Hi
@DiamaondDog / 43: T-Home mach verluste? T-Home wird in 2 Monaten = T-Com sein ... T-Com wird es nicht mehr geben! Und der Telekom gehts doch wirklich gut! Regelmässig GEWINNE - Rekorddividenden (wo Aktionäre andere Firmen nur von Träumen können).
Das schlimme ist diese grenzenlose GeldVERNICHTUNG im Konzern ... das ganze wird noch wesentlich schlimmer wenn in kürze vermutlich teile der T-Systems ausgelagert werden ... T-Systems nimmt von der Telekom Mondpreis für ALLEs ... Beispiel: eine AngebotsNACHFRAGE "ist der Monitor xyz verfügbar" kostet 80€ - 80€ die auf JEDENFALL zu zahlen sind - ob der Monitor da ist oder nicht! Aktuell ist das net tragisch, das sich das im Konzerergebniss nicht wiederspiegelt, aber nach Erfolgreicher Ausglieder sind das ECHTE Ausgaben - und die alten Verträge laufen sicher ne Zeitlang unbeeirrt weiter.
Externe Dienstleister verkaufen z.b. Getränke (die kleine Evian-Flaschen; für Besprechungen mit Externen; für Mitarbeiter gibbet Leitungswasser *G*) für 30€/Kasten - 30€! ... so teuer ist das Zeug nun wiederum nicht wenn man es sich selber kauft! Software die nicht im Konzern vorhanden ist (z.b. CAD für bestimmte bereiche), werden nicht einfach gekauft wo man als Geschäftskunde kaufen kann - ne da gib)t es ne Firma die sich mit Telekomaufträgen ne Goldene Nase verdient! Die Preise sind mehr als gesalzen ... nen Programm was ich im Netz für 100€ gesehen habe (beim Hersteller!) kostet über die Firma 250€ ... Ich sag immer: wer es als externer Dienstleister etc. bei der Telekom in die Haustür schafft, hat solange ausgesorgt wie es die Telekom noch geben wird! NIRGENDS kann man mehr Geld scheffeln (Legal und ohne großes Risiko etc)
T-Home wird auch sowas sein - nur nen kleines Beispiel: Das Briefpapier soll wohl einen enorm hohen Schwarzanteil enthalten - wer also auf Arbeit nen offizielles Schreiben rausschickt, druckt erstmal nen fast schwarzen Brief - bei der Menge an Briefen wird das schon die Kosten für Toner hochdrücken. .... der Umwelt zu liebe
Oder da gibt es Markting-Abteilungen - alles Hochbezahlte Mitarbeiter - viele Aufträge sehen so aus: Vorstand will, Bereichsleiter muß umsetzen und beauftragt EXTERNE Marketingagenturen Ideen zu liefern ... diese Ideen werden von den Mitarbeitern bewertet und dem Vorstand vorgestellt (natürlich net immer so - die machen auch selber was *G*) ... Die Leute die da sitzen SIND dafür Qualifiziert es selber zu machen - warum müssen externe Firmen das Marketing für die Telekom machen (ich meine jetzt nicht Werbespots gestalten usw. darum gehts null - das nen ganz anderes ding - Marketing ist nicht immer gleich Werbung)? Vetternwirtschaft? "Mein Bruder hat ne Agentur - die können wir mit einspannen" ......... vermute ich ganz stark ... nur wer kontrolliert das hier? Der Laden hat sich so dermaßen Kaputt-Organisiert das a nicht mehr b kennt obwohl se im gleichen Büro sitzen ....
Wo wir beim nächsten Problem sind ... Organisation ... ich Arbeite seit '99 im Konzern und hab jedes Jahr ne Umorganisation miterlebt - manchmal auch mehr. (aktuell wird mein bereich zum 2mal im DIESEN Jahr umorganisiert - denke nen drittes schaffen wir auch noch - das Jahr ist ja noch Jung ...) Diese Organisationen vernichten mehr Geld als das Endergebniss Sparen wird. Das die ganzen Umorgas nicht effektiv waren, sieht man ja daran das immer weiter umorganisiert wird. Früher konnte einem Kunden im T-Punkt SCHNELL geholfen werden - der Mitarbeiter rufte ne Stelle an die das fix machte - heute ruft der Mitarbeiter ne Stelle an, die sich dem Problem annimmt und wieder ne Stelle involviert usw. Da das ganze extrem uneffizient ist, dürfen die Mitarbeiter im T-Punkt nicht mehr viel Service bieten - kostet einfach zuviel Zeit (früher war es nichtmal 5min und das Problem war für den Kunden soweit gelöst).
Heute werden den Tpunkte die Hände gebunden - so dürfen die nicht mehr bei Rechnungsprobleme helfen - der Kunde darf sich an ne Hotline klemmen - sehr Kundenfreundlich.
Und jetzt noch was zu den betroffenen 50.000 Leuten. Habs in der Presse schon oft falsch gelesen - daher wer es noch net weiß: es geht nicht darum das die Telekommer von 34 auf 38h hoch müssen und dabei mehr Geld bekommen wollen - NEIN - viele würden sogar 38h bei dem jetzigen Gehalt arbeiten - es geht darum das man a) 38h arbeiten soll und b) zusätzlich nochmal 9% weniger Geld bekommen soll. Damals wurde von 38 auf 34 geschrumpft mit Gehaltsreduzierung ... und: bei Verdi gibt es im Pressebereich ne Gehaltsübersicht - laut der liegen die Servicekräfte im Vergleich zu anderen Unternehmen im Mittelfeld - und bald dadrunter ... das wenn die Telekokm hiermit durchkommt, Arcor, Netcologe & Co das gleiche Probieren werden, kann man sich ja denken ....
Arbeite im IT-Bereich ... wenn wir uns diese Gehaltsumfrageergebnisse in heise anschaue sehen wir uns da nirgends wieder - wir kommen an die da erwähnte Gehälter net wirklich ran ...
Dann zur News: „dass die Telekom die Wettbewerber erst weit im Nachhinein darüber informiert, welche Konzernbereiche bestreikt werden“ - Hallo? Es ging Wochen vorher durch die Medien - SERVICE - SERVICE - SERVICE - das ne Arcor-Leitung von einer T-com-SERVICE-Kraft in Betrieb genommen wird, sollte man sich wohl denken können ... hier gehts doch jetzt nur um publicity - "wir armen Mitbewerber" ...
Gruß
Wuppi