So, jetzt gebe ich auch noch ein wenig Senf dazu...
- DVD: Nutzen eine oder mehrere reflektive Schichten, deren Reflektionsgrad durch Einwirkung eines Lasers verändert werden kann. Da passen nur wenig Daten drauf, außerdem werden da meist Azofarbstoffe verwendet. Die sind anfällig gegenüber Lösungsmitteln (Aufkleber!), UV-Licht usw. Außerdem recht wenig Speicherplatz. Nicht zu empfehlen.
- Gold-DVD: nutzen Gold für die reflektiven Schichten. Wesentlich stabiler als organische Farbstoffe, z.B. für die jährliche Sicherung des Mailarchivs geeignet. Teuer.
- DVD-RAM: Nachfolger der magnetooptischen CDs (MO). Trotz Namensähnlichkeit mit DVD anderes Speicherverfahren: Mit einem Laser wird die reflektive Schicht erhitzt, durch ein Magnetfeld wird die Ausrichtung der Kristallite verändert. Sehr langzeitstabil (30 Jahre garantiert), unempfindlich gegenüber Licht UND Magnetfeldern. Leider langsam, teuer, wenig Speicherplatz, und hierzulange wenig verbreitet.
- FLASH-Medien aller Art: Nicht zur Archivierung zu empfehlen, da die Ladungen in den "Floating Gates" mit der Zeit verschwinden, und man von außen nicht auf die Speicherzellen zugreifen kann. FLASH-Medien fallen fast immer spontan aus, und dann hat man Glück, wenn es nur den Controller und nicht den Speicher selbst erwischt hat. Selbst wenn man den oder die Speicherbausteine auslesen kann, sind die Speicheralgorithmen meistens proprietär, d.h. man hat nur unbrauchbare Rohdaten. Außerdem geht der Trend dahin, Controller und Speicher in einem Gehäuse unterzubringen (Mikro-SD, Mikro-USB, viele SD) -> Wegwerfartikel.
- Bandlaufwerke: Im professionellen Sektor verbreitet. Langsam, mittlere Speicherdichte, unhandlich. Erschreckend viele Besitzer eines Bandlaufwerkes sparen sich das Verifizieren der gesicherten Daten, und stehen dann irgendwann vor einem Haufen unbrauchbarer Bänder. Oder haben seit Jahren nur irgendwelche damals von der Computerfirma eingerichtete Verzeichnisse gesichert, nicht jedoch die aktuellen Daten.
- Festplatten: Sieht man einmal von der prinzipbedingten mechanischen Empfindlichkeit ab, sind diese Medien neben Lochkarten und Bandlaufwerken am längsten im Gebrauch, und entsprechend ausgereift. Außerdem kommt man nach einem Ausfall fast immer an alle Daten heran; es ist "nur" eine Frage des Aufwandes / Geldes. Außerdem bieten Festplatten mit Abstand das beste Preis-/ Leistungsverhältnis.
-> Empfehlung: Daten regelmäßig sichern - automatisch, auf ein räumlich getrenntes NAS / Server oder wenigstens einen anderen Rechner. Am besten mit Versionsständen.
- DVD: Nutzen eine oder mehrere reflektive Schichten, deren Reflektionsgrad durch Einwirkung eines Lasers verändert werden kann. Da passen nur wenig Daten drauf, außerdem werden da meist Azofarbstoffe verwendet. Die sind anfällig gegenüber Lösungsmitteln (Aufkleber!), UV-Licht usw. Außerdem recht wenig Speicherplatz. Nicht zu empfehlen.
- Gold-DVD: nutzen Gold für die reflektiven Schichten. Wesentlich stabiler als organische Farbstoffe, z.B. für die jährliche Sicherung des Mailarchivs geeignet. Teuer.
- DVD-RAM: Nachfolger der magnetooptischen CDs (MO). Trotz Namensähnlichkeit mit DVD anderes Speicherverfahren: Mit einem Laser wird die reflektive Schicht erhitzt, durch ein Magnetfeld wird die Ausrichtung der Kristallite verändert. Sehr langzeitstabil (30 Jahre garantiert), unempfindlich gegenüber Licht UND Magnetfeldern. Leider langsam, teuer, wenig Speicherplatz, und hierzulange wenig verbreitet.
- FLASH-Medien aller Art: Nicht zur Archivierung zu empfehlen, da die Ladungen in den "Floating Gates" mit der Zeit verschwinden, und man von außen nicht auf die Speicherzellen zugreifen kann. FLASH-Medien fallen fast immer spontan aus, und dann hat man Glück, wenn es nur den Controller und nicht den Speicher selbst erwischt hat. Selbst wenn man den oder die Speicherbausteine auslesen kann, sind die Speicheralgorithmen meistens proprietär, d.h. man hat nur unbrauchbare Rohdaten. Außerdem geht der Trend dahin, Controller und Speicher in einem Gehäuse unterzubringen (Mikro-SD, Mikro-USB, viele SD) -> Wegwerfartikel.
- Bandlaufwerke: Im professionellen Sektor verbreitet. Langsam, mittlere Speicherdichte, unhandlich. Erschreckend viele Besitzer eines Bandlaufwerkes sparen sich das Verifizieren der gesicherten Daten, und stehen dann irgendwann vor einem Haufen unbrauchbarer Bänder. Oder haben seit Jahren nur irgendwelche damals von der Computerfirma eingerichtete Verzeichnisse gesichert, nicht jedoch die aktuellen Daten.
- Festplatten: Sieht man einmal von der prinzipbedingten mechanischen Empfindlichkeit ab, sind diese Medien neben Lochkarten und Bandlaufwerken am längsten im Gebrauch, und entsprechend ausgereift. Außerdem kommt man nach einem Ausfall fast immer an alle Daten heran; es ist "nur" eine Frage des Aufwandes / Geldes. Außerdem bieten Festplatten mit Abstand das beste Preis-/ Leistungsverhältnis.
-> Empfehlung: Daten regelmäßig sichern - automatisch, auf ein räumlich getrenntes NAS / Server oder wenigstens einen anderen Rechner. Am besten mit Versionsständen.
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