SSD kann nicht initialisiert werden, verschiedene Fehlermeldungen...

o_0

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Hallo,

Ich habe hier ein Problem mit einer älteren (ca 3-4 Jahre) ADATA S396 30GB. Die zunächst in mehreren Laptops, war dort eher seltener in Benutzung. Zuletzt wurde mir berichtet das das System auf den letzten Laptop extrem langsam war, kann aber auch generell an dem Laptop gelegen haben (ca 7-8 Jahre alt).

Zuletzt hatte ich die SSD mit GParted öfters versucht per Secure Erase internal command zu formatieren, - statt einer Erfolgsmeldung bekam ich irgendwas in x-dialog (oder so ähnlich) aufgeworfen aus dem ich nicht wirklich schlau wurde. Das wiederholte ich erfolglos 3 mal. Anschließend formatierte ich die SSD mit einem anderen Tool, - erfolgreich. Habe die SSD ausgebaut und in einen extra-gehäuse gepackt. Seitdem ist sie aber nicht mehr richtig ansprechbar.

Windows meldet das Hardware angeschlossen wurde, im Disk-Management taucht sie auch auf, kann sie aber nicht mehr initialisieren oder erneut formatieren. Bekam zunächst bei jeden Versuch die Meldung "internal function error", - jetzt wiederum "data error (cyclic redundancy check)". Bin ratlos was mit der SSD los ist.

Als Fehlerquellen können ausgeschlossen werden: Die beiden Formatierungstools und ihre Funktionen, das extra-gehäuse, die beiden PCs und ihre USB-Anschlüsse, usw - es muss irgendwas mit dem internen controller der SSD zutun haben.

Wäre dankbar für Hilfe
Gruß
 
Für ein Secure Erease wird ein Passwort gesetzt, sonst geht es nicht und diese Passwort dürfte noch gesetzt sein. Vielleicht wurde auch vorher schon im Notebook ein Passwort gesetzt, was dann erklären würde warum das Secure Erease nicht ging. Dann müsste sie aber gehen wenn sie wieder im Notebook verbaut wird.
 
Gut, wenn man Deine Fehlerquellenausschlüsse miteinbezieht, bleibt eigentlich nicht mehr viel ausser der Platte selbst.

Es gibt von Adata die SSD Toolbox, da kannste ne ganze Menge machen. z.B. Firmwareupdate, Diagnostic usw. (sicheres Löschen natürlich auch).
Vielleicht lohnt es sich da mal reinzuschauen. Kann natürlich sein, daß das über USB nichts wird mit dem Tool. Ausprobieren oder Platte direkt irgendwo an sata dranhängen. Hätteste nebenbei nochmal, auch wenns eigentlich nicht "erwünscht" war, Deine USBPorts und den usb<->sata controller und zugehörige Treiber als Fehlerquelle ausgeklammert.
http://www.adata.com/de/ss/software-6/
Die S396 steht ja schonmal auf der Liste der unterstützten SSDs..ein Anfang :)
Vielleicht reichts ja schon, wenn Du mit diesem Tool nochmal komplett löscht, damit die leere Platte so aussieht, wie der Plattencontroller sich das auch vorstellt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Tatsächlich, da scheint eine Art Passwort gesetzt zu sein. Wenn ich versuche zu booten werde ich zur Eingabe aufgefordert. Allerdings meine ich mich zu erinnern nie selbst eins gesetzt zu haben. Kann auch nicht mehr von USB aus booten, dort will er auch nur das SSD-Passwort. Via BIOS kann ich das Passwort setzen, wird anscheinend aber nicht gespeichert, wenn ich das dort gesetzt bei der Aufforderung eingebe, werde ich wieder gefragt. Kann ich das irgendwie sonst löschen?

Nachtrag:
Stimmt, das Tool hatte ich ganz vergessen, ich schau da auch nochmal mit nach, danke.

Ja alles andere lässt sich ausschließen, weil schon getestet, usw.

Nachtrag:
Mh. Tool erkennt leider auch nur die PC eigene.
Die via USB angeschlossene ADATA wird nicht aufgelistet.

Mit CrystalDiskIndo sithet alles toll aus.
Einzig die Temperatur wird nicht angezeigt, - kann aber sein das dort garkein Sensor verbaut worden ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hoffe ich kann dann von der Main booten wenn die Platte intern drin hängt.

