Thema Gehalts- und Vermögensunterschiede in der Gesellschaft

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_killy_ schrieb:
Haben diese Abgaben die Arbeitnehmer jetzt reicher gemacht?!?
Das ist nicht die Motivation dahinter. Ich denke da eher an die Finanzierung von Brücken, Schienen, Internetausbau usw.
 
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_killy_ schrieb:
ei den Geldvermögen haben wir übrigens ebenfalls eine Steuer - für Kapitaleinkünfte ...
Die nur auf Gewinne erhoben wird und somit eine Einkommenssteuer ist.

Warum willst du eigentlich permanent definierte Begriffe nach deinem Gusto umdeuten?
 
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https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahle.../553236/vermoegen-im-europaeischen-vergleich/

Interessante Seite.

Gegenüberstellung der Vermögenswerte je Land. Deutschland hier relativ schlecht.

Ganz im Gegenteil wenn man darauf schaut, wieviel Anteil die reichsten 10% des Landes dagegen ausmachen am Topf, da führen wir die Liste fast an :)

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Beim Immobilienbesitz bilden wir dagegen das Schlusslicht!

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_killy_ schrieb:
Wenn wir die Vermögensungleichheit beheben wollen, dann nicht indem man noch mehr Steuern einführt und Steuern erhöht, sondern indem man die Belastungen reduziert und Arbeitseinkommen deutlich geringer besteuert und weniger Abgaben auf Arbeitseinkommen erhebt.
Das ändert halt gar nichts. Wie sollen sie ungleichheiten verringern, wenn alle im gleichen Maß entlastet werden? Dann haben alle am ende in relation gleichviel und die unterschiede sind so groß wie vorher. Unterschiede baut man ab, in dem man dort Steuern erhöht, wo sich immer mehr Geld ansammelt und es nach unten verteilt.
 
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Erkekjetter schrieb:
Unterschiede baut man ab, in dem man dort Steuern erhöht, wo sich immer mehr Geld ansammelt und es nach unten verteilt.
Daher schrieb ich bereits ein paar Seiten zuvor dass man die Steuer Progression überarbeiten müsste.

Deutlich flacher am unteren Ende und mit einem neuen spitzen Satz (z.b. wie in nordischen Ländern 50%) am hinteren Ende.


Dass würde ich nicht einmal als Umverteilung Werten, die entsteht nicht primär durch das steuer aufkommen, sondern dadurch wie und in welcher Höhe gelder an diejenigen ausgezahlt wird die es aus bestimmten Umständen benötigen.
Mal davon ab dass aus dem algemeinen Topf auch andere Projekte bezhalt werden (sicherheit, Infrastruktur, Forschung, verwaltung usw.) die erstmal nix damit zu tun haben was an bestimmte Bevölkerungsgruppen an gelder ausgezahlt wird.


Wo der Staat Ausgaben streichen könnte, also selbst seine Kosten senken kann, ist sicherlich in dem Bereich der Verwaltung, aktuell und in den letzten Jahren sieht es aber nicht danach aus dass in der Verwaltung Reformen zur Verringerung der anfallenden Arbeitsbelastung wirksam umgesetzt werden. Weil gleichzeitig mit den wenigen Entlastungen, neue Belastungen und Regelungen eingeführt werden.
 
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MrMorgan schrieb:
aber das ist doch genau der Inhalt der Diskussion über die letzten Seiten :D
Du möchtest Gerechtigkeit für deinen Kollegen. Es ist dein Anliegen. Nicht meins. Also gerne bei deinem eigenen Geld anfangen, bevor du in die Taschen anderer greifst. :) Dein Kollege kann seine Situation aber auch selber verbessern. Bisserl mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung, bitte. Wir reden nicht von kleinen Kindern.
 
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Oder eben Vermögen wieder besteuert und schlupflöcher bei der Erbschaftssteuer geschlossen. Oder eben alles. Die Stellschrauben sind relativ vielfältig. In einer Gesellschaft, die durchlässig sein soll und in der Leistung sich lohnen soll bzw das eigene Vermögen von der eigenen Leistung abhängig sein soll, sind Vermögen- und Erbschaftssteuern essentiell.
 
