News Verleger formieren sich gegen Apple

Ein Grund mehr für mich, nicht ein Gerät mit iOS zu kaufen. Ich habe hier gerade die c't 1/11 vor mir liegen - Artikel: Die besten Apps.
Die Tabelle liest sich lustig, da die meisten Anwendungen für iOS, die allem Anschein nach etwas taugen, Geld kosten.
Mir erzählte ein Arbeitskollege von einem Plugin für irgend eine Anwendung für eine wirklich rudimentäre Funktion die Geld kosten soll. Hier sind ganz tolle Beispiele n RSS Reader für 2,99, nen Preisvergleicher für 9,99€ oder ganz besonders geil: Bookmark Synchronisation für 79€ im Jahr.

Autsch.

Aludrin schrieb:
Sie haben das ipad entwickelt und wenn jemand dafür etwas anbieten möchte haben sie das Recht auf "Lizenzgebühren", basta. Ist ja bei anderen Sachen auch nicht anders.

Microsoft hat Windows entwickelt - was meinst du was Valve sagen würde, wenn Microsoft von jedem verkauften Spiel von Valve 30% fordert? Oder von Apple für jede verkaufte MP3? Von Amazon für jedes verkaufte eBook?
 
Fistulo schrieb:
Welcher Entwickler kann schon einen Handstand? :rolleyes:
Ich kenne keinen!

Achtung Miesmuscheln! Dieser Text enthält Ironie!

Dann dürfen sie halt nicht dafür entwickeln ;-) Wer von vornherein nicht deine Ansprüche erfüllt brauch sich halt garnicht die Mühe machen oder muss sich anpassen/Handstand lernen/die Idee an einen Handstandchampion verkaufen und für ihn arbeiten.

Und auch hier ist die "Iro" nie zu finden

Drehen wir den Spieß mal um.
Wieso soll Microsoft anspruch auf Gelder durch ebooks oder mp3s bekommen? amazon läuft auf browserebene, also auch von anderen BS. MP3s lassen sich über itunes herunterladen und werden auch von denen geprüft und bereitgestellt. Damit hat MS nicht im GERINGSTEN etwas am Hut. Ist jetzt nur noch die Frage in welcher Sprache Steam entwickelt wurde und ob Microsoft anspruch auf Geld hat. Soweit ich weiss entwickelt microsoft nur das BS und nicht die Hardware und C# oder andere Sprachen haben sie bis auf basic auch nicht "erfunden". Somit sollte microsoft eigentlich an jeden hardwarehersteller zahlen, damit das bs überhaupt darauf zum laufen gebracht werden könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aludrin schrieb:
Ja programmieren, aber verbreiten noch lange nicht und so läuft es doch auch bei Android oder? Lässt sich im Einklang mit den Bestimmungen dort ein App von ausserhalb einfach so installieren?
Bei Android kannst du installieren was du willst und auch vertreiben wie du willst! Da hindert dich niemand an nichts! Du musst halt nur wenn du deine Software über den Market vertreiben willst, einmal 50$ für einen Developer Account bezahlen...
 
Ich kann keinen.

@Aludrin – Hier spielt nun mal auch die kulturelle Erwartungshaltung eine große Rolle. Bei einer Konsole war es irgendwie immer schon so, dass nur kommerzielle Inhalte von Unternehmen zur Verfügung standen und zur Verfügung gestellt wurden. Etwas, das sich in Zukunft womöglich auch ändern wird.

Bei Computern (und die Smartphones sind ja nichts anderes) ist die Erwartungshaltung einfach eine ganz andere. Jeder erwartet sich Open Source und Freiheiten, doch Apple geht genau gegen diese Erwartungshaltung vor. Dadurch ziehen sie sich unweigerlich die Nerds auf den Schlachtplan. Den Sektenmitgliedern ist es ja egal (ganz nach dem Motto „dann jailbreak ich mein handy halt“).
 
Fleshgrinder schrieb:
Ich kann keinen.


