Scriptsprache der Zukunft?

ice-breaker schrieb:
moderne Scriptsprachen (...) kompilieren alle in ihrer eigenen Bytecode und lassen den dann laufen...

Emacs Lisp?

Ich bleibe übrigens bei PHP. Was mich an den ganzen PHP-Ersatzsprachen immens nervt, ist das Fehlen von Klammern. Stört beim Denken. Perl ist eine Ausnahme, aber die Vorteile von Perl gegenüber PHP sind überschaubar.
 
macos schrieb:
@ice-breaker: Ok, PHP machts seit 5.5 von Haus aus, zumindest das haben die im Jahr 2013 geschafft, ist ja schonmal was... wenn die nun den core entrüppeln würden, würde PHP evtl was taugen ;)
Das wird schon seit vielen Jahren gemacht, nur ist eben jetzt erst ein Modul in den Core aufgenommen worden, um das Bytecode-"Kompilat" nicht nach jedem Durchlauf zu verwerfen. Wurde jahrelang von APC als Erweiterung gelöst, bis die es nimmer hinbekommen haben zu den neuen PHP Versionen stabile Versionen zu liefern.

Tuxman schrieb:
Was ist an modern so schwer zu verstehen? :lol:
Es gibt genug uralte Sprachen, die irgendetwas schon lange konnten, bis es in den modernen Sprachen wieder aufgegriffen wurde, wie z.B. Traits. Sprachen wie LISP oder Smalltalk hatten ihrer Zeit eben vieles vorraus.
 
Möchtest du widersprechen, arne1234? Seit Oracle MySQL aufgekauft hat, wandern Entwickler und Distributoren zu MariaDB (oder gleich PostgreSQL) ab.
 
Ja, habe ich bereits.

Dass MySql immer weniger "Nutzer" hat zweifle ich nicht an, sondern, die Beheuptung es sei jetzt so gut wie tot...

Denn DAS stimmt bei weitem nicht, bzw. hast du eine andere Definition von "tot" als Ich :D
 
Natürlich ist es so gut wie tot, die meisten neu aufgesetzten MySQL-Server sind MariaDB-Server. Das, was noch läuft, sind Altbestände - aber hey, die letzte Multics-Maschine lief ja auch noch bis 2000.
 
macos schrieb:
Ruby ist genauso schnell / langsam wie PHP oder Python. In Ruby wird der code seit neustem allerdings über eine Virtuelle Maschine, wie man es in Java (JVM) her kennt, vor der Ausgabe in Bytecode gewandelt. Damit hat man ordentlich performance gewonnen und das Voruteil das Ruby extremst langsam wäre zieht auch nicht mehr. ;)
PHP arbeitet schon seit eh und je auf die Weise, dass aus dem Script erst einmal binärer OpCode gemacht wird...

In PHP muss man erstmal hier wieder irgendwelche komischen Accelerators installieren...
Da aktuelle PHP-Versionen den Zend OpCode Cache mitbringen.... FAAAAALSCH!
Und selbst bei älteren Versionen (bis 5.4) ist dieses "installieren komischer Accelerators" ja soooo schwer. "apt-get install php5-apc"... Woa, was ne Herausforderung.....

Tuxman schrieb:
"In den nächsten 5-15 Jahren" wird sich die widerwärtige Unsitte, JavaScript auf Webseiten vorauszusetzen, noch vermehren, fürchte ich. :-/
NATÜRLICH wird es das... Ohne JS gibt es nun einmal keine Möglichkeit, Userinteraktion ohne Neuaufbau der Seite zu machen.
Wenn du in einem Shop, sagen wir mal bei Ikea, bist, bei dem du die Farbe des Produkts wählen kannst... willst du dann wirklich erst einen kompletten Reload abwarten um die Farbe zu wechseln? Schon allein weil der Reload deutlich mehr Traffic verbraucht und Serverlast erzeugt ist das ein dickes No-Go.

