Ungeachtet des Preises ein eher grenzwertiges Geschäftsmodell.
Kein normaler Verbraucher würde z.Z. 100 oder gar 199 Euro für eine defekte HDD ausgeben.
Tatsächlich aber wird zumindest die Möglichkeit offen gelassen, das die HDDs gar nicht defekt sind,
sondern nur aus ökonomischen Gründen "als Defekt" verkauft werden
... mit dem (offensichtlichen) Ziel die Sachmängelhaftung unzulässigerweise auszuschliessen ( Stichwort: Bastler-Auto )
( "Gegenprobe": Man bestellt sich 3 Stück .... wenn davon 2 Stück funktionieren ist die unzulässige Umgehung mehr als offensichtlich, da die vereinbarte Eigenschaft "defekt" tatsächlich falsch ist.
Mal krass formuliert: Kaufe ich als Verbraucher eine defekte Sache habe ich auch Anspruch darauf das die Sache tatsächlich defekt ist

)
Zum anderen ist es mehr als sinnlos die Seriennummer zu entfernen .... ( Was soll damit gesichert werden?)
es sei denn man möchte eine Garantieabwicklung durch den Hersteller verhindern ... ( der ja im schlimmsten Fall eine Bearbeitung schlicht ablehnt ... und weiter nichts unternimmt wenn alles rechtens ist )
Dann wird die Herkunft aber interessant: Entweder Ware eines grossen OEMs z.B. HP wo eine Garantie
ausschliesslich über dem OEM ... nicht aber den Hersteller direkt abgewickelt werden kann .....
oder die Herkunft ist deutlich
fragwürdiger ... um es einmal vage zu formulieren)
Stirnrunzel absolut nicht abwegig.
Und Last-but-not-least:
Ein Wideruf kann gegenüber Verbraucher in keinem Fall - auch nicht für Bastlerware - vollständig ausgeschlossen werden. Das wäre unzulässig und ist abmahngefährdet.
Selbst wenn der Preis also "angemessen" wäre ( 5-10 euro ) genug Gründe einen derartigen Verkäufer zu meiden.