News Telekom-Streik lähmt auch die Konkurrenz

pah conglom-o, sicher doch, alles klar... erstens: telekom hat ne eigene Mobilfunkmarke. zweitens: Telekom hat eigene ip-telefonie. drittens: 1,6milliarden euro wieder reinzubekommen wird jahre dauern. du kannst mir nich weis machen, dass derartige Ausgaben gerechtfertigt sind, gerade dann, wenn die Telekom angeblich sparen muss.

Sorry mein bester, das sind Investitionen, die derzeit weder nötig, noch ohne Outsourcing überhaupt zu bewältigen sind.

Aber ein Analyst und Trader - iss natürlich klar, dass man da so denken MUSS, schliesslich iss die Börse von derartig überflüssigen Investitionen vollkommen Abhängig, nur so macht ihr ja eure Kohle.
 
@Dimond Dog. moquai und Co.
Bei den nächsten Posts bitte vorher etwas überlegen. Nicht verallgemeinern und regionale
Besonderheiten auf dieses Thema übertragen. Wenn es persönlich wird schreibt euch PNs.
 
Hallo phil,

schon klar, aber man sollte doch von einem Kaufmann im Groß & Außenhandel erwarten können, dass er ein wenig über den Tellerand blickt. Und die regionale Gegebenheit dieser Aussage kommt nicht von ungefähr...
 
@DiamondDog: Aha, du lernst also noch. Also hast du nicht so richtig aktiv am Berufsleben teilgenommen.

Ich könnte dir jetzt wünschen, dass es dir irgendwann mal so geht wie den betroffenen Telekommitarbeitern: du kommst in eine Firma, in der es drunter und drüber geht, in der die Organisation der letzte Husten ist und du deshalb deine Arbeit nicht korrekt machen kannst. Und dann verlangt dein Arbeitgeber plötzlich , dass du statt 38 plötzlich 42 Stunden arbeiten sollst, ohne Lohnausgleich natürlich. Wenn du im Aussendienst bist, zählt die Arbeitszeit erst, wenn du beim ersten Kunden eingetroffen bist und deine Arbeitszeit endet, wenn du beim letzten Kunden fertig bist (genauso so will es Herr Dobermann). Die erste Anfahrt zum Kunden und die Fahrt vom letzten Kunden in die Arbeitsstelle/zuhause passiert also in deiner Freizeit. Wenn du dann im Schnitt 1 Stunde zum ersten und vom letzten Kunden brauchst, sind das also nochmal 10 Stunden unbezahlte Mehrarbeit. Ausserdem wird dir dein Lohn um 9% gekürzt. Und in naher Zukunft wird deine Abteilung verkauft, du wirst dann mit Sicherheit noch weniger verdienen. Du hast eventuell schon eine kleine Familie zu ernähren, die Nebenkosten (Miete, Strom, Tanken, Lebensmittel, eventuelle Kreditzahlungen usw usf) lassen dir nicht mehr viel vom Lohn übrig. Ich sage extra, ich könnte es dir wünschen. Aber ich wünsche es dir nicht. Denn genau so wird es dann den Telekomitarbeitern ergehen.

Aber du würdest natürlich nichts machen, sondern lässt dir das gefallen? Oder trittst du auch in einen Streik, damit du dir dein Leben noch finanzieren kannst? Wenn du streiken würdest: was würdest du über Leute denken, die dann sagen, dass man dich ja kündigen kann, da es genug andere Leute gibt, die diesen Job für weniger Geld machen würden. Wie würdest du auf solche Aussagen reagieren, wenn es dich betreffen würde?

Junge, lern erstmal aus und gehe ein paar Jahre einem Beruf nach, ich wünsche dir alles gute dafür. Dann kannst du mitreden!
 
Zuletzt bearbeitet:
phil. schrieb:
@Dimond Dog. moquai und Co.
Bei den nächsten Posts bitte vorher etwas überlegen. Nicht verallgemeinern und regionale
Besonderheiten auf dieses Thema übertragen. Wenn es persönlich wird schreibt euch PNs.

