Vorgeplänkel
Hi Community,
im Rahmen der folgenden Aktion auf ComputerBase Sihoo Doro C300 Pro V2 gehörte ich zu den drei Gewinnern, die den Sihoo Doro C300 Pro V2 testen und anschließend behalten dürfen.
Weder ComputerBase noch Sihoo haben Einfluss auf meinen Test genommen. Die Vorgaben waren simpel:
Quicklinks für die Ungeduldigen :
Versand und Unboxing
Verarbeitung und Design
Praxiseindruck
Zwischenfazit
Persönliche Zusammenfassung
Warum ich teilnehmen wollte
Mein bisheriger Stuhl, ein Interstuhl Every, ist nach vier Jahren im Home‑Office und Gaming‑Einsatz spürbar an seine Grenzen gekommen: zu wenig Einstellmöglichkeiten, zu geringe Federkraft beim Wippen, durchgesessene Polsterung und keine Kopfstütze. Da ich beim Surfen gerne mal halb liegend sitze, klang der Sihoo mit seinen vielen Anpassungsoptionen nach einer spannenden Alternative.
Einsatzszenario
Zwischen Gewinnbenachrichtigung und Versand vergingen ein paar Wochen – und dann standen plötzlich zwei große Kartons beim Nachbarn vor der Garage. Beide eindeutig an mich adressiert. Überraschung gelungen.
Verpackung & Aufbau:
Alle Teile waren sehr gut geschützt, teilweise fast zu gut. Die Anleitung ist verständlich, aber manche Beschriftungen sind nicht ganz eindeutig. Falsch machen kann man am Ende aber kaum etwas.
Der Aufbau dauerte bei mir rund eine Stunde. Mit zwei Personen wäre es an manchen Stellen einfacher gewesen, aber es geht problemlos allein. Ich hatte Zeit und keinen Stress, daher war das völlig okay.
Ist der Stuhl erst einmal aufgebaut, wirkt er hochwertig und stabil.
Nichts knarzt, nichts wackelt – ein sehr guter erster Eindruck.
Zum Vergleich habe ich hier noch einen älteren Sharkoon Skiller Gaming‑Stuhl und meinen Interstuhl Every.
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 ist von der Größe her eher auf Gaming‑Stuhl‑Niveau. Klein ist er definitiv nicht und er fällt im Raum sofort auf. Mein Modell kommt ohne die optionale Fußstütze – die hätte ich gerne mitgetestet, gerade für meine „liegende“ Surf‑Position.
Ich habe die komplett schwarze Variante gewählt, lediglich das Fußkreuz ist silber. Ein mattes Schwarz hätte mir persönlich besser gefallen.
Materialien
Der Stuhl setzt sowohl bei der Rückenlehne als auch bei der Sitzfläche auf Mesh. Das kannte ich in dieser Kombination bisher nicht. Der Ersteindruck ist positiv, aber der Langzeittest wird zeigen, wie sich die Sitzfläche schlägt.
Trotz des hohen Kunststoffanteils wirkt der Stuhl insgesamt wertig und solide. Wer jedoch etwas Dezentes sucht, sollte sich ein anderes Modell ansehen – der C300 Pro V2 ist präsent.
Ich nutze zwei Tische: einen festen L‑förmigen Tisch und einen mobilen, pneumatisch höhenverstellbaren Tisch. Der Sihoo wird an beiden getestet – Home‑Office und Gaming.
Sihoo bewirbt vier zentrale Funktionen besonders stark:
Full‑Body Adaptive Support
Wer die offizielle Animation aus CB Link gesehen hat, weiß, wie das System funktionieren soll – und in der Praxis tut es das tatsächlich. Die dynamische Anpassung beim Zurücklehnen fühlt sich angenehm und natürlich an.
Aber:
Für meinen Geschmack ist die Federkraft zu schwach. Sobald die Arretierung gelöst ist, lehne ich mich zurück und rutsche praktisch bis zum Anschlag. Das mag ich nicht besonders. Schon beim Interstuhl war mir die Federkraft zu gering.
In der Anleitung gibt es einen Hinweis auf eine Einstellung: Die beiden sichtbaren Schrauben ließen sich nicht bewegen, und eine davon liegt so tief und hinter einer schmalen Blende, dass man mit einem normalen, langen und stabilen Schraubendreher kaum drankommt.
