Selbstgebauter Lüfterloser PC ruckelt

netfinder

Ensign
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Hallo,

seit kurzem ruckelt mein selbstgebauter Lüfterloser Mini-PC (sicher falsche Bezeichnung) stark oder hängt sich vollkommen auf.

Da ich kaum noch etwas schreiben kann, versuche ich erstmal die wichtigen Daten am Handy einzugeben und den cpuz danach einzufügen.

Über Ideen wäre ich sehr froh.



VG

Netfinder
 

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Lüfterlos + ruckeln + aufhängen --> Temperaturen checken. Das kannst gleich mal mit posten was da so an Min und Max Werten entstehen (z.B. mit Hwmonitor). Also Gegenmassnahme bzw damit Du überhaupt an die Daten kommst wenn jetzt schon alles hängt, wäre Gehäuse offen lassen und mit Tisch Ventilator oder kühle Luft von offenen Fenster hilfreich (die effektiven Temperaturwerte dann natürlich von "normalen Umständen" angeben, nicht mit 0 Grad kalter Luft von draussen).
Taskmanager natürlich auch mal gucken ob da was auslastet.
 
Temperature 0 112 degC (233 degF) [0x70] (Mainboard)
Temperature 1 34 degC (93 degF) [0x22] (CPU)
Temperature 2 112 degC (233 degF) [0x70] (TMPIN2)
Temperature 3 33 degC (91 degF) [0x21] (TMPIN3)
Temperature 4 40 degC (104 degF) [0x28] (TMPIN4)
Temperature 5 105 degC (221 degF) [0x69] (TMPIN5)
Temperature 6 104 degC (219 degF) [0x68] (TMPIN6)

Mag zwar sein, dass CPU-Z da was falsch ausgelesen hat, aber Mainboard über 100°C sollte überprüft werden...
 
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Was ruckelt denn? Internet, Office oder Games? Ein Celeron war noch nie sehr schnell und 4 GB Ram ist jetzt auch nicht gerade sehr viel i der heutigen Zeit. Bitte mehr Info über dein System , Betriebssystem und für was du es brauchst, bzw. was du geändert hast.
 
Wenn der lüfterlose PC zuvor mal funktioniert hat,
kann es sein, dass sich irgendwo Staub angesammelt hat, der nun einen normalen Luftaustausch verhindert.
Oder Du hast irgendwo einen Luftauslass zugestellt.

Das Ruckeln ist bei den Temperaturen (selbst wenn nur genähert) klar.
Auch wenn es nicht das Throtteling der CPU (mit 34Grad?!) ist.
Das verwundert mich auch extrem: CPU kühl, Mainboard mit über 100 Grad am Kochen...
Jetzt müsste man nur wissen, welche Komponenten (an welchen Orten) so heiß werden.
 
Ein 2 Kerner wird quasi permanent am Anschlag laufen bei fast jeder Aufgabe, das heizt mächtig auf.
 
@nicK-- : ein Zweikerner wird im normalen Desktopbetrieb ebenso bei 2-3% CPU-Leistung liegen wie ein 8-16 Kerner bei 0-1%.
Und selbst bei Officeanwendungen (Word, Excel, PowerPoint) wird da keine Permanentbelastung von 100% anliegen.
Die Permanentbelastung existierte zu Zeiten von 486er und Pentium1-4.
 
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Bevor wir hier alle unsere Glaskugeln anwerfen sollte der TE vielleicht noch mehr Angaben zum System und Anwendungen machen. :)
 
@Wishbringer: Ein P4/Athlon XP hat auch nur 1%-5% Hintergrundauslastung unter XP gehabt...

E: @nicK--: Sowohl unter 8 als auch 10 ist im Idle bei mir auch Flaute mit wenigen % Auslastung und nem Gurkenprozessor i3m 3000 @ 2,5 Giganuckels. <- wie bei XP
 
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Win 10 arbeitet nun mal anders, da ist ständig was los im Hintergrund, aber ja irgendwann ist da auch Ruhe richtig.
Dennoch muss sich diese kleine CPU bei jeder Anwendung mal richtig anstrengen. bei etwas über 50W TDP denke ich mir einfach nur bei 2 Kernen wird die oft anliegen, bei einem 8 Kerner und co. wird sicher nicht 50W verhauen. Hubraum ist doch nichts zu ersetzen.
 
Betriebssystem Win 10 Pro.
Anwendung Surfen, Office. Hatte den HD Grafics Treiber upgedatet.
 
cutterslade1234 schrieb:
Ein Celeron war noch nie sehr schnell und 4 GB Ram ist jetzt auch nicht gerade sehr viel i der heutigen Zeit.
Vielleicht habe ich einen Knick in der Optik, aber ich lese da 8 Gigabyte.
DIMM # 1
SMBus address 0x50
Memory type DDR3L
Module format SO-DIMM
Module Manufacturer(ID) Crucial Technology (7F7F7F7F7F9B0000000000)
Size 4096 MBytes

DIMM # 2

SMBus address 0x52
Memory type DDR3L
Module format SO-DIMM
Module Manufacturer(ID) Crucial Technology (7F7F7F7F7F9B0000000000)
Size 4096 MBytes

@TE: Ein Celeron G1840 rangiert, wenn man mal von der Singlethreadleistung, in der Nähe eines Pentium N4200.
https://www.cpu-monkey.com/de/compare_cpu-intel_pentium_n4200-658-vs-intel_celeron_g1840-366
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, so ein Ding grenzt an eine Strafe und dürfte bei jeder Kleinigkeit am Limit laufen.

Was sagt den der Taskmanager? Auslastung bitte in absteigender Reihenfolge sortieren, wenn du einen Screenshot/Foto erstellst.

netfinder schrieb:
Anwendung Surfen, Office. Hatte den HD Grafics Treiber upgedatet.

Kannst du einen Wiederherstellungspunkt laden, um den Zustand vor dem Update herzustellen?
 
@Pheodor : CPU-Monkey ist nicht unbedingt die Profi-Quelle.
hier noch eine Auflistung aus dem PassMark-Ranking
https://www.cpubenchmark.net/midlow_range_cpus.html
die Leistung ist durchaus akzeptabel für Office und Co und entspricht durchaus noch der einiger aktueller günstiger Laptops.
Wenn Du von „grenzt an Strafe“ sprichst, kannst Du nur Komplettsysteme meinen, wo alles auf Günstig getrimmt ist.
Mit der eingebauten SSD läuft das System durchaus flott.
Es soll sich schließlich um ein Passivsystem handeln.
Ergänzung ()

@K3ks :
Du hast Recht mit Athlon und P4, und selbst ältere Rechner liefen nicht immer auf Volllast.
Ich hatte damals einen 486er mit Pentium Overdrive 83 MHz und einem SCSI-Subsystem, dass einigen Pentium MMX 233 davon lief, weil deren Leistung durch das Management des alten ATA-Festplattensystems weggenommen wurde.
Und selbst auf einem P3 liefen damals Word und Excel flüssig.
 
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Ich wollte damit eigentlich auch nur zum Ausdruck bringen, dass bei solch schwacher Hardware ein Programm genügt, das Amok läuft, um die genannten Symptome zu provozieren.
 
So, nach den Tipps bzgl. der Temperatur habe ich das Gerät mal einem Freund gegeben und anscheinend hatte ich einen Fehler beim Zusammenbau gemacht...;-(

Nach Korrektur läuft er deutlich besser.

Dank für all die Antworten.
 
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