Mhh, Heise und Qualität war ja mal gut, aber ist sie das noch? Ich werf mal das Stichwort "Qualitätsoffensive" bei Telepolis ein - seit der sind die Artikel zur Einschleusung russischer Propagandatalkingpoints in KI-News-Generatoren immernoch geblieben, dafür sind aber aufwendig recherchierte Artikel eine echte Seltenheit geworden und wurden ersetzt durch eine Flut von Artikeln der Marke: "Eine neue Studie hat herausgefunden, dass mediterrane Ernährung, also eine Ernährung mit Vollkornprodukten (häh? ich hab das Mittelmeer anders in Erinnerung), vor Fettleber schützt - aber die Daten betrachtern nur einen wenige Monate langen Zeitraum in einer kleinen Gruppe, mehr Forschung nötig, wir bieten euch keinen Überblick über die allgemeine Studienlage der ggf. hunderten ähnlichen Studien, die in den letzten Jahrzehnten durchgeführt wurden". Dazu wird dann die Kommentarfunktion nicht freigeschaltet, damit auch niemand unbequem nachhaken kann.
Klar, das Kerngeschäft von Heise ist die c't und nicht Telepolis, aber ich vertrau der Welt auch nur so mittel, wenn ich weiß, was deren Verlag in der Schwester-Zeitung Bild so behauptet. Wenn heise in Telepolis eher mittel vertrauenswürdig ist, wieso sollte man dann der Trennung von c't, geizhals und Mindfactory innerhalb des Konzerns vertrauen?