RICHTIG sparen

  • Ersteller Ersteller mrfragger
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Das ist hier ja mal echt der Hit!

Bausparen mit ner Rendite von 18% und soll dem Berater bei ner AG von 1% auch noch mehr Prov bringen, als nen Aktienfonds mit 5%Ausgabeaufschlag...:freak:

BTT
@Threadersteller

Denk immer daran, dass Konzeption über Kondition geht.
Eine schlüssige Konzeption traue ich den meisten Banken zu.
Natürlich gibt es auch schwarze Schafe, aber gute Beratung kostet gutes Geld.
Daran wird sich nichts ändern.

Ein guter Berater wird Dich fragen, was Du mit dem Geld später einmal vor hast,
Dich auf staatliche Förderung (Riester, ASZ,WoP) ansprechen und versuchen Deine Risikoneigung zu ermitteln.

Bevor der Berater Dein Geld anlegt, sollte er auch prüfen wie Du abgesichert bist.

Ich lege mein Geld wie folgt an:

Versicherungen: Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, Rentenversicherung, KFz, Hausrat, Feuer, etc.

Anlage:

2-3 Monatsgehälter auf nem Tagesgeldkonto
Riesterfondssparplan 14,3%
Bausparen 28.6%
offener, europ. Immobilienfonds 14,3%
weltweiter Aktienfonds 14,3%
europ. Aktienfonds 14,3%
Mischfonds (Renten+Aktien) 14,3%


Und zum Zocken ein bisschen CMC-Markets, bzw. Bankdepot für Zertis.

Bis auf CMC-Markets alles in einer ollen kleinen Volksbank.:lol:
 
mrfragger schrieb:
lol ^^


mal was anderes,bekomm ich mit nem 400 euro job + kleingewerbe nen kredit?ob ichs machen würde bezweifele ich,aber mich interessiert sowas,weil sowas oft durch die runde geht inner schule



Was willst Du denn jetzt? Geld anlegen oder einen Kredit?

Spar lieber, ich kann mir nicht vorstellen, dass Du bei den Einkünften nen Kredit bekommst...:rolleyes:

EDIT:

Da ich annehme, dass Du bei deiner derzeitigen Einkommenssituation doch des öfteren Geld verfügbar haben musst,
kannst Du Dir die langfristigen Anlagemöglichkeiten schenken. Dauerauftrag aufs Tagesgeldkonto und gut ist.
Vergiss nicht einen Freistellungsauftrag einzureichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
mrfragger: Das was perfekt!57 hier schreibt, ist das, was du in einem Laienforum auch erwarten kannst. Gib nicht soviel darauf, Sachen wie 18% sind unseriös, Bausparverträge ein Relikt aus der Nachkriegszeit und viele Leute, die mal auf eine bestimmte Einzelaktie geschwört haben, waren emotional gebunden und konnten bei überraschenden Nachrichten nicht die richtigen Entscheidungen treffen.
Ich finde, dass bis zu einem Betrag von 4000€ die Spekulation mit einer Einzelaktie (nur DAX oder MXDAX) finanziell gesehen am sinnvollsten ist. Geordert und verkauft über eine Direktbank entstehen beim Kauf- und Verkauf Kosten in Höhe von etwa 30€, also musst du eine Mindestperformance von ca. 0,8% erreichen, um überhaupt Gewinn zu machen. Wenn du stattdessen diversifizierst und etwa 1000€ in Aktie A und 1500€ in Aktie B steckst, musst du bei A mindestens 3% und bei B mindestens 2% Performance erreichen, um die Transaktionskosten reinzuholen. Und das ist eine Menge.

Trotzdem solltest du bei deinen Voraussetzungen nicht über den Kapitalmarkt nachdenken. Du willst Verfügbarkeit, bist risikoavers und willst ein paar Zinsen mehr. Alles andere außer einem Tagesgeldkonto mit 4-5% kostet dich bloß Nerven und schlimmstenfalls sogar Geld.
 
Ich verstehe gar nicht, was hier für eine Welle gemacht wird. Einem 18-Jährigen würde ich nie raten, eine bestimmte Aktie zu kaufen. Das können diejenigen machen, die sich seit ihrem 16. Lebensjahr für die Börse interessieren und die nichts zu verlieren haben.

