Suche verzweifelt Lösung für Raum mit nur einer Steckdose

Hi,

ich würde auch, bevor ich mir das alles mit Verlängerung und Steckdosenleisten antue, die Wand aufstemmen, Kabel und Steckdosen vom Fachmann so legen lassen, wie ich es brauche, und beruhigt und entspannt weitermachen. In 99% der Fälle ist sowas auch in einer Mietwohnung kein Problem. Beim Eigenheim sowieso nicht. Ein, zwei Tage ein bisschen Krach und Dreck aber dafür sauber und korrekt gemacht.

VG,
Mad
 
Bei einer Mietwohnung wird Dir ggf. halt der Vermieter dann sagen, ob es überhaupt machbar ist, weil die Leitung eventuell gar nicht mehr hergibt.
 
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Was_denn schrieb:
#Was der TE ganz sicher nicht hat .
Alter, du bist soooo überzeugt. Du weisst ganz genau, was hier jedem im Forum treibt/hat/kann/? Also ich nicht. ;)
 
Was_denn schrieb:
Und die A500 von Behringer gibt es immer noch .
Das ist eine PA-Endstufe. Hat nichts mit audiophilem HighEnd zu tun.
Und ja, wenn es einen klassische Gegentakt-AB-Endstufe ist? Die sind mit bipolaren Transistoren in den 60igern erfunden worden und in den 80er durch Mosfets ersetzt wurden.
Ergänzung ()

Suffren schrieb:
Cool. Kannte ich so noch gar nicht. Ggf. kann dem TO so geholfen werden.
 
shadowrid0r schrieb:
Durch das ineinanderstecken von Verlängerungen ändert sich der Schleifenwiderstand dramatisch! Das ändert die Abschaltkennlinien der vorgeschalteten Schutzorganen von ´Später´ bis ´Gar Nicht (Worst Case)´. Es geht hier vorrangig nicht um Überlastung sondern in welcher Zeit die Sicherung/der FI reagiert.

Heute hab ich was sinnvolles gelernt. Danke dir! :)
 
Hallo zusammen,
bin völlig überrascht, wieviele Antworten ich seit gestern abend bekommen habe.
Ein großes Dankeschön an euch!
Also:
es ist eine Mietwohnung aus dem Jahr 1956 und ich hatte, in meiner Frage, vergessen zu erwähnen, daß ich mich bereits erkundigt hatte, ob man in dem Raum noch eine oder zwei weitere Steckdosen dazulegen könnte.
Leider bekam ich die Antwort, daß dies in dem Gebäude nicht möglich ist, weil die Leitung nicht mehr hergibt.
Somit würde dieser Vorschlag leider wegfallen.
Ich hatte schon richtig verrückte Ideen: nebst dieser einen Steckdose im Zimmer, die sich gleich unter dem Lichtschalter befindet, gibt es noch ca. 2m weiter im Flur eine weitere Steckdose. Problem ist eben nur, daß
dazwischen die Wand, bzw. die Tür ist.
Meine Überlegung war, die Wand durchzubohren und eine Steckdosenleiste mit 5m Kabel durchzuziehen, aber dann müsste ich ja ein mindestens 5cm² Loch durch die Wand bohren um den Stecker dort überhaupt durchzubekommen.
Zu den Geräten:
es sind keine superteuren Teile, sondern eher normale haushaltsübliche: Gamer-PC, Verstärker von Yamaha (A-S701), ein Technics SL-1210 GR-Plattenspieler, ein Sony CD-Player und ein älteres Marantz 5010-Tapedeck.
Wieviel Strom die brauchen weiß ich, wenn ich ehrlich sein soll, gar nicht.

@Sir @ndy:
bei den Teilen, die ich in Frankreich gesehen hatte, muss es sich wohl tatsächlich um solche Gartensteckdosen, die nur für den Aussenbereich gedacht sind, gehandelt haben.

Von den vielen weiteren interessanten Ideen, würde ich mich jedoch auf zwei Varianten begrenzen:
Die von "Suffren" erwähnten kaskadierbaren Steckdosenleisten klingen wirklich super. Wusste auch nicht, daß es so etwas überhaupt gibt. Wenn ich das richtig durchgelesen habe, könnte man z.B. per entsprechendem Verbindungskabel zwei solche Leisten, ohne Nebenwirkungen zusammenbringen !?
"RYZ3N" erwähnte noch, daß man auch hochwertige Kabelverlängerungen für die HiFi-Komponenten bekommen könnte. Würde das nicht zu Brummgeräuschen und Qualitätsverlusten führen?
Könnte man da nicht evtl. eher für den Rechner solch ein längeres Stromkabel besorgen?

Ich danke euch allen für die zahlreichen Ideen und eure Hilfsbereitschaft
 
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shadowrid0r schrieb:
OHa! Da muss ich aber dringend von abraten als Elektriker!
du hast sicherlich als Elektriker auch mit einem Messgerät (zb einem MemTest von Gossen Metrawatt) einen wesentlichen Unterschied bei Steckdosenleisten in Reihe gemessen im Vergleich zu verketteten Steckdosen mit mehreren Klemmstellen gemessen?
Technisch spielt das nämlich keinen Unterschied ob die Klemmstelle dazwischen geschraubt, Federzug oder SchuKo ist und auch die Leitung star oder flexibel ist.

