News Telekom-Streik lähmt auch die Konkurrenz

@NeoXpert

die entlassen auch ohne Streik die Leute, auch ohne Streik ist dadurch kein einziger Arbeitsplatz sicher.

So naiv zu glauben ohne das der Streik stattfindet wären die Arbeirtsplatz sicherer oder durch verzicht wären sie Sicher kann man doch nicht sein.

Bei Opel kam die Erste Runde verzicht und die Plätze sollten Sicher sein, nach einem halben Jahr das gleiche Spiel nochmal, und wieder wurden einige 100 ausgegliedert mit der Hoffnung und versprechen das man sich drumm kümmert 30% wurden davon vermittelt.

Ausbaden dürfen das die verbliebenen die für weniger Lohn nach ein Paar überstunden übergebügelt bekommen weil durch entlassene leider einige Arbeit liegen bleibt. Es geht einfach und allein um geld das sich die AKtionäre mittels Dividende einverleiben oder die Bosse
auf ihr "Erfolgskonto" überweisen, wegen kostensenkung.

Und klar kann man natürlich sagen, übrigens machen das die Politiker immer so, sei Froh das du es noch Gut hast und ein klappriges Auto fahren kannst, guck mal die 3. Welt muß noch laufen hat nicht mal ein Fahrrad, also jammer nicht.

Das sind einfach Totschläger agumente, immer darauf verweisen, das es anderen schlechter geht, das es 90% um einen Herum besser geht das wird leider übersehen.
 
TELEKOM LÄHMT AUCH DIE KONKURRENZ - dazu müssen die rosaroten nicht erst streiken, nicht umsonst lagen bei früher bei allen neuanschlüssen bei anderen anbietern zettel dabei, ob die telekom überhaupt den anschluss gelegt hat bzw termine eingehalten hat.
 
Ich bin seit Jahrzehnten Telekom-Kunde und ich muss wirklich sagen: Ich war noch nie unzufrieden. Vielleicht liegt es an manchem Kunden, der eben unfreundlich in Wald reinruft...Im Servicebereich kommen solche mal eben eine Position nach hinten. Vielleicht wartet ihr ja deswegen so lange und seid nun unzufrieden. Also erstmal eigene Nase - nur als gutgemeinten Tip ;-)

Zu den Leitungskapazitäten, die die TK anbietet ortsweise: Diese Geschwindigkeiten werden dafür aber auch garantiert. Ich kann Euch auch ein DSL 100.000 anbieten, und schick nur 16kb durch die Leitung. Nicht immer so polemisch (und zwanghaft?) Meinungen gebären! Vor Jahren war selbst DSL 768 nichtmals Standard. Heute bekommen ich weiß nicht wieviele dieses mittlerweile. Auch wieder nicht genug, auch wieder unzufrieden...ts...kauft Euch maln 56k Modem zur Abwechslung vielleicht :)

Find den Streik gut, weitermachen und neue Standards setzen, die arbeitnehmerfreundlicher sind, statt der ewigen Repression der vergangenen Jahre - es ist doch gerade Aufschwung, oder etwa doch nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
DiamondDog schrieb:
Kündigen! und neue motivierte Leute einstellen. gibt genug qualifiziertes Personal, welches nur auf so eine Stelle wartet.

Oh mann, wenn ich so etwas lese dreht sich mir der Magen um ! Hast du auch nur die Spur einer Ahnung wie das Arbeitsleben vom Beginn der Industrialisierung bis in die 1930er Jahre ausgesehen hat ? Wohl nicht, denn sonst würdest so eine geistigen Dünnschiss nicht posten. Leute wie du sind schuld am heutigen Lohndumping ! Denke mal nicht nur von 12 bis Mittag, sondern schaue auch mal über den Tellerrand hinaus.

Poste doch mal deine RL-Daten (Name+Anschrift), ich bin sicher du wirst dutzende Jobangebote erhalten (3,50 €/Stunde,10 Stunden täglich,kein Urlaub,kein Ulaubsgeld,keinWeihnachtsgeld,keine Feiertagszuschläge...)