Problem am L‑Tisch
Ein weiteres Thema betrifft meinen L‑förmigen Tisch:
Die Armlehnen ragen unter die Tischplatte - zumindest in meiner Sitzposition, und da sie Teil des Kippmechanismus sind, blockieren sie das Zurücklehnen komplett. Armlehnen tiefer stellen? Geht nur begrenzt. In der tiefsten Position bleibt bei meiner Sitzhöhe gerade eine Fingerbreite Platz.
Zur Einordnung ein paar Maße:
Rückenlehne & Lendenstütze
Diese beiden Systeme funktionieren dagegen hervorragend. Egal ob arretiert oder frei beweglich – die Dynamik erzeugt ein angenehmes, entspanntes Sitzgefühl. Hier bin ich jetzt schon Fan. Man hat auch hier per Einrastschalter 2 zusätzlich Positionswahlmöglichkeiten, um es an den eigenen Rücken anzupassen.
8D‑Armlehnen
Hier bin ich noch unentschlossen.
Ein etwas strafferer Mechanismus wäre wünschenswert, um versehentliches Verstellen zu vermeiden.
Die Kopfstütze
Die Kopfstütze ist für mich so ein kleines „na ja“ Feature am C300 Pro V2. Sie ist bequem, luftig und angenehm geformt – genau das, was man sich für längere Sessions wünscht. Für meine 1,80 m sitzt sie auch an der richtigen Stelle, ohne dass ich mich verrenken muss.
Allerdings kippelt sie leicht, wenn man sie anfasst oder verstellt. Beim normalen Sitzen oder Anlehnen merkt man davon nichts, aber sobald man mit der Hand dagegen stößt, spürt man dieses leichte Spiel. Es ist nicht dramatisch, aber eben auch nicht so satt und stabil, wie man es von der restlichen Mechanik des Stuhls gewohnt ist.
Die Neigung lässt sich gut einstellen, könnte aber insgesamt etwas straffer sein. Der Verstellbereich ist solide, aber nicht riesig – wer deutlich größer oder kleiner ist, sollte vorher einmal prüfen, ob die Position passt.
Unterm Strich: Die Kopfstütze macht ihren Job, sorgt für entspanntes Zurücklehnen und verhindert das klassische „Fragezeichen‑Sitzen“. Ein Gamechanger ist sie nicht, und ein bisschen mehr Stabilität hätte ihr gutgetan, aber sie ist definitiv ein angenehmes Plus im Alltag.
Die restliche Mechanik
Die restlichen Einstellmöglichkeiten lassen sich über einen „Multifunktionsschalter“ bewältigen:
Dazu:
Mein Interstuhl hat hier 2 Hebel, der eine für die Rückenlehne, um ihn zu Arretieren oder die Feder in ein paar Stufen einzustellen per Drehmechanismus. Diese Lösung gefällt mir persönlich mehr.
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 ist ein sehr bequemer, hochwertiger und extrem dynamischer Stuhl – aber er ist nicht für jeden Schreibtisch und nicht für jeden Nutzer ideal.
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 ist ein beeindruckender Stuhl – sowohl optisch als auch funktional. Er bietet viel Dynamik, viel Komfort und viele Einstellmöglichkeiten. Gleichzeitig bringt er aber auch Eigenheiten mit, die man kennen sollte.
Wer:
Wer dagegen:
Ich werde ihn in den nächsten Wochen weiter intensiv nutzen – besonders im Home‑Office – und bin gespannt, wie sich das Mesh langfristig schlägt.
Hi Community,
im Rahmen der folgenden Aktion auf ComputerBase Sihoo Doro C300 Pro V2 gehörte ich zu den drei Gewinnern, die den Sihoo Doro C300 Pro V2 testen und anschließend behalten dürfen.
Weder ComputerBase noch Sihoo haben Einfluss auf meinen Test genommen. Die Vorgaben waren simpel:
- mindestens 800 Wörter
- mindestens sechs eigene Fotos (eins davon am Einsatzort)
Quicklinks für die Ungeduldigen :
Versand und Unboxing
Verarbeitung und Design
Praxiseindruck
Zwischenfazit
Persönliche Zusammenfassung
Warum ich teilnehmen wollte
Mein bisheriger Stuhl, ein Interstuhl Every, ist nach vier Jahren im Home‑Office und Gaming‑Einsatz spürbar an seine Grenzen gekommen: zu wenig Einstellmöglichkeiten, zu geringe Federkraft beim Wippen, durchgesessene Polsterung und keine Kopfstütze. Da ich beim Surfen gerne mal halb liegend sitze, klang der Sihoo mit seinen vielen Anpassungsoptionen nach einer spannenden Alternative.
