News TKG-Reform: Wie Mieter von neuen Glasfaserregeln profitieren können

Schau dir mal Wien an oder Singapur. Erfolgreiche Städte setzen auf öffentliches Eigentum. Ganz einfach. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Aber in Deutschland ist kein Wille da. Das war mal anders ... Und Vermögen gibt es ja genug. Man muss es sich nur mal bei den Superreichen holen. Glaub mir, die haben mehr als du dir jemals vorstellen kannst und du und deine Kinder und Kindeskinder und ... jemals haben werde.

Also, wenn das hier eine Demokratie sein sollte: Warum geht es dann nicht voran? Denkste mal drüber nach ...
 
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Der Markt würde es in der Tat regeln wenn man ihn lassen würde ☝️
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Glasfaser dürfte in großen Teilen wirklich schon wieder überholt sein da kein Festnetz mehr benötigt wird und das Internet kommt vom Handy.
Btw: ich habe 2021 einen Vertrag bei der deutschen Glasfaser abgeschlossen und habe noch immer keine Glasfaser.
Es ist aber nicht so schlimm da mir mein vdsl völlig ausreicht.
 
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@Ford_Prefekt Danke, habe ich fast befürchtet. Dann hoffen wir mal, dass wir ihn trotzdem irgendwie überzeugen können.
Es wäre halt einfach schön, wenn wir die alte Kupferleitung, die noch am Dach ins Haus kommt, komplett ersetzen könnten. Und in dem Zuge auch gleich alle TAE in GlaFA Dosen umwandeln. Dann hätte man hinterher immer noch die Wahl, ob man direkt ein GlaFa Modem wie eine Fritzbox dran stöpselt oder erst ein entsprechenden Umwandler davor schnalle.
Wir zumindest werden unsere zwei Anschlüsse auf jeden Fall auf diese Weise ersetzen. Dann haben wir auf der Front die nächsten Jahre unsere Ruhe.

Edit:
@testwurst200 Uns würden die 100 Mbit/s auch noch ausreichen. Allerdings haben wir so uralte Leitungen zu unserem Haus liegen, dass wir immer wieder Abbrüche bei der Verbindung haben. Das wurde zwar schonmal repariert und ist inzwischen deutlich besser, tritt aber immer noch ab und an auf. Die Hoffnung, und das wird ziemlich sicher so sein, ist, dass das mit GlaFa Anschluss der Vergangenheit angehört.
Mobil ist für uns überhaupt keine Option, da wir eigene kleine Server (Nextcloud) in unserem Haus betreiben.
 
Ja denke der Festnetzzuanschluss ist eher was für "ältere" Menschen also so 40J-70J

Die neue Generation sind halt Mobilfunknutzer

Der in ca 3 Jahren kommende Standard 6G hat bis zu 1 TBit / Sekunde also 1000x schneller als Glasfaser + Latenz < 1ms.

Glasfaser ist dann wie ein alter Opa der mit verpieselten Hosen und einem Faxgerät unter dem Arm durch die Strassen wankt :D
 
Blutschlumpf schrieb:
Und?
Der Liter Diesel kostet 2,20 Euro, das Brot im Supermarkt ab 2 Euro / Kilo, interessiert da auch keinen ob der für mich als Käufer angemessen ist, auf beides bin ich ggf. auch angewiesen.
Warum muss das bei ner Wohnung anders sein?
Ist/soll es nicht. Es gibt Dinge, die sind existenziell wichtig und gehören dementsprechend bepreist/reguliert. Dazu gehört mMn ganz klar auch Energie und Nahrung. Zumal bei deinen Beispielen die Kosten und der Wert deutlich mehr an der Sache und dem Material festgemacht wird. Sowas wie "Lage", Prestige und Co. gibt es da in der Regel nicht.
Blutschlumpf schrieb:
Wenn ich als Vermieter bedingt durch staatliche Regulierung keinen Gewinn machen kann,
Die Frage ist, wie man Gewinn definiert. Gut zweistellige Renditen auf jeder beteiligten Ebene ((Haupt)eigentümer, Investoren, Verwalter etc.)?
Niemand soll umsonst arbeiten (müssen), aber existenziell wichtige Güter müssen für alle gut verfügbar und bezahlbar sein. Die ganz fetten Margen kann man mit völlig unnötigem Luxuszeug machen (Armbanduhren für mehrere 100k, Yachten etc.), da juckt das keinen. Aber wenn für Normalverdiener nach Wohnen, Essen, Mobilität schon nichts mehr übrig ist vom Geld, dann läuft was schief. Und die Nahrungsmittelpreise sind hier in Deutschland glücklicherweise nicht das Problem. Bei Mobilität wird es leider auch immer schwieriger, aber die Kosten für's Wohnen, speziell als Mieter in Ballungsräumen, sind definitiv seit langem zu hoch. Und die großen Wohnungsgesellschaften haben durch die Bank mehr als ordentliche Renditen.
 