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Firmen auf dem privat Markt werden angehalten kosten effizent zu arbeiten.

Ein solches Verhalten sehe ich in den staatlichen Verwaltung und den anhängen gesetzgebenden Verhalten zu Regulierung, Auflagen usw. Nicht.

Deutschland hat in den letzten 10 Jahren 50% mehr Einnahmen gehabt als in den Jahren zuvor. Dass liegt erheblich über der Inflation.
Da dass Geld scheints nixht reicht, muss es an der effizenz des zugrunde liegenden von poltikern aufgebauten Staats und Beamten System liegen.


Eine algemeine vermögenssteuer auf Substanz lehne ich auch weiter steikt ab. Die wird auch nicht kommen weswegen diese nicht kommen wird habe ich erst vor wenigen Beiträgen verlinkt.
 
Die Grundsteuer ist allein deshalb eher keine Vermögenssteuer, weil sie von Vermögenden (Vermietern) zu 100% in der Nebenkostenabrechnung umgelegt wird oder eben zu 100% steuerlich als Betriebskosten abgesetzt werden kann. Man könnte mal untersuchen, inwiefern sich das auf die Höhe der Mieten auswirkt, ob die Grundsteuer in der Nebenkostenabrechnung nun explizit ausgewiesen wird oder nicht....

Lediglich der Selbstnutzer zahlt diese Steuer zu 100% ohne Umverteilungsspielraum
 
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Kuristina schrieb:
Du möchtest Gerechtigkeit für deinen Kollegen. Es ist dein Anliegen. Nicht meins. Also gerne bei deinem eigenen Geld anfangen, bevor du in die Taschen anderer greifst. :) Dein Kollege kann seine Situation aber auch selber verbessern. Bisserl mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung, bitte.
ach das ist einfach billige Argumentation in diesem Thread - unnötig darauf weiter einzugehen ;)
 
Laie1 schrieb:
ob die Grundsteuer in der Nebenkostenabrechnung nun explizit ausgewiesen wird oder nicht....
Das kommt auf den jeweiligen Mietvertrag an, wird die Grundsteuer dort für die Nebenkosten explizit aufgenommen sind diese Kosten anteilig z.b. gemessen an der jeweiligen Wohnfläche auf die jeweiligen mieter*innen umlegbar.
Das dass bei mir aufgenommen ist, steigt die nebenkosten Abrechnung durxh die neu Berechnung um 40€ monat, jeweils für die beiden vermieteten Wohnungen auf meinem privaten Grundstück. Ab 2026.
 
Kyouko schrieb:
Ein solches Verhalten sehe ich in den staatlichen Verwaltung und den anhängen gesetzgebenden Verhalten zu Regulierung, Auflagen usw. Nicht.
da bin ich 100% bei dir - Die ganzen staatll. Behörden müssten mal richtig aufgeräumt werden.
 
Kyouko schrieb:
muss es an der effizenz des zugrunde liegenden von poltikern aufgebauten Staats und Beamten System liegen.
Oder an den enormen Belastungen aus dem
Rentensystem, da man es nie geschafft hat, dieses zu reformieren. Man kann sich relativ einfach anschauen, wohin unsere Steuern fliessen und wofür sie verwendet werden. Da muss man keine wilden Annahmen treffen.
 
Hentze-abb.4.png


Entwicklung des Spitzensteuersatzes - ab dem wie vielfachen des Ø Einkommens der Spitzensteuersatz greift. Hier habt ihr eure Steuererhöhungen - und haben diese jetzt die Arbeitnehmer reicher oder vermögender gemacht?!?
 
