News Schnellere App-Starts in Windows 11: CPU-Boost laut Microsoft-Entwickler kein „Cheating“

rZx schrieb:
Um ein lächerliches Menü darzustellen, braucht man also mittlerweile auch soviel CPU Power?
Wofür?

Win7 mit Aero UI hatte Menüs, die gingen instant auf mit der damaligen Hardware.

Hat das mal einer von euch getestet, wie katastrophal das Win11 Startmenue ist?

Mein Arbeitslaptop hat nen Core Ultra 7 165H....wenn ich jetzt so schnell es geht die Windows Taste druecke (also Menue auf und zu, auf und zu....) schaffe ich es auf 42% CPU Last.

Zugegeben....das macht kein Mensch, aber es verdeutlicht wie schlecht und ineffizient das Menue programmiert ist.
 
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Kroggel schrieb:
Steht da ja aber auch
Da muss man allerdings zur Verteidigung sagen, dass wir das mit der Optimierung schon des öfteren gelesen haben.
 
Bin ich der einzige der dachte das gibts schon sehr lange?
Wenn mein PC Arbeitet, taktet der schon immer hoch, und wenn nicht, gehts runter.
Und dann hat AMD und Intel einen Turboboost. Alles Eigenschaften der CPU

Was ist da jetzt also neu, und dann nur für Windows Apps?
 
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Vor ca 8 Jahren zum ersten mal gehört das Software gratis auf der Hardware Entwicklung mitreitet aber sich nicht annähernd so schnell weiterentwickelt hat. Bei solcher News offensichtlich. 3GHz auf 8 Kernen mit Cache ohne Ende reicht nicht um einen verschissenen Datei Explorer schnell zu starten 🤣. FilePilot…
 
Bigeagle schrieb:
Wtf? Darf man fragen wie genau? Meiner kam nur auf 4,2 GHz mit moderat erhöhter spannung und da musste ich im laufe der jahre ab und zu mal um eine stufe anheben damit er weiter stabil lief. Vor 1-2 Jahren hab ich dann stattdessen den Takt gesenkt um nicht unnötig viel spannung drauf zu geben (langsam ist er aus heutiger sicht sowieso)
Bei temperaturen lag der um die 65-75° C unter allcore last (boinc, WCG und einstein@home), je nach Winter/Sommer temperaturen und genauen aufgaben die gerade liefen. Ich bezweifle dass der ohne Flüssigstickstoff auch nur in die Nähe von stabilen 5 GHz gekommen wäre.

Golden Sample halt. Das Ding wurde beim Gaming und Benchen sogar mit 5,1 Ghz betrieben.

Allcore 4,0 Ghz @ 0,975v
Allcore 4,6 Ghz @ 1,150v
Allcore 5,0 Ghz @ 1,350v

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Ich bau den PC aktuell nochmal neu auf mit neuem Case.

Wenn Familie etc. dazu etwas Zeit zulassen, lass ich den nochmal bissel laufen in Sachen OC usw. :)
 

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Zhalom schrieb:
Was ist da jetzt also neu?
Neu ist, dass der Scheduler von Windows schneller reagiert und die CPU schneller in einen höheren Takt schaltet. Das ist ganz banal alles, die Regelung wird jetzt etwas zackiger.
 
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manie2310 schrieb:
Also ich sehe das total kritisch. Auf vielen Windows Geräten, gerade den kleineren portablen, ist es jetzt schon total nervig wenn beim Start eines Browser oder eines anderen kleinen Programms die Lüfter immer kurz voll aufdrehen weil der Prozessor Turbo kurz auf über 5GHz taktet.
Das ist Laut und erhitzt die Geräte unnötig, zudem frisst es in diesen Momenten auch einfach nur viel Strom.
Besser wäre wohl wenn die einfach wieder besser programmieren und optimieren würden, hat ja früher auch mal geklappt.
???????
Was ist das Problem?
Benutz das neue PowerProfil halt einfach nicht?
Du wirst nicht dazu gezwungen es zu nutzen! 🤷‍♂️
 
Für Audio-Processing benötigst Du einen stabilen Systemtakt, um interne Latenzen beim Processing, verursacht durch Taktwechsel, zu minimieren bzw. auszuschließen.

Anderes Beispiel. Ich habe das Energie-Profil „Energiesparen“ (und auch andere) aus bestimmten Gründen angepasst. Bei „Energiesparen“ maximales CPU‑Core-Parking und geringster Systemtakt. Das sollte bitte nicht durch solche Vorhaben verwässert, sondern bitteschön eingehalten werden, sofern die Systemlast nicht dauerhaft steigt.

Ich finde, solche schnellen/wilden Designentscheidungen passen höchstwahrscheinlich nicht ins Gesamtkonzept und sind nicht zu Ende gedacht und verwässern letztlich andere Einstellungen, vor allem im Bereich der Energieprofile.

Dass Microsoft hier anfängt, wild rumzuboosten, um schlechte Programmierung zu kaschieren, ist einfach ein ziemlich fragwürdiger - um nicht zu sagen "jämmerlicher" - Ansatz. Hier hilft nur eine richtige Code-Optimierung. Wenn erstmal der Code verbessert ist, dann bekommen auch Dinge wie boosten einen weitaus höheren Performance Gewinn. Das Problem, das ich beim Boosten sehe ist, dass dann sicherlich auch der Energieverbrauch ziemlich steigen wird, das sieht man ja auch beim Übertakten. Das kann nicht die Ultima Ratio sein. Und es bringt ja auch durchaus mehr Verschleiß.
 
Die Berichterstattung zu dem Feature triggert mich enorm.