Bei Computern (und die Smartphones sind ja nichts anderes) ist die Erwartungshaltung einfach eine ganz andere. Jeder erwartet sich Open Source und Freiheiten, doch Apple geht genau gegen diese Erwartungshaltung vor. Dadurch ziehen sie sich unweigerlich die Nerds auf den Schlachtplan. Den Sektenmitgliedern ist es ja egal (ganz nach dem Motto „dann jailbreak ich mein handy halt“).

dann wirst du für die Plattform nicht entwickeln dürfen ;-)

ja aber wer sollte ihnen verbieten nicht genau dieses "veraltete" Geschäftsmodell zu verwenden? Nur weil es vorher niemand gemacht hat? Bei Flohmärkten wird doch auch Standgebühr verlangt, wenn die mal prozentual abgerechnet werden würde, würden die leute totzdem hingehen, weil sie ihren Krempel einfach loswerden wollen.

Demnächst wird ebay verklagt, weil sie keine Methode anbieten die Artikel ohne Gebühr einzustellen.

Der appstore ist nunmal ein service und das muss bezahlt werden. Es wird ja niemand gezwungen für die idevices zu entwickeln. Andere machen es ja, wie bereits öfters geschildert, genauso.

Schonmal game dev story gezockt? Da musst du auch lizenzen für konsolen zahlen. Wenn du es nicht machst bist du ausschliesslich auf den pc angewiesen und auf jobs, ergo kannst du auch nicht das große Geld machen.

Oder Hilfsorganisationen. Was meinst du was die alles abgreifen an den Spenden. Die machen das ja, auch wenns eigentlich schade ist, aus gutem Willen heraus. Es gibt sicherlich auch welche, die nicht mehr als ihre selbsterhaltungskosten abgreifen, aber diese haben nicht die connections, wie die großen und bewirken nicht so viel.

Wenn andere, genau die selben oder höhere Verkaufszahlen wie das iphone aufweisen könnten und dabei noch WIRKLICH open source wären,ohne lizenzen agbs usw, müssten sich die Firmen etwas überlegen. Bisher sind aber wirklich ALLE daran gescheitert und so siehts nunmal aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aludrin schrieb:
Sie haben das ipad entwickelt und wenn jemand dafür etwas anbieten möchte haben sie das Recht auf "Lizenzgebühren", basta. Ist ja bei anderen Sachen auch nicht anders.
Andererseits wird durch Angebotsvielfalt der Verkauf angekurbelt.
Apple schneidet sich also nur ins eigene Bein, wenn die Verlage nen Rückzieher machen...



raebbi schrieb:
Die Verlage haben verpennt in den letzten 10-15 Jahren selbst eine entsprechende Infrastruktur aufzubauen und jammern jetzt, dass sie Apple ausnimmt wie ne Weihnachtsgans.
...und auf der anderen Seite Apple, die wenn sie so weitermachen nochmal an ihrer eigenen Gier ersticken werden...30% - die ham'se doch nicht mehr alle.
Auch das sollte Berücksichtigt werden. Es wurde sich faul auf das laufende Geschäft konzentriert...



timo82 schrieb:
Muss man wohl doch, weil es ja nicht mehr gratis bleiben darf...
Mal wieder nix verstanden. Es geht um kostenpflichtige Angebote, die für Abonnenten der Print-Ausgabe kostenlos sein sollte. Das ist ein Unterschied. Es ging niemals um kostenlose Angebote, die natürlich möglich sind...
 
Ich habe nicht grundsätzlich ein Problem damit, daß Apple Gebühren erhebt. Die Verleger müssen die Kröte ja nicht schlucken. Vielmehr sollten sie Apple einfach ne lange Nase zeigen und nur noch für andere Smartphone-OS (vor allem Android natürlich) programmieren/Inhalte liefern. Wenn Apple keine Inhalte mehr bieten kann (außer ihren eigenen), werden sich die Konsumenten schon nen Kopf machen, ob sie Apple-Produkte wählen oder dort hingehen, wo sie auch kriegen, was sie gerne hätten. Was nutzt die beste funkelnde Hardware, wenn es keine Inhalte dafür gibt?
 
Es wird aber genutzt. Du wirst deine Investoren nicht mal eben überzeugen können, jetzt nurnoch für das eine OS entwickeln zu drüfen. ganz einfach. Da lässt sich mit den 70% immernoch extrem viel erwirtschaften und das ist, was die Entwickler lockt.


tsingtao schrieb:
Andererseits wird durch Angebotsvielfalt der Verkauf angekurbelt.
Apple schneidet sich also nur ins eigene Bein, wenn die Verlage nen Rückzieher machen...