Einsatzszenario
- Home‑Office: 3 Tage pro Woche
- Gaming: 2–3 Stunden täglich
- Anforderungen: Kopfstütze, dynamische Rückenlehne, gute Lendenstütze, viele Einstellmöglichkeiten
Versand und Unboxing
Zwischen Gewinnbenachrichtigung und Versand vergingen ein paar Wochen – und dann standen plötzlich zwei große Kartons beim Nachbarn vor der Garage. Beide eindeutig an mich adressiert. Überraschung gelungen.
Verpackung & Aufbau:
Alle Teile waren sehr gut geschützt, teilweise fast zu gut. Die Anleitung ist verständlich, aber manche Beschriftungen sind nicht ganz eindeutig. Falsch machen kann man am Ende aber kaum etwas.
Der Aufbau dauerte bei mir rund eine Stunde. Mit zwei Personen wäre es an manchen Stellen einfacher gewesen, aber es geht problemlos allein. Ich hatte Zeit und keinen Stress, daher war das völlig okay.
Ist der Stuhl erst einmal aufgebaut, wirkt er hochwertig und stabil.
Nichts knarzt, nichts wackelt – ein sehr guter erster Eindruck.
Verarbeitung und Design
Zum Vergleich habe ich hier noch einen älteren Sharkoon Skiller Gaming‑Stuhl und meinen Interstuhl Every.
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 ist von der Größe her eher auf Gaming‑Stuhl‑Niveau. Klein ist er definitiv nicht und er fällt im Raum sofort auf. Mein Modell kommt ohne die optionale Fußstütze – die hätte ich gerne mitgetestet, gerade für meine „liegende“ Surf‑Position.
Ich habe die komplett schwarze Variante gewählt, lediglich das Fußkreuz ist silber. Ein mattes Schwarz hätte mir persönlich besser gefallen.
Materialien
Der Stuhl setzt sowohl bei der Rückenlehne als auch bei der Sitzfläche auf Mesh. Das kannte ich in dieser Kombination bisher nicht. Der Ersteindruck ist positiv, aber der Langzeittest wird zeigen, wie sich die Sitzfläche schlägt.
Trotz des hohen Kunststoffanteils wirkt der Stuhl insgesamt wertig und solide. Wer jedoch etwas Dezentes sucht, sollte sich ein anderes Modell ansehen – der C300 Pro V2 ist präsent.
Ich nutze zwei Tische: einen festen L‑förmigen Tisch und einen mobilen, pneumatisch höhenverstellbaren Tisch. Der Sihoo wird an beiden getestet – Home‑Office und Gaming.
Praxiseindruck
Sihoo bewirbt vier zentrale Funktionen besonders stark:
- Full‑Body Adaptive Support (DynaCore System)
- SynchroFlex Glide System (dynamische Rückenlehne)
- Dynamische Lenden‑ und Kreuzbeinstütze 2.0 (Domino)
- 8D Bio‑Adaptive Armlehnen
Full‑Body Adaptive Support
Wer die offizielle Animation aus CB Link gesehen hat, weiß, wie das System funktionieren soll – und in der Praxis tut es das tatsächlich. Die dynamische Anpassung beim Zurücklehnen fühlt sich angenehm und natürlich an.
Aber:
Für meinen Geschmack ist die Federkraft zu schwach. Sobald die Arretierung gelöst ist, lehne ich mich zurück und rutsche praktisch bis zum Anschlag. Das mag ich nicht besonders. Schon beim Interstuhl war mir die Federkraft zu gering.
In der Anleitung gibt es einen Hinweis auf eine Einstellung: Die beiden sichtbaren Schrauben ließen sich nicht bewegen, und eine davon liegt so tief und hinter einer schmalen Blende, dass man mit einem normalen, langen und stabilen Schraubendreher kaum drankommt.
Problem am L‑Tisch
Ein weiteres Thema betrifft meinen L‑förmigen Tisch:
Die Armlehnen ragen unter die Tischplatte - zumindest in meiner Sitzposition, und da sie Teil des Kippmechanismus sind, blockieren sie das Zurücklehnen komplett. Armlehnen tiefer stellen? Geht nur begrenzt. In der tiefsten Position bleibt bei meiner Sitzhöhe gerade eine Fingerbreite Platz.
