Thema Gehalts- und Vermögensunterschiede in der Gesellschaft

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Tomislav2007 schrieb:
Nein, wir haben einfach nur keine Lust deren Leben zu finanzieren, wir wollen unser Geld selber ausgeben.
Dann haben wir in D die falsche Wirtschaf und Politik für dich/euch.
Tomislav2007 schrieb:
Weg mit der staatlichen Renten-/Arbeitslosenversicherung, wer das haben will soll sich privat versichern.
Willst du nicht zahlen? Gibt einen einfachen Weg, wander aus!
 
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Hallo

Skaiy schrieb:
Es ist schlicht und ergreifend politisch nicht gewollt.
Das hat nichts mit politisch nicht gewollt zu tun, die Wähler wollen das zum Glück nicht und wählen Die Linke nicht in die Regierungsverantwortung.

Samurai76 schrieb:
Dann haben wir in D die falsche Wirtschaf und Politik für dich/euch.
Das Problem ist das uns der Sozialstaat (finanziell) um die Ohren fliegen wird wenn wir nicht ganz schnell gegensteuern.

Samurai76 schrieb:
Willst du nicht zahlen? Gibt einen einfachen Weg, wander aus!
Du darfst gerne in ein kommunistisches/sozialistisches Land auswandern wenn du links und weniger Vermögensunterschiede möchtest.

Grüße Tomi
 
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LotusXXL schrieb:
Zum Thema "Gehalts- und Vermögensunterschiede in der Gesellschaft":
Diese Unterschiede gab es immer schon und wird es immer geben. Weil Menschen eben unterschiedliche Fähigkeiten, Talente, Charaktereigenschaften haben und sich auch in Sachen Intelligenz unterscheiden.
Gehaltsunterschied beruhen aber oft eben nicht nur aus deinen genannten Fakten sondern rein danach, ob ich in einer gewinnorientierten Branche arbeite oder nicht.

Warum sollte ich theoretisch als Büroangestellter mehr Geld verdienen als ein Krankenpfleger / Altenpfleger?

Ich verdiene nur mehr weil meine Firma ein gewinnorientiertes Unternehmen ist das Geld erwirtschaftet, ein Krankenhaus / Pflegeheim halt nicht. Und einzig darauf beruht der Gehaltsunterschied.

Es geht darum das die Verhältnismäßigkeiten nunmal nicht stimmen. Was ist daran fair das ein ungelernter bei McDonalds mit 1.600€ nach Hause geht, ein Krankepfelger vlt. mit 2.300€, ein Büroangestellter mit 2.800€, der Beamte vlt. mit 4.500€ und der Manager mit 8.000 und der zweite Manager mit 100.000€?

Arbeitet der zweite Manager jetzt im Umkehrschluss effektiv mit dem 62-fachen "Wert" des McDonalds Mitarbeiters? Wiegt die Bildung, die Zeit oder der Ehrgeiz oder die "Möglichkeiten" welche er hatte diesen Utnerschied auf? Vermutlich eher nicht ;) Darf er mehr verdienen als der "kleine Mann"? Natürlich darf er das. Ist es aber gerechtfertigt das er 62x soviel verdient? Fraglich.

Aber so läuft nunmal unsere Welt, es geht einfach rein um Kohle. Und mehr Kohle, und noch mehr Kohle ;)
 
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MrMorgan schrieb:
Ich verdiene nur mehr weil meine Firma ein gewinnorientiertes Unternehmen ist das Geld erwirtschaftet, ein Krankenhaus / Pflegeheim halt nicht. Und einzig darauf beruht der Gehaltsunterschied.
Lebst du in Deutschland?
 
MrMorgan schrieb:
Arbeitet der zweite Manager jetzt im Umkehrschluss effektiv mit dem 62-fachen "Wert" des McDonalds Mitarbeiters?
Dass kann durchaus sein,
Ein Manager, ceo, oder ähbliche posten bezeichnungen, trägt die Verantwortung für alle anderen Mitarbeiter des Betriebes, und ist auch dafür verantwortlich risiken einzuschätzen und ist damit unmittelbar dafür verantwortlich durch seine Entscheidung ob das Unternehmen gewinne erzielt oder pleite geht. Der "wert" wie du es nennst kann daher durchaus das 62 fache sein.
 