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Wäre dem so würde ja gebaut werdn

Selbst wenn sich die dt Immobilienkonzerne sich verschworen hätten (eine sicher verbreitete Verschwöungsthese) um "eine Knappheit zu erzeugen" nicht mehr zu bauen hätte das überhaupt keinen Einfluss darauf dass es IMMER genug gibt die Gold aufheben das auf der Strasse rumliegt.

Da aber alle Deutschland meiden (auch die Deutschen selber) mit Invest in Wohnimmobilien heisst das einfach dort in Immobilien zu investieren ist offensichtlich ein schlechtes Geschäft.

Dt Immbilienkonzene haben international keine Macht ausser dass man sie vielleicht belächelt. Das sind kleine Zwerge.

Würden internationale Finazinvestoren sehen ja in D bekommt man gute Rendite mit Immobilien wären die sofort da. Die schlachten doch auch Unternehmen und Mittelständler in D aus, die kennen sich aus in D und machen schon seit Jahrzehnten Geschäfte hier - aber auch die lassen den Bereich links liegen.

Wenn man nciht mal mehr Heuschrecken findet für einen Bereich dann ist der komplett am Arsch was Gewinnaussichten angeht :D
 
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kachiri schrieb:
Ich verstehe bis heute keinen Vermieter, der "Nö" sagt. Das ist eine in der Regel kostenlose Wertsteigerung der eigenen Immobilie...
Dacht ich mir auch, bis ich mir dann einen Kabelanschluss zulegen wollte vor 7 Jahren (Anschluss war im Keller vorhanden, musste nur ne Leitung nach oben in die Wohnung gezogen werden) - Vermieter hat das abgelehnt mit Begründung "Er könne dieser Anfrage leider nicht entsprechen da die Vergangenheit gezeigt habe das in seinen Objekten bereits mehrfach durch Unitymedia Techniker Schäden an der Hausfassade verursacht worden seien."

Und jetzt kommt der eigentliche Knaller: In der Lokalpresse hat sich der Vermieter 6 Monate vorher noch damit gebrüstet das er mit Unitymedia eine Partnerschaft eingegangen sei und alle seine Häuser in Kürze über Kabelanschluss verfügen würden.

Ich dem Vermieter ne Email mit Link zu dem Presseartikel geschickt und einfach nur gefragt: "Bekomme ich jetzt meine Genehmigung oder soll ichs gleich an meine Anwältin weiterleiten ? Mfg" - dann kam erstmal ca. 2 Wochen gar nichts und auf einmal hatte ich in der Briefpost eine schriftliche Genehmigung.

Ich finde das echt mies das man Vermietern immer erst mit etwas drohen muss um Sachen zu erhalten die eigentlich selbstverständlich sein sollten (insbesondere dann wenn von Seiten des Vermieters vorher noch aktiv damit geworben wurde !) - unglaublich sowas ...
 
Wenn hier in der Nähe mal ein Glasstrang liegen würde, würde ich selbst mit meinen blanken Händen bis dahin buddeln und alles selbst machen.
Nur liegt der nächste Knoten ca. 6km weit im nächst größeren Dorf.
Die Bewohner unserer kleinen Häuseransammlung brauchen nicht mehr wie 16k DSL und man selbst sitzt auf dem Trockenen. Schwer zu ertragen das Ganze.

Gut dass man hier der Willkür der Eigentümer etwas mehr entgegensetzt, denn nichts ist schlimmer als von jemandem anderen vorgeschrieben zu bekommen, was für den einzelnen wichtig oder nichtig ist!
Schließlich vermietet man einen erheblichen Teil des jeweiligen Lebens(Raums), und da sollte, bei allem Respekt, der Mieter immer (!) Mitspracherecht, besser noch die Entscheidungsgewalt hinsichtlich derartiger Schnittstellen haben.

