Verschiedene Probleme mit Linux

Hallo Photon!
Geständnis: ich habe gestern versehentlich Partitionen gelöscht, und dabiei ist auch ArchLinux gelöscht worden, was mich, als ich das später festgestellt habe, ziemlich geschockt hat.
Inzwischen ist es wieder installiert, aber noch nicht so weit, daß ich auf dem Desktop lande.
Erst morgen können die letzten Pakete installiert werden, die noch fehlen. Der von Dir vorgeschlagene Befehl funktioniert außerhalb des Desktops nicht. Dennoch danke dafür. Das werde ich nach vollständiger Installation nutzen.
Liebe Grüße
von ManBla
 
Damit der Kernel funktioniert braucht es nur den Kernel, das Programm lscpi und ein Terminal oder TTY

Aber ja, jetzt eo alles weg ist macht es keinen Sinn da weiter zu schauen. :-) Aber lässt sich ja alles wieder installieren.
 
Auf die Gefahr hin, dass ich hier jetzt ganz übel ins Fettnäpfchen trete, aber ist die Frage danach gestattet, warum du dich mit solchen Problemen beschäftigst? Denn ein Teil deines Textes alarmiert mich hier ein wenig
ManBla schrieb:
ich habe gestern versehentlich Partitionen gelöscht
Beim versehentlich Partitionen-löschen ist die Gefahr für Datenverlust natürlich besonders hoch. Und jetzt, wo du gesagt hast, dass du als Hauptsystem auf Ubuntu gewechselt bist, steht schon die Frage im Raum, warum du das gefährden möchtest? Es könnte ja mal bei den versehentlich gelöschten Paritionen dabei sein.

Wäre es nicht angebracht, solche Experimente zumindest zuerst in einer virtuellen Maschine zu machen, um eben nicht in die Situation zu geraten, ggf. Dokumente, Fotos uvm. in einem versehentlichen Tabula-Rasa Move zu löschen? Bitte denk zumindest einmal darüber nach.
 
Alexander2 schrieb:
Damit der Kernel funktioniert braucht es nur den Kernel, das Programm lscpi und ein Terminal oder TTY
lscpi braucht so einiges:
Code:
$ ldd $(type lspci | awk '{ print $NF }')
    linux-vdso.so.1 (0x00007faff4d7a000)
    libpci.so.3 => /lib/x86_64-linux-gnu/libpci.so.3 (0x00007faff4d3f000)
    libkmod.so.2 => /lib/x86_64-linux-gnu/libkmod.so.2 (0x00007faff4d23000)
    libc.so.6 => /lib/x86_64-linux-gnu/libc.so.6 (0x00007faff4b2f000)
    libz.so.1 => /lib/x86_64-linux-gnu/libz.so.1 (0x00007faff4b0f000)
    libudev.so.1 => /lib/x86_64-linux-gnu/libudev.so.1 (0x00007faff4ac8000)
    libcrypto.so.3 => /lib/x86_64-linux-gnu/libcrypto.so.3 (0x00007faff4400000)
    /lib64/ld-linux-x86-64.so.2 (0x00007faff4d7c000)
    libcap.so.2 => /lib/x86_64-linux-gnu/libcap.so.2 (0x00007faff4abc000)
    libzstd.so.1 => /lib/x86_64-linux-gnu/libzstd.so.1 (0x00007faff4336000)
$
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alexander2
Hallo, liebe Mitglieder/-innen!
Ich habe eine kurze Frage, betreffend gentoo-stable.
Leider habe ich in /etc/portage/make.conf keine weiteren Infos, die ich dringend benötige.
Kann mir jemand mit gentoo-stable, mal die /etc/portage/make.conf hier kurz aufführen, damit ich
eventuell Dinge daraus übernehmen kann. Für diese Hilfe wäre ich seeeeehr dankbar!!!
Liebe Grüße
von ManBla
Alternative: per Mail senden, wenn das sonst niemand mitkriegen soll: [E-Mail-Adresse moderativ entfernt]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo zusammen!
Kurze Frage: hat jemand zufällig eine CD mit gentoo-stable in Besitz?
Das richtet sich vor allem an User und Userinnen im Umkreis von Karlsruhe.
Grund: ich habe keinerlei Unterstützung mehr für gentoo-stable. In /etc/portage/make.conf
sind nur wenige Zeilen, die wichtigen darunter fehlern mir leider. Daher die Frage:
Könnte mir jemand diese CD für 2 Tage ausleihen? ich möchte gerne noch einmal auf meinem PC
gentoo-stable nutzen. Ich wäre sehr dankbar für eine solche Verleihung.
--- persönliche Daten von der Moderation entfernt ---
Ausdürcklich: ich will die CD nicht in Besitz nehmen, sondern nur für eine vollständige Übernahme auf meinen PC. Danach wäre alles erledigt und die CD kann an den oder die Besitzer/-in zurückgehen.
Liebe Mitglieder: ich weiß, das ist eine sehr anspruchsvolle Frage, aber es geht nicht um in Besitznahme.
So etwas würde ich nie in meinem Leben tun und habe es in der gesamten Vergangenheit nie getan.
Ich war einmal evang. Pfarrer und bin heute unter vielen älteren Menschen als ich mit 81 Jahren.
Dass ich das so offen mitteile, soll iihnen beweisen, daß ich nie etwas in Besitz genommen habe,
was mir nur ausgeliehen wurde.
Mit freundlichen Grüßen
von ManBla
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Schau mal: deine Probleme lassen sich mit Boardmitteln von Gentoo lösen. Niemals niemals niemals solltest du Leute um Dateien und Datenträger bitten. Niemals niemals niemals solltest du deine Mailadressen oder deine echte Adresse posten.

