Schläger zur Kasse bitten

Das ist es ja. Wenn man dem alleine versucht zuhelfen, liegt man möglicherweise ohne etwas zu erreichen daneben.
Und wenn die ganz krass drauf sind mit Schlagringen, Messern, etc... dann kann das auch mal ziemlich ins Auge gehen.

Man kann von einem Menschen Selbstaufopferung nicht abverlangen. Feigheit hin oder her.
Aber dieses "Stille Eingeständnis" löst ebenfalls keine Probleme.

Eine Zwickmühle.
 
Normalerweise ist man aber eben nicht alleine. Selbst wenn man keinen aus dem Bus kennt, kann man immer noch jeden, den man eine gewisse Konfliktfestigkeit zutraut ansprechen.
Wenn Täter merken, dass sich eine große Menschenmenge gegen sie stellt, geben sie schnell klein bei.
 
Ja, das stimmt. Deswegen brauchen die Leute mehr Mut.

Wenn zwei mit aufstehen, stehen sicher auch noch ein paar andere mit auf.
 
Es ist schon verdammt selten, dass sich bei so einer Gelegenheit überhaupt Leute rühren. Schau dir das Video an: http://www.youtube.com/watch?v=YvGp4Mp-MeI
Die Frau mit der lila Hose rührt sich die ganze Zeit kein Stück, selbst als der Typ am Ende neben ihr alles vollblutet.
Und dann soll der Durchschnittstyp auch noch eine entsprechende Führungspersönlichkeit sein, die eine ängstliche Menschenmenge auf einem öffentlichen Platz in eine potentielle Kampfeinheit zu verwandelt? Gegen irgendwelche Schläger, die man überhaupt nicht einschätzen kann? ;)
 
Nichts gegen den Epic Beard Man. Da hat ein aufgeblasener Möchtegerngangster mal schön eine in die Fresse bekommen.
 
Eigentlich ist EBM genau das Beispiel, das zeigt, dass es Leute gibt, die sich gegen Schläger wehren.
Offensichtlich hat dieser Gangster einen Konflikt angezettelt und sich da ein wenig überschätzt.

Außerdem sieht man in dem Video deutlich, dass Leute in den Konflikt einschreiten.
Am Ende geht das Ganze aber doch sehr schnell, daher denke ich nicht, dass irgendjemandem ein Vorwurf zu machen ist.
 
Ist ein schönes Beispiel für einen Vergleich zwischen einem deutschen Bus.
Dort hätte es nicht so Aufschreie gegeben. Denke ich zumindest.
 
sidestream schrieb:
Ja, das stimmt. Deswegen brauchen die Leute mehr Mut.
Wenn zwei mit aufstehen, stehen sicher auch noch ein paar andere mit auf.
Und nacher erwarten dich nen Paar in ner Gase und schlagen dich zusammen...
Es mag sein, dass du sicher bis wären du mit mehreren eingreift. Wenn er sich Rächen will kann er dies, du hast allein keine Verteidigungs Möglichkeit, nciht mal Zu hause...
mal für uns hier in Deutschland, in den USA hast du so "wenigstens" die Möglichkeit zu Hause zu verteidigen. Hier bist du dem ausgeliefert.

Es mag sich vielleicht etwas unrealistisch anhören aber Kriminellen ist alles zu zu trauen.

Odium schrieb:
Es ist schon verdammt selten, dass sich bei so einer Gelegenheit überhaupt Leute rühren. Schau dir das Video an: http://www.youtube.com/watch?v=YvGp4Mp-MeI
Die Frau mit der lila Hose rührt sich die ganze Zeit kein Stück, selbst als der Typ am Ende neben ihr alles vollblutet.
Ohne das jetzt da was zu bewerten, aber wenn man dann extra nomma hingeht muss man doch damit rechnen, dass man eins drauf bekommt ...
Frag mich so oder so warum der wieder zu ihm hin gegangen ist, er hat doch gesehen, dass er schon aggro (Aggressiv) war.:freak:
 
Ob sie sich an dir rächen, oder ob du ihnen eh überall ausgeliefert bist. Vielleicht nehmen sie auch dich ran aus reiner Willkür und du liegst auf dem Boden und hoffst, dass dich jemand aus der Misere holt.