Natürlich kann und soll der Vermieter auch nicht auf allen Kosten sitzenbleiben. Die Entscheidung was genau wie zu ermöglichen ist und wer im Falle einer Übererfüllung für die Kosten aufkommen muss stehen da zur Debatte. Dazu gehört aber auch erstmal eine Definition des Mindestmaßes an digitalen Zugängen, die von Vermietern sicherzustellen sind. Freilich ausgewiesen von Fachleuten im Auftrag des Bundes und der Länder. Da hapert es seitens des Gesetzgebers aber auch immer noch!
 
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=dantE= schrieb:
Wenn hier in der Nähe mal ein Glasstrang liegen würde, würde ich selbst mit meinen blanken Händen bis dahin buddeln und alles selbst machen.
Nur liegt der nächste Knoten ca. 6km weit im nächst größeren Dorf.
Die Bewohner unserer kleinen Häuseransammlung brauchen nicht mehr wie 16k DSL und man selbst sitzt auf dem Trockenen. Schwer zu ertragen das Ganze.


Naja das ist halt Demokratie? Ärgerlich zwar für Dich aber für die Mehrheit dort ist das so die gewünschte Lösung.

Es sind aber doch sicher 16 Mbit und nicht 16k?

Du kannst ja auch Starlink nutzen z.B. das auch echt ok von der Geschwindigkeit her. Die 200 MBit sind doch ein grosser Sprung - und gar nicht so teuer. Für Zugang von aussen brauchst halt einen kleinen 1 bis 3 Euro Server bei ionos wie auch bei einigen Glasfaser Zugängen, das aber nicht so schwer.
 
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Uzer1510 schrieb:
Naja auch da ist sicher dass ein Grossteil der 25 Jähriger oder jünger heute das egal ist mit dem Telefonanschluss solange der Mobilfunkempfang gut ist.
Und trotzdem sollte man nicht auf die Idee kommen, den Festnetzanschlüssen bei Privaten, die Vieles über Smartphones und Tablets erledigen, ihre Existenzberechtigung abzusprechen. Die Kapazitäten im Mobilfunk sind im Vergleich zum Festnetz einfach unglaublich begrenzt. Noch sind ortsgebundene Mobilfunkanschlüsse relativ tauglich, weil diese eine absolute Ausnahme sind.

Aber nur mal so als Denkanstoß: Die allermeisten DSL-Anschlüsse liegen in der Geschwindigkeitsklasse 100MBit/s und weit darüber... Laut Googles KI-Ergebnis sind ca. 85-90% der Haushalte in der Lage, einen Anschluss der VDSL250-Klasse zu erhalten, diese liegen bei einer Downloadbandbreite von 175-292MBit/s und 50MBit/s im Upload. Das reicht für den extrem überwiegenden Großteil der User in Deutschland noch ewig aus, erst recht für diejenigen, die alles über Smartphones und Tablets erledigen und maximal Netflix UHD auf die Glotze streamen. Oft werden ja nicht mal die schnellsten Tarife gebucht, die der Anschluss hergeben würde - weil der Preis einfach zählt. Und der Upload dürfte ab einer gewissen Grenze (und die ist mit 50MBit/s vermutlich erreicht) für die meisten User völlig egal sein.

Glaubst du ersthaft, dass, wenn in ferner Zukunft die Leute einen WIRKLICHEN Bedarf an mehr wie 175-292MBit/s im Download haben und diese dementsprechend oft ausgereizt werden, Mobilfunk auch nur ansatzweise in der Lage wäre, diesem Ansturm Stand zu halten?

Selbst Kabelinternetanschlüsse haben je nach Region das Problem, dass dort in Stoßzeiten die Kapazitäten knapp werden - und dort lagen seit jeher die Kapazitäten schon immer meilenweit über denen des Mobilfunks.

Und dann die grundsätzlichen Nachteile von Funk - eine gewisse Beeinflussbarkeit durch das Wetter, dass hohe Frequenzen bzw. Frequenzbänder (also solche, die für hohe Bandbreiten zwingend benötigt werden) eine schlechtere Objektdurchdringung aufweisen (und damit eigentlich recht ungeeignet für ortsgebundene Anschlüsse sind!), schlechtere Latenzen wie im Festnetz (was gerade in der Zukunft wo noch mehr Echtzeitanwendungen aus dem Netz gestreamt werden schlecht ist!) - welche einen mobilfunkbasierten Anschluss grundsätzlich abseits von satellitenbasierten Techologien zur schlechtesten Technolgie für einen ortsgebundenen Anschluss machen.
 
