So viele defekte externe HHDs - Warum?

jjjekyll

Cadet 4th Year
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So viele defekte externe HDDs - Warum?

In mir ist langsam die Erkenntnis gereift, dass ich keine SSD für 200 € brauche, sondern eine externe Festplatte, um endlich mal eine sichere Backup-Möglichkeit zu haben. Allein der Gedanke daran, alle meine CDs und LPs nochmal auf eine HDD rippen zu müssen, lässt mich von meinem Stuhl in den Tod springen...

Allerdings lese ich hier im Forum von immer neuen Defekten oder Fehlern bei externen HDDs, nahezu täglich einmal...

Sind die Dinger wirklich so anfällig? Oder sind das Bedienungsfehler, wzb USB-Kabel abziehen, obwohl die HDD noch arbeitet? Funktion "Hardware sicher entfernen" nicht benutzt? Taugen die Netzteile nichts? Oder die Gehäuse?

Weiss wer was?
 
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Habe zuhause 4 externe Festplatten, die laufen je Gerät seit 1 bis 4 Jahren tadellos. Wenns läuft schreibt aber keiner im Forum. Sprich es gibt viele Leute mit noch viel mehr externen Platten, ab und zu kann da natürlich eine ausfallen. Wenn du vernünftig damit umgehst, sauber die Geräte entfernst halten die Teile i. d. R. auch lange - im Idealfall sollte man aber natürlich dennoch doppelt sichern.
 
wenn du eine externe HDD mit einer internen vergleichst hast du einfach noch 4 zusätzliche Fehlerquellen:
USB
Netzteil
Gehäuse
falsche Handhabung

Dass externe Platten häufiger über den jordan gehen ist daher völlig normal. Ich würde bei externen Platten grundsätzlich zum Eigenbau raten, kompatibilitätsprobleme gibts eigentlich nicht. Gescheites Gehäuse von z.b. Raidsonic (ICYBOX) und ne Platte in der gewünschten Kapazität dazu. Solte mal was kaputt gehen kann man notfalls ohne Garantieverlust die Platte ausbauen und kommt noch an die Daten.
 
Kann ich ganz und gar nicht bestätigen. Habe seit mittlerweile 8 Jahren 2 Externe Festplatten (eine für die Daten, eine zur Datensicherung (räumlich getrennt voneinander)). Im Schnitt habe ich eine 1,5 Jahre und tausche Sie dann gegen ein neues, größeres und besseres Modell aus - Ausfälle oder Fehler hatte ich bis jetzt nie. Die Datenfestplatte ist täglich in Verwendung und zu 70% befüllt (1,5TB).

Dazu muss man aber sagen, dass die Festplatten sicher im Regal verwahrt sind, nicht bewegt werden und ich ein IBM Thinkpad T61p mit anständigem USB Controller verwende (Festplatten stecken dauerhaft in der Dockingstation).

Warum sollte eine externe Festplatte anfälliger sein wie eine Interne? Wenn du nicht daran sparst (womöglich billiger USB Controller welcher Fehler verursacht + billige Festplatte), du aufpasst, dass du das Gerät nicht wie wild herum wirfst und das Gerät nicht während der Verwendung aus dem USB Port ziehst, wirst du genauso wenig Probleme haben wie mit einer internen Platte!

Achja - das wichtigste ist vorrangig, dass du Backups auf einem physikalisch getrennten Datenspeicher machst - nicht wo du die machst!

P.S.: Eine SSD kann genauso kaputtgehen... wie jedes andere elektronische Bauteil auch. Nur geht eine SSD in 99% der Fällen gleich vollständig kaputt - eine Festplatte kündigt ihren Defekt in 60% der Fällen an (in Form von komischen Geräuschen, Dateisystemfehler etc.) - somit kannst du die Daten in 60% der Fällen (außer man ignoriert die Anzeichen) noch retten.
 
Ach, und eine interne Festplatte hat keine Entsprechung zu: USB, Netzteil, Gehäuse und Handhabung?!?

Der große Unterschied ist wohl, dass man interne Platten wohl kaum so häufig bewegt, umschmeißt o.ä. wie externe...
Behandelt man die Dinger gut, halten die auch.
 
