RobinB schrieb:
Habe schon die drei Leute aus meiner Nähe angeschrieben, aber bis jetzt haben sie sich nicht gemeldet. Ist schon fünf Tage her.
Wenn Du in der Nähe von Hannover bist und sich keiner meldet, schaue ich doch gerne rein. Neue Rechner sind immer etwas feines. Und ja, es ist wie mit IKEA Möbeln, aber auch da machen sehr viele Fehler.
Das wichtigste ist die Beschreibung des Mainboards, da findet sich alles. Das Handbuch Seite für Seite durchlesen. Das kannst Du jetzt schon machen, die findest Du online bei den Herstellern:
- Im Gehäuse sind Distanzhalter, die müssen eingebaut sein aber auch nur die, die notwendig sind, nicht mehr
- Die Blende vom Mainboard zum Gehäuse ist immer etwas fummelig. Da sollte man gut aufpassen. Ich steckte sie immer zuerst auf das Mainboard und dann zusammen ins Gehäuse. Dann muss man sie ins Gehäuse eindrücken, damit sie fixiert ist
- Danch muss man bei den Kabeln vom Gehäuse genau schauen. Es ist alles beschriftet und trotzdem steckt man hier und da mal ein Kabel falsch. Das ist aber alles unkritisch, da mit Dioden geschützt, da macht man nichts kaputt, aber es läuft nicht, wenn Kabel falsch eingesteckt wurden. Also auch hier gilt: GENAU schauen, plus ist plus und minus ist minus
- Der CPU Einbau ist auch trivial, steht alles genau im Handbuch, aber natürlich kann man sie falsch einlegen.
- CPU-Kühler nicht verspannen, also gleichmäßig anziehen und die Backplate richtig herum mit der gummierten Fläche zum Mainboard einbauen.
- RAM richtig eindrücken bis es "klick" macht, das ist ein ganz häufiger Fehler
- Alle notwendigen Netzteilkabel anschließen
- Bei SSDs und HDDs darauf achten, ob irgendwelche Anschlüsse geteilt und dann deaktivert sind
- Grafikkarte bis zum "Klick" eindrücken, Slotblende festschrauben und den Stromanschluss vom Netzteil nicht vergessen
Das sind so die gröbsten und häufigsten Fehlerquellen. Man sollte sich zum Zusammenbau immer viel Zeit nehmen und frage lieber mit einem Bild hier im Forum, wenn Du Dir unsicher bist.
Aber man spart einfach zuviel Geld und irgendwie ist der Rechner dann mehr "der eigene", wenn man selber zusammenbaute. Heute ist das wirklich trivial, denke ich an Jumper setzten und stimmige Komponenten zu finden zu Zeiten eines 486 zurück....
RobinB schrieb:
Das wurde mir zu dem Dell Bildschirm geschrieben:
Bei Monitoren gilt: Immer selber anschauen. Wichtig ist, ein TN Panel muss 8bit Farbtiefe haben, die alten mit 6bit zeigen zum Teil massives Colourbanding. Die größte Ursache ist aber das Bildmaterial und nicht der Monitor. Schau Dir dagegen die miesen Probleme mit schlechter Hintergrundbeleuchtung an:
Colourbanding:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9a/Colour_banding_example01.png
IPS Glow
https://i.redditmedia.com/bueJ1SlR5xPJMBOTQ7iysNJaK00qT44yLC7oN0N9MXc.jpg?fit=crop&crop=faces,entropy&arh=2&w=960&s=5827d744a03113f6f0f36ddb5a9fd8ca
Schau Dir z.B. dieses Bild an. Wird es gut dargestellt? Mein 8bit TN Panel macht es sehr gut:
http://extreme.pcgameshardware.de/a...rog-swift-pg278qr-wurde-es-gradient-16bit.png
Schlechte Kontraste stimmt, aber mit reicht es völlig mit meinem G-sync Monitor. G-sync bzw. Freesync sind einfach eine feine Technik und es spart Geld, weil man später aufrüsten muss. Auch 50 FPS sehen noch gut aus, je nach Spiel reicht das.