Solus Nachfolger?

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Guyinkognito schrieb:
ich hab halt keine Lust alle 4 Jahre da Upgrade zu machen
Kann dir bei Fedora eh nicht passieren, weil jedes Release maximal 13 Monate supported wird. :p

Dnf kann man auch ein bisschen beschleunigen, indem man dynamische Serverwahl und parallele Downloads aktiviert.
 
Naja dann ist Manjaro wohl way to go, wie gesagt gern bleeding edge aber bluten möchte ich nicht. Ich will jetzt hier nicht groß rumschwurbeln wie wichtig ich bin (bin ich nicht) aber ich kanns halt nicht bringen bei nem Meeting nicht aufzutauchen weil grad ein Paket im Eimer ist...
 
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4 Jahre sinds doch nur bei LTS Versionen, sonst sinds 6 Monate. Ich hab dir da aber schon die RR-Versionen genannt. Major Updates nach 6M sind ca 1200 Pakete/3Gb und dauert ca 10 Min.

Ob RPMs langsamer sind? KA was du meinst, das "Überprüfen" der Pakete dauert schon manchmal. Das ist für mich allerdings kein Kriterium.
 
Garmor schrieb:
Kann dir bei Fedora eh nicht passieren, weil jedes Release maximal 13 Monate supported wird. :p

Dnf kann man auch ein bisschen beschleunigen, indem man dynamische Serverwahl und parallele Downloads aktiviert.
Ne das hab ich für mich rausgenommen, das bringts echt nicht für mich nachdem ich einmal rr hatte🤣
Ergänzung ()

netzgestaltung schrieb:
4 Jahre sinds doch nur bei LTS Versionen, sonst sinds 6 Monate. Ich hab dir da aber schon die RR-Versionen genannt. Major Updates nach 6M sind ca 1200 Pakete/3Gb und dauert ca 10 Min.

Ob RPMs langsamer sind? KA was du meinst, das "Überprüfen" der Pakete dauert schon manchmal. Das ist für mich allerdings kein Kriterium.
Ich hatte immer Probleme beim Update/Upgrade. Da hats immer irgendeine Config zerhaun. Das gute bei RR ist dass die immer Schiss haben irgendwas kleines kaputt zu machen da passen die eher auf.
 
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Guyinkognito schrieb:
aber ich kanns halt nicht bringen bei nem Meeting nicht aufzutauchen weil grad ein Paket im Eimer ist...
Dann vielleicht noch ein Snapshotsystem wie Timeshift oder Snapper einplanen.
 
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Guyinkognito schrieb:
Ich hatte immer Probleme beim Update/Upgrade. Da hats immer irgendeine Config zerhaun. Das gute bei RR ist dass die immer Schiss haben irgendwas kleines kaputt zu machen da passen die eher auf.
Also meine Fedora Installation hat seit Version 28 jedes Upgrade mitgemacht. Mittlerweile sind wir 4,5 Jahre später bei Version 37. Null Probleme. Innerhalb der ersten 6 Monate gibt's Updates für gefühlt alle Pakete, dann gibt's 7 Monate Sicherheitsupdates und dann ist aus. Irgendwann in den 7 Monaten muss man halt mal upgraden.

Bezüglich RPM verstehe ich das Problem nicht. Updats können beim herunterfahren nach getaner Arbeit verarbeitet werden. Da bekommst du selber gar nicht mit wie lange es dauert oder spielst du sudo dnf update? ;)

Manjaro hat mir damals meine XFCE Config zerschossen, seitdem lass ich die Finger von der Distribution. Sie fallen auch immer wieder auf durch negative Schlagzeilen.
 
Guyinkognito schrieb:
bleeding edge aber bluten möchte ich nicht.
Den Widerspruch merkst du selbst, oder?

Manjaro ist nicht Arch, die haben komplett eigene Repo-Mirrors. Das ermöglicht erst die verzögerten Updates, bringt aber wieder eigene Fallstricke mit.
Ich behaupte du wirst mit Manjaro nicht mehr oder weniger Probleme als mit Plain Arch haben, nur andere.