Hier geht es doch erst einmal darum, überhaupt etwas Geld anzusparen. Wer weiß, wofür er seine Knete in den nächsten paar Jahren noch brauchen wird? Zunächst einmal sollte man sich eine Risikorücklage ansparen, auf die man jederzeit zugreifen kann. Dafür scheiden Aktien schon einmal aus, weil man nie wissen kann, wie sie gerade stehen, wenn man das Geld braucht.

Der erste Schritt wäre aus meiner Sicht die Kapitalbildung. Wenn die ersten paar tausend Euro zusammengespart sind, dann steht möglicherweise auch monatlich mehr Geld zur Verfügung, das gespart werden kann. Und an dieser Stelle würde ich mir die vorhandenen Möglchkeiten noch einmal genau anschauen, auch unter dem Blickwinkel der Laufzeit. Wer mit 20 oder 25 Jahren für die Rente spart, kann sehr langfristig denken. Wer dagegen auf die Idee kommt, in ein paar Jahren Wohneigentum zu erewerben, muss schon wieder komplett anders rechnen.

Wer einzelne Aktientitel kaufen will, sollte:
a) das Geld dafür übrig haben, also nicht benötigen.
b) Ahnung von der Materie haben (d. h. von der Börse, von dem Unternehmen, von dem Markt).
c) risikobereit sein. Ansonsten empfehlen sich eher Fonds, die das Risiko streuen.

Zum dem Beispiel BASF (was nur ein BEISPIEL ist): Warum sollte ein 18-Jähriger einem Unternehmen Geld geben (bzw. in ein Unternehmen investieren), von dem er weder die genaue Produktpalette, noch die Konkurrenten, deren Marktanteile, die Marktentwicklung und all die anderen relevanten Faktoren kennt? Das wäre doch wie Lotto.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Odium

Richtiges Fazit, unsaubere Herleitung.
Bausparen ist unter Berücksichtigung staatlicher Prämien ein vergleichsweise attraktiver Sparplan mit der Option auf ein zinsgünstiges Darlehen. Dieses zinsgünstige Darlehen qualifiziert Bausparen ebenso als Zinssicherungsinstrument in der modernen Immobilienfinanzierung.

Der Betrag von EUR 4000 wurde von Dir nur willkürlich gewählt, entscheidend ist aber das Vehältnis zum vorhandenen Vermögen und/oder Verdienst was Spekulation am Kapitalmarkt angeht.

Das Rechenbeispiel stimmt, allerdings sollten die Kosten als unumgängliches Übel bei einer WP Transaktion miteinkalkuliert werden, entscheidender ist ein vernünftiger Tradingplan, der die korrekte Ermittlung des CRV mit einbezieht, sowie ein striktes Moneymanagement.

Wer auf Aktien, Zertifikate, o.ä. setzt, der kann sich nicht wirklich an den Ordergebühren stören.

Und Spekulationen mit Einzelaktien haftet immer ein gewisses Risiko an.

Oder hättest Du gewusst, dass die IKB dieses Jahr so abschmiert?

Dann doch lieber ein womöglich kostenintensiveres Produkt für den Otto-Normal Anleger als irgendwelche Direktbrokerexperimente.

Meine Meinung...

So far,

Mr_Blonde
 
Möglichkeiten zur VL Anlage sind Fonds, Bausparen, betriebliche Altersvorsorge, Altersvorsorgewirksame Leistungen in entsprechendem Riestersparplan und der gute alte Banksparplan.

Kommt auch mit drauf an in welcher Branche Du arbeitest und wie der Tarifvertrag geregelt ist.

Haben alle gewisse Vor- und Nachteile, entscheidend ist, was Du später mit dem Geld vorhast und wie Dein Sparkonzept derzeit aussieht.

Wenn Du pauschal nen Aktienfonds willst, greif auf das Angebot von DWS oder Union Investment zurück.
 
perfekt!57 schrieb:
(1) alle "die zwischen mir und der anlage sind", verdienen mit oder an mir ihr geld. .......