Huch ein "Dmin" war da und keine Kommentare im Aqua ?? ....... ein Wunder ist geschehen :D

Da ich ja nicht aus Deutschland bin, wollte ich mal nachfragen.
Wie/Wo/Was sind die regionalen Besonderheiten ?
Es liegt im Osten (laut Landkarte) :P

Gruss
Duque
 
TheDuque schrieb:
Da ich ja nicht aus Deutschland bin, wollte ich mal nachfragen. Wie/Wo/Was sind die regionalen Besonderheiten ? Es liegt im Osten (laut Landkarte) :P
Dort herrscht extreme Arbeitslosigkeit und Frustration.
 
@Zipfelklatscher

besser hätte man es nicht ausdrücken können.

Das andere Branchen nachziehen werden, wenn die Telekom damit durchkommt, bedenkt auch keiner. Und stellt euch mal vor das in den Branchen Änderungskündigungen stattfinden, in dem sowieso schon extrem wenig bezahlt wird.
 
@TchiboMann
Mensch - das finde ich ja super, dass Du weißt, wie Analysten und Trader so denken (müssen). Das weiß ja noch nicht einmal ich ;).

Ich kann mich aber nur wiederholen, dass im gesamten Unternehmen etwas passieren muss, um langfristig (wieder) erfolgreich zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zipfelklatscher schrieb:
Wenn du im Außendienst bist, zählt die Arbeitszeit erst, wenn du beim ersten Kunden eingetroffen bist und deine Arbeitszeit endet, wenn du beim letzten Kunden fertig bist.

Wie soll man da nicht schreien! Das ist ja nicht zum Aushalten! Die allermeisten Arbeitnehmer wohnen nicht direkt eine Etage über oder unter ihrem Büro. Das bedeutet, dass sie ohnehin zu Beginn und zum Ende ihres Arbeitstages einen Anfahrtsweg haben. Und der fiel richtigerweise schon immer in die Freizeit. Wenn Du also normalerweise 30 Minuten bis zum Arbeitsplatz benötigst, dann läuft es in Zukunft eben so, dass Du direkt zum ersten Kunden fährst. Das dauert in manchen Fällen vielleicht 50 Minuten, in anderen Fällen dafür nur 10. Auf Dauer gleicht sich das alles aus. Deshalb ist diese Umstellung einfach nur clever, weil man nicht durchschnittlich zwei mal 30 Minuten am Tag darauf verwendet, den Mitarbeiter im Büro antanzen zu lassen, um die Stechuhr zu bedienen.

Wenn sich die Telekom-Mitarbeiter aber derart unflexibel zeigen, wie es bei Dir der Fall zu sein scheint, dann wundere ich mich langsam über gar nichts mehr. Statt froh darüber zu sein, dass man mit diesem denkbar geringen Aufwand unnötige Leerzeiten beseitigt und die Produktivität steigern kann, wird hier gleich die Welle gemacht. Es wird Zeit, dass die Telekom-Jungs einmal aus ihrem Elfenbeinturm kommen und ihre Nase in die reale Welt stecken.
 
Ich persönlich finde, dass der komplette Rosa Laden nix taugt. Aber an der News sieht man wieviel an der Telekom dran hängt.

Aus persönlichen Gründen / Erfahrungen mag ich die einfach nicht und ist für mich auch nicht lebenswichtig, gibt ja alternativen (ich sag nur Kabel).

Ich denke mal, dass es so schnell keine Lösung für die beendigung des Streiks geben wird. Sie verlieren einfach zuviele Kunden durch den hohen Preis, welcher auch keinen guten Service bietet. Dies fängt ja schon bei der Hardware an, wenn ich schon einen höheren Preis zahlen muss bekomm ich nur so nen tollen DSL-Router wo überall das Telekom Logo zu sehen ist oder die supertolle T-Online Software. Aufpreis wäre gerecht, wenn ich nen hochwertigen Router bekomme würde ohne "T" verseuchung.