Wenn du potentielle Probleme nach Updates minimieren willst ist eine Snapshot/Rollback-Lösung der richtige Ansatz.

Und ja, wenn du auf Arbeitsfähigkeit abgewiesen bist ist „5 Minuten vorm Meeting noch schnell Updates installieren“ immer eine schlechte Wahl. Egal ob RR, LTS oder Windows…
 
Tenferenzu schrieb:
Also meine Fedora Installation hat seit Version 28 jedes Upgrade mitgemacht. Mittlerweile sind wir 4,5 Jahre später bei Version 37. Null Probleme. Innerhalb der ersten 6 Monate gibt's Updates für gefühlt alle Pakete, dann gibt's 7 Monate Sicherheitsupdates und dann ist aus. Irgendwann in den 7 Monaten muss man halt mal upgraden.

Bezüglich RPM verstehe ich das Problem nicht. Updats können beim herunterfahren nach getaner Arbeit verarbeitet werden. Da bekommst du selber gar nicht mit wie lange es dauert oder spielst du sudo dnf update? ;)

Manjaro hat mir damals meine XFCE Config zerschossen, seitdem lass ich die Finger von der Distribution. Sie fallen auch immer wieder auf durch negative Schlagzeilen.

Ich seh schon da muss ich nochmal lesen, nicht dass ich von einem sinkenden Schiff ins nächste wechsele...

@Updates die mache ich tatsächlich morgens im Normalfall, ist wahrscheinlich son psychoding dass man aktuell ist, keine Ahnung. Ich bin vorher jahrelang Ubuntu oder Fedora gefahren und da war halt immer was wenn die Version wechselte, immer so dass Neuinstallation weniger Aufwand war als es zu beheben...
Ergänzung ()

guzzisti schrieb:
Den Widerspruch merkst du selbst, oder?
Naja ist bei mir nicht so wirklich einer, ich will halt halbwegs aktuelle Pakete aber brauch jetzt nicht den Kernel von gestern um glücklich zu sein. Lieb wäre mir wenn den Kram mal wer getestet hat und ich nicht der erste sein muss der feststellt dass irgendeine Abhängigkeit nicht geht oder sowas und da ewig aufräumen muss.

guzzisti schrieb:
Manjaro ist nicht Arch, die haben komplett eigene Repo-Mirrors. Das ermöglicht erst die verzögerten Updates, bringt aber wieder eigene Fallstricke mit.
Ich behaupte du wirst mit Manjaro nicht mehr oder weniger Probleme als mit Plain Arch haben, nur andere.

Wenn du potentielle Probleme nach Updates minimieren willst ist eine Snapshot/Rollback-Lösung der richtige Ansatz.

Und ja, wenn du auf Arbeitsfähigkeit abgewiesen bist ist „5 Minuten vorm Meeting noch schnell Updates installieren“ immer eine schlechte Wahl. Egal ob RR, LTS oder Windows…

Wie gesagt da mach ich mich nochmal schlau in Foren/Reddit, wenn es keinen Unterschied macht muss ich halt abschätzen können ob es mehr Ärger macht als die jetzige Install, ob ich ne ganz andere Distro nehme, ob ich den Drops schlucken muss wieder auf versionierte Distros zu gehen. Darum gings ja am Ende, ich brauch nicht bleeding Edge aber auf LTS hab ich auch keine Lust und darauf Distupgrades zu fahren die mir (erfahrungsgemäß) das System zerschießen auch nicht wirklich, wenn du jetzt sagst das ist inzwischen easy peasy ist das aber vielleicht auch ne Lösung dass man sich mal die Geschichte wieder anguckt...

Edith: Typo
 
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Guyinkognito schrieb:
ich will halt halbwegs aktuelle Pakete aber brauch jetzt nicht den Kernel von gestern um glücklich zu sein.
Dann ist m.E. Rolling Release nichts für dich.
Es gab/gibt DIstros die "Semi Rolling" umsetzen, d.h. es gibt versionierte Stände, die aber relativ häufig freigegeben werden. Mir fällt aber grad kein Name ein.