(2) und über nix wird soviel gelogen wie über fonds. von finanzwirten z.b.



(3) locker: finanzwirt, du hast keine ahnung. (noch nicht?)

Schade! Du hast weder das Thema Geldanlage verstanden, noch die Funktionsweise eines BSV. (1u.2)

Schade finde ich auch, dass Du trotz grosser Unwissenheit sehr arrogant auftrittst und als krönenden Abschluß auch noch persönlich wirst. (3)

Auf diesem (Deinem) Niveau machts keinen Spaß. :(

Bin dann raus aus dem Thread.

@mrfragger
Wenn Du noch Detailfragen hast, kannst Du Dich gern per PN melden.

MFG

edit:
Mr_Blonde schrieb:
Das ist hier ja mal echt der Hit!

Bausparen mit ner Rendite von 18% und soll dem Berater bei ner AG von 1% auch noch mehr Prov bringen, als nen Aktienfonds mit 5%Ausgabeaufschlag...:freak:

1. Du darfst die relativen Kosten nicht vergleichen. Kosten bestehen nicht nur aus Beraterprovisionen.

2. Beim BSV wird die Bausparsumme als Berechnungsgrundlage für die Abschlussgebühr (1%-1,6%) herangezogen, nicht aber das eingesetzte Kapital (für das es ja auch nur die Zinsen gibt). Die Kosten in Bezug auf die Investitionhöhe sind also größer als die Abschlußgebühr vorgaukelt.

3. Die Abschlußgebühr steht während der Sparphase nicht mehr für Investitionen zur Verfügung, da anfangs zu zahlen. Es muss auf Zinseinnahmen - wenn auch geringe - verzichtet werden.

4. Ausgabeaufschläge hingegen werden erst zum Zeitpunkt der Investition fällig. Beim Fondssparplan erhält der Vermittler die Provision also in Raten über die Laufzeit verteilt. Wieviel das bei nem Sparplan von 50 Euro ist, kann sich jeder ausrechnen.

5. Aus Sicht der Vermittler sind BSV´s weitaus attraktiver.

Ansonsten finde ich Deine kleine Anlageempfehlung inklusive Absicherung recht gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
du sagst, dws oderu nion invest. welche gründe sprechen dafür?

nehme an, konto muss man bei denen anlegen?
 
Diese Fondsgesellschaften wurden mehrfach hintereinander durch die Zeitschrift Kapital mit 5 Sternen(höchstmögliche Bewertung) ausgezeichnet.

Deka könntest Du auch nehmen, da weiss ich aber nicht wie die abgeschnitten haben.

Vorteil von Deka und Union Investment ist, dass Du Deinen Sparplan in jeder kleinen Sparkasse bzw. Volksbank abschließen kannst.
 
und es bleibt weiter richtig - und kann nicht diskutiert werden - das jedes kaufen und verkaufen, also traden - aka selber rumbasteln (und das auch noch kurzfristig!) - oder das selber rumbasteln einem anlageberater bei einem fonds zu überlassen, contra-produktiv ist und bleibt. und zwar wie bekannt.


und es scheint mir weiter etwas dumm zu sein, zu meinen, ich hätte die basf - und nur die basf - zufällig als einzelanlage empfehlung gegeben - und zwar mit anlage horizont 20 oder 40 jahre. eben beliebigkeit. hätte gerade genauso gut was anderes sein können ...? eben nicht.


und ich sagte es schon: das selber rumbasteln müssen gehört nun mal dazu in jungen jahren. und genau das ist der blinde fleck in dem alter. kann da halt noch keiner, nicht rumbasteln am depot. darum auch sind bankvorstände eher älter als 44.... . und auch die eingebunden in enge korsette. und zu recht. und notwendigerweise, wer den menschen kennt.

und von daher erneuere ich meine empfehlung mit 18 erstmal einen bausparvertrag zu machen. 18% zu kassieren z.b. auf 7 jahre. also durchzuhalten. und dann mit dem kapital weiter zu wirtschaften. und sich bis dahin fitter zu machen in allen otwendigen fragen.