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Hallo

MrMorgan schrieb:
Ich verdiene nur mehr weil meine Firma ein gewinnorientiertes Unternehmen ist das Geld erwirtschaftet, ein Krankenhaus / Pflegeheim halt nicht. Und einzig darauf beruht der Gehaltsunterschied.
Wie kommst du auf die Idee das ein Krankenhaus/Pflegeheim kein gewinnorientiertes Unternehmen sein soll ?
Das ist völliger Unsinn, bei uns im Krankenhaus geht es unter dem Strich auch nur darum wieviel wir verdienen.
In unserem Jahresabschlussbericht steht wieviel wir verdient haben und nicht wieviel Menschen wir versorgt haben.
Wie kommst du auf die Idee das du mehr verdienst ? Die Ärzte und wir Techniker nagen auch nicht am Hungertuch, ich z.B. bin über der BBG.

MrMorgan schrieb:
Aber so läuft nunmal unsere Welt, es geht einfach rein um Kohle. Und mehr Kohle, und noch mehr Kohle
Und das auch in Krankenhäusern/Pflegeheimen.

Grüße Tomi
 
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CCIBS schrieb:
Selbst ein Bismarck erkannte vor weit 100 Jahren aus pragmatischen Gründen für sich (und nicht weil ihm etwas an den Arbeiter lag), dass eine staatliche Rentenversicherung sinnvoll ist.
Andere waren ziemlich schnell ihren Kopf los nachdem die vom Kuchen essen anstatt sozialer Absicherung gefaselt haben :-)
 
Skaiy schrieb:
1. Sind die Grundsteuer und die Grunderwerbssteuer keine Vermögenssteuer und betrifft auch den Mittelstand und

Alle Immobilieneigentümer und auch die Mieter zahlen die Grundsteuer. Die Grundsteuer richtet sich nach dem Wert der Immobilie. Die Grundsteuer fällt jährlich an. Steigt der Wert der Immobilie, so steigt auch die Grundsteuerlast.
Damit erfüllt die Grundsteuer ALLE Kriterien einer Vermögenssteuer.

Du kannst aber auch gerne erklären, warum dies nicht der Fall sein soll.

Skaiy schrieb:
2. ist die Neid-Keule wie beim Dienstwagenprivileg so langsam ausgelutscht und soll nur als Totschlagargument dienen.

Es ist einfach Neid - damit musst du dich abfinden. Wenn die einzige Lösung ist - Reiche mehr zu besteuern, macht dies die Menschen ohne Vermögen kein Stück vermögender. Somit runter mit den Steuern und Sozialabgaben auf Arbeitseinkommen.

Besser ist es, die bestehenden Steuergesetze auch gegenüber Reichen durchzusetzen. Sonst hast du am Ende nur eine Luftnummer wg. Steuerhinterziehung.

Skaiy schrieb:
Diese Steuereinnahmen sind eine unfassbar riesige Einnahmequelle für den Staat. Willst du den Mittelstand merklich (!) entlasten, musst du woanders Einnahmen generieren. Und nein, da reicht es nicht beispielsweise das Bürgergeld zu kürzen oder ein bisschen die Entwicklungshilfe einzustellen.

Die letzten 10 Jahre hat der Staat knapp 50% mehr an Steuern eingenommen. Dieses Geld hat der Staat wieder sehr großzügig ausgegeben. Da muss gespart werden. Aktuell schütten wir Probleme und fehlenden Reformwillen einfach mit noch mehr Geld zu. So kann es nicht weitergehen.

Skaiy schrieb:
Zusätzlich auch Steuerhinterziehung konsequenter verfolgen und Steuerschlupflöcher von Superreichen stopfen. Alleine was hier für ein Schaden entsteht müsste jedem Mittelständler die Kinnlade fallen lassen. Das ist ein Schaden, den jeden Bürger betrifft.