Apropos, was hast du eigentlich gelernt ? Spargelstecher ? :evillol:
 
57) hungerslohn nennst du das ja? also die konkurenz arbeitet für einen hungerslohn?! denn genau das und nix anderes möchte t-home haben, eine lohnangleichung an die konkurenz.
 
Ich kann die Arbeiter bei der Telekom voll und ganz verstehen. Ich bin berreit mehr für meine Leitung und die Dienste des ISP zu zahlen es kann nähmlich nicht sein das wir immer weniger Geld für die Dienste zahlen und es im Endeffekt auf die Arbeiter abbügeln.
 
@ 67)


sowas gibts hier im osten nicht und trotzdem wird hier gearbeitet

und ich bin noch am lernen. dein spargel kannste selber stechen.

aprpos spargelstechen... in 3 jahren müssen es die aktuellen t-home mitarbeiter eventuell machen, wenn sie es net anders wollen.

do you know what i mean? i don't think so, but i hope.
 
Zuletzt bearbeitet:
hängt mal an den post von tabis, der da schon recht viel hintergrundinfos gepostet hat noch folgende gründe mit an:
Die Politik wollte und will das telekommonopol abschaffen. Wenn also eine firma verkleinert werden MUSS, das ganze dann noch möglichst sozialverträglich, dann geht das entweder nur durch sehr geschicktes management oder aber nur auf dem rücken der mitarbeiter. und da wir hier von der telekom reden fällt der erste punkt schonmal weg.

desweiteren sollte man sich überlegen, dass diese entwicklung ja nur die logische konsequenz unserer Geiz-ist-Geil-Gesellschaft ist. da wird gespart, egal was es kostet.

es scheinen auch einige noch immer nicht begriffen zu haben, dass es den streikenden nicht um MEHR geld oder KÜRZERE arbeitszeiten geht, sondern nur um eine erhaltung dessen was sie haben. Es wurde von seiten der streikenden schon häufiger gesagt, dass sie so ziemliche alle anderen einschränkungen (derer einige vorhanden sind) akzeptieren würden, AUßER der Lohnkürzung. Die jungs würden auch 40 oder mehr stunden arbeiten, wenn sie nur nicht weniger geld bekommen.
Die gründe hierfür sind auch klar, man hat familie, muss ein häuslein bezahlen oder dergleichen.

Wenn man also alles mal zusammennimmt: Die dividendenausschüttung von fast 100%, die geplanten kürzungen, arbeitszeitverlängerungen, auslagerungen etc (zu dem thema sei auch nochmal an die geschcihte von benqmobile erinnert), die sinnlose werbekampagner umdie marke t-home, die letztliche existenzangst und viele gründe mehr die hier gepostet wurden, drücken alle auf den servicemitarbeiter ein. und dieser nutzt das einzige mittel das er hat, nämlich den streik. den leuten bleibt gar keine andere wahl. anders können sie sich nicht wehren.

dass die telekom abspecken muss ist klar und von der politik auch so gewollt, aber dass ganze wird nun wieder auf dem rücken der mitarbeiter ausgetragen und genau das ist die sauerei an der geshcichte.

dass die einsparnungen auch irgendwann bei den mitarbeitern ankommen ist klar, aber nicht in diesem ausmaß und auch nicht wenn mans ich die sonstigen momentanen rahmenbedingungen anschaut!
 
DiamondDog schrieb:
57) hungerslohn nennst du das ja? also die konkurenz arbeitet für einen hungerslohn?! denn genau das und nix anderes möchte t-home haben, eine lohnangleichung an die konkurenz.

ja genau so nenne ich das.

Nur weils bei den anderen Standard ist, heißt das nicht, das es dort genug wäre.

Und wirklich gute Leute sind mit Sicherheit nicht bereit dafür loszugehen.
Je nach Familienstand usw sind das teils deutlich unter 1000€ im Monat.

Wer dann noch zur Arbeit fahren muss(Auto+Steuern+Sprit) und zur Miete lebt/ein haus abzubezahlen hat, dem bleibt fast nix mehr.
 