Nur Paranoiker und Ewig-Gestrige zappeln mit so ner Scheiße wie NoScript durchs Netz und regen sich dann auf, wenn Webseiten nicht gehen. Tja, willkommen im 21.Jh. Das Netz besteht nicht mehr aus 5 einfarbigen Seiten mit ner <marquee>-Laufschrift...

In reinem CSS geht nun einmal nur soundso viel. Ein richtig gutes animiertes Suckerfish-Menu ist z.B. schon fast unmöglich. Absolut unmöglich ist so ein Menü, wie es Amazon verwenden....

ice-breaker schrieb:
Wurde jahrelang von APC als Erweiterung gelöst, bis die es nimmer hinbekommen haben zu den neuen PHP Versionen stabile Versionen zu liefern.
Also ich hab auf mehreren Servern (PHP 5.4) gar keine Probleme mit APC....
Wenn es nicht stable ist, wieso ist es dann im Wheezy-Repository der Stabilitätsnazis von Debian?

arne1234 schrieb:
Dass MySql immer weniger "Nutzer" hat zweifle ich nicht an, sondern, die Beheuptung es sei jetzt so gut wie tot...
Wie definierst du denn "sogut wie tot"? Also ich definiere es als:
- es wird langsamer entwickelt als vergleichbare Systeme
- bei neu aufgesetzten Servern wird lieber das Konkurrenzprodukt verwendet
- wirklich große und wichtige Dienstanbieter wechseln zum Konkurrenzprodukt und berichten darüber nur Positives

Gerade der 3. Punkt ist mit Wikipedia erfüllt. Die waren voll des Lobes über MariaDB. Und auch ich setz bei neu aufgesetzten Servern direkt auf MariaDB. Wozu soll ich mir die lahmarschigen Entwicklungszyklen von MySQL antun? Oracle bremsen die Entwicklung doch eh mutwillig, damit MySQL hinter OracleDB zurückfällt... Dabei haben sie aber eben nicht die Rechnung mit Monty gemacht. Monty mag sein SQL frei, schnell und mit häufigem Zufluss neuer Features.
 
Daaron schrieb:
Wenn du in einem Shop, sagen wir mal bei Ikea, bist, bei dem du die Farbe des Produkts wählen kannst...

Da brauch ich eine Selectbox und sonst nix.

Daaron schrieb:
Nur Paranoiker und Ewig-Gestrige zappeln mit so ner Scheiße wie NoScript durchs Netz und regen sich dann auf, wenn Webseiten nicht gehen.

Sicherheitsbewusstsein und Paranoia sind nicht identisch. Wie viele JS-Exploits in großen Webseiten brauchst du, bevor du das Problem erkennst? JavaScript-Gezappel lenkt vom Inhalt ab, somit ist es störendes Beiwerk.

Mit der gleichen Argumentation könntest du auch Flashintros als essenziell verteidigen.
 
Tuxman schrieb:
"In den nächsten 5-15 Jahren" wird sich die widerwärtige Unsitte, JavaScript auf Webseiten vorauszusetzen, noch vermehren, fürchte ich. :-/

Javascript wird im Zuge von HTML5 wichtiger denn je, das Web kann nicht ewig in den Neunzigern hängen bleiben. Im letzten Jahrzehnt wurde vielleicht alles etwas schöner, schneller und dynamischer, aber eigentlich entwickelt sich nichts langsamer als das Web. HTML5 ist auf dem Papier immer noch nicht final - bewertet man die Spezifikation aus rein technologischer Sicht, dann hätten einem die nun vorhandenen Möglichkeiten vielleicht im Jahr 2003 umgehauen, aber heute ist es nichts weiter als ein "na endlich".

Jedenfalls denke ich nicht, dass der vorherrschende, überwiegend nach wie vor statische Charakter des Webs in 15-20 Jahren noch zeitgemäß sein wird.

edit:

JavaScript-Gezappel lenkt vom Inhalt ab, somit ist es störendes Beiwerk.

Ich rede übrigens nicht von dieser Art von Javascript.
 