und wer schon bei einem bausparvertrag auf die paar euro abschlussgebühren schaut, bei den unbestreitbaren und belegten vorteilen eines bsp - und dem genannten nachsteuer-wertzuwachs, wird meiner meinung nach nie zu geld kommen. und wenn - dann nur auf zeit, denn wird er es nicht behalten, sondern verkonsumieren:


mein größter feind bin ich ggfls. selber. nicht die abschlussgebühr der anderen ist das. kaufen und verkaufen macht die größten kosten. versäumt das meiste. auf dauer. und der selbstbetrug dabei.


kuck: bekannt seit jahrzehnten: "kleine spießervermögen von ein paar hundertausend euros" "managen" "bei den smarten karriere-instituten" häufig die nassforschen "jung-möchtegernies" frisch von der uni, oder von der betriebsakademie. und millionen im einstelligen bereich kriegen die bei uns im normalfall frühstens 5 oder 8 jahre später in die hände, "wenn sie sich bewährt haben". sprich durch kaufen und verkaufen und umschichten und umschichten das kleine privatvermögen von ein paar hundertausend euro systematisch auf null gebracht haben. sich selbst so auf die schulter klopfen können - und sich so nach oben empfehlen.

so geht karriere "bei den profi-anlegern". und ist nicht von mir. sondern wurde schon "von der zahnarzt-generation 1925 beklagt", als die ihre lebensversicherungen ausgezahlt bekamen. ungefähr 1980. oder relativ kurze zeit später, als das schöne geld ("ganz überraschend") zu 90% weg war.

und kann man alle paar jahre wieder, wenn sich das generationenkarrussell erneut eine umdrehung weiter gedreht hat, schon wieder lesen. (darum auch empfahl ich ZOLA "L'Argent", weil sich an den Prizipien, eben weil sie so menschlich sind, seit einführung der marktwirtschaft vor gut 150 jahren nichts geändert hat. und auch nicht wird).


wer also noch so jung ist, dass er zwecks selbstrückvergewisserung weiter noch selber dran rumbasteln muss durch kaufen und verkaufen, der soll das tun. ich aber wiederspreche dem auch weiterhin ...

und verweise auf meinen link ganz oben zur BASF-Langsfristperformance ganz ohne kaufen/verkaufen - die, wie bekannt, alles schlägt. weil auch profis nur menschen sind. die sogar mehr als andere. und darum sind gerade die profis im rentenalter eher arm. ärmer oft, als andere. weil auch sie zu 50% der zeit die falsche chance kaufen oder verkaufen. wie alle anderen. und weil das das unverrückbare prinzip ist

- muss gemauschelt werden damit "die profis" für sich ein intaktes weltbild behalten (und nur dafür!),
- und trotzdem haben wir jetzt (durch die profis!) 984 milliarden dollar globalen wertberichtigungsbedarf. (kuckuck, aufgewacht? wessen werte waren denn das? die der banker privat?)


und zum glück betrifft das die ganz normale volks- oder raiffeisenbank eben nicht. weil die, qua satzung, so nicht anlegen darf. und es auch nicht macht. nicht mal heimlich. zum glück nicht. und zum vorteil der vernünftigen.

jung aber, und mit viel testosteron, will/muss alles schnell hoch hinaus gehen (und kommt oft auch genau so wieder runter?).

p.


("viel geld" sollte sowieso unter den lebenszielen eher besser etwas nachrangig kommen. freude und liebe sind auch recht wichtig)
.
 
Zuletzt bearbeitet:
e-ding schrieb:
1. Du darfst die relativen Kosten nicht vergleichen. Kosten bestehen nicht nur aus Beraterprovisionen.

2. Beim BSV wird die Bausparsumme als Berechnungsgrundlage für die Abschlussgebühr (1%-1,6%) herangezogen, nicht aber das eingesetzte Kapital (für das es ja auch nur die Zinsen gibt). Die Kosten in Bezug auf die Investitionhöhe sind also größer als die Abschlußgebühr vorgaukelt.

3. Die Abschlußgebühr steht während der Sparphase nicht mehr für Investitionen zur Verfügung, da anfangs zu zahlen. Es muss auf Zinseinnahmen - wenn auch geringe - verzichtet werden.