Bin ich sofort bei dir - wie hier im Thread auch schon mehrmals erwähnt. Meine Idee: Grundfreibetrag sowie Kinderfreibeträge vervielfachen, so dass die Steuerlast runtergeht und 90% der Einkommenssteuererklärung nicht mehr gemacht werden müssen. Dann hast du ausreichend Finanzbeamte wieder frei - um die wirklich großen Brocken zu untersuchen.
Wir brauchen keine höheren Steuern - sondern wir müssen die aktuellen Steuergesetze einfach nur konsequent gegenüber den Vermögenden auch durchsetzen. Dafür braucht es die freien Ressourcen bei den Finanzämter!
 
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Kyouko schrieb:
Auch kann ich aktiv durch die Wahl des Standortes, aufgrund verschiedener Hebesätze, die Kosten aktiv beeinflussen
Und trotzdem gehen viele Firmen dahin wo es teuer ist.
 
foofoobar schrieb:
Lebst du in Deutschland?
ja und jetzt?

Kyouko schrieb:
Dass kann durchaus sein,
Ein Manager, ceo, oder ähbliche posten bezeichbungen, trägt die Verantwortung für alle anderen Mitarbeiter des Betriebes, und ist auch dafür verantwortlich risiken einzuschätzen und ist damit unmittelbar dafür verantwortlich durch seine Entscheidung ob das Unternehmen gewinne erzielt oder pleite geht. Der "wert" wie du es nennst kann daher durchaus das 62 fache sein.
ok, ich sehe das anders, ich rede jetzt nicht nur von "CEOs" sondern teilweise auch von mittleren, höheren Management-Ebenen

Tomislav2007 schrieb:
Hallo


Wie kommst du auf die Idee das ein Krankenhaus/Pflegeheim kein gewinnorientiertes Unternehmen sein soll ?
Das ist völliger Unsinn, bei uns im Krankenhaus geht es unter dem Strich auch nur darum wieviel wir verdienen.
In unserem Jahresabschlussbericht steht wieviel wir verdient haben und nicht wieviel Menschen wir versorgt haben.


Und das auch in Krankenhäusern/Pflegeheimen.

Grüße Tomi

Es ist trotzdem ein anderes Level als ein typischer Industriebetrieb, ich denke es ist klar was ich damit meine. Ein Krankenhaus / Pflegeheim verdient typischerweise keine hohen Millionen oder gar Millardenbeträge!

Und privatisierte Gesundheitseinrichtungen sind in meinen Augen sowieso auch ein Problem in unsere Gesellschaft.
 
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MrMorgan schrieb:
ok, ich sehe das anders, ich rede jetzt nicht nur von "CEOs" sondern teilweise auch von mittleren, höheren Management-Ebenen
Für die trifft das analog zu.
Ein Meister mit Mitarbeitern um die er sich kümmern muss, verdient auch, teils deutlich, mehr als der Mitarbeiter der in der Industrie irgendwas zusammen baut oder fertigt. Weil er auch hier Managet, Produktions abläufe festlegt etc.
 
MrMorgan schrieb:
Es ist trotzdem ein anderes Level als ein typischer Industriebetrieb, ich denke es ist klar was ich damit meine. Ein Krankenhaus / Pflegeheim verdient typischerweise keine hohen Millionen oder gar Millardenbeträge!
Weil die Shareholder freiwillig auf Kohle verzichten?
 
Hallo

MrMorgan schrieb:
Es ist trotzdem ein anderes Level als ein typischer Industriebetrieb, ich denke es ist klar was ich damit meine.
Nein, bei uns ist der Konkurrenzdruck auch enorm.

MrMorgan schrieb:
Ein Krankenhaus / Pflegeheim verdient typischerweise keine hohen Millionen oder gar Millardenbeträge!
Unser Krankenhaus Konzern hatte letztes Jahr über 3,5 Milliarden Euro Umsatz.

Grüße Tomi
 
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man kann auch "krampfhaft" nicht verstehen worauf ich hinaus will ;)
 
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Tomislav2007 schrieb:
Das hat nichts mit politisch nicht gewollt zu tun, die Wähler wollen das zum Glück nicht und wählen Die Linke nicht in die Regierungsverantwortung.
Und absolut keine Partei im Bundestag will die Rentenversicherung und die Arbeitslosenversicherung abschaffen.