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Man sieht doch in Asien dass das problemlos tut dort hat man bereits seit 1-2 Jahren 5.5G mit bis 10 Gbit down 1 Gbit up Mobilfunk.

Wenn man das nicht auch hinbekommt, dann liegt das NUR an der mangelenden Fähigkeiten aber nicht an der Technik.
 
testwurst200 schrieb:
@Blutschlumpf hier wollen von den 3 Dinos keiner Glasfaser und Leerrohre gibt's wirklich nicht. Vdsl reicht den Bewohnern völlig aus. Ganz ehrlich, warum sollten sie dann einen teureren Glasfaser Vertrag nehmen?
Würde ich pauschal nicht behaupten.
In meinem Fall bekäme ich für 49.99€ 300/75 Glasfaser.
Für den selben Preis 100/40 VDSL und alles von der EWE.
Glasfaser ist nicht immer automatisch teuer. Als ich kurzzeitig im Osten lebte, hätte ich für Glasfaser und VDSL den selben Preis gezahlt.
 
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Uzer1510 schrieb:
16 Mbit und nicht 16k
Ja, 16k genommen weil man ja bei der Dt. Telekom immer 16.000 DSL dran stehen hat. Wollte jetzt nicht längere Zeit für die Deklaration verschwenden. Dachte jeder weiß was ich meine.
Uzer1510 schrieb:
Du kannst ja auch Starlink nutzen
Nein, kann ich nicht. Ich bin aufgrund meines Berufs auf europäische Provider und Zugänge beschränkt. Ein VPN ist nur via EU Ausland nach DE zulässig. Starlink ist (unter anderem) mir konkret untersagt!

Darüber hinaus ist die Netzabdeckung via Mobilfunk bei uns im Eimer (Tallage). Lediglich mit Vodafone kommen befriedigende Latenzen und Transferraten zustande.
Hier jetzt ein Gigacube mit gerade so 57Mbit/s Down, und 7,6Mbit/s Up.

Quälerei!

Vor dem Einzug ins Haus in einem anderen Städtchen mit 12.000 Einw. (ca. 37km) gewohnt, und 1Gbit/s Down und 400Mbit im Up gehabt.
Man weiß was man verloren hat!

Jetzt spurte ich eben wieder öfter ins Büro. Aber den Zustand am WE mit zwei Jungs (im Zocker Alter) und einer Frau mit ausführlichem Streamingbedarf … naja, lassen wir das.

Die Situation ist für dich einfach nicht greifbar.
Und als wir wegen Glasfaser angefragt wurden, hatte ich zu den anderen gesagt, ich zahle von mir aus 60% aller anfallenden Kosten (9 Parteien, 34.000€ Kostenbeteiligung an der Verlegung gesamt, 14€ höhere mntl. Vertragskosten/Partei). Ein anderer hätte sogar noch fast den Rest bezahlt womit nur noch die mntl. Vetragskosten hingenommen werden müssten.
Und da „die anderen“ in den nächsten Jahren so oder so verkaufen / vererben werden müssen, war die Entscheidung einfach nur so engstirnig wie nur möglich.

Demokratie in allen Ehren. Aber wenn mir jemand fast meine Existenzgrundlage entzieht, ohne selbst Schaden hinnehmen zu müssen, bin ich auch gern wieder raus.

Ist für mich wie:
Wenn ich grad keinen Hunger habe, verbiete ich anderen nicht das Essen! Selbst wenn ich dann auch etwas kaufen müsste, wenn ohne meine Bestellung niemand anderer essen dürfte.
 