DiamondDog schrieb:
@ 13)


es geht hier net um einen cheff der mehr geld will, sondern um ein nternehmen names t-home welches KEIN GEWINN mehr einfährt


bloß mal neben bei...
aktien Ausschüttungssumme (in Mrd. €) im Jahr 2006 3,1 im Jahr 2005 3,0 im Jahr 2004 2,6 ... hast du es erkannt ?

Umsatz je Mitarbeiter (in Tsd. €) im Jahr 2006 246,9 im Jahr 2005 244,3
im Jahr 2004 231,5 ... hast du es erkannt?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (hast Du eigentlich schon erkannt, daß ein ? am Ende eines Satzes vollkommen ausreicht?)
DiamondDog schrieb:
@ 67)


sowas gibts hier im osten nicht und trotzdem wird hier gearbeitet

und ich bin noch am lernen. dein spargel kannste selber stechen.

aprpos spargelstechen... in 3 jahren müssen es die aktuellen t-home mitarbeiter eventuell machen, wenn sie es net anders wollen.

do you know what i mean? i don't think so, but i hope.


Das müssten sie auch wenn Verdi das Angebot der Telekom annehmen würde der Arbeitsplatzabbau würde dann nur nicht auf einen Schlag 10.000 Stellen kosten sondern Jahr für Jahr vielleicht 2000 bis die Zielmarke von 10000 erreicht ist.

Ich glaube du weißt nämlich nicht was Auslagerung bedeutet. Es wird so ablaufen, dass man jetzt die Call-Center (als Beispiel) auslagert 2-3 Jobgarantie gibt und danach geht es dann richtig los.

Die Telekom wird dann die Call-Center Leistungen einfach europaweit ausschreiben und der billigste Anbieter wird dann gewinnen. Da können dann die jetzigen Telekom Call-Center dicht machen, weil ohne Aufträge kommt kein Geld rein.


Wohin sowas führt kann man wunderbar im Bahnsektor sehen. Der Zweckverband schreibt die Nahverkehrsleistungen europaweit aus und bewerben tun sich dann Privatbahnen mit Dumpingangeboten. Im Raum Berlin ist es sogar soweit gekommen, dass eine Privatbahn nach gewonnener Ausschreibung nur polnische Lokführer einsetzen wollte weil sie billiger sind. Dies wurde dann aber wohl wieder verworfen.

gruß
Lumi25
 
Ich habe grade ein DejaVu... mir kommts als hätte ich diese News schon vor Wochen irgendwo gelesen... ach nein stimmt, es geht einfach immer noch um genau den gleich bescheuerten Streik bei dem es weder vor noch zurück geht...
 
genauso sieht es doch aus...es gibt 2 optionen:

1) leute entlassen um zu sparen
2) die leute behalten und denen aber weniger geld zahlen...kann ja dann jeder mitarbeiter mit sich ausmachen, ob er das annimmt, oder sich dem harz hingibt...so einfach ist das.
 
Ich finde das Vorgehen von Rene Obermann vollkommen richtig!

Die Telekom hat es verpennt, frühzeitig die Weichen für die Zukunft zu stellen. Da wurden lieber Millionen in gedopte Radfahrer "gepumpt" als das Unternehmen gut aufzustellen!

Zum Service:
Ich habe schon viele Telefon- / DSL-Anschlüsse "begleitet" - und das, was die Telekom da anbietet, hat den Namen Service nicht wirklich verdient. Da weiß eine Hand nicht, was die andere tut. Termine werden nicht eingehalten, Daten nicht weitergegeben etc.

Dafür dann noch extra bezahlen? No way. Ich habe keine Probleme damit, für Leistung und Service zu bezahlen - aber das Verhältnis stimmt bei der Telekom einfach nicht. Man nehme nur mal die Flatrate, die nur ins Festnetz der Telekom gilt. Wie soll ich das vorher rausfinden? Den Anzurufenden anrufen und nachfragen oder doch lieber eine Karte schicken? Ist doch hirnrissig.