Zur Einordnung ein paar Maße:
- Unterkante Tischplatte: 72,5 cm
- Minimale Armlehnenhöhe (bei niedrigster Sitzhöhe): 65,5 cm
- Unterschenkellänge: ca. 45 cm
- Sitzhöhe minimal (Mesh gibt leicht nach): 42–43 cm
Rückenlehne & Lendenstütze
Diese beiden Systeme funktionieren dagegen hervorragend. Egal ob arretiert oder frei beweglich – die Dynamik erzeugt ein angenehmes, entspanntes Sitzgefühl. Hier bin ich jetzt schon Fan. Man hat auch hier per Einrastschalter 2 zusätzlich Positionswahlmöglichkeiten, um es an den eigenen Rücken anzupassen.
8D‑Armlehnen
Hier bin ich noch unentschlossen.
- keine Knöpfe zum Entriegeln
- Höhenverstellung nur stufenweise nach oben
- zum Absenken muss man erst ganz hochziehen
- Drehmechanismus ist mir zu leichtgängig
Ein etwas strafferer Mechanismus wäre wünschenswert, um versehentliches Verstellen zu vermeiden.
Die Kopfstütze
Die Kopfstütze ist für mich so ein kleines „na ja“ Feature am C300 Pro V2. Sie ist bequem, luftig und angenehm geformt – genau das, was man sich für längere Sessions wünscht. Für meine 1,80 m sitzt sie auch an der richtigen Stelle, ohne dass ich mich verrenken muss.
Allerdings kippelt sie leicht, wenn man sie anfasst oder verstellt. Beim normalen Sitzen oder Anlehnen merkt man davon nichts, aber sobald man mit der Hand dagegen stößt, spürt man dieses leichte Spiel. Es ist nicht dramatisch, aber eben auch nicht so satt und stabil, wie man es von der restlichen Mechanik des Stuhls gewohnt ist.
Die Neigung lässt sich gut einstellen, könnte aber insgesamt etwas straffer sein. Der Verstellbereich ist solide, aber nicht riesig – wer deutlich größer oder kleiner ist, sollte vorher einmal prüfen, ob die Position passt.
Unterm Strich: Die Kopfstütze macht ihren Job, sorgt für entspanntes Zurücklehnen und verhindert das klassische „Fragezeichen‑Sitzen“. Ein Gamechanger ist sie nicht, und ein bisschen mehr Stabilität hätte ihr gutgetan, aber sie ist definitiv ein angenehmes Plus im Alltag.
Die restliche Mechanik
Die restlichen Einstellmöglichkeiten lassen sich über einen „Multifunktionsschalter“ bewältigen:
Dazu:
- zieht man Hebel, um die Höhe des Stuhls einzustellen
- kippt ihn nach vorne, um die Sitzfläche vorwärts/rückwärts zu verschieben
- kippt ihn nach hinten, um die Arretierung der Rücklehne komplett zu lösen
Mein Interstuhl hat hier 2 Hebel, der eine für die Rückenlehne, um ihn zu Arretieren oder die Feder in ein paar Stufen einzustellen per Drehmechanismus. Diese Lösung gefällt mir persönlich mehr.
Zwischenfazit
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 ist ein sehr bequemer, hochwertiger und extrem dynamischer Stuhl – aber er ist nicht für jeden Schreibtisch und nicht für jeden Nutzer ideal.
| Pro | Contra |
|
|
Persönliche Zusammenfassung
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 ist ein beeindruckender Stuhl – sowohl optisch als auch funktional. Er bietet viel Dynamik, viel Komfort und viele Einstellmöglichkeiten. Gleichzeitig bringt er aber auch Eigenheiten mit, die man kennen sollte.
Wer:
- viel Platz hat,
- einen dynamischen Stuhl sucht,
- Mesh bevorzugt,
- und gerne an Einstellungen herumtüftelt,
Wer dagegen:
- einen dezenten Stuhl möchte,
- einen L‑förmigen Tisch nutzt,
- oder eine starke Federkraft beim Wippen erwartet,
Ich werde ihn in den nächsten Wochen weiter intensiv nutzen – besonders im Home‑Office – und bin gespannt, wie sich das Mesh langfristig schlägt.
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