Als die, ich nenn es mal Preispolitik, angefangen hat, wo es billige DSL-Tarife gab und einige Anbieter ihre Pseudo Flat verkauft haben (1&1), hatte man noch einen Grund bei der Telekom zum höheren Preis zu bleiben, aber heutzutage treibt mich nix mehr zu denen, allerhöchstens nen VDSL Anschluß oder sonstiges, was mit meinem Kabelanschluß in nix nachsteht. (zur info, bei mir geht nur DSL1500)

Um Kundenwiederzugewinnen wäre ein Ausbau ihres DSL-Netz sinnvoll, statt in in den Städten sich auf VDSL zukonzentrieren, da bekommen die Leute die eh schon >10Mbit haben noch schnelleres Internet und die Leute aufm Land sehen in die Röhere.

Aus weiteren Erfahrungen, sollten sie mal 10€ Angebote für Internet anbiete. Wie schon gesagt kenne ich einige Leute die mit 56K Modem ins Inet gehen, vllt 2 mal in der Woche um E-Mails abzurufen oder was besonderes suchen. Würde es da nen Angebot geben für 10€ was einen "Breitband-Anschluss" von, sagen wir mal 512kbit/s anbieten würden mit paar GB Traffic, würden diese wechseln und ggf. mehr Freude am Internet haben und sich dann einen höheren Anschluß und/oder Tarif anschaffen. Ich hab aber keine Ahnung ob sich das wirtschaftlich lohnt, da ich kein Plan daovn habe was die Schaltung eines Anschlusses kostet.

Aber das Management der Tele"doof" denkt nur an sich, auf jeden Fall kommt es so bei mir an.
Sollten einfach die Leute weiter so bezahlen und schauen, wie sie mehr Kunden bekommen. So tolle Angebote mit 2Jahre Mindestvertraglaufzeit braucht kein Mensch.

Nun haben sogar noch mehr Kunden einen Hass auf die Telekom, welche wo nur noch indirekt Kunden sind. Da diese nun auf ihre Leitung warten müssen wegen, ich empfinde es wie das verhalten wie in einem Kindergarten, seitens der Telekom und ver.di.
Die sollen sich einfach einigen, aber die Telekom stellt sich einfach nur stur.

So wie es aussieht, geht der Rosa Laden langsam aber sicher den Bachrunter, wird sich wahrscheinlich noch einige Jahre ins Land ziehen. Aber über kurz oder lang wird dies kommen.

Naja, man kann nur das beste hoffen und abwarten, ich persönlich bin gespannt wie es weiter geht.

...
 
@ 59)

mein gott. ich fass es nicht, endlich einer der da durch sieht!

@ 60)

nu wollen wir mal net übertreiben mit dem 23cent die stunde. nur weil die telekommer weniger verdienen sollen. das neue gehalt liegt immernoch über dem durchschnitt der branche, oder ist zumindest gleich auf. was die denken und wollen interesseirt nicht. die konkurenz, ernährt auch familien und zahlt häuser ab. usw.


und zu den leuten die meinen unserer durchschnittsgehälter müssen steigen. ok denn lasst die steigen, denkt ihr die kosten werden nicht ebenfalls steigen? alleine die öffentliche aussage, dass die gehälter gestiegen sind, wird eine preiserhöhung nach sich ziehen. und denn haben die arbeiter wieder nix von. die denn aber noch schlimmer dran sind als zuvor, sind die arbeitslosen. denn das ALG2 wird zu 100000% nicht erhöt. aber die gestiegenen preise die machen dene denn das leben fast unmöglich.

das problem in unserem system sind nicht die zuhohe oder zu niedrigen löhne und die dazugehörigen lebenskosten, sondern ganz alleine die zu hohen personalnebenkosten, die der staat kassiert. deswegen weigern sich sehr sehr, ja zu viele unternehmer personal einzustellen und sparen an dem was man schon hat wo es nur geht. nicht der unternehmer ist der buhman, nein. wisst ihr eigentlich was so ein arbeiter mit einem bruttogehalt von 2000€ einem unternehmer wirklich monatlich kostet? ca. 2600€ - 2800€ und das sollt ihr euch mal durch den kopf gehen lassen. von diesen sagen wir mal 2600€ gehen über 1200€ an den staat bzw. krankenkasse (sozialabgaben). ds ist doch krank.!!!

sehen wir unser renten system mal an.