Sicher ist, dass dieses nicht (immer) Fehler der Mitarbeiter sondern vor allem des Managements sind. Der Fisch stinkt halt vom Kopf. Doch wenn ich so mitbekomme, dass ein Call-Center-Mitarbeiter beim rosa Riesen mitunter mehr verdient als ein Doktorand an einer Uni (volle Stelle!) dann ist mir schon klar, warum die nicht wettbewerbsfähig sind und das da was getan werden muss - im gesamten Unternehmen!
 
conglom-o schrieb:
Ich finde das Vorgehen von Rene Obermann vollkommen richtig! Die Telekom hat es verpennt, frühzeitig die Weichen für die Zukunft zu stellen. Da wurden lieber Millionen in gedopte Radfahrer "gepumpt" als das Unternehmen gut aufzustellen!
Du findest es also richtig? Das Management baut Scheisse und der Arbeiter/Angestellte soll dafür bezahlen?
conglom-o schrieb:
Man nehme nur mal die Flatrate, die nur ins Festnetz der Telekom gilt. Wie soll ich das vorher rausfinden? Den Anzurufenden anrufen und nachfragen oder doch lieber eine Karte schicken?
Nein, diese Nummer wählen: 0800 33 09 576
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo das würdest du tun! gleich alle Kündigen? schade das du so eine Einstellung hast. Streik und Meinungsfreiheit ist ein fester Bestandteil unserer Demokratie. Die Tage gehen auch vorbei und bisher kann ich nichts merken, dass mein Anschluss langsamer ist. Ich kann von meinen 16000 DSL fast rund um die Uhr 14500 nutzen. Auch in den letzten tagen geführte Telefonate mit Abteilungen wegen Beratung ,kauf ect. wurden zu meiner Zufriedenheit von Telekom erledigt.
 
Lasst DiamondDog mal in Ruhe.
Jeder hat seine Meinung, dies ist seine. Persönlich halte ich sie für absolut schwachsinnig.

Aber dann machen wir doch ein ganz einfach Beispiel.
Laut deinem Profil arbeitest du als Kaufmann im Gross- & Aussenhandel.
Jetzt nehmen wir mal an bei euch Arbeiten 20 Nasen als Kaufmann/frau, nun kommt euer Chef und Teilt euch mit dass es nicht gut Läuft und um Kosten zu senken wird die deine Abteilung an einen Outsourcing-Partner abgetreten.
Du kannst gleich Morgen dort Anfangen bei 1000.- CHF (ca. 750 €) weniger im Monat und längeren Arbeitszeiten.
Oder noch besser. Der Outsourcing-Partner ist in der Ukraine.

Schonmal die HP Hotline im Desktop Segment angerufen ? da versteht man kein Wort mehr. schade schade...... ja selbst für uns HP Partner gilt diese Hotline.

Frage, wie würdest du dich dabei Fühlen ?

Ich hoffe du hast nun auch eingesehen, dass es bei Outsourcing, Lohnkürzungen etc etc nur einen Verlierer gibt -> Der Arbeitnehmer.

Und neeeeeee ich bin kein SP'ler bei gott nicht. eher FDP SVP (also so a là hmmmm denke mal CDU/CSU ?) stamme aus einer Fabrikanten Familie und wurde Konservativ/Kapitalistisch erzogen.
Doch wenigstens wusste mein Grossvater noch dass SEINE Arbeitnehmer der Erfolg für seine Firma waren. -> Ist aber lange vorbei und is nix von übrig geblieben.

Ein gesundes Wachstum wünscht sich jede Firma.... aber dank unseren Investment-Banker / Börsen-Analysten sind AGs ja fast schon genötigt jedes Jahr ein neues Rekord ergebniss zu erbringen......... schade schade.

Gruss
Duque
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (paar ? entsorgt)
TchiboMann schrieb:
@conglom-o

Achso, und den niederländischen Telefonanbieter "Orange" zu übernehmen für 1,6mrd. Euro ist also richtig jo?
http://www.heise.de/newsticker/meldung/90160

Achjo, und bei "Jajah" wird sich auch beteiligt, in einer nicht näher genannten Summe...
http://www.heise.de/newsticker/meldung/90302


Alles Korrekt so meinste?

Ja ne, iss kla

Ja, ist vollkommen in Ordnung, da es sich hierbei um Investitionen in zukunftsfähige und / oder profitable Bereiche (Mobilfunk und Internettelefonie) handelt.
 
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