Solange die Elektroinstallation in Ordnung ist und die Steckdosenleisten kein 3€ Baumarkt Schrott ist das technisch in Ordnung.

Achte allerdings darauf das die leisten, wenn sie schaltbar sein sollen 2polig schalten.

Aber woher soll ich das auch nach Ausbildung Fachabi und Studium schon wissen?
 
bloxx schrieb:
müsste ich ja ein mindestens 5cm² Loch durch die Wand bohren um den Stecker dort überhaupt durchzubekommen.

Oder den Stecker später dranschrauben?!

Kosten 2€ im Baumarkt.


bloxx schrieb:
Wieviel Strom die brauchen weiß ich, wenn ich ehrlich sein soll, gar nicht.

Naja dann rechne mal ;)

Steht meistens (hinten) drauf auf dem Typenschild. Aber über 2000W wirst du mit den paar Teilen denke ich nicht kommen, insofern dürfte das kein Problem sein, selbst wenn die Steckdose wahrscheinlich nur mit 10A abgesichert ist.

Das könntest du auch rausfinden, wenn du imn Sicherungskasten nachschaust ;)

Lg
Ergänzung ()

bloxx schrieb:
Würde das nicht zu Brummgeräuschen und Qualitätsverlusten führen?

Nein, das ist einfach ein längeres Kabel...
 
Ich würde auch auf gute Qualität der Steckdosen achten (nicht die vom Wühltisch). Auch würde ich nicht mehr als max. 10A Gesamtbelastung anstecken und das nicht zu langfristig, auch wenn die Leitung mehr hergeben würde und auch auf den Steckern und Verteilern meist 16A drauf steht. Die Übergänge (elektrisch) sind meist nicht sonderlich gut ausgeführt, so dass es bei höherer Belastung zu Hitzeentwicklungen kommt. Mir selber schon bei einem einfachen Verteiler mit einem Heizgerät passier, dass der Kunststoff des Verteilers angeschmorrt war.
 
Wenn hier Panik bezüglich des FI besteht, kann der TE ja dies hier vorschalten:
https://www.amazon.de/as-Schwabe-45230-Personenschutz-Adapter-30mA/dp/B003WL23QI/
Ansonsten halte ich das Zusammenstecken von Steckerleisten für nicht empfehlenswert, aber unbedenklich, solange der Wert von 3500W an der ersten Steckerleiste nicht überschritten wird und Qualität gekauft wird. Ich empfehle auch die Steckdose zu nutzen, die am dichtesten an der Zuleitung ist, nicht die letzte.

Ich habe hier seit 8 Jahren in meinem Wohnzimmer eine Steckerleiste hinter der Anderen. An der Ersten sind PC, Monitor, Router und Soundsystem dran, an der Zweiten Ventilator und div. Ladegeräte. Bis jetzt keine Probleme zu berichten.
 
bloxx schrieb:
aber dann müsste ich ja ein mindestens 5cm² Loch durch die Wand bohren um den Stecker dort überhaupt durchzubekommen.

Da hat sicht die Frage nach Deinem Beruf erledigt. Ist nicht bös gemeint.
Nur nebenbei, ich hätte ein 10mm Loch gebohrt, Stecker ab und neuen Stecker auf der anderen Seite moniert.

Der Bau ist von 1956. Bei der Installation braucht man sich über eine sichere Steckdosenleiste vermutlich keine Gedanken zu machen. Nehme an, da ist noch die "klassische Nullung" vorhanden. Statt gn-ge Erdung einfach einen Brücke vom grauen auf den Schutzkontakt gelegt.
Wenn überhaupt!
FI? Was ist das?
2 Dräte grau und schwarz reichen!
Hast doch Licht das reicht!

Ja, so was gibt es immer noch.
 
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Ersetze (oder lasse ersetzen) die Steckdose in der Wand durch eine Aufputz-Doppeldose.
Dann klemmst du da einfach je eine Steckdosenleisten an, eine mit 3m Kabel und eine mit 5m Kabel.
Die Maximale Belastung von 16A(oder je nach Sicherung vor Ort) ändert sich dadurch aber nicht, die gilt weiterhin für beide Dosen gemeinsam, allerdings dynamisch verteilt.

Die alte Wandsteckdose hebst du auf und montierst sie beim Auszug wieder.
Damit wärst du auf jeden Fall auf der sicheren Seite, sowohl was das Mietverhältnis als auch die Elektroinstallation betrifft.
 
@TS

Laß Dir keine Panik einreden. Gezwungenermaßten habe ich seit über 20 Jahren teilweise 50 Geräte und Stecker über 3-4 Stufen/Verteiler laufen, das paßt, solange das keine Staubsauger oder Wasserkocher sind.
 
