Hi Miko, ist gut da mal etwas Vergleichswerte zu bekommen, ein bisschen verwundert haben mich meine Ergebnisse ja auch schon - wobei ich immer noch glaube, das kommt mit Abweichung von 5-10° schon hin - ich hab abends im Winter (also zur Haupttestzeit) per Digitalthermometer auch schon 16°C in der Bude gemessen, mein Gehäuse ist bestens durchlüftet, WLP ist Arctic Cooling MX4 in sparsamer Aufbringung, der Lüfter am Mugen ist ein per Speedfan geregelter Enermax, der bei Volllast auch mal laut sein darf (dann ~1800rpm - er hat ja nie Volllast, außer halt beim Benchen). Die Bios-Temperaturen (die ich halt nicht im normalen Betrieb auslesen kann, sondern logischerweise nur beim Start) liegen bei mir normalerweise auch bei 20-22°C. Ich weiß jetzt auch nicht welche Temperaturen der AMD Overdrive ausspuckt, die liegen bei meinem Board mit denen in Speedfan ziemlich eng beieinander, so etwa 1-2° Abweichung dazwischen; auch mit direkt am Kühler per Digitalthermometer gemessenen Temperaturen passen diese ganz gut zusammen (Kühler liegt immer ein paar Grad unter der angezeigten Temperatur) - soweit find ich das (mit Abstrichen) durchaus glaubhaft.
Naja, geht mir ja im Prinzip auch nicht darum zu zeigen wie toll meine im Grunde stinklangweilige 1090T-Kühlung jetzt genau ist, sondern eigentlich nur um die Aussage, dass sich als Alternative dazu ne Wasserkühlung echt nicht rentiert - selbst wenn die Sensoren 10K Abweichung nach unten haben und es bei mir 15°C in der Bude wären, läge ich bei angezeigten 38°C nur 33K über Umgebungstemperatur, in der seltenen alle-Kerne-haben-Volllast Situation wohlgemerkt. Mit Wasserkühlung kommt Mikos System für die gleiche Taktung offenbar auf etwa 18K über Umgebung. Ob einem diese ~15K Temperaturdifferenz, die man nur in seltenen Fällen wirklich zu sehen bekommt, das Geld und den beachtlichen Aufwand wert sind, muss man sich echt entscheiden. Natürlich ist da ne Wasserkühlung noch potenter, aber so sehr viel ist halt mit konventioneller Wasserkühlung nicht mehr zu holen, wenn wir von vielleicht 35K als Vergleichstemperaturdifferenz ausgehen - gut, für Extremübertaktungszwecke mag das durchaus anders aussehen, das geb ich gerne zu, ist aber glaube ich auch nicht die Hauptintention des Threaderstellers.
Für GPU-Kühlung hingegen sieht das Kosten-Nutzen-Verhältnis meiner Meinung nach eben echt besser aus - da hatte ich an der 6950 zwischen der Powercolor Dualfan-Lösung und meiner jetzigen Wasserkühlung den "kleinen" Temperaturunterschied von 40K zu vermelden (ermittelt auf gleichbleibendem Wege über die Graka-Sensoren), bei ner Lautstärkeverminderung, die man in JEDEM Spiel und sogar schon im Leerlauf deutlich wahrnimmt.
Christian