Was soll jetzt in dieser make.conf fehlen? Was ist das eigentliche Problem?

Und warum überhaupt noch Gentoo, wenn du mittlerweile immer früher bei der Installation scheiterst? Du hast doch ein funktionierendes System.
 
Ja, Ubuntu, was mein Sohn installiert hat. Was mir mit gentoo als Erinnerung an frühere Jahrzehnte noch im Gehirn bleibt (trotz Alzheimer): die verschiedenen Schritte vom Anfang bis zum Ende. Bei mir liegen viele Seiten von WIKIS. Ich möchte ausdrücklich kein Problem entwickeln. Aber es wäre wirklich ein Wunder,
wenn es eine Person gäbe, die das täte, um was ich gebeten habe. Schade, daß so etwas hier gleich drastisch gelöscht wird. Ehrlich gesagt: ich schäme mich schon etwas mehr, weil ich in der Vergangenheit alles gelöscht habe, und jetzt suche ich wieder NeuAufBau nur mit gentoo-stable, auf keinen Fall unstable!!
Liebe Damen und Herren hier um Forum: ich wünsche Ihnen allen einen gesegneten Sonntag und Gottes Liebe sei Ihre Begleitung.
Mit freundlichen Grüßen verabschiede ich mich heute hier und melde mich in der kommenden Woche vielleicht noch einmal.
Liebe Grüße
von ManBla
 
@ManBla bitte sei mir nicht böse, wenn ich das jetzt mal in aller Deutlichkeit sage: Was auch immer du jetzt versuchst und bastelst, nächste Woche sind wir wieder hier, mit dem gleichen Problem. Das hatten wir jetzt mehrmals. Es ist nur eine neue Runde auf dem Karussell. Mal mit Gentoo, zuletzt mit Arch, jetzt wieder Gentoo. Verschiedene Probleme, manche davon auch mehrmals, werden Teils gelöst, eine Woche später ist alles wieder auf 0, aus verschiedensten Gründen, und sei es schlimmstenfalls das Löschen von Partitionen.

Die allermeisten Probleme sind in den jeweiligen Wikis kleinteilig beschrieben. Und sowohl Arch als auch Gentoo setzen voraus, dass man diese Wikis regelmäßig konsultiert und sich mit der Materie tiefer auseinandersetzt. Das sind bottom-up Distros, Gentoo noch weit mehr als Arch, wo der Nutzer erheblich mehr administrative Entscheidungen treffen muss, weil das Endergebnis ein komplett auf ihn abgestimmtes System ist, und gleichzeitig nur sehr wenig bis gar nichts vorkonfiguriert ist.