Und HTML5 ist wofür wichtig, außer um mit Buzzwords um sich zu schmeißen? Ich sehe ein, dass das Ersetzen von Plugins durch Browserfunktionen eine gute Idee ist. Und sonst?
 
Tuxman schrieb:
Da brauch ich eine Selectbox und sonst nix.
Und was macht das <select>-Element? Allein kann ein <select> GAR NICHTS. Ohne JS gibts kein onchange-Event fürs Absenden, also brauchst du noch ein <input type="submit">, und das drum herum gebaute <form>. OK, ist kein Problem... ABER:
Was machst du, wenn du jetzt deine Farbe wählst und "submit" drückst? Genau... du wartest bis der Server dir dieselbe Seite wieder anzeigt, nur mit ner anderen Farbe im Bild. Genau, kompletter Page Reload nötig. Anders gehts nicht.

Das ist hochgradig unpraktisch. Der Server muss die ganze Seite neu berechnen. Sowohl Server als auch Client müssen die ganze Seite neu übertragen.
Ein simples AJAX-Request auf dem onchange-Event würde hingegen nur das neue Produktbild laden. Der Server muss im Zweifel kein einziges Krümel neu berechnen, er pumpt dir ne statische Ressource zurück.


Sicherheitsbewusstsein und Paranoia sind nicht identisch. Wie viele JS-Exploits in großen Webseiten brauchst du, bevor du das Problem erkennst?
Oh, toll...
Viele wirklich tolle und informative Webseiten, die man auch als "sicher" klassifiziert, setzen für mehr oder minder wichtige Features auf JS. Ein Beispiel wäre hier bei CB z.B. das Eingabefeld für Inhalte. Sag bloß, du hast JS auf CB deaktiviert....

So... du willst hier auf CB also die nützlichen Features wie z.B. die Image Slider, die Eingabemaske im Post,... verwenden. Du schaltest JS für CB frei. Jetzt kommt ein Hacker, manipuliert die Scripts auf CB... und du hast CB auf der Whitelist. BÄM.

Sicherheit kommt NICHT aus so obskuren Tools wie NoScript. Sicherheit kommt aus anständig sicheren Browsern und einem sicheren Betriebssystem. Die meisten Opfer von Drive-By - Viren sind doch mit veralteten IEs auf veraltetem Windows in ihr Verderben gerannt, am besten noch ohne Antivir...

JavaScript-Gezappel lenkt vom Inhalt ab, somit ist es störendes Beiwerk.
Komisch... So ziemlich jeder gute Designer sieht das anders. Jeder unserer Kunden sieht das anders. Nur so n paar Ewig-Gestrige Meckersäcke wie du sehen da Probleme.

JavaScript ist MEHR als blinkende Lichter. JavaScript ermöglicht erst so geile Interfaces wie Google Mail. JavaScript ermöglicht wirklich dynamische Anwendungen. Ohne JS könntest du kein nutzbares webbasiertes CRM mit all den fetzigen Kalenderfunktionen etc. bauen. Geht nicht.
Ohne JS, da kannste auch gleich auf Frames oder iFrames setzen.
 
Tuxman schrieb:
Und HTML5 ist wofür wichtig, außer um mit Buzzwords um sich zu schmeißen?

Bist du omalieeschens Zweitaccount? Bin raus hier, nicht schon wieder Lust auf sinnlose Diskussionen. Deine Antwort auf Daarons Ikea-Einwand zeigt dein Verständnis ganz gut auf, eventuell wärst du mit einem reinen Textbrowser gut beraten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Daaron schrieb:
Und was macht das <select>-Element?

Die Farbauswahl zulassen. Geht sogar mit Hex-Hintergrundfarben. Reicht vollkommen.

Daaron schrieb:
Was machst du, wenn du jetzt deine Farbe wählst und "submit" drückst? Genau... du wartest bis der Server dir dieselbe Seite wieder anzeigt, nur mit ner anderen Farbe im Bild.

Nutzlose Spielerei.