Eine externe die für Datensicherung gehalten wird, bewegt sich im Normalfall keinen Millimeter.
Also nix mit rumtragen. jeder noch so kleiner Fall kann, wenn du Pech hast, alles kaputtmachen.
Manche meinen ihre Platte wie einen Usb-Stick behandeln zu müssen,..
Aber nicht alles nur auf der externen Lagern, speicher alles auf deine interne HDD und spiegel das auf deine Externe. Die Chance das beides gleichzeitig ausfällt ist seeehr gering.

Ich habe pers. sehr gute Erfahrung gemacht mit den externen von Seagate der FreeAgent Serie.
Davon wurden bei uns schon unzählige verkauft und bisher hat nicht ein einziger Kunde gemurrt.
Selbst habe ich eine Seagate Black Armor, Teil läuft problemlos seitdem ich sie habe mit dem Sicherungstool was dabei war. Alle 2 Tage inkrementelle Sicherung, da geht so schnell nix verloren ;)
 
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Ich hab einfach eine 1,5TB Western Digital Festplatte in ein externes Gehäuse gebaut: *klick* Funktioniert einwandfrei. Gehäuse ist auch recht solide und die Festplatte is auch gut und sicher verschraubt. Da wackelt nix! Hab mir das Gehäuse auch noch aus dem Grund gekauft, weil man da in einem einen IDE und SATA auf USB Adapter hat. Dann kann ich noch mein altes DVD Laufwerk mal als externes Laufwerk für mein Netbook missbrauchen, falls ich mal eins zum Betriebssystem neu installieren brauche. Da Gehäuse gibts glaubich auch noch mit zusätzlichem eSATA Anschluss.
Die Festplatte benutze ich dann als Abbild meiner internen 1,5TB Western Digital Festplatte. So habe ich meine Daten immer doppelt. Wer einmal Daten verloren hat, der weis wie ärgerlich sowas sein kann :p Egal wie wichtig oder unwichtig die Daten waren/sind.
Bisher sind mir auch immer nur - bisher 2 - interne Festplatten übern Jordan.
 
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Die meistene externen Festplatten werden kaputt indem sie umfallen/hinunterfallen.
Ich habe zwei externe Festplatten. Eine davon ist die folgende Maxtor http://geizhals.at/a283108.html. Die Bauart der Maxtor ist äußerst ungünstig (kann nur stehend aber nicht liegend aufgestellt werden) und ist daher äußerst anfällig dafür versehentlich umgestoßen zu werden. Deshalb bevorzuge ich seither Festplatten zum Hinlegen.
 
Hört sich schon mal gut an. Dass hier im Forum nur wenige negative Erfahrungen geschildert werden, hab ich mir gedacht!

Das mit meinen CDs war natürlich nur scherzhaft gemeint... Da sind wichtigere Sachen auf den HDDs, die gesichert werden müssen und die greifbar sind, falls die Bude mal brennt!
 
Also die Funktion "Hardware sicher entfernen" habe ich noch nie benutzt. Wenn das Licht an der externen HDD nicht mehr blinkt wird das USB Kabel abgezogen und gut ist. In den letzten 20 Jahren hatte ich zudem genau eine defekte Festplatte, 2,5" 500GB ausm Laptop. Die Platte "läuft" zwar noch, aber ca. 33% der Sektoren werden als defekt angezeigt und dementsprechend gibt es genug Probleme beim Lesen/Schreiben. Die Platte hatte die ersten Probleme nach gut 2 Monaten, Laptop wurde im Rucksack getragen...
Hatte aber nen anderen Laptop bzw. jetzt im neuen auch ne neue Platte drin und transportiere das Ding täglich im Rucksack aufm Motorrad durch die Welt :)
Alle externen Platten haben nie Probleme gemacht. Selbst 320GB und 500GB Platten funktionieren problemlos in nem 2,5" Gehäuse ohne externen Stromanschluss...
 
