News Upgrade dringend empfohlen: In einem Monat endet der Support für Windows 10

@Hurricane.de Das sehe ich anders. In anderen Bereichen wird ja auch mit Updates gearbeitet. Ich denke das könnte hier auch möglich sein.

edit: Weil stand jetzt : Nicht korrekt. Also Falschinformation. Sorry, zu scharf von mir
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten, auf sich verändernde Sachverhalte zu reagieren: Das Update, oder aber einen komplett neuen Inhalt. Jedes Mal, wenn wir die Update-Funktion nutzen, wird der Artikel wieder auf die Startseite geschoben und verdrängt dort andere Inhalte. Wenn gleichzeitig hier noch das Update gekommen wäre, hätten wir den Inhalt doppelt auf der Startseite gehabt, damit wäre dem Leser jetzt wie geholfen?

Der Artikel von Andy, den ich dir verlinkt habe, war aufgrund sehr hoher Zugriffszahlen (deutlich mehr als mein Artikel hier) sehr lange prominent auf der Startseite platziert - das heißt auf Position 1 oder 2, also die beiden "großen" ganz oben. Ja, du hast Recht, meinem Artikel fehlt jetzt hier eine entscheidende Information. Aber der sich verändernden Lage wurde durch Andreas' Artikel Rechnung getragen. Journalistische Inhalte sind eben immer nur ein Abbild des Zeitpunkts, zu dem sie veröffentlicht wurden. Das ist hier bei CB genau so wie auch bei der ZEIT, der Tagesschau oder allen anderen Medien.

(Mal ganz abgesehen davon, dass die grundsätzlichen Punkte meines Artikels hier ja weiterhin Bestand haben. Das Jahr ESU schiebt das Problem nur ein Jahr auf)
 
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Piak schrieb:
Weil stand jetzt : Nicht korrekt. Also Falschinformation.
Die News ist vom 14.9.2025. Selbst in der Zeitung von gestern wird heute Fisch eingewickelt. ^^ Das ist ein Tagesgeschäft. Du solltest einfach nach neuen Meldungen dazu Ausschau halten und nicht bei 4 Wochen alten News kleben bleiben.
 
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Piak schrieb:
Genau dann müsste der Artikel hier korrigiert werden
Warum, in dem Artikel steht doch, dass es ein ESU Programm gibt. Das einzige was sich geändert hat ist, dass es jetzt kostenlos in der EU angeboten wird und nich unbedingt 30€ kostet.
 
bisy schrieb:
Das einzige was sich geändert hat ist, dass es jetzt kostenlos in der EU angeboten wird und nich unbedingt 30€ kostet.
Es kostet zwar kein Geld, aber die Erstellung eines Microsoft-Kontos und dem Login mindestens alle 60 Tage mit allen damit verbundenen Nachteilen, wenn ich richtig informiert bin.
 
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@rollmoped Bei der ganzen Sache finde ich eine Sache merkwürdig. Und dafür möchte ich vorab klarstellen, dass es selbstverständlich richtig ist, Online Accountzwang kritisch zu hinterfragen, will sagen, bin da auch kein Fan von. Ein Grund warum ich hauptsächlich Linux inzwischen nutze.

Aber mir fällt immer wieder eine Sache auf, die mir nicht so richtig verständlich erscheint: Ich denke man kann annehmen, dass nahezu jeder von uns ein Smartphone hat. Und vermutlich betreiben die allermeisten von uns diese mit dem mitgelieferten OS, und ist dort in aller Regel auch mit Apple, Google, Samsung etc. Account angemeldet. Was ich nicht verstehe ist dass man dann so einen Unterschied macht, sobald es um Windows geht.

Ich meine klar, MS nimmt dir da etwas weg. Aber das Gerät, was potentiell weit mehr Telemetrie herumfunken kann, haben wir mit online Account angemeldet in der Hosentasche immer dabei. Ist die Grundsätzlichkeit des Onlineaccounts dann hier wirklich das Problem?

Wie gesagt, ich finde diese Praxis auch nicht richtig, und ja das sollte man kritisieren. Keine Frage. Aber im Vergleich mit dem, was viele gleichzeitig wiederum bei anderen Geräten akzeptieren, erscheint mir das vor diesem Hintergrund seltsam in eine Sonderstellung gerückt, sobald es um Windows geht.
 
Grimba schrieb:
Ist die Grundsätzlichkeit des Onlineaccounts dann hier wirklich das Problem?
Ich glaube viele verstehen das mit dem Microsoft Konto warscheinlich falsch. Die denken warscheinlich, dass auf einmal alles dann auf die Microsoft Server ausgelagert wird, und Microsoft dann vollen Zugriff auf all ihre Daten hat, was halt nicht der Fall ist.