Daaron schrieb:
Viele wirklich tolle und informative Webseiten, die man auch als "sicher" klassifiziert, setzen für mehr oder minder wichtige Features auf JS. Ein Beispiel wäre hier bei CB z.B. das Eingabefeld für Inhalte. Sag bloß, du hast JS auf CB deaktiviert....

Teilweise.

Daaron schrieb:
Sicherheit kommt NICHT aus so obskuren Tools wie NoScript. Sicherheit kommt aus anständig sicheren Browsern und einem sicheren Betriebssystem.

Es gibt kein sicheres Betriebssystem. Das Problem bei JavaScript-Exploits ist im Übrigen auch immer der Browser.

Daaron schrieb:
So ziemlich jeder gute Designer sieht das anders.

Ich bin Netznutzer. Ich will hier Inhalte haben und sonst nix. Ich bin kein Designer. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass Designer, denen bunte Bilder wichtiger sind als Funktionalität, geteert und gefedert gehören.

Welcher hirnverbrannte Idiot ist auf die Idee gekommen, diesen elenden Design-Erstsemester-Anwärtern das Web zu zeigen? Web ist nicht Print. Wenn ich manche dieser "schönen neuen Webseiten" so angucke, bin ich fast versucht, das in riesigen Leuchtbuchstaben in den Vorgarten jedes sog. "Webdesigners" zu kacken.

Grah.

Daaron schrieb:
JavaScript ermöglicht erst so geile Interfaces wie Google Mail.

Webmail braucht niemand. Schon mal versucht, zwölf Mailkonten effizient per Webmail zu archivieren? Höhö. Kinderkram.

(Meine ganz persönliche Erfahrung. Ich komme mit The Bat! einfach deutlich besser zurecht und habe auch nicht viel Interesse daran, Google an meinem Leben teilhaben zu lassen.)

Daaron schrieb:
Ohne JS könntest du kein nutzbares webbasiertes CRM mit all den fetzigen Kalenderfunktionen etc. bauen.

Nutze ich ja auch nicht.

Nicht alles, was irgendwelche BWL-Schlipsträger wollen, ist automatisch erstklassig. Find' dich damit ab.
Ergänzung ()

carom schrieb:
Bist du omalieeschens Zweitaccount?

Nicht, dass ich wüsste.

carom schrieb:
Bin raus hier, nicht schon wieder Lust auf sinnlose Diskussionen.

Schade. Ich hatte eine Antwort erhofft.

carom schrieb:
Deine Antwort auf Daarons Ikea-Einwand zeigt dein Verständnis ganz gut auf

Ich verdiene normalerweise mein Geld mit Webentwicklung (wohlgemerkt: nicht -design), ich nehme an, das qualifiziert mich zumindest ausreichend.

carom schrieb:
eventuell wärst du mit einem reinen Textbrowser gut beraten.

Wenn die von mir genutzten Webseiten im Lynx brauchbar lesbar wären, würde ich wechseln. Admins heutzutags legen aber gar keinen Wert mehr darauf, dass man ihren Webseiten auf einen Blick Informationen entnehmen kann. Bild, Bild, Bild, blinkendes Menü, Bild, Teaser, Bild...
 
Zuletzt bearbeitet:
carom schrieb:
Bist du omalieeschens Zweitaccount?
Schön wärs... So dusselig Lieschen sich oftmals angestellt hat, er hatte wenigstens Ahnung von Webtechnologien.
Tuxman hingegen zeichnet sich primär dadurch aus, dass er in jedem Linux-Thread herumtrollt, wie toll sein dämliches BSD doch ist udn das es doch angeblich alles soooo viel besser macht als Linux.

Tuxman schrieb:
Die Farbauswahl zulassen. Geht sogar mit Hex-Hintergrundfarben. Reicht vollkommen.
Nochmal. Ein <select> ohne <form> drumherum und ohne zugehörigem <input type="submit"> kann man ohne JavaScript auf KEINEN FALL absenden. Geht nicht. Technisch absolut UNMÖGLICH!