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Zum Thema : Ich finde die Regelung tatsächlich nicht so verkehrt. Zustimmung wird angenommen, Ablehnung muss begründet werden ist OK...



anexX schrieb:
Oii, da können die Vermieterleins ja nicht mehr so einfach "Nöö !" sagen wenns darum geht mal was für den Mieter zu tun - :freaky:


Aber die Formulierung "Vermieterleins" halte ich für falsch. Als ob "der Vermieter an sich" nur dazu da ist, Mietern das Leben schwer zu machen. Klar gibt es da immer unterschiedliche, manchmal auch konträre Interessen. Und klar gibt es da auch schwarze Schafe und dumme Leute. Aber jeder, der alle Vermieter verächtlich macht, sollte doch naheliegendste tun - selbst Eigentum erwerben. Dann ist man den Vermieter los.
Oder noch krasser, selbst mal vermieten. DAS kann ich aber nur noch Menschen mit Nerven aus Stahl empfehlen. Stichschutz beim Vor-Ort-Termin kann notwendig sein, und die Rücklagen (das ist Geld, dass man haben muss und nicht ausgeben darf...) sollten beträchtlich sein, falls man sich einen Nomaden oder ähnliche "Schätze" einfängt.
 
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iCepAin schrieb:
Glasfaser sollte für alle Vermieter zur Pflicht werden. Sollten sich Vermieter wehren, einfach jegliche Internetverbindungen in deren Wohnsitz kappen, im Auftrag vom Internetanbieter. :)
Ganz tolle Idee. Vor allem wenn der Mieter evtl. gar kein Glasfaser haben will (so wie wir).
 
=dantE= schrieb:
Ja, 16k genommen weil man ja bei der Dt. Telekom immer 16.000 DSL dran stehen hat. Wollte jetzt nicht längere Zeit für die Deklaration verschwenden. Dachte jeder weiß was ich meine.


Vor dem Einzug ins Haus in einem anderen Städtchen mit 12.000 Einw. (ca. 37km) gewohnt, und 1Gbit/s Down und 400Mbit im Up gehabt.
Man weiß was man verloren hat!
Ich glaube das ist für viele nicht so ganz greifbar?

Wenn ich Internet für meinen Beruf brauche und bereits gutes Internet habe ziehe ich doch nichts auf's Land wo das Internet schlecht ist? Da schaut man dann vorher nach was gibt es dort für Internet - Kann man doch vorher nachsehen?

Dort sind halt evtl Häuser und Wohnungen günstiger, weil es halt schlechteres Infrastruktur wie Internet evtl keinen Busverbindung fehlender Autobahnanschluss etc gibt das hängt halt zusammen.

Wenn ich umziehe neben den Frankfurter Flughafen hab ich halt auch Fluglärm - ist halt so.

Viele die Internet beruflich brauchen ziehen deshalb auch nicht aufs Land obwohl es günstiger ist weil halt Infrastruktur öfters schlechter ist - aber das weiss doch denke ich jeder vorher?
 
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jimmy13 schrieb:
Die Frage ist nur: Könnten wir einen Mieter dazu "zwingen", auf Glasfaser umzusteigen oder wie ist diese Richtung geregelt? Weil, wenn wir schon entsprechend angeschlossen werden, sollen gleich alle Anschlüsse vollständig auf Glasfaser bis in die Wohnung gemacht werden; dann wäre das für die Zukunft erstmal wieder geregelt.
Letztlich muß man die neue Gesetzeslage mal abwarten.

Aber es gab bisher schon eine allerdings durch die Provider wohl nur sehr selten bis nie genutzte Möglichkeit einen NE4 Ausbau der vom Hauseigentümer beauftragt wurde zu "fördern" - eine gesetzliche Regelung über eine Förderung des Ausbaus mit bis zu 540€ je Wohnung durch eine Mietumlage von 5€ mtl. für bis zu 9 Jahre. Und diesen zeitweisen gesetzlichen Mietaufschlag für - alle - Wohnungen müssen die Mieter akzeptieren - auch wenn sie keine Glasfaser bestellen. In dieser bereits existierenden Regelung steckt also der Komplettausbau als Idee schon drin.

Allerdings bleibt da nach meinem Verständnis natürlich die Frage - wer finanzert den Umbau vor und reichen die 60€ je Jahr um die Baumaßnahme abzuzahlen. Wie bekommt man die Leitungen ggf. unter Putz wenn die dem ausbauenden Provider gehören. Und zu welchen Konditionen kriegt ein alternativer Provider im Haus (Doppelausbau auf der Straße) auf die einmal verlegten Leitungen in die Wohnungen Zugriff wenn der Hauseigentümer nicht in eigener Regie ausbaut.

Eigentlich schiene es mir wünschenswert wenn dieser zeitweise Mietaufschlag auch für einen Hauseigentümer nutzbar wär der den NE4 Ausbau in eigene Hand nimmt - so das der Provider dann nur seinen FTTB Anschluß im Haus an diese Anlage anklemmen muß. Und das die Höhe ggf. so angepaßt wird das es auch reicht.
 