Ja sicher, das werden sie aber gerne in Kauf nehmen, denn ES LÄUFT. Und wenn es gescheitert wäre, sähen die AGB vielleicht schon lange anders aus. Lieber massig Geld mit Software verdienen, als ständig Geld in Hardware zu investieren und weniger Gewinn daraus zu ziehen.
 
milamber! schrieb:
Microsoft hat Windows entwickelt - was meinst du was Valve sagen würde, wenn Microsoft von jedem verkauften Spiel von Valve 30% fordert? Oder von Apple für jede verkaufte MP3? Von Amazon für jedes verkaufte eBook?

Auf Mac oder Linux wechseln oder die 30% akzeptieren.
Apple müsste 30% streichen, oder nicht mehr für Win anbieten.
Akzeptieren oder auf anderen Store wechseln (iBooks).

Ist es nicht schön, was mann alles machen kann?

Willkommen bei wer wird Millionär!

Die 50 Euro Frage:
Was ist Apple?

A: Eine gemeinnützige Organisation, die Geld an arme Kinder spendet und deshalb keine Steuern bezahlt.
B: Eine Firma die aus reinem Goodwill für uns User Dinge entwickelt
C: Eine AG, die wie alle AGs das Ziel hat Geld zu scheffeln


Die 1 Million Euro Frage:

Was bringt Apple mehr Geld ein?

A: 30% kassieren, dafür springt milamber und weitere ab
B: Nichts kassieren, dafür springt milamber und weitere nicht ab


Die erste Frage sollte einfach sein, die zweite wird sich in der Zukunft noch zeigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fistulo schrieb:
Auf Mac oder Linux wechseln oder die 30% akzeptieren.
Apple müsste 30% streichen, oder nicht mehr für Win anbieten.
Akzeptieren oder auf anderen Store wechseln (iBooks).

Ist es nicht schön, was mann alles machen kann?
Willkommen bei wer wird Millionär!

Die 50 Euro Frage:
Was ist Apple

A: Eine gemeinnützige Organisation die Geld an arme Kinder spendet und deshalb keine Steuern bezahlt.
B: Eine Firma die aus reinem Goodwill für uns User Dinge Entwickelt
C: Eine AG, die wie alle AGs das Ziel hat Geld zu scheffeln


Die 1 Million Euro Frage:

Was bringt Apple mehr Geld ein?

A: 30% kassieren, dafür springt milamber und weitere ab
B: Nichts kassieren, dafür springt milamber und weitere nicht ab




Sie haben die 1 million gewonnen. Dass das manche hier immer wie im Sandkasten sehen verstehe ich auch nicht. Das sind komplexe Zusammenhänge. Man KANN nicht einfach auf einen Schlag allen Entwicklern einreden nicht für apple zu entwickeln. Das ist völlig unökonomisch gedacht. Die Consumer wollen apple und dann geben die entwickler ihnen apple. Wenn sie mal nurnoch webOS wollen, geben sie ihnen nurnoch webOS.
 
Die halbe welt hat sich über microsoft aufgeregt jetzt macht apple das selbe nur noch extremer aber es sind algealle vom apfel geblendet. Wird mal zeit das was passiert und sich jemand gegen die vorgehensweise von apple wehrt.
 
BamLee2k schrieb:
Die halbe welt hat sich über microsoft aufgeregt jetzt macht apple das selbe nur noch extremer aber es sind algealle vom apfel geblendet. Wird mal zeit das was passiert und sich jemand gegen die vorgehensweise von apple wehrt.

Auch wenn ich hier den halben Thread bediene. Das ist Schwachsinn und ich konnte das genauso wenig verstehen. Der IE war Bestandteil von Windows. Schon ab Version schiessmichtot und die anderen Browser waren ALTERNATIVSoftware. Ich kann auch nicht Ferrari verklagen, weil sie keine R8-Felgen im Angebot haben und das Wettbewerbsverzerrung ist. Ich kann mir aber später gerne auf eigene Faust welche zulegen und mit Adaptern arbeiten und es mir vom Tüv abnehmen lassen. So sehe ich das alles.
 
Also ich persönlich habe nichts dagegen, wenn Apple 30% behält. Natürlich sollten die Zeitungen dann auch über die Apple Server zu beziehen sein und idealerweise über ein App ähnlich zu iOS laufen. Wenn Apple allerdings 30% behalten will trotzdem das die Daten NICHT über ihre Server laufen, dann finde ich das nicht in Ordnung. Wobei man das aber auch erst wieder im Verhältnis sehen sollte, was den aktuellen Verlagen die aktuelle Abrechnungstechnik kostet. Wenn sich die Technik in ähnlichen Maße rechnet, dann sollten auch die 30% kein Problem sein.