Ich persönlich kann es auch nicht verstehen, warum viele bei Windows so ein Problem haben, aber bei nem Smartphone nicht.
 
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Grimba schrieb:
Was ich nicht verstehe ist dass man dann so einen Unterschied macht, sobald es um Windows geht.
Also ich persönlich hätte ein Problem damit, weil es bisher nicht nötig war. Jeder weiß, es geht wunderbar auch ohne. Man braucht es nicht. Es ist einfach überflüssig. Warum muss man dem User etwas Überflüssiges aufs Auge drücken?
 
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@Grimba Es gibt auch Smartphones, die man ohne Account betreiben kann. Ich vermute, dass die unter Linuxnutzern auch weiter verbreitet sind, als unter Windowsnutzern. Es kann schon für bestimmte Leute eine größere Rolle spielen, dass sie nicht permanent mit einem Account verbunden sein möchten, als für andere denke ich. Ob das dann die gleichen sind, die sich am Microsoftaccount stören, ist die Frage.

bisy schrieb:
Die denken warscheinlich, dass auf einmal alles dann auf die Microsoft Server ausgelagert wird, und Microsoft dann vollen Zugriff auf all ihre Daten hat, was halt nicht der Fall ist.
Woher weißt du das? Bei Linux oder BSD beispielsweise könntest du so eine Aussage nachweisen, weil der Quelltext vorhanden ist und solange das, was du bekommst, aus dem Quelltext gebaut ist, gilt das, was da steht.
Bei Windows kannst du nicht wissen, auf was Microsoft zugreifen kann, bzw. zugreift, weil du den Quelltext nicht hast. Deshalb wundert mich die Bestimmtheit, mit der du das schreibst und zu wissen meinst. In den Microsoft-Datenschutzbestimmungen steht jedenfalls sehr viel anderes:

Microsoft sammelt Daten über Sie, durch unsere Interaktionen mit Ihnen sowie über unsere Produkte. Einige dieser Daten stellen Sie direkt bereit, andere erhalten wir durch das Sammeln von Informationen über Ihre Aktivitäten, Nutzung und Erfahrungen mit unseren Produkten. Die erhobenen Daten sind vom Kontext Ihrer Interaktionen mit Microsoft abhängig und Ihren Präferenzen, einschließlich der Datenschutzeinstellungen und den Produkten und Features, die Sie verwenden. Wir erhalten auch Daten über Sie von verbundenen Unternehmen, Tochtergesellschaften und Dritten von Microsoft.
Mit einem Microsoft-Konto können Sie sich sowohl bei den Microsoft-Produkten als auch bei den von Microsoft ausgewählten Partnern anmelden. Personenbezogene Daten, die mit Ihrem Microsoft-Konto verknüpft sind, enthalten Anmeldeinformationen, Name und Kontaktdaten, Zahlungsdaten, Geräte- und Nutzungsdaten, Ihre Kontakte, Informationen über Ihre Aktivitäten und Ihre Interessen und Favoriten.

Hier mehr dazu: https://www.microsoft.com/de-de/privacy/privacystatement
Einfach mal eine Tüte Popcorn besorgen und lesen, denn da steht noch viel mehr interessantes, was die meisten Leute noch nicht wissen. 🍿
 
rollmoped schrieb:
Es gibt auch Smartphones, die man ohne Account betreiben kann. Ich vermute, dass die unter Linuxnutzern auch weiter verbreitet sind, als unter Windowsnutzern. Es kann schon für bestimmte Leute eine größere Rolle spielen, dass sie nicht permanent mit einem Account verbunden sein möchten, als für andere denke ich. Ob das dann die gleichen sind, die sich am Microsoftaccount stören, ist die Frage.
Das war aber überhaupt nicht mein Punkt. Dass es diese Geräte gibt, oder dass die in speziellen Kreisen eine größere Verbreitung haben, darum ging es mir nicht.

Mir ging es darum, dass um das Thema Microsoft Online Account immer ein riesen Fass aufgemacht wird, und bei anderen Geräten zumindest nicht in dieser Form, oder bei anderen Online Accounts, die sich im Infobereich der Taskleiste tummeln. Und bei der Verbreitung von Windows, und der von anderen angesprochenen Geräten und dem Horn der Empörung, in das bei dem Thema alle mit Wonne stoßen, finde ich, kann man davon ausgehen, dass da eine größere Schnittmenge besteht an Leuten, die hier irgendwie einen qualitativen Unterschied machen, der sich mir eben nicht erschließt, zumindest nicht vom Prinzip her. Dass Vertrauen hier eine Rolle spielt, ist klar.

