Test USB-Sticks für USB-A & USB-C im Test: Sandisk Extreme Pro Dual Drive vs. Ultra Dual Drive Go

BloodGod schrieb:
Easy: Scheiß Qualität - Scheiß Sticks.
Es könnte schlechte Qualität/NAND sein, allerdings kann es sich (sofern man Windows benutzt) uU auch lohnen, sich die Einstellungen und Eigenschaften (Properties) des USB Ports* anzuschauen, nachdem man sich die Einstellungen von Defender oder anderem Anti-Malware Programm angeschaut hat.
*Damit meine ich ausdrücklich nicht USB 2 vs 3 (so schlau wird @Jadedrache auf jeden Fall sein😄) , sondern ob Windows hier "Strom Sparen" will usw.
 
Haldi schrieb:
Ja, nach meiner Ansicht nach ist das Absichtliche Täuschung und gehört strafrechtlich verfolgt.
Das kann man zwar durchaus so sehen und ich persönlich gebe auch nicht viel auf solche Herstellerangaben, aber das "Bis zu" legitimiert sie nunmal, und tatsächlich werden diese Angaben ja auch meist erreicht, nur eben bei sehr spezifischen Workloads. Alltägliche Workloads sind hingegen komplex und variieren sehr stark, daher ist es praktisch unmöglich, realistische Angaben zu machen, denn auch von diesen werden Nutzer stark abweichen, zumal ja auch das verwendete Betriebssystem, das Dateisystem, die beim Lese- und Schreibzugriff verwendete Software, der Füllstand, die Kühlung und weitere (äußere) Umstände dabei eine Rolle spielen.

Die Unterscheidung von GB/s und IOPS (4K) halte ich schon durchaus für sinnvoll, nur weiß der Normalnutzer sehr wenig damit anzufangen. An diese Stelle machen die Hersteller es sich mit dem "Bis zu" ein bisschen zu einfach, aber was wäre die Alternative? Es gibt wie gesagt viel zu viele Faktoren, die eine Rolle spielen.

Mein persönliches Fazit: Die Angaben gelten als Orientierungspunkt, nicht mehr und nicht weniger. Eine doppelt so hohe IOPS-Angabe gepaart mit einer doppelt so hohen GB/s-Angabe (bei sonst ähnlichen Werten bezüglich Speichergröße, Füllstand, max. Stromverbrauch, etc.) führt tendenziell auch zu einer doppelt so hohen Alltagsleistung, und das reicht mir persönlich absolut, um die Leistung des Datenträgers in etwa einschätzen zu können. Und für alles Weitere sind Reviews wie solche von ComputerBase da. Ein Auto würde ich niemals ohne vorherige Probefahrt und intensiver Recherche kaufen, und ähnlich sehe ich es auch bei Hardware. Ohne "externe" Detail-Analyse weiß man nie, was einen im Alltag zu erwarten hat, dafür ist die Welt einfach zu komplex.
 
Ich habe drei Sandisk Extreme Pro (32 GB, 128 GB, 256 GB) mit denen sich sehr zufrieden bin. Der 32er hat auch schon paar Durchgänge in der Waschmaschine anstandslos überlebt.

Einen Kingston Data Traveller Max 512 GB, der für die Größe einen interessanten Preis hatte. Kann man jetzt auch nicht meckern, aber wenn er halb voll ist schreib er effektiv nur noch 80 MB/s ins Flash. Dafür war er halt groß und noch günstig.

Ferner noch einen Transcend 128 GB, der ist auch ok, und paar kleinere unter anderm Kingston Data Traveller mit 4, 8 und 16 GB und paar billige Sandisk mit 32 GB.

Der älteste Stick den ich habe, und der noch einwandfrei geht ist aber ausgerechnet ein Intenso mit 1 GB. Für ein Bootmedium reicht der aber in der Tat noch.
 
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