Verdreckten AM4 Sockel reinigen

FUSION5

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Ich habe gerade ein B-Ware AM4 Mainboard ausgepackt und dabei festgestellt, dass der Sockel mit Wärmeleitpaste verunreinigt ist.

Wäre sehr an eurer Meinung interessiert, ob man das komplett gereinigt bekommt. Auch Hinweise zu möglichen Fehlfunktionen und Tipps zur Reinigung sind gerne gesehen.

Sorge bereitet mir in diesem konkreten Fall eigentlich nur, dass die Wärmeleitpaste tiefer in die Öffnungen gedrückt werden könnte.

IMG_20200208_134154.jpg
 
Mit Isopropanol bekommt man eigentlich jede Wärmeleitpaste ab. In den Löchern selber wird es zwar schwieriger zu entfernen sein, aber das sollte auch gehen.
 
ja, Isopropanol, o.ä. und wenn die Paste schön gelöst / flüssig ist ggf mit Druckluft.
 
Du kannst das ganze Board auch in die Spülmaschine stecken!
Danach gut trocken lassen dann sollte alles wieder sauber sein.
Vorher natürlich darauf achten das alle empfindlichen Teile entfernt werden.

 
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TheTrapper schrieb:
Du kannst das ganze Board auch in die Spülmaschine stecken!
Der b8uer mag das bei seine OC boards machen die vllt ne Woche überleben müssen, in Spülmaschinentabs und Wasserenthärtern sind aber Dinge drin, mit denen das Board nicht in Kontakt geraten sollte. Zumindest wenn es ein paar Jahre halten soll. Wenn ein PCB erst mal Flüssigkeit in einer Lage hat, bekommt man die nicht mehr raus und das Ding zersetzt sich bei Spannungszufuhr.
 
Rein theoretisch sollte die Paste, so sie denn nichtleitend ist, da genau keine Probleme verursachen, da die Paste beim Kontakt zwischen Pins/Sockets an der Kontaktstelle weggedrückt wird. Im groben als wäre da ein dieelektrisches Fett zum Schutz der Kontakte eingesetzt. Ansonsten sind die Reinigungsvorschläge da oben völlig ok.

Zur Spülmaschine, nein das ist save, wenn man es danach zb mit IPA spült. Und in die layer des Boards kommt das unter Garantie nicht.
 
ghecko schrieb:
Der b8uer mag das bei seine OC boards machen die vllt ne Woche überleben müssen, in Spülmaschinentabs und Wasserenthärtern sind aber Dinge drin, mit denen das Board nicht in Kontakt geraten sollte. Zumindest wenn es ein paar Jahre halten soll. Wenn ein PCB erst mal Flüssigkeit in einer Lage hat, bekommt man die nicht mehr raus und das Ding zersetzt sich bei Spannungszufuhr.
What?
1. Schau mal das Video!
2. Wie soll Wasser in ein PCB kommen? FKV kann zwar kleine Mengen Feuchtigkeit aufnehmen gibt diese aber genau so wieder ab.
 
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ich würde da garn
chris12 schrieb:
mit einer zahnbürste und isopropanol.


auch so meine grob Richtung, aber würde jetzt keine Kunststoffborsten nehmen.

Ich mache das immer mit Holzfreien wattierten Stäbchen und dem guten Spiritus.
Für Kunststoff ist das nicht ganz so geil, aber im Bereich der Haltbarkeit bis in den Bereich bis acht Jahren bisher nie ein Problem mit gehabt.
 
TheTrapper schrieb:
1. Schau mal das Video!
2. Wie soll Wasser in ein PCB kommen? FKV kann zwar kleine Mengen Feuchtigkeit aufnehmen gibt diese aber genau so wieder ab.
Das Video hab ich gesehen. Mehrmals.
Und ich hab auch schon viele Multilayer-PCBs gesehen, bei denen durch irgendeine Ritze Feuchtigkeit zwischen die Layer gelangt ist.
Da muss nur bei einem einzigen Via nicht richtig gelackt sein oder durch vorige Beanspruchung (Befestigungsschrauben) ein kleiner Haarriss irgendwo an Rand des Boards existieren, dann wars das.
 
teufelernie schrieb:
ich würde da garn



auch so meine grob Richtung, aber würde jetzt keine Kunststoffborsten nehmen.