Kyouko schrieb:
Firmen auf dem privat Markt werden angehalten kosten effizent zu arbeiten.
Das macht keiner per se. Ausser die Firma, denn DIESE will das Geld verdienen. Es hindert dich keiner daran, eine Firma zu gründen, die ohne Gewinn wirtschaftet oder sogar von dir subventioniert wird und Verlust macht.
Kyouko schrieb:
den staatlichen Verwaltung und den anhängen gesetzgebenden Verhalten zu Regulierung, Auflagen usw. Nicht.
Der Staat und seine Verwaltung sind auch nicht mit kapitalistischen Firmen zu vergleichen. Etwas zu verwalten, was keinen Gewinn erwirtschaftet, kann auch keinen Gewinn ergeben. Ich wiederhole meine Aussagen von füher gerne noch mal, das Vermögen der Deutschen sind die Deutschen Staatsschulden. Ohne Staatsschulden auch kein privates Vermögen! Und wenn die Staatsverschuldung sinken soll, muss zwangsweise auch das Vermögen der Privaten schrumpfen. Ganz einfache Logik, ganz ohne Zahlen.
Kyouko schrieb:
muss es an der effizenz des zugrunde liegenden von poltikern aufgebauten Staats und Beamten System liegen.
Oder einfach daran, dass mehr Strassen, Gebäude und Bürger verwaltet werden wollen. Aber das steigert ja keine Kosten....
Laie1 schrieb:
Lediglich der Selbstnutzer zahlt diese Steuer zu 100% ohne Umverteilungsspielraum
Ist das eigentlich schon mal geprüft worden, ob das dem Gleichheitsprinzip folgt?
 
Laie1 schrieb:
auf den Mietspiegel hat dieser Unterschied jedenfalls keinen nachweislichen Effekt.
Der Mitspiegel wird übrigens auch getrieben von unseren Finanzämtern, vermiete ich zu günstig, obwohl es kalkulatorisch ein Gewinn entsteht, habe ich erhebliche Nachteile in Sachen Steuer und Abschreibung, weil man mir dann unterstellt "keine Gewinn absichtlich" zu haben...
 
_killy_ schrieb:
Steuererhöhungen
Nö wir haben steuersenkungen gehabt. Der spitzensteuersatz ist wie du belegt hast gesunken. Und zwar deutlich. Wann ein steuersatz greift ist ein anderes thema. Und wenn du irgendwann mal aus deinem Beissreflex rauskämst, würdest du feststellen, das eine steuererhöhung beim einkommen nahezu immer hand ind hand damit geht, dass die Steuersätze auch gestreckt werden sollen. Sprich die kurve aich mehr in die oberen einkommen verschiebt statt ab ca. 60k falch zu sein abgesehen von dem kleinen, nicht progressiven sprung durch die Reichensteuer.

Dadurch würde exakt das passieren, was ich sagte: obere Einkommen zahlen mehr untere und mittlere werden entlastet.
 
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Samurai76 schrieb:
Ist das eigentlich schon mal geprüft worden, ob das dem Gleichheitsprinzip folgt?
Wenn du das Grundstück alleine bewohnst musst du selbst zahlen, teilst du es mit anderen nicht.

Pro Wohnung kann diese eben aufgeteilt werden. Dass ist durchaus gleichbehandlung da alle gleich viel zahlen. Nur hat ein vermieter die Möglichkeit dass auf die die das jeweilige Grundstück und die Infrastruktur (für die das Geld gedacht ist) weiterleitet und eben bezahlen.
 
Kyouko schrieb:
habe ich erhebliche Nachteile in Sachen Steuer und Abschreibung, weil man mir dann unterstellt "keine Gewinn absichtlich" zu haben
Du armer, armer Mensch. Und da mieten ja viel günstiger ist als Eigentum, habe ich als Selbstnutzer meiner Immobllie keine Gewinnabsicht per se und darf nicht mal argumentieren, ich darf sie einfach nicht absetzen.
Ergänzung ()

Kyouko schrieb:
Dass ist durchaus gleichbehandlung da alle gleich viel zahlen
Nein, die gewerblich Vermieter zahlen keine, sie wird entweder vom Betriebsgewinn vollständig abgezogen oder gleich auf die Mieter umgelegt. Eine Firma, die Eigentum vermietet, zahlt also keine Grundsteuer oder kann sie zur Steuersenkung nehmen. Ich darf das nicht und du meinst, dass alle gleich viel zahlen und der Gleichbehandlungsgrundsatz gewahrt ist?
 
Kyouko schrieb:
Firmen auf dem privat Markt werden angehalten kosten effizent zu arbeiten.
Das ist eine Urban Legend.
Man kriegt es nur nicht mit wenn die hochgelobten Privaten was versemmeln.
 
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