Um es kurz zu machen: Das ist alles sehr kleinteilig und kompliziert, und zwar mit Absicht. Das ist so gewollt. Bist du ganz ganz ganz sicher, dass das ein Problemfeld ist, auf dem du dich in Zukunft zurechtfinden kannst? Deine Krankheit ist hier sicher nicht hilfreich. Ich weiß, dass es hart ist, sich von gewohntem zu trennen, aber derzeit reißt du im Wochentakt alles wieder ein, was du die Woche davor aufgebaut hast. Ich fände das frustrierend.

Daher, mit allem gebotenen Respekt, denk vielleicht mal drüber nach, ob du weiter gegen die immer gleichen Wände laufen möchtest, anstatt einfach mit deinem Ubuntu System alles zu machen, was du so halt am Computer gerne machst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Grimba!
Ich gebe Dir vollkommen Recht für Deine Antwort. Ich habe einen dicken Fehler gemacht, den ich nicht wieder herstellen kann, das tut mir sehr leid, denn niemand anderes als ich ist daran schuldig. Mit diesem Gefühl befinde ich gerade an diesem Sonntag und hoffe, daß ich in der kommenden Woche noch einmal um Hilfe bitten kann. Alle, die meine Fehler hier mitbekommen haben, würde ich sehr verstehen, wenn sie mich als
glatten Lügner und Fehler begehender ansehen würden. Aber in gleicher Weise bleibe ich als Person zufrieden und auch im Glauben an diesem Sonntag bereit.
Ich wünsche Euch einen gesegneten Sonntag und werde heute hier nichts mehr schreiben,
denn der Sonntag ist kein Streittag und auch kein Löschtag usw. sondern ein von allen schrägen Dingen freier Tag. Den wünsche ich Euch von Herzen und sage jetzt erst einmal: Auf Wiedersehen in der kommenden Woche.
Liebe Grüße von
ManBla
 
Um Himmels Willen es geht nicht um Schuld! Niemand wirft dir etwas vor! Es geht darum, dass du nicht von einem ins andere Frusterlebnis stolpern solltest.
 
ManBla schrieb:
die verschiedenen Schritte vom Anfang bis zum Ende.
Und das ist eben leider nicht mehr so wirklich gegeben. Entweder weil deine Krankheit da leider reinpfuscht oder weil sich Gentoo eben auch weiterentwickelt und nicht alle Schritte auf demselben Stand sind wie vor 20 Jahren. Deswegen sitzen wir ja hier auch alle paar Wochen vor immer wiederkehrenden Problemen. Deine Problemlösungsstrategie ist dann in aufsteigenden Eskalationsstufen:

1. Kann mir wer den Inhalt einer Datei schreiben?
2. Kann mir wer eine Datei an meine Mailadresse schicken?
3. Kann mir wer einen Datenträger mit der richtigen Datei bei meiner Wohnanschrift vorbeibringen?

Das ist eben nicht wirklich zielführend und kreuzgefährlich, weil du Leuten die Möglichkeit gibst, dich einfach auszunutzen und dich mit einer Linux-Version des Enkeltricks zu betrügen. Wir sind hier nicht in einem Nachbarschaftstreff, wo sich alle kennen und vertrauen. Die Seite wird alle paar Sekunden von irgendwelchen Bots abgefragt, die deine Daten überall hintragen.

Und dann bleibt immer noch die Frage nach dem Warum. Ich sehe ja ein, dass du an Gentoo festhältst, um geistig halbwegs fit zu bleiben. Aber das bedeutet leider auch, dass du damit nie irgendwo ankommst. Seitdem ich deine Beiträge hier lese, bist du eigentlich jede Woche damit beschäftigt, Gentoo zu installieren. Benutzen tust du es so gut wie nie. Die meisten hier sind halt eher darauf aus, einen funktionablen Systemzustand zu erreichen, mit dem sie dann minimal rumspielen können. Mit diesem Zustand der immerwährenden Neuinstallation rechnen die wenigsten, auch wenn das wahrscheinlich Teil der Gentoo-Erfahrung ist, die hier auch die wenigsten haben.