Guyinkognito schrieb:
Lieb wäre mir wenn den Kram mal wer getestet hat und ich nicht der erste sein muss der feststellt dass irgendeine Abhängigkeit nicht geht oder sowas und da ewig aufräumen muss.
Getestet wird bei Rolling Releases schon auch. Die Testzyklen sind da halt in der Regel nur kürzer.
 
Als openSUSE Tumbleweed Nutzer kann ich dir die Distribution wenigstens testweise empfehlen 😅
Ist Rolling Release, alle neuen Pakete werden jedoch vor dem Release automatisch getestet, snapper inklusive rollback ist dabei. Es gibt auch MircoOS, das ist eine immutable Variante, hier ist Rollback und Updates automatisiert – eventueller Nachteil, Flatpaks sind obligatorisch.
Schau ruhig in den opensuse subreddit um einen Eindruck zu bekommen, ich finde Tumbleweed ist sehr problemarm.
 
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Guyinkognito schrieb:
Ich hatte immer Probleme beim Update/Upgrade. Da hats immer irgendeine Config zerhaun. Das gute bei RR ist dass die immer Schiss haben irgendwas kleines kaputt zu machen da passen die eher auf.
Das ist eher so ein Debian/Ubuntu Ding, wo immer wieder mal nach einem Configfile zum überschreiben gefragt wird. Kenn ich bei Fedora so nicht. Ich hab eher das Gefühl, dass das 6Monats-Release vor Veröffentlichung getestet wird und Upgradeprobleme innerhalb von 1 Monat gefixt sind. DH Upgrade nach 7 Monaten funktioniert immer.

Vor dem Upgrade schau ich zu den Release-Notes/Known-Issues oder in meinem Fall in die Kommentare im Fedora-Magazin. Die sind ein guter Hinweisgeber, ob sich warten empfiehlt.
 
Es gäbe da noch CentOS Stream das zwischen Fedora und Red Hat Linux steht und als Rolling Release geführt wird. Ähnlich wie Debian Testing.
Die Plattform bietet einen kontinuierlichen Stream von Inhalten mit mehreren Updates pro Tag. So wird CentOS Stream zu einer Vorschau auf zukünftige Releases von Red Hat Enterprise Linux.
https://www.redhat.com/de/topics/linux/what-is-centos-stream

Ich persönlich hätte ja mal gerne Zugriff auf gLinux. Das wäre in Debian RR mit wöchentlichen Updates und einer Nutzeranzahl wo man auch schnell Fehler findet.
https://www.heise.de/news/Google-Wa...-wir-jetzt-gLinux-administrieren-7179099.html
 
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Guyinkognito schrieb:
Ich seh schon da muss ich nochmal lesen, nicht dass ich von einem sinkenden Schiff ins nächste wechsele...
Ja. Es macht schon Sinn eine bekannte Distribution zu nehmen. Die es schon ne Weile gibt und wo man auch abschätzen kann, das die in ein paar Jahren noch da ist. Die eine große Community hat, was zum einen das überleben sichert, zum anderen auch dafür sorgt das die Pakete gut getestet sind.


Guyinkognito schrieb:
Darum gings ja am Ende, ich brauch nicht bleeding Edge aber auf LTS hab ich auch keine Lust und darauf Distupgrades zu fahren die mir (erfahrungsgemäß) das System zerschießen auch nicht wirklich,
Naja. Das ist ein bisschen wie Wasch-mich aber mach mich nicht nass. Bei Rolling-Release hast Du nun mal ein erhöhtes Risiko, das genau dann Probleme auftreten wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Und auch wenn hier welche positive Erfahrungen schildern: Das sind dann halt nur individuelle Erfahrungen und kein Garant dafür, das es auch bei Dir so ist.
Insofern wäre wirklich zu überlegen, ob man nicht lieber auf eine Distribution mit klassischen Releasezyklus setzt. Man hat ja i.d.R. für Upgrades ja auch Zeit (man muss die ja nicht machen, sobald die neue Version erscheint, sondern die Altversion wird üblicherweise noch ein bisschen weitergepflegt) und kann entsprechend dann durchführen, wenn man kein Meeting vor der Tür hat.