Nutzlose Spielerei.
Nein. Technische Notwendigkeit. Kein JS -> neuer Seitenaufbau dringend nötig um Produktbilder zu wechseln.
Aber Shopsysteme machen mit solchen Parametern ja noch mehr als nur ein Produktbild zu wechseln. Sie zeigen dir für die gewählte Konfiguration den Preis an. Angenommen du bestellst ein T-Shirt.... Hier ist es nicht unüblich, dass gerade Übergrößen wie 3XL eben mehr kosten. Ist ja auch deutlich mehr Material.
Der Kunde käme sich wirklich komisch vor, wenn auf der Produktseite 6€ steht, er im Warenkorb aber 6,80€ zahlen muss. Sieht er direkt im Produkt die Preisänderung, wenn er die Größe ändert oder eine teurere Farbe wählt, dann ist das für den Kunden viel transparenter -> effektiv mehr Umsatz für den Shopbetreiber.

Also: Willkommen im 21. Jh. Wegen so ein paar hölzernen Techbremsen wie dir werden Seitenbetreiber nicht für den Löwenanteil der User die Benutzer-Führung und -Erfahrung deutlich verschlechtern. Die verzichten lieber auf die paar Cent Umsatz von Typen wie dir, als dass sie große Umsatzeinbußen von allen anderen hinnehmen.

Was ich dir nur raten kann,w enn du schon so paranoid bist: Surf mit Lynx. Gibts sicher auch für BSD. Hat sogar bessere Seitenladezeiten als Chrome & Co.

Und woran hast du fest gemacht, was laden darf und was nicht? Hast du jedes Script per Hand überprüft? Das zeig mir mal... zumal ein GUTER Webentwickler nach Möglichkeit
- alle (oder fast alle) Scripte in einer Datei zusammenfasst, anstatt mehrere Dateien zu übertragen. Ist bis HTTP2.0 fertig ist einfach deutlich performanter
- die JS-Dateien mit Minifieren wie YUI-Compressor geschrumpft und dabei natürlich auch ofuscated werden.

Es gibt kein sicheres Betriebssystem. Das Problem bei JavaScript-Exploits ist im Übrigen auch immer der Browser.
Der Browser kann keinen nennenswerten Schaden anrichten, wenn er eine eigene (stabile) Sandbox hat und mit deutlich reduzierten Rechten läuft.
Gerade du als BSD-Fanatiker solltest wissen, wie wenig Schaden ein Browser bei dir machen könnte.

Ich bin Netznutzer. Ich will hier Inhalte haben und sonst nix. Ich bin kein Designer. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass Designer, denen bunte Bilder wichtiger sind als Funktionalität, geteert und gefedert gehören.
Funktionalität hat GAR NICHTS mit bunten Bildern zu tun.
Eine Bildergalerie braucht für ordentliche Funktionalität die Fähigkeit, dass User sehr einfach durch die Bilder blättern können, ohne jedes Mal einen Page Reload in Kauf zu nehmen. Genau das machen Lightbox-Scripte. Da CSS3-Lightbox eher theoretischer Natur ist, geht hier nichts ohne JS.
Newsticker benötigen einen automatischen Reload neuer Beiträge. Das geht nur über <iframe> (ganz mies für Suchmaschinen) oder eben AJAX Requests (recht brauchbar für SEO)

Webmail braucht niemand. Schon mal versucht, zwölf Mailkonten effizient per Webmail zu archivieren? Höhö. Kinderkram.

(Meine ganz persönliche Erfahrung. Ich komme mit The Bat! einfach deutlich besser zurecht und habe auch nicht viel Interesse daran, Google an meinem Leben teilhaben zu lassen.)
Die wenigsten Menschen nutzen 12 Mailkonten. Die meisten haben 1-2 Konten. Und auch dein Argument mit Google ist unsinnig. GMail war nur ein sehr gutes Beispiel für dynamische Funktionalität. Es gibt viele sehr geile freie Mail-UIs, z.B. Roundcube oder Horde IMP. Du könntest z.B. in Deutschland einen VServer mieten, darauf dein persönliches Mailkonto laufen lassen und dir dafür Roundcube als Webmailer einrichten. Geht gar nicht so schwer, ist vollkommen NSA-befreit und zeigt dir erst, wie geil Webmail sein kann.