man zahlt jeden monat m die 150€-200€ ein. und kassiert am ende net viel mehr als Harz 4. wenn man überhaupt was bekommt.

jetzt stellt euch vor. ich zahle 30 Jahre ca. 150€ in ein akzienfond ein.

leute..... man wäre nach 30 jahren REICH! aber so gehen 150€ an den staat VELOREN! wir verschenken das geld.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (paar ! entsorgt)
keshkau schrieb:
Wie soll man da nicht schreien! Das ist ja nicht zum Aushalten! Die allermeisten Arbeitnehmer wohnen nicht direkt eine Etage über oder unter ihrem Büro. Das bedeutet, dass sie ohnehin zu Beginn und zum Ende ihres Arbeitstages einen Anfahrtsweg haben.

Mal ein kleiner Blick in die Welt der Außendienstler bei Telekom. Du fährst zu dem Standort (Freizeit), holst dort Aufträge, Hardware, dein Fahrzeug und so weiter ab. Dann mit dem Arbeitsfahrzeug bis zum 1. Kunden des Tages (wird als Freizeit bezeichnet), besuchst nächsten Kunden usw, dann beim letzten Kunden fertig ab zum Standort (wird als Freizeit bezeichnet), stellst das Dienstauto ab, gibst Protokolle usw ab, schnappst Dir dein privates Fahrzeug und fährst nach Hause (Freizeit). Das ist 2x Freizeit und 2x Arbeit, die als Freizeit bezeichnet wird. :rolleyes:

edit: letzter Post von DiamondDog ist richtig. Rente ist eine Zwangsabgabe, aber ein Umlageverfahren, dh. es wird von Haus aus damit nur die aktuellen Kosten gedeckt. Ein Telekomtechniker mit seinem Gehalt von ca. 1250 € netto (als 30 Jähriger) muss mal locker 200€ pro Monat für priv. Altersvorsorge zurücklegen, damit er nicht im Alter Sozialhilfeempfänger wird (bei Fonds, bei Lebensversicherungen ca. 500€.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi

@DiamaondDog / 43: T-Home mach verluste? T-Home wird in 2 Monaten = T-Com sein ... T-Com wird es nicht mehr geben! Und der Telekom gehts doch wirklich gut! Regelmässig GEWINNE - Rekorddividenden (wo Aktionäre andere Firmen nur von Träumen können).

Das schlimme ist diese grenzenlose GeldVERNICHTUNG im Konzern ... das ganze wird noch wesentlich schlimmer wenn in kürze vermutlich teile der T-Systems ausgelagert werden ... T-Systems nimmt von der Telekom Mondpreis für ALLEs ... Beispiel: eine AngebotsNACHFRAGE "ist der Monitor xyz verfügbar" kostet 80€ - 80€ die auf JEDENFALL zu zahlen sind - ob der Monitor da ist oder nicht! Aktuell ist das net tragisch, das sich das im Konzerergebniss nicht wiederspiegelt, aber nach Erfolgreicher Ausglieder sind das ECHTE Ausgaben - und die alten Verträge laufen sicher ne Zeitlang unbeeirrt weiter.

Externe Dienstleister verkaufen z.b. Getränke (die kleine Evian-Flaschen; für Besprechungen mit Externen; für Mitarbeiter gibbet Leitungswasser *G*) für 30€/Kasten - 30€! ... so teuer ist das Zeug nun wiederum nicht wenn man es sich selber kauft! Software die nicht im Konzern vorhanden ist (z.b. CAD für bestimmte bereiche), werden nicht einfach gekauft wo man als Geschäftskunde kaufen kann - ne da gib)t es ne Firma die sich mit Telekomaufträgen ne Goldene Nase verdient! Die Preise sind mehr als gesalzen ... nen Programm was ich im Netz für 100€ gesehen habe (beim Hersteller!) kostet über die Firma 250€ ... Ich sag immer: wer es als externer Dienstleister etc. bei der Telekom in die Haustür schafft, hat solange ausgesorgt wie es die Telekom noch geben wird! NIRGENDS kann man mehr Geld scheffeln (Legal und ohne großes Risiko etc)