Hm... Ist selbstverständlich auch nicht so einfach, wie es sich anhört. Je nachdem, was das für welche sind, klatschen die auch die zahlenmäßig überlegenden um. Wenns allerdings Halbstarke sind, die einen Opa oder so anmachen, da reichen ein paar Männers u. U. schon aus.
 
@ Darkwonder

Tja, in den USA geschehen allerdings auch wesentlich mehr Gewaltverbrechen mit Schusswaffen. Größere Sicherheit? Nein. Wenn man sich einer Sache sicher sein kann, dann der, dass Einbrecher dort bewaffnet sind.

Über den Sinn und Unsinn der bewaffneten Heimverteidigung lässt sich trefflich streiten. Allerdings hat es schon etliche Fälle gegeben, in denen zuerst geschossen und dann betroffen festgestellt wurde, dass der Falsche umgenietet wurde.
 
@DDM_Reaper20
Da können ma wirklich drum streiten, nur freier Zugang zu Waffen heißt nicht automatisch, dass diese genutzt werden. Mal nen Positives Beispiel Kanada, da hat auch jeder zuHause offen Waffen rum liegen und da gibts so gut wie keine Verbrechen. Da sollte man auch noch hinzufügen, dass bei denen die meisten net mal ihr Haus abschließen.

Die Heim Verteidigung muss nicht mal bewaffnet sein, aber bei uns ists ja schon so, dass du ne Anzeige bekommst wenn du nem Eindringling (das ist jeder der ohne deine Genehmigung auf dein Grundstück gelangt) eins drauf gibst.
Das ist aber auch wieder so ne Grundsatzdiskussion wo sich die Meinungen scheiden.
Nur Tatsache ist, wenn der Eindringling da ist ist die Polizei nicht sofort da, sonder ggf. du.
Machen kannst du da groß nichts ne Axt oder so hat au net jeder im Zimmer, ne 9mm oder so könnte man ohne Probleme verstauen.

Zu dem Punkt, dass zu erst geschossen wird. Sollte man mal auch vielleicht auf die Medien hinweisen, Hauptsächlich in den USA all 5Minuten irgendwelche hochgespielten Vorfälle ala "Schwarzer etwa 1,8m großer Mann auf der Flucht"...
Bei uns siehts mittlerweile auch nicht mehr viel anders aus, wie wars da wo ein Junge ne Amoklauf an seiner Schule gemacht hat?
Die Medien haben sich wie As-Geier darauf gestürzt.
Irgendwo sollten wir uns da an die Eigenen Nasen fassen, muss das sein?

@sidestream
Aus reiner Willkür werden nur sehr wenig solche Gewaltverbrechen begangen, es liegt immer irgend ein Grund vor (die Leute brauchen etwas mit dem sie ihre Tat vor sich selbst Rechtfertigen können).
Hießt wenn man sich "unauffällig" gegen über solchen Leuten verhält einem nichts passiert.
 
Diese Denkensweise könnte naiv sein. Sicher lässt sich das nicht pauschalisieren, aber manchmal zieht man einfach die Arschkarte. Manchmal ist es nicht wichtig, wer es ist.
Und die Statistik hilft dir auch nicht weiter, wenn du am Boden Tritte kassierst. ;)

Ich kenne ne Story, da haben welche auf nem Rastplatz einfach einen umgehauen, weil der gerade da war. Einfach nur so,... weil sie es konnten.

Ok... wenn ich einen Einbrecher habe... der macht Bekanntschaft mit meinem 1,2kg Bokken. Die Fragen stelle ich dann auch hinterher. Niemand hat was in meiner Bude zu suchen, wenn ich ihn nicht vorher reingebeten habe. :D (ok, gibt Ausnahmen wie Polizei und so, aber ich denke, die machen sich vorher bemerkbar.^^)
 
Kanada:
Großes Rohölvorkommen im Tagebau -> Eines der größten Verbrechen der Menschheit. (Quelle: Greenpeace..)