Am Ende geht es einfach nur um die Informationen und Geld. Die Konzerne wollen die Infos der Leute haben um gezielte Zeitungen zu machen. Diese Infos will Apple aber selber behalten, ist bei Geld ähnlich. Mal gucken wer da gewinnt. Aber wenn ich mir solch hervorragend gemachte Zeitungen wie die Bild angucken, da gebe ich meine Infos lieber an Apple raus!

Wie gesagt, die erste Lösung finde ich wirklich gut, da dann auch kleine Zeitungen die Möglichkeit haben etwas zu verkaufen ohne die ganzen Serverkosten und Kosten für andere Abrechnungssysteme.

Fleshgrinder schrieb:
Apple hat was gegen Open Source wie alle großen Software-Firmen. Sie berauben sie ihrem Gewinn und Umsatz, so sieht es aus.

Sorry, aber das ist völliger Unsinn. Apple hat nichts gegen OpenSource! Soll ich dir Beispiele nennen?

  1. Der Darwin-Kernel von OS X sowie iOS ist komplett OSS! Siehe: http://www.opensource.apple.com/
  2. Apple ist einer der wichtigsten Entwickler und Initiator von WebKit, worauf viele Browser basieren. http://developer.apple.com/opensource/
  3. Apple hat Bonjour als OSS frei gegeben für jeden! http://developer.apple.com/opensource/
  4. Apple hat FaceTime als OSS frei gegeben, damit es JEDER in sein Programm integrieren kann (z.B. Skype, Live, ...)
  5. Grand Central Dispatch wurde als OSS frei gegeben. Das ist eine Verwaltung von Thread in einem Programm. Wenn es mit GCD implementiert ist, dann übernimmt das OS die Verwaltung und nicht mehr der Programmierer! http://www.heise.de/newsticker/meld...ral-Dispatch-als-Open-Source-frei-755677.html

Sorry, aber du solltest dich wirklich besser informieren bevor du hier solche Falschaussagen tätigst!
 
Aber liefen die digitalen Zeitungen jemals so gut wie heute? Mit nichten. Sie haben ohne Ende zugelegt und beschweren sich jetzt, dass sie nicht den ganzen Kuchen bekommen.


AntiUser schrieb:

Und noch das größte aller Beispiele dürfte CUPS sein. Die kauften es, als es nicht mehr weiter ging und machten es der breiten Masse zugänglich. Ohne dabei Gewinn zu erwirtschaften.
 
BamLee2k schrieb:
Die halbe welt hat sich über microsoft aufgeregt jetzt macht apple das selbe nur noch extremer aber es sind algealle vom apfel geblendet. Wird mal zeit das was passiert und sich jemand gegen die vorgehensweise von apple wehrt.

Das schlimme an den Geeks ist, das sie wissen, was für sie am besten ist und dann glauben, dass sei für den Consumer auch das Beste. Du willst dich wehren? Kaufe keine Produkte von Apple. Du willst andere davon abhalten Apple zu kaufen? Mach ein besseres Angebot als Apple!
It's that simple!
 
Ich mußte einmal mehr lachen, was Apple immer wieder für Ideen auf Lager hat.
Jetzt werden auch noch Unternehmen zunehmend ausgenommen.
Die Gier des Menschen ist nunmal grenzenlos.
Irgendwann wird diese Firma den Bogen überspannt haben und dann lache ich wieder, diesmal aus Schadenfreude über ihren Absturz.
 
trader2 schrieb:
Ich mußte einmal mehr lachen, was Apple immer wieder für Ideen auf Lager hat.
Jetzt werden auch noch Unternehmen zunehmend ausgenommen.
Die Gier des Menschen ist nunmal grenzenlos.
Irgendwann wird diese Firma den Bogen überspannt haben und dann lache ich wieder, diesmal aus Schadenfreude über ihren Absturz.

Jaja, komm, geh wo anders spielen. Den Consumer interessiert es kein Stück wer wie viel % des Preises bekommt, solange er stabil bleibt. Die "Idee" ist nicht gerade neu und auch vorher schon generell im appstore durchgezogen wurden.
 