T-Home wird auch sowas sein - nur nen kleines Beispiel: Das Briefpapier soll wohl einen enorm hohen Schwarzanteil enthalten - wer also auf Arbeit nen offizielles Schreiben rausschickt, druckt erstmal nen fast schwarzen Brief - bei der Menge an Briefen wird das schon die Kosten für Toner hochdrücken. .... der Umwelt zu liebe ;)

Oder da gibt es Markting-Abteilungen - alles Hochbezahlte Mitarbeiter - viele Aufträge sehen so aus: Vorstand will, Bereichsleiter muß umsetzen und beauftragt EXTERNE Marketingagenturen Ideen zu liefern ... diese Ideen werden von den Mitarbeitern bewertet und dem Vorstand vorgestellt (natürlich net immer so - die machen auch selber was *G*) ... Die Leute die da sitzen SIND dafür Qualifiziert es selber zu machen - warum müssen externe Firmen das Marketing für die Telekom machen (ich meine jetzt nicht Werbespots gestalten usw. darum gehts null - das nen ganz anderes ding - Marketing ist nicht immer gleich Werbung)? Vetternwirtschaft? "Mein Bruder hat ne Agentur - die können wir mit einspannen" ......... vermute ich ganz stark ... nur wer kontrolliert das hier? Der Laden hat sich so dermaßen Kaputt-Organisiert das a nicht mehr b kennt obwohl se im gleichen Büro sitzen ....

Wo wir beim nächsten Problem sind ... Organisation ... ich Arbeite seit '99 im Konzern und hab jedes Jahr ne Umorganisation miterlebt - manchmal auch mehr. (aktuell wird mein bereich zum 2mal im DIESEN Jahr umorganisiert - denke nen drittes schaffen wir auch noch - das Jahr ist ja noch Jung ...) Diese Organisationen vernichten mehr Geld als das Endergebniss Sparen wird. Das die ganzen Umorgas nicht effektiv waren, sieht man ja daran das immer weiter umorganisiert wird. Früher konnte einem Kunden im T-Punkt SCHNELL geholfen werden - der Mitarbeiter rufte ne Stelle an die das fix machte - heute ruft der Mitarbeiter ne Stelle an, die sich dem Problem annimmt und wieder ne Stelle involviert usw. Da das ganze extrem uneffizient ist, dürfen die Mitarbeiter im T-Punkt nicht mehr viel Service bieten - kostet einfach zuviel Zeit (früher war es nichtmal 5min und das Problem war für den Kunden soweit gelöst).

Heute werden den Tpunkte die Hände gebunden - so dürfen die nicht mehr bei Rechnungsprobleme helfen - der Kunde darf sich an ne Hotline klemmen - sehr Kundenfreundlich.

Und jetzt noch was zu den betroffenen 50.000 Leuten. Habs in der Presse schon oft falsch gelesen - daher wer es noch net weiß: es geht nicht darum das die Telekommer von 34 auf 38h hoch müssen und dabei mehr Geld bekommen wollen - NEIN - viele würden sogar 38h bei dem jetzigen Gehalt arbeiten - es geht darum das man a) 38h arbeiten soll und b) zusätzlich nochmal 9% weniger Geld bekommen soll. Damals wurde von 38 auf 34 geschrumpft mit Gehaltsreduzierung ... und: bei Verdi gibt es im Pressebereich ne Gehaltsübersicht - laut der liegen die Servicekräfte im Vergleich zu anderen Unternehmen im Mittelfeld - und bald dadrunter ... das wenn die Telekokm hiermit durchkommt, Arcor, Netcologe & Co das gleiche Probieren werden, kann man sich ja denken ....

Arbeite im IT-Bereich ... wenn wir uns diese Gehaltsumfrageergebnisse in heise anschaue sehen wir uns da nirgends wieder - wir kommen an die da erwähnte Gehälter net wirklich ran ...

Dann zur News: „dass die Telekom die Wettbewerber erst weit im Nachhinein darüber informiert, welche Konzernbereiche bestreikt werden“ - Hallo? Es ging Wochen vorher durch die Medien - SERVICE - SERVICE - SERVICE - das ne Arcor-Leitung von einer T-com-SERVICE-Kraft in Betrieb genommen wird, sollte man sich wohl denken können ... hier gehts doch jetzt nur um publicity - "wir armen Mitbewerber" ...