4. Ausgabeaufschläge hingegen werden erst zum Zeitpunkt der Investition fällig. Beim Fondssparplan erhält der Vermittler die Provision also in Raten über die Laufzeit verteilt. Wieviel das bei nem Sparplan von 50 Euro ist, kann sich jeder ausrechnen.

5. Aus Sicht der Vermittler sind BSV´s weitaus attraktiver.

Ansonsten finde ich Deine kleine Anlageempfehlung inklusive Absicherung recht gut.


Erstmal vielen Dank für die Blumen, ein bisschen Ahnung scheinst Du aber auch zu haben!;)

Nochmal zum Thema Fonds und Bausparen.
Bei Fonds fällt ausser des Ausgabeaufschlags auch in den meisten Fällen eine Verwaltungsvergütung von 0 bis 2,5% p.a. an. Diese Kosten werden einfach mit dem Kurswert verrechnet, sodass der Anleger sie gar nicht bemerkt.
Deshalb bin ich überzeugt, dass der Vermittler eher versucht ist Fonds zu verkaufen, weil diese Verwaltungsgebühr sich mit Sicherheit in einer Bestandsprovision auswirkt.

Ausserdem wird ganz gerne mal das Depot "gedreht" nach spätestens zwei bis drei guten Jahren an der Börse, eben weil es dann wieder 5% Ausgabeaufschlag zu verdienen gibt.
Da mache ich nicht mehr mit, gucke lieber mal nach 8-12 Jahren wo ich stehe.

Nochmal für perfekt!57, das permanente umschichten von Fonds bringt wenig bis nichts und macht die Bank reich.
Andersrum ist es fahrlässig einen Großteil seines Vermögens in einen Einzeltitel zu stecken, Blue-Chip hin oder her.
Diversifikation und Kapitalerhalt sind bei einer solchen Vorgehensweise nicht vorhanden bzw. akut gefährdet.:rolleyes:

Viele können der Versuchung Gewinne "mitzunehmen" nicht widerstehen.
Ich lasse meine Fonds laufen, erst recht, wenn sie in der Vergangenheit gut gelaufen sind.
Natürlich hat es mir nicht gefallen, dass der DAX von 8000 auf 6400 runtergekracht ist, ich in aber dabei geblieben.

Nochmal zum Bausparen:

Betrachtet man nur die Sparphase eines BSVs ist Deine Rechnung richtig.
Aber zieht man die Darlehensphase hinzu ergibt sich meiner Meinung nach ein anderes Bild.

Ich habe beim Bausparen:

a)nahezu lebenslängliche Zinssicherheit(hört sich irgendwie komisch an:D)

b)geben sich Bausparkassen auch mit einem nachrangigen Platz im Grundbuch zufrieden, was sich die meisten Banken teuer bezahlen lassen...

c)jederzeit die Möglichkeit Sondertilgungen zu leisten ohne Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen (<- ok, der Grund ist eigentlich Schwachsinn bei nem Darlehenszins zwischen 1,95 und 3,75% oder teilweise noch günstiger:rolleyes:)

d)keine Kontoführungsgebühren

e)keine Kosten für nen Gutachter

f)keine Bereitstellungsprovision

Ergo muss zur Ermittlung der Kostenquote bzw. der Rendite auch die Darlehensphase miteinbezogen werden.
Die Bank will doch lieber Dein als Sicherheit abgetretenes WP Depot noch weiter drehen und Dir nen Kredit in voller Höhe geben. Was Du in 5 oder 10 Jahren für nen Zins zahlst ist ihr doch egal.

Das einzige was passieren kann ist, dass Du wenn Du Finanzieren, Umschulden o.ä. möchtest der Darlehenszins genauso niedrig wie beim Bausparen ist.
Darauf möchte ich mich nicht verlassen und daran glauben tue ich auch nicht.