Zum Thema: bin mal gespannt, hab so ein DSL wird zu Glasfaser Tarif in der neuen Bude abgeschlossen. Soll dieses Jahr ausgebaut werden mal gucken ob der Vermieter in Frankfurt mitzieht.


Mirlo schrieb:
Ja, zur stetigen Mietsteigerung.

Das Problem der hohen und stetig steigenden Mieten ist in den 1990er und bei Merkel zu finden. Ob nun der Neoliberalismus dazu zwang, oder dieser dies erzwang, ist nicht so genau bekannt. Es ging darum neue "Arbeitsplätze", bzw. Einkommensquellen zu generieren. Es hieß: kauf dir Eigentum, wohne aber nicht darin, sondern vermiete und lebe von der Miete. Die Eigentümer von Haus/Wohnung sind zu einem Beruf geworden: Vermieter. Nicht selten zugleich Hausverwaltung, weils Ausgaben spart. Aber, die Sache wurde (wie so oft) nicht zu Ende gedacht. Denn es ist wie anderswo ein Modell des "Mitverdienens" und das erzeugt eine Preisspirale, die sich irgendwann nicht mehr ausgeht. Zuerst steigern die ganz oben die Profite, dann rücken die darunter nach, und bei denen unten bleibt trotzt Steigerung kein Gewinn mehr übrig, also müssen sie übermäßig steigern und dass können die ganz unten in der Pyramide nicht mehr bezahlen, bzw. werden bis aufs letzte Hemd ausgebeutet. Einen Ausweg daraus hat bisher noch keiner gefunden, auch nicht die Schwurbler.

Zum Thema: Die nun Berufsvermieter mockieren den Chef und genießen jeden Moment, an dem sie Macht über andere ausüben können, egal wie irrational. Die sollten zu Hausmeistern mit Mindestlohn degradiert werden.
Das Fazit: Berufsvermieter als neue Arbeitsplätze war und ist eine blöde Idee (gewesen).


Schiebt das gern off-topic aber ich hab dazu einen anderen Take: Belegbar ist das die Leute deutlich mehr Quadratmeter pro Person gewöhnt sind als früher, öfters alleine leben, mit höheren Baustandards - die aber auch massiv zum Wohlbefinden der Bewohner geführt haben, weniger Eigenleistung. Zusätzlich ist die effektive Produktivität der Arbeitsstunden in Industrieländern stark gestiegen in den letzten 70 Jahren, was sich nicht automatisieren lies, wurde in Billiglohn Länder verlegt. Das heißt Konsumgüter etc. wurden sehr billig.

Bau von Wohnraum wurde im wesentlichen seit den 90ern kaum effizienter, bei effektiven Lohnsteigerungen und erhöhten Arbeitsschutz (alles zurecht), sind die Preise natürlich explodiert. Es gibt Grundstücksspekulation ja, aber im wesentlichen sind Sie gestiegen da Bestandsimmobilien auch gestiegen sind.

Keine Links / Rechts Regierung hätte das je aufhalten können. Es gibt Stellschrauben an denen man drehen sollte - aber das Problem wird sich nicht lösen. Selbst Neuvermietungen in der Vorzeigestadt Wien sind sehr teuer - hoher Standard kostet.

Zusätzlich sind erheblich mehr Leute nach Deutschland immigriert die alle in die Ballungszentren sind - hilft auch nicht.

Der Wohnungsmarkt in DE funktioniert in weiten Teilen viel besser als anderswo (Paris, London, USA). Es braucht smarten, sozialen Wohnungsbau und weniger Bürokratie (nicht weniger gute Regeln, weniger alte, komplizierte)
 
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kachiri schrieb:
Weil das, was man als monatliche Miete zahlt, kann man auch wunderbar in die monatliche Rate stecken.
Und wer will seinem gebunden Kapital zusehen an Wert zu verlieren (wenn man nicht in einer wachsenden/belebten Gegend lebet) während Mieter das gesparte in lukrative Investments stecken können?

Gibt genug Mieter wo die Wohnung nach Bezug zu renovieren ist. Selbst in Eigenleistungen kostet das Geld was zuvor erst eingenommen werden muss.

Nicht alle vermieten verschimmelte Studi WGs zu Penthouse Preisen…
 
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