Der Link ist sehr gut, leider hilft der in meinen Fall nicht weiter, trotzdem danke.
Die Menüpunkte habe ich nicht, bei F1 passiert nichts, das einzige was im BIOS zu finden ist:

Untitled 1.jpg

Wenn es hilft, das Laptop-Modell:
Toshiba Satellite L300
 
o_0 schrieb:
Tatsächlich, da scheint eine Art Passwort gesetzt zu sein.
Das ist dem Secure Erease zwingend nötig und wenn es vorher keine Passwortabfrage gab, dann dürfte das Passwort jetzt das sein welches beim Secure Erease bzw. dem Versuch davon, gesetzt wurde. Welches es ist, kann man hoffentlich über das verwendete Tool herausfinden.
o_0 schrieb:
Via BIOS kann ich das Passwort setzen, wird anscheinend aber nicht gespeichert, wenn ich das dort gesetzt bei der Aufforderung eingebe, werde ich wieder gefragt. Kann ich das irgendwie sonst löschen?
Wenn schon ein Passwort gesetzt ist, kannst Du nicht einfach ein anderen Passwort setzen, daher ist es logisch das es nicht funktioniert.

o_0 schrieb:
Mit CrystalDiskIndo sithet alles toll aus.
Das sagt leider nicht so viel aus, aber poste trotzdem mal den Screenshot davon.
 
Ja, da hast du völlig recht. Im nach hinein sind mir die Denkfehler auch aufgefallen. Das HDD-Passwort im BIOS ist wohl auch nochmal ein zusätzliches. Das Tool war GParted (Version 0.13.1-git), das andere Formatierungstool wiederum unterstützt kein secure erase, nennt sich Active KillDisk (v10.0.6.0).

Untitled 3.png

Nachtrag:
Auf einer Seite heißt es GParted würde das Passwort mit password setzen.
Verschiedene Varianten ausprobiert, funktioniert nicht.


Nachtrag:
War ein anderes Tool.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt nur ein User- und ein Masterpasswort und im BIOS kann man eigentlich immer nur das User Passwort setzen und da gibt es kein zusätzliches. Das Masterpasswort wird ab Werk gesetzt und man kann es hoffentlich entweder vom Hersteller erfahren oder ergooglen. Damit kann man dann auch ein Secure Erease ausführen, zumindest unter Linux mit hdparm.
 
Im Laptop scheint es nur User sowie "Supervisor" Passwort zu geben.
Beide sind in den BIOS defaults leer, - oben Post #6 ein Screenshot vom BIOS.

Masterpassword = Supervisor Password?
Klappt es auch mit extern angeschlossenen Geräten?
 
Das sind Passworte um ins BIOS zu kommen, die haben nichts mit der HDD zu tun, sollten sie jedenfalls nicht. Dafür gibt es weiter unten das HDD Passwort und Registered dürfte darauf hindeuten, dass eines gesetzt ist.
 
Achso, auf die HDD/SSD bezogen.

Unterstützt hdparm auch extern angeschlossenen Geräte per secure erase? Könnte dann per usb mir das mal ansehen, lese mich grad ein, aber vielleicht hast du den passenden Befehl gerade schon da? Muss ja erst ins system kommen.

Nachtrag:
Zum ADATA Masterpassword bisher kein Sucherfolg.
Muss doch auch irgendwie ohne gehen oder?

Ich will die ja eigentlich nur kompletten formatieren und wieder nutzen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ADATA das Master Passwort ist und auch nicht geändert wurde, dann probiere es mal mit:
hdparm --user-master m --security-erase ADATA /dev/sdx
Statt /dev/sdx musst Du /dev/sda, oder /dev/sdb etc. nehmen, eben das Device der SSD, aber ob es USB geht, kann ich nicht sagen. Im Zweifel eher nicht, denn die USB-SATA Bridgechips unterstützen nicht immer alle ATA Befehle. Baue/lasse die SSD im Notebook und boote ein Live-Linux.
 
Vielen Dank erstmal.

für a, b und c meint er jeweils zugriff verweigert, (denke mal a=(eine andere hdd), b=(virtuelles image/live), c=cd-laufwerk. Alle andere existieren wohl nicht. gparted zeigt für c auch ein Fehler an.

Das Problem ist ja, um irgendwas starten zu können z.B um von USB booten, muss ich das "HDD-Passwort" eingeben, - wenn die SSD eingebaut ist. Von USB starten geht nur ohne diese bzw wenn diese an usb angebunden ist.
 
"Permission denied" für alle 3.
 
Wollte grade schreiben ob ich eventuell root brauche, da ja via live.
Tatasächlich da kommt dann auch was, teste eben durch...

Nachtrag:
Also bei A passiert garnichts, keine Ahnung, läuft ins leere.
Unter B läuft wohl anscheinend die HDD, kaum Infos (obwohl ich der eigentlich C gegeben habe.)
Unter C die besagte SSD (wird auch komplett alles aufgelistet, firmware version usw)

der secure erase Befehl von oben auf C kommt "Input/Output error"
 
Zuletzt bearbeitet:
Und bitte posten, danke. ;)

Edit:
Wichtig ist nur die SSD.
 
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