Übertakten bedeutet für mich, dass etwas mit mehr als 100% betrieben wird. Das wird Microsoft ganz sicherlich nicht tun und ist für ein Betriebssystem auch gar nicht so einfach möglich.

Was macht Microsoft stattdessen?

Sie spielen am Scheduler herum.

Doch was heißt das im Umkehrschluss (und das wäre sogleich der richtige Aufmacher unabhängiger Journalisten zu diesem Thema, die nicht Microsofts PR uneingeordnet wiedergeben möchten):

Microsoft räumt ein, dass der Scheduler in Windows in der aktuellen Form großer Mist ist.

Wenn sie diesen tatsächlich verbessern, wäre das grundsätzlich zu begrüßen. Die Fokussierung auf das Startmenü, Edge und Co. lassen aber vermuten, dass sie synthetisch eingreifen werden. D.h. es wird vermutlich eine Liste geben und was dort drauf steht wird in irgendeiner Weise bevorzugt, statt den Scheduler tatsächlich zu verbessern.
 
Also ich versteh die News nicht. Race-to-Idle gibts doch schon seit Zen2. Weiß nicht, was eure CPUs machen, aber meine takten schon ne ganze Weile sofort hoch, wenn ich Anwendungen starte. Ist ja auch Sinn der Boosttaktfrequenzen. Ich mein, wozu gäbe es die dann, wenn die nicht genutzt würden?
 
Ich kenne da noch so einen Bösen Cheat von Microsoft. Kann sogar jeder anwenden :daumen:

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stefan92x schrieb:
Klugscheißer-Modus: Das war fürs "Down-Clocking" zuständig. Fürs "Hochtakten" gabs doch den berühmten "Turboboost"!! Und ja, das gibts logischerweise schon länger. Wie gesagt, daher check ich nicht, was Microsoft hier genau meint.
 
manie2310 schrieb:
Auf vielen Windows Geräten, gerade den kleineren portablen, ist es jetzt schon total nervig wenn beim Start eines Browser oder eines anderen kleinen Programms die Lüfter immer kurz voll aufdrehen weil der Prozessor Turbo kurz auf über 5GHz taktet.

Das ist dann eine schlecht gemachte Lüftersteuerung - so ein Gerät würde ich sofort zurückgeben. Kein Kühlkörper heizt sich so schnell auf, dass es technisch notwendig ist, bei Sekundenbruchteilen Vollast sofort den Lüfter auf Maximum zu drehen.

Mein Lenovo E495 z.B. reagiert überhaupt nicht auf Lastspitzen, der Lüfter bleibt unauffällig. Erst wenn ich ein Spiel starte oder anderweitig Dauerlast abfordere, dreht der Lüfter allmählich hoch. Das gleiche beim HP Prodesk 600 G5 Mini-PC.

Bei üblichen Midi-Towern ist die Sache sogar noch leichter: Kühler-Overkill und Festdrehzahl. Mein Zockrechner hat einen 65/88-Watt-Ryzen mit Towerkühler und 120 mm-Lüfter. Den habe ich auf konstante 800 U/min eingestellt, und er ist praktisch unhörbar. Egal, ob idle oder beim Cinebench-Dauertest.
 
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Ich ahne es. Die ersten Nutzer lassen nicht lange auf sich warten und werden sich beklagen, dass es zu Stabilitätsproblemen oder ähnlichem kommt.🙈
 
qiller schrieb:
Klugscheißer-Modus: Das war fürs "Down-Clocking" zuständig. Fürs "Hochtakten" gabs doch den berühmten "Turboboost"!! Und ja, das gibts logischerweise schon länger. Wie gesagt, daher check ich nicht, was Microsoft hier genau meint.
Wie ich das verstehe am Zeitpunkt.

Vorher: man klickt, Last geht geht auf den Task, scheduler merkt er braucht mehr Power, gibt höchsten Takt frei

Jetzt: man klickt und scheduler geht automatisch auf den höchsten takt, weil Programm xyz.
Edit: der governor, nicht der scheduler, danke an @Piktogramm
Ergänzung ()

mikemarkus schrieb:
werden sich beklagen, dass es zu Stabilitätsproblemen oder ähnlichem kommt.🙈
Wieso sollte das passieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Alphanerd schrieb:
Jetzt: man klickt und scheduler geht automatisch auf den höchsten takt, weil Programm xyz.
Ok, aber weißt du was der Oberwitz ist: Es reicht, wenn du die Maus bewegst und das OS taktet einen Core hoch (im balanced Energiesparplan). Das macht sogar schon mein Windows 10 LTSC mit nem Ryzen 7 3700X hier so. Aber zu hause mit Win11+Zen3 genau dasselbe. Mausbewegen -> min. 1 Kern taktet hoch (man könnte ja gleich irgendwas wichtiges machen). Und dieses Verhalten find ich gut, erhöht es doch die Schwuppdizität (ok, unter Windows 11 hat dann MS mit seinem XAML-Kram das wieder zunichte gemacht - siehe Datei-Explorer :x).
 
qiller schrieb:
Mausbewegen -> min. 1 Kern taktet hoch (man könnte ja gleich irgendwas wichtiges machen). Und dieses Verhalten find ich gut, erhöht es doch die Schwuppdizität

Ich vermute auch, dass die Taktanzeigetools "überdramatisieren", indem sie einen Spitzenwert länger anzeigen, auch wenn der in Wirklichkeit nur Mikrosekunden tatsächlich angelegen hat. Derart kurze Spitzen spielen für den durchschnittlichen Energiebedarf keine Rolle.
 
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