@Kyouko
Bitte gewöhne dir an, deine eigenen Beiträge wenigstens mal zu lesen.
Das ist stellenweise so ein kryptisches Geschreibsel, dass man nur in etwa erahnen kann, was du eigentlich sagen willst.
Manchmal hilft es auch, kurz zu warten, bis der Schaum vom Mund abgetropft ist, und erst dann zu schreiben.
Ich habe auf den letzten Seiten jetzt so oft "öukiztw efrökjhbägasdf" von dir gelesen, dass ich die Lektüre jetzt abbrechen muss.
Das ist mir etwas zu anstrengend, wenn jemand so garnicht kontrolliert, was er da geschrieben hat.
Ansonsten ... jaja ... Enteignungen.
An welchen Formulierungen machst du eigentlich fest, dass hier nicht zwischen liquiden und nichtliquiden Finanzmitteln unterschieden wird?
Es wäre natürlich nicht sinnvoll, Betriebsvermögen so hoch zu besteuern, dass der Betrieb nach Steuer nicht mehr vernünftig wirtschaften kann.
Für mich geht es bei Vermögensbesteuerung einzig um Barvermögen in Privatbesitz. Es geht also nicht um die 400 Mrd., die Elon Musk in Börsen-Spielgeld wert ist, sondern nur um die paar Milliarden, die er auf irgendwelchen Konten rumlungern lässt.
Wenn diese Menschen durch eine leicht höhere Abgabe auf ihre Privatbezüge gleich Handlungsunfähig sind, wie kaufen die dann Villen und Yachten ... ach ja ... nicht verraten ... damit bekommen sie ihr Vermögen klein.
Ich kenne auch einige Kleinselbstständige, die gegen Ende des Jahres zu allen möglichen aber eigentlich noch nicht nötigen Ausgaben neigen, weil diese sie unter den Steuerfreibetrag bringen.
@ Erbschaftssteuer bzw. den entsprechenden Freibetrag.
Gäbe es diesen Freibetrag nicht, dann hätte ich mein Haus verkaufen (oder belasten) müssen, nur um die Erbschaftssteuer zahlen zu können. Es ist nur ein Haus (das ist der Fehler ... 30+ wären steuerfrei), und es ist nach dem letzten Gutachten ca. €200.000,- wert.
Mein aktuelles Barvermögen inklusive des Barerbes liegt bei ca. 25k. 10% Erbschaftssteuer hätte ich mir leisten können ... gerade so. Bei jeder höheren Quote wäre dieses Erbe für mich zu einer nicht stemmbaren Belastung geworden.
Die Steuerfreibeträge schützen auch kleine Vermögen ... diese würden sonst nämlich bei jedem Erbfall kleiner werden und letztlich verschwinden.
Und das in einer zeit, wo man durch ganz normale Arbeit kaum ein Vermögen aufbauen kann.
Da wird gerade im ganz großen Stil von unten nach oben umverteilt, aber jeder, der auch nur darübner nachdenkt, ob das so korrekt ist, wird sofort als Linksextremer betitelt, muss sich vorwerfen lassen, dass er ja für Enteignungen sei und noch so einiges mehr.
Es geht nicht darum, jemandem etwas wegzunehmen, sondern lediglich darum, die perversen Auswüchse einseitiger Kapitalakkumulation, wie sie dem Kapitalismus inhärent ist, etwas abzumildern. ABMILDERN und nicht auslöschen.
Und das sollte auch im Sinne der Reichsten 10% sein ... denn "lieber nur der Hut, als gleich der ganze Kopf nicht wahr?".
Wie viel Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland zahlen 42% Steuern auf ihren Lohn ... sind es mehr als 50% dann ist das definitiv nichts, was man als Spitzensteuersatz bezeichnen sollte.
Fakt ist, dass der Steuerfreibetrag zur Einkommensteuer nur ganz knapp über dem liegt, was ein Singlehaushalt vom Jobcenter bekommen kann.
Entweder bist du arm ... oder du zahlst in Deutschland Steuern auf dein Einkommen. Eine steuerfreie Zone zwischen "Armut" und "kann was abgeben" ist nicht existent.
Die Progression greift viel zu früh und hört ebenfalls viel zu früh wieder auf.
In Punkto Lohngerechtigkeit sehe ich nur einen Weg. Einen Lohndeckel bei Faktor M x Y wobei M den Mindestlohn darstellt, und M x Y den maximal möglichen Spitzenlohn markiert. Beträgt der Mindestlohn 12,50 die Stunde, dann darf der höchste Lohn z.B. (das ist rein exemplarisch gedacht) die 125,- pro Stunde nicht überschreiten (in dem Fall wäre Y=10 ... das kann man natürlich auch höher ansetzen).
Momentan gibt es in diesem feld Fast alle Faktoren zwischen 1,1 und 10.000 ... Ersteres ist wohl zu gering für eine obere Schranke ... letzteres ist aber definitiv sehr viel zu hoch und durch nichts zu rechtfertigen.
Der einzige Grund dafür ist "der Markt gibt es eben her".
Höhere Arbeitszeiten machen dieses Ungleichgewicht auch nicht wieder wett, denn bei einem Jahresgehalt oberhalb der 1,2 Millionen muss man schon davon ausgehen, dass dieser Mensch 24/7 an 365 Tagen im Jahr für das Unternehmen aktiv ist, und landet dennoch bei einem Stundenlohn von satten €137,- pro Stunde.
Und das ist in den oberen Etagen eben kein "toller Stundenlohn".
Die Frage, was diese Differenzen rechtfertigt, ist berechtigt und muss gestellt werden. Die gängige Antwort "der Markt gibt das eben her" ist unbefriedigend, denn der Markt gibt auch so schäöne Dinge wie Kinderarbeit, Lohndumping und hoch entlohnte Umweltzerstörung her, wenn ein Staat es nicht gebacken kriegt, dagegen Gesetze zu erlassen.
Dass der Markt etwas hergibt, ist kein Indiz dafür, dass es richtig ist.
Und wo bitte tritt ein Unternehmer mit seinem Privatvermögen für seine eigenen Fehlentscheidungen ein?
Wenn, dann wird überall im Unternehmen gespart, bis die Schwarte kracht, nur damit die Eignerfamilie ihre gewohnte Dividende kassieren kann (gerade wieder bei VW zu beobachten).
Im Schlimmsten Fall führen Fehlentscheidungen zum vorzeitigen Vertragsende mit fetter Abfindung.
GmbH steht für "Gesellschaft mit beschränkter Haftung". Eine solche Unternehmensform haftet grundsätzlich nur bis zu ihrer Einlage. Die Gründer einer solchen Unternehmung haften mit 0% Privatvermögen. Diese Gesellschaftsform wurde ins Leben gerufen, um die Privatvermögen der Unternehmer zu schützen. Eine GmbH minimiert das private Risiko derer, die für die Einlage aufkamen, mit der das Unternehmen haftet. Ist ja auch logisch ... wenn einen eine Beteiligung zwar reich, aber auch arm machen kann, dann überlegt man sich doch dreimal, ob man sein Geld nicht lieber woanders anlegen will.
So viel Risiko wollen auch Superreiche dann lieber doch nicht eingehen.
Lasst euch hier keine Bären aufbinden.