Webmail ist WICHTIG und NÜTZLICH.... aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.
http://demo.horde.org/login.php
Schau mal, was JS so alles kann. Ja, dafür musst du mal deinen Panikraum verlassen... tut mir leid, armes Bubu... Aber DAS ist aml ein geiles webbasiertes CRM. Zeig mir etwas vergleichbar Gutes ohne JS.

Ich verdiene normalerweise mein Geld mit Webentwicklung (wohlgemerkt: nicht -design), ich nehme an, das qualifiziert mich zumindest ausreichend.
Dafür hast du aber überraschend wenig Ahnung, wie allein deine Selectbox-Antwort beweist.

Man könnte sogar behaupten, du verdienst dein Geld zu Unrecht. 10€ pro Tag wären für deine "Expertise" noch überbezahlt. Du hast keinen Plan von nix.
 
Daaron schrieb:
Nochmal. Ein <select> ohne <form> drumherum und ohne zugehörigem <input type="submit"> kann man ohne JavaScript auf KEINEN FALL absenden. Geht nicht. Technisch absolut UNMÖGLICH!

Von "ohne <input>" war nie die Rede.

Daaron schrieb:
Kein JS -> neuer Seitenaufbau dringend nötig um Produktbilder zu wechseln.

Wenn ich im Internet einkaufe, hab ich nicht viel Lust, bunte Bilder anzustarren.

Daaron schrieb:
Wegen so ein paar hölzernen Techbremsen wie dir (bla bla)

Ich habe nichts gegen Technik, ich bin nur nicht der Meinung, dass sie immer und überall möglichst zahlreich eingesetzt werden muss. Technik gern, aber bitte mit Bedacht. (Siehe Flashintros. Die waren auch mal "Technik im 21. Jahrhundert".)

Daaron schrieb:
Was ich dir nur raten kann,w enn du schon so paranoid bist: Surf mit Lynx. Gibts sicher auch für BSD. Hat sogar bessere Seitenladezeiten als Chrome & Co.

Ich glaube nicht, dass man in Zeiten, in denen die Staaten sich gegenseitig im Trojanerbauen überflügeln wollen, noch von "Paranoia" sprechen sollte. Komm' endlich im 21. Jahrhundert an. (Schneller als Dreckschrome ist mein Firefox ohnehin.)

Daaron schrieb:
Und woran hast du fest gemacht, was laden darf und was nicht? Hast du jedes Script per Hand überprüft? Das zeig mir mal...

Wie soll ich dir das denn jetzt noch zeigen?

Daaron schrieb:
Der Browser kann keinen nennenswerten Schaden anrichten, wenn er eine eigene (stabile) Sandbox hat

Dieses Märchen sollte seit den letzten paar Chrome-Exploits eigentlich als solches bekannt sein?

Daaron schrieb:
Gerade du als BSD-Fanatiker solltest wissen, wie wenig Schaden ein Browser bei dir machen könnte.

Auch BSD ist nicht unknackbar. Welchen Teil von "es gibt kein sicheres System" muss ich noch erläutern? Im Übrigen ist es dem Betriebssystem schnurz, ob irgendwelche JavaScript-Exploits meine Browserpasswörter durch die Gegend mailen.

Daaron schrieb:
Funktionalität hat GAR NICHTS mit bunten Bildern zu tun.

Eben. Gilt auch für den IKEA-"Shop".

Daaron schrieb:
Die wenigsten Menschen nutzen 12 Mailkonten. Die meisten haben 1-2 Konten.

Dann mögen die meisten Menschen weiter blind der Masse folgen und sich nicht weiter wundern, warum Google Mail nix kostet - ich setze weiterhin auf "Offline"-Mailclients.

Daaron schrieb:
Du könntest z.B. in Deutschland einen VServer mieten, darauf dein persönliches Mailkonto laufen lassen und dir dafür Roundcube als Webmailer einrichten. Geht gar nicht so schwer, ist vollkommen NSA-befreit und zeigt dir erst, wie geil Webmail sein kann.