Auch wenn ich hier den halben Thread bediene. Das ist Schwachsinn und ich konnte das genauso wenig verstehen. Der IE war Bestandteil von Windows. Schon ab Version schiessmichtot und die anderen Browser waren ALTERNATIVSoftware. Ich kann auch nicht Ferrari verklagen, weil sie keine R8-Felgen im Angebot haben und das Wettbewerbsverzerrung ist. Ich kann mir aber später gerne auf eigene Faust welche zulegen und mit Adaptern arbeiten und es mir vom Tüv abnehmen lassen. So sehe ich das alles.

Die Browsergeschichte von Microsoft kannst du nur leider nicht mit diesem Fall vergleichen, Microsoft hat zu keinem Zeitpunkt das Installieren von Alternativ Software unterbunden, dir ist es bis heute freigestellt welche Software du installierst und auf welchem Wege du diese beziehst. Apple schreibt dir 1. vor welche Software du installieren darfst und 2. auf welchem Wege du diese zu beziehen hast -> App Store / IAP-API... dies ist durchaus Wettbewerbsverzerrung, weil jeglicher Wettbewerb in diesem Bereich von vorherein ausgeschlossen ist.
 
haze4real schrieb:
Die Browsergeschichte von Microsoft kannst du nur leider nicht mit diesem Fall vergleichen, Microsoft hat zu keinem Zeitpunkt das Installieren von Alternativ Software unterbunden, dir ist es bis heute freigestellt welche Software du installierst und auf welchem Wege du diese beziehst. Apple schreibt dir 1. vor welche Software du installieren darfst und 2. auf welchem Wege du diese zu beziehen hast -> App Store / IAP-API... dies ist durchaus Wettbewerbsverzerrung, weil jeglicher Wettbewerb in diesem Bereich von vorherein ausgeschlossen ist.

Microsoft hat seine Monopolstellung missbraucht. Damals kannte man halt nur Windows. Mir ist das ehrlich gesagt schnuppe. Was mir viel wichtiger ist: Unterstützt die Piratenpartei der Schweiz. Sie setzen sich dafür ein, dass nur OpenSource an Schulen eingesetzt werden darf.
Ein Schüler kann NICHT auf Alternativen umsteigen!!!

Open Access
Offene Standards für die öffentliche Hand und Bildungssysteme
Eine stärkere Gewichtung von Open-Source-Software und offenen Standards in den Behörden vermindert deren Abhängigkeit von proprietären Systemen und Anbietern. Eine solche Vorgehensweise stärkt die Anbieter von offenen IT-Systemen, ohne dass dadurch für die Behörden neue Abhängigkeiten entstehen würden. Offene Software stellt auch das Vertrauen der Bürger sicher. Schüler sollen die Möglichkeit erhalten, eine Vielfalt von Systemen kennenzulernen. Damit können sie die Fähigkeit erwerben, unterschiedliche Systeme zu beherrschen. Dies ist wichtig in einer Zeit, welche durch schnellen technologischen Wechsel gekennzeichnet ist. Weiter ist darauf zu achten, dass die Wahl der IT-Technologie sich den geeigneten Lernmitteln und Lernmethoden anzupassen hat und nicht umgekehrt.
Sicherheit und Kriminalität
Die Arbeitsinstrumente von Sicherheitsberatern und Netzwerkexperten sollen nicht ungerechtfertigt kriminalisiert werden und den Benutzern damit die Arbeitsgrundlage entzogen werden. Allfällige Bestrebungen des Bundes für ein Verbot müssen gestoppt werden.
Forschung
Der grossenteils von Steuergeldern finanzierte Schweizerische Nationalfonds verteilt Mittel an wissenschaftliche Institute und Gruppen und stellt die Regelungen betreffend der Publikation von Resultaten auf. Zur Zeit sind Forschende verpflichtet, ihre Resultate frei zu publizieren - sofern dem keine rechtlichen Bedenken entgegenstehen bzw. sofort nach Ablauf der Frist, welche gewisse wissenschaftliche Magazine dafür festsetzen. Forschungsresultate sollen aber grundsätzlich direkt frei verfügbar publiziert werden und nicht von Verlagen kontrolliert werden.
Forderungen
Die öffentliche Hand verwendet ausschliesslich offene Systeme und Dokumentformate.
Arbeitsgrundlagen von Sicherheitsberatern und Netzwerkexperten dürfen nicht kriminalisiert werden.
Durch Steuergelder finanzierte Forschung muss für alle Bürger der Schweiz und der Erde unentgeltlich verfügbar sein.
 
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