung aktivieren" in den Einstellungen des betroffenen Laufwerks - bei Linux würde ich für eine Videoarbeitsdatenpartition sowieso XFS empfehlen)
 
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