Gesehen, gelacht, The Bat! benutzt. Das mit dem vServer mache ich indes bereits.

Daaron schrieb:
Webmail ist WICHTIG und NÜTZLICH....

... und hat 'nem portablen Mailclient genau was voraus?

Daaron schrieb:
Schau mal, was JS so alles kann. Ja, dafür musst du mal deinen Panikraum verlassen... tut mir leid, armes Bubu... Aber DAS ist aml ein geiles webbasiertes CRM. Zeig mir etwas vergleichbar Gutes ohne JS.

Kommt mir auf den ersten Blick etwas überladen vor, aber Geschmäcker sind ja verschieden.

Daaron schrieb:
Dafür hast du aber überraschend wenig Ahnung, wie allein deine Selectbox-Antwort beweist.

Transferleistungen liegen nicht jedem.

Daaron schrieb:
Man könnte sogar behaupten, du verdienst dein Geld zu Unrecht. 10€ pro Tag wären für deine "Expertise" noch überbezahlt. Du hast keinen Plan von nix.

Du wärst ein toller BWL-Schlipsträger, "Es ist bunt, es ist modern, alle(tm) nutzen es, du Ewiggestriger!" :D

Alles wird gut. Geh' ins Bettchen.
 
Daaron schrieb:
Und selbst bei älteren Versionen (bis 5.4) ist dieses "installieren komischer Accelerators" ja soooo schwer. "apt-get install php5-apc"... Woa, was ne Herausforderung.....

Ich habe ja nicht behauptet das es schwierig wäre es zu installieren, aber bring das mal so in der PHP Community. Die großteil wird zuerst fragen was überhaupt ein "Accelerator" ist ;)

Aber da du ja anscheinend ein "Programmier-Ober-Crack" bist dürfte Ruby + Rails eigtl genau das richtige Tool für dich sein, kanns nur empfehlen ;)
 
Also tuxman:
"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Ich mag die ganzen interaktiven Shops mit vielen Bildern.
Beispiel: Ich such ein Mainboard: Einfach auf die Bilder klicken, das erste zeigt, was alles für Anschlüsse wie drauf verteilt sind, das zweite die Frontblende, daher kann ich nach ca. 10 Sekunden sagen, ob es das ist, was ich braucht. In der Beschreibung finde ich meist nicht das, was ich wissen will. Und wenn's dann gleich noch so ne Lupe hat, dann muss ich meine Augen nicht anstrengen.

Der Vorteil von Webanwendungen sind, dass diese ja automatisch in einer Sandbox laufen, dadurch sind sie per se erst mal deutlich abgeschotteter als alle anderen Anwendungen (Mailclients!, Apps auf'm Handy, etc,).

@Topic:
Ich denke, dass PHP und JS sich in naher Zukunft (10 Jahre) schwer verdrängen lassen werden.
 
Tuxman was du so hier alles von dir gibts ist komplett praxisfern. Würden unsere Account Manager solchen Mist von sich geben, hätte ich innerhalb von 2 Wochen keine Arbeit mehr... Kunden adé
 
Hancock schrieb:
"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Ich mag die ganzen interaktiven Shops mit vielen Bildern.

Dafür brauchste kein JavaScript.

Hancock schrieb:
Der Vorteil von Webanwendungen sind, dass diese ja automatisch in einer Sandbox laufen, dadurch sind sie per se erst mal deutlich abgeschotteter als alle anderen Anwendungen

Eine Sandbox ist grundsätzlich etwas, woraus man ausbrechen kann.

palace4d schrieb:
Tuxman was du so hier alles von dir gibts ist komplett praxisfern. Würden unsere Account Manager solchen Mist von sich geben, hätte ich innerhalb von 2 Wochen keine Arbeit mehr...

Danke für die detaillierte Kritik.
 