Guyinkognito schrieb:
die mir (erfahrungsgemäß) das System zerschießen
Müsste man gucken, woran das liegt.
Ist natürlich so, dass Upgrades am besten laufen wenn man die Distribution weitestgehend im Standard belässt, weil genau das der Fall ist, der am meisten getestet wird.
Wenn man also viel an der Distribution herumschraubt, Konfig-Dateien ändern usw. erhöht man natürlich das Risiko, das beim Upgrade etwas schief läuft.



Guyinkognito schrieb:
Updates die mache ich tatsächlich morgens im Normalfall, ist wahrscheinlich son psychoding dass man aktuell ist, keine Ahnung.
Das ist natürlich der schlechteste Zeitpunkt. Wenn Du es abends machst, musst Du ggf. ne "Nachtschicht" einlegen, hast aber noch ne realistische Chance was zu retten.
Du solltest also mal an diesem "Psychoding" arbeiten. Der liebe Gott gab uns die Vernunft, damit wir Instinkte überwinden. :-)
 
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Guyinkognito schrieb:
@Updates die mache ich tatsächlich morgens im Normalfall, ist wahrscheinlich son psychoding dass man aktuell ist, keine Ahnung.
Ist ja nicht so das Problem.... wenn man ein passendes Backup hat. :D
Solltest dir tatsächlich mal MicroOs ansehen.
 
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@Guyinkognito
Wenn Rollingrelease dann EndeavourOS auf btrfs inkl. Autosnapshots, wenn du mit einer arch basierten Distro zurecht kommst 😉

Da macht das System automatisch Snapshots bei Updates und dank btrfs brauchen die auch kaum Speicherplatz.
Es werden auch automatisch Bootmenü Einträge in Grub angelegt um notfalls von einem Snapshot booten zu können 😎

Obwohl ich bei EndeavourOS noch nie Problem mit den Updates hatte, aber ein doppelter Boden schadet nicht 😅

https://discovery.endeavouros.com/e...timeshift-snapshots-on-the-grub-menu/2022/02/
 
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Jetzt mal was ganz anderes: Gentoo. Benutze ich nun seit ca. zwei Monaten wieder. Nachdem ich es vor geschätzt 15 Jahren schon mal einige Jahre nutzte und wegen Frickeloverload absetzte. Ich bin jetzt Restlos begeistert davon.

Läuft bombenstabil, Installation schafft jeder der mal Arch installiert hat. Ist im Stable ein "konventionelles Rolling Release". KDE 5.26 ging mit 5.26.5 erst in Stable nachdem 5.27 rauskam... Es lassen sich mit dem Paketmanager einfach Stable und unstable mischen. Die richtig gute Mischung, keine Updateschwemme wie bei Arch, nicht steinalt wie Pointrelease....

Und... Pfeilschnell durch angepasstes Compilieren an den Prozessor. Nicht benötigte Features lassen sich durch USE-Flags deaktivieren, und sind nach einem Update dann einfach nicht mehr existent...
 
LochinSocke schrieb:
Und... Pfeilschnell durch angepasstes Compilieren an den Prozessor. Nicht benötigte Features lassen sich durch USE-Flags deaktivieren, und sind nach einem Update dann einfach nicht mehr existent...
Und hier liegt schon das Problem, der normale User ist damit meistens überfordert.

Wenn der Compiler Ben Fehler wirft, steht man da.

Gentoo ist eher was für sehr Fortgeschrittene oder Profis, weniger für Einsteiger oder normal Fortgeschrittene 😉
 
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Dann muss der arme Guyincognito ja jeden Tag darum bangen, dass der morgendliche Kompiliervorgang vorm Meeting abgeschlossen ist. :evillol:
 
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Ich lese in letzter Zeit immer öfters von "Empfehlungen" für Gentoo. Auch sehr häufig in Threads von Umsteigern oder Einsteigern. Da wo es eigentlich total unpassend ist, da die Kenntnisse fehlen.

Meine Vermutung ist, das Gentoo die User wegrennen und man nun versucht das irgendwie wieder bekannter zu machen oder zu pushen 🤔


Irgendwie sehr seltsam das ganze (meine Meinung).
 
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