MfG

Mr_Blonde
 
Zuletzt bearbeitet:
so weit so gut. und wir sagten es oben mehrfach:

- der bsv nur, um zwischen 18 und .. kapital zu bilden,
- nicht, um damit zu bauen (eher nicht).
- und um zu üben, jeden monat 50 oder 65 euro wegzulegen,
- mit dem ziel, über lange zeiträume nicht dranzugehen ans ersparte.

bleibt noch:

- die frage der energien(!)

kaufe ich irgend wann die basf ("für über" lange zeiträume),

dann habe ich bzgl. der zukünftigen basf-kursentwicklung ungefähr die energien eines 5-10.000 mann starken managements auf meiner seite, die dasselbe wollen, betreibe quasi jiujitsu, in dem ich die energien der anderen mitnehme(!).

als umschichtender, resp. "gegen fondsinteressen anhoffender" einzelkämpfer muss ich (und ggfls. alleine) gegen märkte und interessen ankämpfen, aufpassen, schnell reagieren (was, wie statistisch belegt ist, in summa auch nie gelingt; denn was ist, während ich in urlaub bin? oder arbeite? "der fonds", "die anderen" sind nie ohne urlaubsvertretung, nie ohne laufenden pc, um schnell auf negative marktentwicklungen reagieren zu können. als selberverwalter von kurzfristhoffnungen "bin ich oft ohne deckung" (und sei es ohne internetanschluss), öfter, als mir lieb ist.


schließlich gilt der spruch: an der börse wird nicht geklingelt. daher gehört - so meine ich, dass es common sense ist - dass RICHTIG sparen

- um aktien zwar nicht herum kommt,
- sondern im gegenteil, aktien unbedingt braucht,
- aber aus der not eine tugend macht:

länger und konsequenter engagiert sein. jahrzehnte in blue chips. (und nur solche, die an den bedürfnissen der völker hängen(!) (gillette z.b., oder wal-mart, oder basf) und nicht an speziellen industrien(!).)


p.



(wer das so gemacht hat? warren buffet wie bekannt. und wohnt immer noch im reihenhaus, weil ihn wohl eher das geld als geld interessiert. nicht zum ausgeben. aber so hoch wie wb wollen wir garnicht denken.)
.
 
Zuletzt bearbeitet:
@perfekt!57

Oke, ich nutze meinen BSV zum Bauen und Du eiferst weiter Warren Buffett nach...
Das mit dem Reihenhaus kriegste dann ja automatisch hin, wenn Du mit Deinem BSV nicht bauen willst!:D

Edit

Das mit den Energien und Jiu Jitsu verstehe ich nicht,
aber das gegen die Märkte ankämpfen würde ich an Deiner Stelle lassen.

The trend is your friend until his end.
 
Zuletzt bearbeitet:
jiu jitsu nimmt (auch) die energien der gegner mit.

und ich wollte bloß gesagt haben, dass es wie bekannt reine charaktersache ist, wie ich auf lange sicht zum sparen stehe:

- spare ich eher um des sparens willen, also wg. der freude an der vermögensbildung,
- oder eher um mir was davon zu leisten irgendwann, also einen pkw für 15 oder 20t, oder zu reisen, also für konsumptive zwecke.


vor allem aber eines: die ganzen diskussionen um "überwachungsstaat usw." sind im grunde nebenkriegsschauplätze. wirklich um die wurst geht es woanders. ("während ich die hände in abwehrhaltung habe, haben muss/soll, wird mir gleichzeitig in die tasche gegriffen"). nämlich direkt im mainstream,


hier


"Viel mehr Arme im Jahr 2020

Bis zum Jahr 2020 werden nach einer McKinsey-Studie nicht einmal 50 Prozent der Bevölkerung noch ein Einkommen auf Durchschnittsniveau haben. Das wären zehn Millionen Menschen weniger als Anfang der 90er Jahre. ...

„Das Wirtschaftswachstum, das wir in den vergangenen 15 Jahren verzeichnen konnten, hat nicht gereicht, um bei den Bürgern anzukommen“, sagte Frank Mattern, Deutschland-Chef von McKinsey, dem Bericht zufolge. „Für die Menschen in der Mittelschicht bedeutet ein so geringes Wachstum einen Verlust.“ In der Studie „Deutschland 2020“ vergleichen die Experten die Folgen zweier Szenarien. Im ersten bleibt das Land auf dem bisher eingeschlagenen Wachstumspfad. Im zweiten wächst die Wirtschaft weitaus dynamischer. Sollte die Bundesrepublik den ersten Weg weiter verfolgen, könnten fast 30 Prozent der Bürger mit ihrem Einkommen aus der Mittelschicht herausfallen ... .