Tuxman schrieb:
Wenn ich im Internet einkaufe, hab ich nicht viel Lust, bunte Bilder anzustarren.
Du hast von Marketing also noch weniger Ahnung als von Webtechniken. Ok.

Eine kleine Verbesserung des Layouts hin zu "leichter, freundlicher, mit aussagekräftiger Grafik" kann die Verkaufszahlen eines Shops um 20-30% steigern. Dahingehend gabs genug Tests.

Noch wichtiger ist ein guter Produktkatalog. Wo bestellst du eher: Da wo du nur Text-Beschreibungen hast und quasi die Katze im Sack kaufst, oder da, wo dich aussagekräftige Bilder über das Produkt informieren?
Selbst so "Kleinigkeiten" wie eine Unterteilung der Produktbeschreibung auf verschiedene "Karteikarten" oder innerhalb eines Akkordeon, die die Übersichtlichkeit deutlich verbessern, können die Nutzbarkeit der Seite signifikant erhöhen, und somit den erzeugten Umsatz.

Willkommen in der Realität, du entwickelst Webanwendungen nicht für Verweigerer wie dich, sondern für die 99% der normalen Menschen.

Ich habe nichts gegen Technik, ich bin nur nicht der Meinung, dass sie immer und überall möglichst zahlreich eingesetzt werden muss.
JavaScript kann die Ladezeiten senken, die Übersicht über die Inhalte deutlich erhöhen, den Server entlasten und die Nutzererfahrung verbessern. Das sind Punkte, die man mitnehmen MUSS, wenn man professionell arbeitet.

Auch BSD ist nicht unknackbar. Welchen Teil von "es gibt kein sicheres System" muss ich noch erläutern? Im Übrigen ist es dem Betriebssystem schnurz, ob irgendwelche JavaScript-Exploits meine Browserpasswörter durch die Gegend mailen.
Chrome/Chromium lagert, anders als FF, gespeicherte Passwörter nicht mit Trivial-Verschlüsselung.
Und dann ist da noch die Sache mit der Same-Origin-Policy....

Dann mögen die meisten Menschen weiter blind der Masse folgen und sich nicht weiter wundern, warum Google Mail nix kostet - ich setze weiterhin auf "Offline"-Mailclients.
du schwärmst doch immer von deiner ach so oberfreien BSD-Lizenz... aber dann zahlst du für TheBat, was du bei der Mozilla Foundation für Lau haben könntest? Ach ne, wär ja GPL... die magst du ja nicht.

Und nochmal: Niemand zwingt dich, GMail zu nutzen. Sobald du einen Webserver mit angeschlossenem Mailserver hast kannst du mit Roundcube, Squirrel, Horde,... gute und flexible Webmailer aufsetzen. Wenn du das nicht schaffst helf ich dir gern, das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

... und hat 'nem portablen Mailclient genau was voraus?
...unter anderem, dass man von jedem x-beliebigen Ort auf die Mails zugreifen kann? Man könnte sogar ein Live Linux verwenden. ODer für dich, falls es sowas gibt, ein Live BSD.

Kommt mir auf den ersten Blick etwas überladen vor, aber Geschmäcker sind ja verschieden.
Aha. Was daran? Du hast einfach keine Argumente mehr.

Ansonsten würdest du mir sicher sogar erklären können, wie DU eine webbasierte Anwendung für Kalender, Terminplan, Mail, Instant-Messanging, Gruppen-Interaktion,... gebaut hättest. Oder würdest du einem Kunden, der ausdrücklich eine plattformunabhängige, portable und iPad-fähige Lösung will, deine Bat andrehen?

macos schrieb:
Aber da du ja anscheinend ein "Programmier-Ober-Crack" bist dürfte Ruby + Rails eigtl genau das richtige Tool für dich sein, kanns nur empfehlen ;)
Ich könnt mich da sicher sehr schnell einarbeiten... aber wozu? Zeit ist Geld, und RoR zu lernen ist in Deutschland Zeitverschwendung -> Geldverschwendung.
Ich verdien mir in der Zeit lieber meine Brötchen mit PHP und JS.
 
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