Dann sind die Verbrechen sicher gesehen auf die Bevölkerungsdichte auch etwas relativ zu sehen, siehe z.B. Nordwest-Territorien oder Nunavut... :)
 
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Hat das denn Einfluss auf die Schläger und Räuber? Um die geht es doch, oder nicht?
Nicht ob ein Land irgendwo Fässer im Meer versenkt, oder so.
 
Mir ging es darum, die, ich muss das auch für mich zugeben, recht positive Erscheinung beim Land Kanada zunächst einmal zu relativieren. Es gibt dort unbegrenzte Weiten und viel Natur, nette aufgeklärte Menschen. Das stellte sich für mich nur in seiner allgemeinen Form wie gesagt als eine echte Fatamorgana dar. Es sind auch nur Menschen und Kanada auch nur ein Land. Bezüglich der Kriminalstatistik und dem genannten Waffengebrauch muss man denk ich in Kanada, wie auch denk ich in den USA, vielleicht gerade wegen dem großen und überwältigenden Naturanteil andere Maßstäbe setzen. Und darum ging es doch oder? Eine Waffe im Wald ist anders zu bewerten als 10 Waffen in einem Ballungsraum.
 
Meist bleiben die Opfer auf den Kosten sitzen. Denn um diese vom Täter erstattet zu bekommen, muss man in einem Zivilprozess auf Schadensersatz klagen, wofür sie auch erst mal Kosten für Anwalt, Gericht, etc. vorlegen müssen.
Bei Gewaltverbrechern ist da aber meist nichts zu holen, da die ohnehin nichts haben. Somit bleiben Gewalttaten für mittellose Täter in der Folge praktisch kostenfrei.
 
Man könnte dem mit einer Art "Arbeitslager" entgegenwirken.
Quasi Gefängnisse die nach stärker darauf ausgelegt, dass Verbrecher ihre Schuld(en) abbezahlen.
 
Das wäre sicher eine gute Idee aber ich frag mich, wann die ersten Vergleiche mit KZs gezogen werden, wenn soetwas implementiert wird.

Oder die Menschenrechtler kommen dann hervor und machen da einen Strich durch die Rechnung.^^ Irgendworan wird es scheitern, da bin ich mir sicher.
 
Naja, ich sag mal so: Leute die Zwangsarbeitsinstitutionen dieser Art mit KZs vergleichen sehen, Ghandi auch auf einer Stufe mit Hitler :freak:

Ein Problem ist mir aber auch klar geworden. Wenn jemand nicht arbeiten will, kann man ihn nach aktuellem Stand der Gesetze nicht zwingen, wodurch das Ganze im Prinzip dann auf ein simples Gefängnis hinauslaufen würde...
 
@BobbyBest

Zwang ist immer die negativste Form - ganz egal, ob es nun um die Arbeit geht oder um die Behandlung einer psychischen Erkrankung geht. Schon allein wirtschaftlich gesehen, ist der Arbeitszwang bedenklich, da die Arbeitsleistung kaum als produktiv eingestuft werden kann. Auch das Gehirn selbst, arbeitet bei konsequenter Verweigerung nur auf minimaler Leistung - man lernt wenig bis garnichts, die Konzentration ist schlecht und auch die Motivation fast garnicht bis garnicht vorhanden. Man erreicht somit garnichts - nichteinmal pädagogisch ist der Zwang beim Thema Arbeit sinnvoll. In der Bildung pädagogisch erst recht nicht.

Erst wenn man eine Sinnhaftigkeit begreift, erwächst daraus Motivation und eine Lernbereitschaft. Der Kern der Pädagogik.

Und wenn ich mir Eure Thesen weiter so anschaue, scheint es da weiterhin viele Bildungslücken zu geben, trotz des lobenswerten Querdenkertums. Allein wenn ich Rousseau, Schiller oder Voltaire lese, würde ich nicht auf solch unsinnige Thesen kommen, wie es hier getan.
 
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