Für Datensicherheit würde ich kein RAID verwenden, auch kein RAID1, weil das nur gegen Festplattendefekt schützt und sonst nichts. Ich würde nur eine der zwei Platten dauerhaft einbinden und die andere entweder extern über eine Dockingstation für Backups (manuell oder FreeFileSync) verwenden oder (etwas unsicherer, weil gleiches Netzteil wie der Restrechner) die internen SATA-Anschlüsse alle auf HotPlugging konfigurieren (heißt manchmal im UEFI-Setup "external SATA" bei den Optionen zu den einzelnen internen SATA-Anschlüssen) und bei jedem Backup-Vorgang das Gehäuse öffnen. Ich persönlich mache letzteres, habe aber wirklich wichtige Sachen noch zusätzlich auf DVD-RAM.
FreeFileSync ist ein tolles Programm, wird aber bei der Windows-Version mit Adware im Installer finanziert - während der Installation den Rechner hart vom Internet trennen (Ethernetkabel ziehen oder WLAN-Verbindung trennen) und die Adware-Betrug-Installationssoftware OpenCandy versucht einem nichts unterzuschieben. Wenn man deswegen ein schlechtes Gewissen hat, weil man dem Projekt eine Finanzierungsquelle nimmt, kann man auf der
Projektseite auf "Donate" klicken und etwas spenden.
Backups mit FreeFileSync haben gegenüber "richtigen" Backup-Programmen den Vorteil, dass die Backups als normale Dateien gespeichert werden und nicht in Backup-Containern verschwinden, für die man die gleiche Backup-Software zum auslesen bräuchte.
P.S.
SATA-Hotplugging bedeutet, dass es dem Rechner nichts macht, wenn man die Laufwerke mitten im Betrieb anschließt oder abtrennt. SATA-Daten- und SATA-Stromstecker sind (im Gegensatz zu den alten Molex-Steckern) dafür entworfen worden, mitten im Betrieb an und abgeschlossen werden zu können. Man muss nur daran denken, die Laufwerke vor dem Abziehen der Stecker im Betriebssystem vollständig auszuhängen - bei Windows heißt das "Hardware sicher entfernen".