Also ich hatte noch nie eine defekte HDD, und das ist schon beachtlich bei 10 aktiven wovon ein Teil als Backup dient. Mann muss neben dem Netzteil aber auch auf eine gute Kühlung achten, das vernachlässigen viele. Die HDDs im PC sind alle wassergekühlt (weil es sich anbietet zwecks Geräuschreduzierung) und die im Backupgehäuse (selbstgebaut) werden alle aktiv mit einem Lüfter gekühlt.
 
ICh kanns ebenfalls nicht bestätigen.
Ich hab reichlich Externe Platen. 2 davon sogar welche die erst im rechner 2-4 Jahre waren und nun auch schon mehr als 2 jahre auf meinem Schreibtisch, oder auch mal in taschen(unterwegs) usw. rumliegen.

Und sie funktionieren einwand frei.
 
@ [AC]Jogibär
dass mit der KÜhlung kann ich nur bestätigen , denn mir ist mal eine externe Festplatte an einem Hitzeproblem fast kaputt gegangen und hat in einem anderen gehäuse mit ausreichender Kühlung klack gerausche gemacht und ist 1 Monat später schrott gewesen
und mir ist genau einen Tag vorher meine interne Platte schrott gegangen und genau diese externe war dann meine einzige datensicherung
also man sollte externe festplatten immmer ausreichend kühlen
 
Habe eine WD Passport Essential 2,5" mit 250GB.

Diese läuft seid fast 2 Jahren einwandfrei und ist jeden Tag in meinem Rucksack debei wenn es zur Arbeit/Berufsschule etc. geht.
(In einer Schaumstffhülle von ner Razor Maus)

Sie läuft im Regelfall 1-2 Stunden, und je anch dem wie es klappt auch mal 8h während der Arbeit zum Musik hören.


Die externen Gehäuse für meine 3,5" Platten haben alle nach kurzer Zeit den Geist aufgegeben und teilweise die Platte mitgenommen. Lag aber vermutlich daran das es Lösungen im Bereich von ~15€ waren.
 
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Ich habe meine "alten" Festplatten aus dem PC-Gehäuse in externe Festplattengehäuse verfrachtet und zwar schon vor sechs Jahren.
Mittlerweile ist die Anzahl der "externen" Festplatten auf acht Stück angewachsen. In verschiedensten Gehäusen eingebaut ist mir bis dato und bei regelmäßigem Gebrauch noch keine einzige Platte kaputt geworden.

Allerdings spiele ich mit dem Gedanken mit eine Kühllösung mit ausrangierten 120er-Lüftern zu basteln, da die Temperatur der Festplattengehäuse mehr als nur handwarm wird und dies der Lebensdauer der Bauteile im Inneren nicht unbedingt zuträglich ist.
Und die vielfach zu hohe Temperatur ist mit ein Grund für häufiges Festplattensterben in externen Gehäusen.

Da mir die herumstehenden Festplattengehäuse auf Dauer jedoch zu viel Platz wegnehmen und allein die Netzteile, Stecker und USB-Kabel schon ein Graus sind, habe ich mich zuletzt für den Einbau eines Wechselfestplattenrahmens in einem freien 5,25"-Schacht entschieden. Dieser ist sowohl oben als auch unten offen, die Festplatte erwärmt sich somit nur unwesentlich stärker, wie die luftgekühlten Platten.

Der Vorteil - ich brauche nur mehr die Platten zu verstauen, hab mir eine große Platte gekauft, die ich wenn ich was sichern will in den Schacht einschiebe, Platte wird sofort erkannt, danach Platte wieder raus und verstaut. Kein lästiges Herumstehen mehrere Festplattengehäuse, kein Kabelsalat.

Zum "Mitnehmen" eignet sich diese Lösung natürlich nicht, aber wenn eine reine Storagelösung brauche und eine Lade oder einen Regalabschnitt frei habe, wo ich die Festplatte in einer Antistatichülle und gepolstert lagere ... für mich die ideale Lösung.
 
[AC]Jogibär schrieb:
Die HDDs im PC sind alle wassergekühlt

kühle platten fallen aber häufiger aus, zumindest haben bei google die platten mit 40°C (oder so um den dreh) am längsten gelebt, davor und danach ging es kontinuierlich abwärts.

und ob die platte soo viel leiser ist wenn sie kühl statt entkoppelt ist :freak:
 
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