McKinsey beruft sich auf Untersuchungen von elf Branchen, die mehr als 50 Prozent der deutschen Volkswirtschaft ausmachten. Zur Mittelschicht zählen die Experten jene Bürger, die 70 bis 150 Prozent des Durchschnittseinkommens verdienen. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen lag 2006 den Berechnungen von McKinsey zufolge bei rund 25.000 Euro im Jahr. ...

Nach bereits Anfang des Jahres veröffentlichten Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sank der Anteil der Mittelschicht an der Bevölkerung zwischen den Jahren 2000 und 2006 drastisch von 62 auf 54 Prozent, entsprechend einem Rückgang von 49 auf 44 Millionen Menschen. ..."

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1...668A39976A0ED1E710~ATpl~Ecommon~Scontent.html


das sind die fakten: 10% weniger mittelschicht in den vergangenen 6 jahren. ziemlich fett, finde ich.


und dagen hilft nur eines, als individualverhalten, wie mir scheint: "mehr vermögensbildung statt konsum"


(auch wenn das macht, dass die wirtschaftswachstumsraten in D durch mein verhalten geringer sind, als sie sein könnten. wer aber konsumiert, statt zu sparen, ermöglicht durch seinen jetzigen konsum das bessere zukünftige überleben des vermögensbilders(!).
also bleibt, was immer bleibt: eigenes urteil bilden, entlang dessen handeln. ggfls. auf nichts andere/s hören.)

und bleibt alles glaubenssache sowieso. und sage keiner in zehn jahren: "er hätte es heute nicht gehört". gehört also schon, bloß nicht geglaubt. jedenfalls so richtig nicht. und möglicherweise nicht in der lage gewesen, zu handeln, wie alles richtig eingesehen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Jiu_Jitsu
.
 
Zuletzt bearbeitet:
perfekt!57 schrieb:
wie gesagt, eine reine kapitalanlage. man kann bauen, wenn man will, muss aber nicht. und auch das nicht-bauen ist nicht prämienschädlich. d.h. man muss nix zurückzahlen, wenn man hinterher nicht baut, sondern bekommt sein ganzes geld plus prämien bar raus: http://www.schwaebisch-hall.de/-snm...sW3DrefW26bausparenwid_suchmaschinenq1_08.php
.

Meine Frage hat sich gerade erledigt, bin selbst drauf gestoßen:
Nach Ablauf der 7-jährigen Bindungsfrist können Sie über das Guthaben frei verfügen, d. h. die Bausparprämie bleibt Ihnen auch dann erhalten, wenn Sie das Geld nicht für wohnwirtschaftliche Zwecke nutzen.

Möchte selbst vor 2009 noch einen BSV oder Fondssparen abschließen, da ich ab August VL bekomme und ohnehin aufgrund der Kapitalertragssteuer alles noch vor 2009 regeln will. Kann man die VL eigentlich auch splitten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich dachte "sparen" tut man heutzutage wieder altmodisch im Strumpf oder unterm Kopfkissen so ganz ohne Zinsen, dafür still und heimlich *gg* Bei bestimmten aber nicht allen Analgeformen kann nämlich der H4 Wahn mal für böses erwachen sorgen.

Aber ich wollte doch nur fürs Alter... :D
 
@webbi

Diese Regelung mit der Bindungsfrist wird dieses Jahr auslaufen, d.h. wenn Du nächstes Jahr nen BSV abschließt darfst Du die Prämie nur zum Bauen oder halt wohnwirtschaftlich verwenden. Für in diesem Jahr abgeschlossene Verträge gilt wohl noch ein Bestandsschutz, Du kannst die Prämie dann also auch in Zukunft auch für ein neues Auto nutzen.

Splitten der VL ist auch möglich.

Da Du ab August VL bekommst, tippe ich, dass Du ne Ausbildung anfängst.

Dann würde ich an Deiner Stelle die VL auf einen BSV laufen lassen und ein bisschen Riestern.
 
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