[S] Wakü bis 100€

Das dieses Thema schon oft durchgekaut wurde, habe ich mitbekommen aber auch das immer wieder ein Rattern der Pumpe aufgeführt und deswegen von einem Kauf abgeraten wurde. Dieses Rattern tritt aber bei einer ordnungsgemäss funktionierenden H60/80/100 nicht auf.
Der Threadersteller selbst hat eine H100 bzw H60 aufgeführt und wenn er das Geld dafür übrig hat, soll er es doch ausgeben. Zum Übertakten wird eine H80/100 locker ausreichen.

Ich stimme dir zu, das Preis/Leistungsverhältnis einer Kompakt Wakü ist nicht gut aber sie kühlt auch nicht schlechter und ist nicht lauter als ein guter Luftkühler.
Meiner Meinung nach, sofern man bereit ist das Geld dafür auszugeben, spricht nichts gegen eine Kompakt Wakü.
 
Ich selber hab die H50 und nen 955BE auf 4,02GHZ 27/7 und das seid über einem Jahr.
läuft super, unter last hat er auch mal 65° ... aber wie gesagt der läuft und läuft....

ist auch ne sache wie und wo du den radiator fest machst!
nicht zu empfehlen ist der 120mm lüfter der dabei ist! vieeel zu laut!

lg
 
Hmm, hab mir mit gebrauchten Komponenten von eBay ne WaKü zusammengebastelt für unter 100 Euro (1x120 Radi, 1x240 Radi, Eheim/Innovatek HPPS, AGB, Alphacool Kühlkörper = zusammen vielleicht 90 Euro), allerdings für die GPU - CPU Kühlung macht meiner Meinung nach echt keinen Sinn, besonders wenn man eh nen Mugen drin hat (hab ich auch, und seh an meinem Phenom 1090T@4 GHz/1,45V beim OCCT CPU Stresstest grade mal 37°C anliegen).
Meine Überlegung: Eine moderne CPU gibt vielleicht 120 oder mal 150 Watt ab, und das auf Dauer nur beim Benchen. Für Kühlkörper ist gut Platz und die entsprechenden Luft-Lösungen sind günstig und universell einsetzbar - mit nem Adapterkit passen die Teile normalerweise auf alle Sockel von AMD und Intel ohne Probleme, solange nicht das RAM mit monströsen Heatspreadern im Weg ist.
Deine Graka dagegen läuft beim Zocken über Stunden bei Volllast, gibt dabei locker 200-300W ab und hat nur nen platzeingeschränkten Kacklüfter zur Verfügung; wenn du den durch was Höherwertiges ersetzen willst (Accelero XTreme oder Alpenföhn Peter etc.), hast du mit einiger Sicherheit das Problem, dass er auf deine nächste Karte nicht passen wird. Von daher ist da ein Universal-Wasserkühler wie der Alphacool HF14 eigentlich ne super Angelegenheit - der würde nämlich selbst beim Wechsel von HD6950 auf GTX 590 noch passen (nen zweiten Kühler für 20 Euro dazukaufen, Passivkühler für 7 Euro auf RAM und VRs und fertig).

Christian
 
@ dec.net

Der Mugen ist zweifelsohne ein guter CPU-Kühler, Deine Angaben klingen jedoch eindeutig nach einem Auslesefehler in Bezug auf die Temperaturen (es sei denn, Du hast eine Raumtemperatur von max. 10°C).

Ich erreiche bei meinem AMD X6 bei gleichem Takt und gleicher Spannung ebenfalls Temperaturen von (knapp) unter 40°C (Raumtemperatur ca. 20°C), jedoch besitzt mein Wärmetauscher/Radiator mehr als die zwölffache Größe im Vergleich zum Mugen und wird mittels achtzehn 140ern belüftet.

Nach ca. 60 Minuten Prime zeigen mir die gängigen Programme wie z.B. HWMonitor etc. Temperaturen von 26°C an - die auf dem LCD-Poster meines Boards im laufenden Betrieb abzulesenden Bios-Temperaturen liegen jedoch unter Last 11°C darüber. Rechne also auf Deine mittels Software ermittelten Temperaturen nochmal 10-15°C drauf, dann hast Du den ungefähren Wert.

[Zudem: bei einem AMD X6 bei 4 GHz mit 1,45V kommt man mit 120W nicht mehr hin, da geht man schon stramm auf die 200W zu.]

Gruß
miko
 
Hi Miko, ist gut da mal etwas Vergleichswerte zu bekommen, ein bisschen verwundert haben mich meine Ergebnisse ja auch schon - wobei ich immer noch glaube, das kommt mit Abweichung von 5-10° schon hin - ich hab abends im Winter (also zur Haupttestzeit) per Digitalthermometer auch schon 16°C in der Bude gemessen, mein Gehäuse ist bestens durchlüftet, WLP ist Arctic Cooling MX4 in sparsamer Aufbringung, der Lüfter am Mugen ist ein per Speedfan geregelter Enermax, der bei Volllast auch mal laut sein darf (dann ~1800rpm - er hat ja nie Volllast, außer halt beim Benchen). Die Bios-Temperaturen (die ich halt nicht im normalen Betrieb auslesen kann, sondern logischerweise nur beim Start) liegen bei mir normalerweise auch bei 20-22°C. Ich weiß jetzt auch nicht welche Temperaturen der AMD Overdrive ausspuckt, die liegen bei meinem Board mit denen in Speedfan ziemlich eng beieinander, so etwa 1-2° Abweichung dazwischen; auch mit direkt am Kühler per Digitalthermometer gemessenen Temperaturen passen diese ganz gut zusammen (Kühler liegt immer ein paar Grad unter der angezeigten Temperatur) - soweit find ich das (mit Abstrichen) durchaus glaubhaft.

Naja, geht mir ja im Prinzip auch nicht darum zu zeigen wie toll meine im Grunde stinklangweilige 1090T-Kühlung jetzt genau ist, sondern eigentlich nur um die Aussage, dass sich als Alternative dazu ne Wasserkühlung echt nicht rentiert - selbst wenn die Sensoren 10K Abweichung nach unten haben und es bei mir 15°C in der Bude wären, läge ich bei angezeigten 38°C nur 33K über Umgebungstemperatur, in der seltenen alle-Kerne-haben-Volllast Situation wohlgemerkt. Mit Wasserkühlung kommt Mikos System für die gleiche Taktung offenbar auf etwa 18K über Umgebung. Ob einem diese ~15K Temperaturdifferenz, die man nur in seltenen Fällen wirklich zu sehen bekommt, das Geld und den beachtlichen Aufwand wert sind, muss man sich echt entscheiden. Natürlich ist da ne Wasserkühlung noch potenter, aber so sehr viel ist halt mit konventioneller Wasserkühlung nicht mehr zu holen, wenn wir von vielleicht 35K als Vergleichstemperaturdifferenz ausgehen - gut, für Extremübertaktungszwecke mag das durchaus anders aussehen, das geb ich gerne zu, ist aber glaube ich auch nicht die Hauptintention des Threaderstellers.

Für GPU-Kühlung hingegen sieht das Kosten-Nutzen-Verhältnis meiner Meinung nach eben echt besser aus - da hatte ich an der 6950 zwischen der Powercolor Dualfan-Lösung und meiner jetzigen Wasserkühlung den "kleinen" Temperaturunterschied von 40K zu vermelden (ermittelt auf gleichbleibendem Wege über die Graka-Sensoren), bei ner Lautstärkeverminderung, die man in JEDEM Spiel und sogar schon im Leerlauf deutlich wahrnimmt.

Christian
 
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