Ich mache das immer mit Holzfreien wattierten Stäbchen und dem guten Spiritus.
Für Kunststoff ist das nicht ganz so geil, aber im Bereich der Haltbarkeit bis in den Bereich bis acht Jahren bisher nie ein Problem mit gehabt.
gibt ja biozahnbürsten. :D
ich hab das bisher 2 mal gemacht, keine probleme.
waren jeweils gebrauchte pc, NICHT meiner.
 
Insofern das Teil nicht ein absolutes Schnäppchen war, würde ich das Board wieder zurückschicken und gar keine Gedanken an die Reinigung verschwenden. Ein mit Wärmeleitpaste gefluteter Sockel ist in meinen Augen keine B-Ware, sondern das Ding hat jemand mächtig malträtiert. Das sollte definitiv eine Option sein.
 
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ghecko schrieb:
Das Video hab ich gesehen. Mehrmals.
Und ich hab auch schon viele Multilayer-PCBs gesehen, bei denen durch irgendeine Ritze Feuchtigkeit zwischen die Layer gelangt ist.
Da muss nur bei einem einzigen Via nicht richtig gelackt sein oder durch vorige Beanspruchung (Befestigungsschrauben) ein kleiner Haarriss irgendwo an Rand des Boards existieren, dann wars das.
Sorry aber selten so einen Quatsch gelesen.
Die Schichten sind nicht mehr wie früher aus Pappe und verklebt sondern werden verschmolzen.
Aber egal, erzähl deine Geschichten und ich halt mich raus...
 
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Das hat weniger mit Pappe zu tun als mit dem Kapillareffekt und elektrochemischer Zersetzung. Stell in die Spülmaschine was du möchtest, andern Leuten das im Internet empfehlen solltest du aber unterlassen. Der b8uer ebenfalls.
 
Wir spülen unsere Boards auch in der Spülmaschine , zwar mit ionentauscher und Spezialreinigungsmitteln , ich würde dennoch davon abraten es wie oben angeschlagen mit Isoprpanol , Zahnbürste und Druckluft machen
 
ghecko schrieb:
Das Video hab ich gesehen. Mehrmals.
Und ich hab auch schon viele Multilayer-PCBs gesehen, bei denen durch irgendeine Ritze Feuchtigkeit zwischen die Layer gelangt ist.
Da muss nur bei einem einzigen Via nicht richtig gelackt sein oder durch vorige Beanspruchung (Befestigungsschrauben) ein kleiner Haarriss irgendwo an Rand des Boards existieren, dann wars das.

Sicher?
Weil gerade in dem Video sagt er, dass gerade kein Tab mitgegeben werden soll - von dem spricht du oben aber ;)
 
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rony12 schrieb:
Weil gerade in dem Video sagt er, dass gerade kein Tab mitgegeben werden soll
Und der TE schaut das Video auch? Oder macht es einfach? Der Wasserenthärter wird er ziemlich sicher vergessen, das ist ein separater Tank im Boden der Maschine. Das ganze ist generell nicht zu empfehlen, die Reiniger machen es nur schlimmer.
 
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Man kann auch einfach billiges Demineralisiertes Wasser kaufen, erhitzen und das Board darin reinigen wenn man panik vor der Spülmaschine hat.

Oder halt Iso und Zahnbürste.
 
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Der Sockel, welche eine recht kleine Fläche ist, ist zu reinigen und da knallt man doch nicht gleich das ganze Mainboard in die Spülmaschine. Klingt total faul.

Man reinigt den Sockel mit Isopropanol, einer feinen Bürste und einem ruhigen Händchen. Ist doch keine Raketenwissenschaft.
 
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Der entscheidende Teil an dem Video ist doch der Satz "Ich benutz (...) keinerlei Spülmittel (...), denn da bin ich mir wirklich nicht sicher".
Heißt, er macht es nach gutdünken und kann nicht sicher nachweisen, wie die Langzeitwirkung ist.

Ohne gesicherte Erkenntnisse gehört da ein fettes "nicht nachmachen" hin. Alles andere ist geraten und in keinster Weise zu Empfehlen.
 
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