Dazu ist auch die Chance von Datenverlust sehr hoch, weil du immer an deinem (einzigen?) Hauptrechner rumbastelst. Vor ein paar Monaten hast du bereits versehentlich das Ubuntu gelöscht, letzte Woche hast du versehentlich das Arch gelöscht. Du hattest uns auch irgendwann geschrieben, dass du mit deiner Familie ausgemacht hast, nicht ständig Gentoo zu installieren, damit das nicht wieder geschieht. Da wird es dann eben schwer, das einzuordnen. Hast du uns eine Notlüge erzählt, um uns zu beschwichtigen? Machst du das heimlich hinter dem Rücken deiner Familie? Oder hast du das krankheitsbedingt wieder vergessen? Ich will dir da keine Vorwürfe machen, sehe aber auch, dass das keine Situation ist, aus der man nicht ohne ein gewisses Scham- oder Schuldgefühl rauskommen kann. Einerseits willst du deine Handlungsfähigkeit behalten, andererseits wirst du immer mit deren Grenzen konfrontiert. Ist halt keine schöne Situation und es tut mir auch leid, dass ich ab und zu die Geduld verlieren. Technikforen sind leider nicht die empathischsten Räumlichkeiten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Derduke und Grimba
Hallo zusammen!
Ich bin auf dem Weg, gentoo-stable noch einmal neu zu installieren.
Die Vorbereitungen habe alle geklappt.
Nun kommt ein Problem: emerge --ask sys-kernel/linux-firmware sys-kernel/gentoo-sources sys-kernel/genkernel.
Das klappt nicht, denn linux-firmware ist durch ein Paket gesperrt. Nun wollte ich es von der Speerung befreien, aber es hat wieder nich geklappt. Ich habe manchmal den Eindruck, daß innerhalb der chroot-Umgebung manches nicht so einfach zu regeln ist, weil das System offensichtlich nicht mitbekommt, wenn ich etwas geändert habe. Immer wieder bin ich raus aus dem System und dann neu hinein. Doch die Änderung ist offensichtlich nicht bemerkt worden.
Nun die grundsätzliche Frage: habe ich schon vorher Fehler gemacht? Die tar-Datei habe ich genutzt,
um das Basis-System zu erstellen. Was ich leider nicht mehr habe, sind die kleinen Unterstützungen:
zB locale.gen. Das habe ich inzwischen geschafft. In /etc/portage/make.conf ist die Angabe der Sprache geregelt.
Ich hoffe sehr, daß ich es doch noch einmal hinbekomme, gentoo-stable zu installieren.
Aber wie am Anfang berichtet, kann ich den Kernel nicht installieren, weil firmware gesperrt ist.
Ich habe zuvor app-misc/mc und dev-vcs/git installiert - problemlos.
Bin ich auf einem falschen Weg? Ich schaue im WIKI immer genau hin, was der nächste Schriit ist.
Und heute wollte ich gerne wieder einen Erfolg bekommen, aber bis jetzt hat nichts geklappt.
Liebe Grüße
von ManBla
 
Hallo ManBla,

ich vermute mal stark, dass du vergessen hast, die Lizenz "linux-fw-redistributable" zu akzeptieren. Diese musst du in der make.conf in ACCEPT_LICENSE eintragen. Und ggf. weitere Lizenzen bei Bedarf, direkt mit einem Leerzeichen getrennt.

Code:
ACCEPT_LICENSE="linux-fw-redistributable"

Ein Paket in Gentoo kann aus unterschiedlichen Gründen blockiert werden. Eine davon ist eine noch nicht akzeptierte Lizenz. Im Gegensatz zu anderen Distributionen, soweit ich sie kenne, muss man diese bei Gentoo eintragen. So nutze ich das auch.

Diese Lizenz ist erforderlich, weil beim diesem Paket (sys-kernel/linux-firmware) das USE-Flag "redistributable" standardmäßig aktiv ist. Siehe das "+" bei "redistributable" bei den USE-Flags unter https://packages.gentoo.org/packages/sys-kernel/linux-firmware.

Alternativ kannst du das standardmäßig gesetzte USE-Flag auch deaktivieren, womit du die Lizenz nicht akzeptieren müsstest (siehe "License" auf der Seite oben). Dies könntest du auch über die make.conf über USE="-redistributable..." oder spezifisch für das einzelne Paket z.B. unter /etc/portage/packages.use/local setzen (siehe auch hier https://wiki.gentoo.org/wiki//etc/portage/package.use)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alexander2
Zurück
Oben