Tomislav2007 schrieb:
Du darfst gerne in ein kommunistisches/sozialistisches Land auswandern wenn du links und weniger Vermögensunterschiede möchtest.
Du darfst gerne in ein ungezügelt kapitalistisches Land auswandern, wenn du keine Rentenversicherung und keine Arbeitslosenversicherung möchtest.

Tomislav2007 schrieb:
Das hat nichts mit politisch nicht gewollt zu tun, die Wähler wollen das zum Glück nicht und wählen Die Linke nicht in die Regierungsverantwortung.
Doch. Das eine schließt das andere nicht aus. Es ist politisch nicht gewollt.

Zum Glück wollen die Wähler nicht die Renten- und Arbeitslosenversicherung abschaffen und wählen die Partei der Vernunft nicht in Regierungsverantwortung.

_killy_ schrieb:
Du kannst aber auch gerne erklären, warum dies nicht der Fall sein soll.
Gerne. Ich erkläre es dir: Steuerrechtlich sind es keine Vermögenssteuern. Die Vermögenssteuer ist klar geregelt und noch nicht einmal abgeschafft, sondern nur aufgehoben.

_killy_ schrieb:
Es ist einfach Neid - damit musst du dich abfinden.
Ich muss mich mit deinen Vorstellungen im Kopf überhaupt nicht abfinden. Auch wenn du das gerne hättest.

_killy_ schrieb:
Wenn die einzige Lösung ist - Reiche mehr zu besteuern, macht dies die Menschen ohne Vermögen kein Stück vermögender.
Das habe ich auch nie behauptet.
 
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MrMorgan schrieb:
man kann auch "krampfhaft" nicht verstehen worauf ich hinaus will ;)
Geht es um Standesdünkel?
Also das Geld was in der Industrie verdient wird ist "besser" und "echter" als das Geld was mit Dienstleistungen verdient wird?
 
_killy_ schrieb:
Reiche mehr zu besteuern, macht dies die Menschen ohne Vermögen kein Stück vermögender. Somit runter mit den Steuern und Sozialabgaben auf Arbeitseinkommen.
Das Eine erfordert aber das Andere. Ohne Geld keine Steuersenkungen. Ausser für die obersten 10%, da geht das auch ohne Geld.
_killy_ schrieb:
Die letzten 10 Jahre hat der Staat knapp 50% mehr an Steuern eingenommen.
Und wenn der Staat mehr Geld einnimmt, darf er nicht mehr Ausgeben? Also alles wird mehr (Wirtschaft, BIP, Kosten) aber die Staatskosten sind fest zementiert und dürfen nicht steigen? Dann wäre jeder Staat zum scheitern verurteilt.
Ergänzung ()

Skaiy schrieb:
Du darfst gerne in ein ungezügelt kapitalistisches Land auswandern
Das geht auch schneller, als in D alles umzubauen. Was nicht mal die AFD will, also nicht alles.
 
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Samurai76 schrieb:
aber die Staatskosten sind fest zementiert und dürfen nicht steigen? Dann wäre jeder Staat zum scheitern verurteilt.
Zumal auch für den Staat wohl fast alles teurer geworden ist, als noch vor 10 Jahren. Das betrifft uns Bürger ja nicht exklusiv.
 
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foofoobar schrieb:
Geht es um Standesdünkel?
Also das Geld was in der Industrie verdient wird ist "besser" und "echter" als das Geld was mit Dienstleistungen verdient wird?
es geht darum das Arbeiter in Bereichen wo "es um mehr Kohle" geht i.d.R. besser gestellt sind als in anderen Bereichen. Das hat oftmals nichts mit der anfänglich (worauf ich mich ursprünglich bezogen haben) persönlichen Bildung, dem Können etc zu tun.

Warum sonst verdiene ich mit der gleichen Arbeit ggfls. 1/3 mehr als der, der zwei Firmen weiter das selbe macht wie ich? ;)

Darum ging es, um nichts anderes.

ich bezog mich hier auf folgendes Zitat:

LotusXXL schrieb:
Zum Thema "Gehalts- und Vermögensunterschiede in der Gesellschaft":
Diese Unterschiede gab es immer schon und wird es immer geben. Weil Menschen eben unterschiedliche Fähigkeiten, Talente, Charaktereigenschaften haben und sich auch in Sachen Intelligenz unterscheiden.
 
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