SavageSkull schrieb:
du hast sicherlich als Elektriker auch mit einem Messgerät (zb einem MemTest von Gossen Metrawatt) einen wesentlichen Unterschied bei Steckdosenleisten in Reihe gemessen im Vergleich zu verketteten Steckdosen mit mehreren Klemmstellen gemessen?
Technisch spielt das nämlich keinen Unterschied ob die Klemmstelle dazwischen geschraubt, Federzug oder SchuKo ist und auch die Leitung star oder flexibel ist.

Solange die Elektroinstallation in Ordnung ist und die Steckdosenleisten kein 3€ Baumarkt Schrott ist das technisch in Ordnung.

Achte allerdings darauf das die leisten, wenn sie schaltbar sein sollen 2polig schalten.

Aber woher soll ich das auch nach Ausbildung Fachabi und Studium schon wissen?
Spezialisiere dein Fachwissen auf Basis der VDE Bestimmungen ein bissel. Da scheint es ja zu hapern. Und vor allen Dingen halte sie ein dann am Ende. Wieviel Eventualitäten schon in deinen 10 Zeilen enthalten sind... Da greift dann eine sture Auslegung der VDE und die ist Sicher. Wenn der TE am PC liegen bleibt oder ihm die Hütte abbrennt kann er ja dann sagen, der Studierte ´SavegeSkull´ mit Fachabi auf CB hat geschrieben: "Ist alles halb so wild..." (Sinngemäß interpretiert)

Und wenn das hier das Ergebnis von Ausbildung, Fachabi und Studium ist. Vorbei an den VDE Bestimmungen, weil Du weißt das ja viel besser, dann Gute Nacht Deutschland.

Kurz drüber Nachdenken...
TE folgt Dir und der Mehrfach-Steck-Fraktion hier und riskiert so Leben und Wohnung.
TE folgt Mir und betreibt sein Zeug nach Fachgerechter Installation Sicher bis er eines natürlichen Todes durch Alter stirbt.
Denk, Denk, Denk...
Ich entscheide mich für meinen Weg.
 
Ich halte den Vorschlag von h00bi noch für am sinnvollsten (wenn denn in der Wand genügend Reservekabel für Aufputzdose gegeben ist) oder die Möglichkeit des Wanddurchbohrens. Dürfte beides VDE Konform sein. Die anderen Vorschläge sind zwar möglich, sollte man aber im Sinne der Sicherheit nicht empfehlen.
 
PHuV schrieb:
@TS

Laß Dir keine Panik einreden. Gezwungenermaßten habe ich seit über 20 Jahren teilweise 50 Geräte und Stecker über 3-4 Stufen/Verteiler laufen, das paßt, solange das keine Staubsauger oder Wasserkocher sind.
Wenn ein Köperschluss oder Gehäuseschluss auf ´Stufe 4´ deiner Lotto-Installation auftritt ist der betroffene über dessen Körper das dann abgeführt wird Sicher Tod. Ein möglicher FI wird bei Fehlern nicht mehr in der vorgeschriebenen Zeit schalten können. Der Schleifenwiderstand steigt pro gesteckter Verlängerung. Mit ein bissel Pech reagiert der FI gar nicht mehr. Es geht hier gar nicht um die LEISTUNG! Es geht um sichere Schaltzeiten von Schutzorganen die Lebenswichtig sind im Fehlerfall und unbedingt eingehalten werden müssen.
Blos weil die Mehrfachsteck-Fraktion hier ohne Sinn und Verstand mit ihrem Leben Lotto spielt muss das nicht Zwingend der Weg sein den der TE gehen möchte.
 
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Rein praktisch ist Vorstellung leider nur Illusion, ohne mehrfache Verzweigungen auszkommen. Wenn Du heute mal die Gerätelandschaften anschaut, was heute alles dabei ist, schafft man es selbst mit 3-4 Steckdosen im Raum nicht mehr, alle Geräte entsprechend zu versorgen, wenn man etwas mehr Technik hat. Ebenso ist es illusorisch, in diversen Mietwohnungen einfach mal die Wand aufzustemmen und mehrfache Steckdosen verlegen zu lassen.

Und mal ehrlich, wie viele Tote haben wir durch den Gebrauch von Mehrfachsteckdosen im Jahr? Da hat mal als Fußgänger draußen ein höheres Risiko, durch einen Unfall zu sterben.
 
Wobei das praktisch meist nicht das Problem darstellt, da du mit 6fach Mehrfachverteilern an 4 Dosen schon 24 Dosen zu Verfügung hast. Bei einem Neubau werden für das Wohnzimmer inzwischen auch über 10 Dosen empfohlen. Das Hauptproblem: Ein Haus (bzw. dessen Elektroinstallation) wird selten alle 5 oder 10 Jahre an die Bedürfnisse angepasst.
 
Kommt darauf an, wo die Dosen liegen. Wenn Du quer durch den Raum gehen mußt, um zu verteilen, werden das die wenigsten so machen.
 
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