Und dass MS hier etwas unnötigerweise nötig macht, hatte ich ja bereits geschrieben. Mir ging es um den Qualitativen Vergleich des Prinzips, also Handy/Uhr/SmartTV/SchlauToaster Ok, Windows böse.
 
Grimba schrieb:
Mir ging es um den Qualitativen Vergleich des Prinzips, also Handy/Uhr/SmartTV/SchlauToaster Ok, Windows böse.
Wer findet denn Accountzwang bei den anderen Beispielen OK und bei Windows böse?
 
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Ok, das war vielleicht unglücklich überspitzt ausgedrückt, gemeint ist die von mir empfundene Sonderstellung des Microsoft Accounts. Wenn das nämlich überall als gleich inakzeptabel empfunden würde, wären die meisten iPhones völlig ohne AppStore Apps, die meisten Android Geräte mit Custom Rom und unabhängigen App Store oder rein auf Apk Basis in Betrieb, und Smart TVs in aller Regel nicht angemeldet. Und das ist offenkundig nicht der Fall.
 
Ich glaube die Nutzer*innen hier sind nicht repräsentativ für die ganze Menschheit, kann das sein?
 
Sie sind aber auch ebenso nicht die Nische, die das Prinzip komplett durchzieht.
 
Hab ich ja nicht (niemand?) behauptet. Und ist auch nicht nötig um überdurchschnittlich viel Kritik daran zu erklären.
 
Grimba schrieb:
die von mir empfundene Sonderstellung des Microsoft Accounts
Ich glaub, das hat gar nicht unbedingt was mit Microsoft zu tun. Wenn ich mich auf einmal anmelden müsste, um meinen Toaster zu nutzen, würde ich mich das genauso stören. :) Man weiß einfach, dass es gar nicht notwendig ist, für eine Nutzung. Weil man es immer ohne Account genutzt hat. Deshalb kommt einem das jetzt wie reine Schikane vor. Bei anderen Diensten war es von Anfang an nötig. Das ist auch nicht gut, aber trotzdem ein Unterschied.
 
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@KitKat::new() Also doch, ich behaupte das, steht doch da. :) Nötig ist das nicht, aber die Kritik daran zieht ja weitere Kreise als dieses Forum. Ich bin zwar Team-Anti-Accountzwang, aber dennoch erscheint es mir seltsam, den Accountzwang für ESU als unüberwindliche Hürde zu empfinden, wohingegen bei anderen Geräten ein anderes Maß angelegt wird. Qualitativ sehe ich da jetzt keinen großen Unterschied.

@Kuristina ja, da ist in der Tat ein Unterschied, wenn auch auf einer anderen Ebene. Ein solcher Toaster käme mir nicht ins Haus :D Das historisch gewachsene daran erkenne ich an. Dennoch komme ich nicht umhin, mich über das Maß an Verteufelung des ganzen eben im Vergleich zu wundern. MS triggert hier scheinbar per se. Das ist ja nun schon seit Jahrzehnten zu beobachten.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ein „Anti“ Zuviel, also Korrektur eines semantischen Vorzeichenfehlers)
Grimba schrieb:
MS triggert hier scheinbar per se.
Naja, da kommen dann noch andere Dinge hinzu, wo sich Microsoft jetzt nicht unbedingt eine neue Fanbase erarbeitet hat. Mein Ausstieg bei Windows waren u.a. die fehlerhaften Updates. Das sind auch immer Threads, die besondere Aufregung verursachen. Der Umstieg auf Win 11 und eventuell erzwungene neue Hardware hat auch einigen den Blutdruck erhöht. Also die Summe macht es dann irgendwann aus, dass einem jeder einzelne neue Punkt überproportional ärgert. Da ist aber auch niemand sonst für verantwortlich, als MS selber.
 
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Ja, dass die gut darin sind, Mist zu bauen, war aber eben ja nicht mein Punkt. Mir ging es um das technische Prinzip. Und das ist hier das gleiche wie überall anders auch. Insofern ist dieser Punkt also emotional, weniger rational, irgendwann reicht es ja auch mal, das verstehe ich. Daraus leitet sich aber kein technischer qualitativer Unterschied ab, was solche Verfahren angeht. Und genau darauf wollte ich hinaus. Also auch wenn man MS nicht mag, oder es prinzipiell unnötig wäre, ist es jetzt auch nichts wilderes, als überall anders auch, aber eben auch nicht weniger als das. Deshalb finde ich es schräg, dass da zumindest in meinen Augen, so besonders mit umgegangen wird, als hätte die Nutzung des MS Online Accounts was besonders negatives anhaften. Was im Vergleich halt nicht wirklich der Fall ist.
 
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