Gruß
Wuppi
 
ja die telekom macht genug gewinn, wenn man alles in einem sieht. doch die telekom wurde aufgeteilt. und die festnetzsparte macht keinen gewinn mehr oder halt sehr wenig und steitg weniger. weil der festnetzkunde abhaut. und wieso sollen die anderen sparten die festnetzabteilung mit ihrem erwirtschafteten gewinn durch handy usw subventionieren?
 
weil es besser ist einen "trägen" Unternehmensteil durch andere zu unterstützen, anstatt das geld an die Aktionäre rauszuhauen ?
 
Also ich unterstütze diesen Streik ich hoffe für die Mittarbeiter das es bald zur einer fairen lösung kommt die soolen sich nicht verarschen lassen
 
Ich bin auch kein Fan von Streiks. Imo kann man sich seine Gehälter und Konditionen nicht mehr aussuchen. Es gibt genug Leute, die auch mit den verringerten Konditionen motiviert arbeiten können. Gewerkschaften können manchmal auch sehr störend für die Wirtschaft sein.
 
@100
Ja das geht auch nur hier in Deutschland und ist sozial eigentlich nur Humbug. In nem Land mit nur 3-5% Arbeitslosigkeit z.B. USA (sind dann ungelernte und, wie man sie bei uns abtut, schlechte Hauptschüler) kann man seine Mitarbeiter nicht erpressen das sie ja leicht ersetzbar wären usw. Solche eine Stabilität gibts in Dtl. leider nur bei Hochkonjunktur

@94 DD
Ja, es ist sinnvoll das die Durchschnittsgehälter stetig steigen! 1. Es löst nen Aufschwung aus durch 2., 2. Das Gehalt von nem Normalmenschen geht für etliche Fixkosten drauf, sprich Sozialabgaben, Miete, Strom, Wasser, Nahrung. Das sind alles Punkte wo nicht sonderlich viele Menschen arbeiten und die teils subventioniert oder steuerlich besser gestellt sind, da wird es also kaum Kostensteigerungen geben. Nur ein kleiner Teil bleibt am Ende für Konsum übrig (d.h. CDs, Auto, Klamotten usw.). Erhöht sich dort der Preis bspw. um 10%, bedeuten aber bereits 5% Lohnsteigerung jeden Monat mehr Geld im Portmonai, weil die Fixkosten eben ca. 80% ausmachen und der Konsum nur 20%. Also 5% mehr Geld bei nur 2% mehr Kosten ;)
 
du glaubst nicht das wasser und strom und heizkosten steigen würden? das wäre das erste wo ich die preiserhöhung erwarte, wenn ich die whl hätte zwischen fixkosten und konsum....

weil: heizen muss jeder, miete müssen se auch zhalen usw. und wenn die miete und die heiskosten um 50€ teurer werden, wird er sie trotzdem zahlen. so wie tanken muss, ich sehen den sprit konstant bei 5 cent mehr als jetzt, wenn es morgen in den nachrichten heisst "die deutschen gehälte steigen" und wie ich schon sagte, der angepi**te in dem fall ist der arbeitslose, weil er muss auch heizen, und miete zahlen. und die heizkosten werden nicht vom staat bezahlt, ur zur hälfte. alles was man an heizkosten gespart hat muss man dem amt zurückzahlen, alles was man an heizkosten überverbraucht hat., muss man aus eigener tasche zahlen. heisst hast du heute 100€ gesart und nächstes jahr 100€ mehr verbraucht. ist das nicht ein +- geschäft, nein. du machst 200 miese als arbeitsloser.
 
picard47 schrieb:
Es gibt genug Leute, die auch mit den verringerten Konditionen motiviert arbeiten können. Gewerkschaften können manchmal auch sehr störend für die Wirtschaft sein.
Das kommt darauf an:

- Was für ein Einkommen/Job hatte man vorher?
- Wie ist die berufliche Stellung gewesen?

Deswegen sind auch viele Arbeitgeber nicht im Arbeitgeberverband. ;)
 
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