Verteidigungspolitik

Die Prepper wittern ihre große Stunde...
ThomasK_7 schrieb:
Ansonsten kann ich nur den Kopf schütteln, mit welcher Leichtigkeit sich hier viele einen militärischen Gegenschlag der NATO herbeiwünschen.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass bezieht sich auch auf mich, was irgendwie hanebüchen ist. Weil ich mehrfach das exakte Gegenteil ausgedrückt habe, was an den zuvor geschilderten Tatsachen jedoch wenig ändert. Die wenigen, die sich hier aktiv für ein militärisches eingreifen ausgesprochen haben, haben sich allein durch die Art und Weise, wie sie es getan haben, disqualifiziert.

Insofern:
ThomasK_7 schrieb:
mit welcher Leichtigkeit sich hier viele einen militärischen Gegenschlag
Wie kommst du bitte anhand des Threads zu der steilen These? Oo

brettler schrieb:
ie USA und RU haben annährend gleich viele A-Waffen plus Zweitschlagsfähigkeit über Bomber / Uboote usw.
Nicht wirklich, Russland hat erheblich mehr Atomsprengköpfe. Siehe: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36401/umfrage/anzahl-der-atomsprengkoepfe-weltweit/
brettler schrieb:
Er würde auf jeden Fall in der Lage sein enen Zweitschlag durchzuführen.
Stand im Extremfall doch gar nicht zur Debatte. Bzw. bin ich darauf überhaupt nicht eingegangen. Ändert aber was an meiner Aussage? Je mehr Putin eskalieren würde, desto mehr wollen ihm doch ans Leder...
 
Du bist nicht "viele", nimm Dich nicht zu wichtig!
 
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Habe ich nicht, da steht "auch". Und ich habe auch dargelegt bzw. gefragt, wo du hier im Thread viele siehst.

aber lass gut sein, ich wills nicht mehr wissen, die Antwort so gibt mir auch genügend zur Antwort.
 
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Nachdem Polen jetzt doch die Migs liefert (was den Krieg nur wenig beeinflussen dürfte), ist die Eskalation ausgemachte Sache ... anscheinend möchte man es so ... es ist völlig unfassbar 😳
 
Hallo

Ich bin echt beeindruckt wie schnell hier manche Coronavirus Experten zum Militärstrategen umgeschult haben, gibt es da einen Online Crash Kurs ?
Es ist nicht möglich zu ahnen oder gar zu wissen was hier der richtige Weg sein soll, dafür ist Putin zu unberechenbar und vor allem bereit sein Volk (zum Teil) zu opfern.
Eskalation könnte er als Aggression werten und zuschlagen, Deeskalation könnte er als Schwäche werten und zuschlagen, egal was wir machen, es kann/wird falsch sein.
Es gibt hier kein richtig oder falsch nach westlichem Empfinden, Russen (vor allem Putin als Ex KGBler) ticken anders.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
@Tomislav2007

Demnach sollten wir also nichts - oder einfach irgendetwas tun (ist ja deiner Meinung nach sowieso egal) und auch möglichst unsere Meinung nicht mehr sagen (sonst kommst du gleich wieder ad hominem) ... aha ... am besten demnach auch keine Versuche, den Krieg mittels Diplomatie zu beenden (könnte ja als Schwäche aufgefasst werden). Tolle Logik ... aber eigentlich könntest du dir so gesehen auch deine Postings hier sparen ;)

Mal davon abgesehen hatte ich eigentlich völlig recht ... der Deal findet ja (vorerst?) nicht statt ... weil klar ist, dass das nur weiter eskaliert und nicht wirklich hilft. Schön, dass doch noch etwas Vernunft unterwegs ist ...
 
Tomislav2007 schrieb:
Hallo

Ich bin echt beeindruckt wie schnell hier manche Coronavirus Experten zum Militärstrategen umgeschult haben, gibt es da einen Online Crash Kurs ?
Es ist nicht möglich zu ahnen oder gar zu wissen was hier der richtige Weg sein soll, dafür ist Putin zu unberechenbar und vor allem bereit sein Volk (zum Teil) zu opfern.
Es ist ein Diskussionsforum bei der jeder seine Meinung im Rahmen des üblichen kund tun kann und mit Widerspruch leben muss und kein Expertenforum (glaube niemand hat hier von sich behauptet ein Militärstrategie-Genie zu sein). Würde man deinen Gedanken vollends spinnen, sollten dann nur noch E-Ingenieure beim Thema erneuerbare Energien, nur noch Meteorologen über Extremwetter und Virologen über Corona reden?

Niemand weiss was oder wie der nächste Schritt ist, das tun auch die erfahrensten Militärstrategen nicht, denn wenn jemand das exakt wüsste, wäre der Krieg ziemlich schnell vorbei und die Seite würde gewinnen die diesen Generalissimo unter Vertrag hätte.
 
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Vielleicht kann man ja irgendwo wetten und Kohle machen. Na ja, wir werden sehen, was die Zeit bringen wird. Ich hoffe immer noch, das die russische Bevölkerung den Druck auf ihren Diktator, ähh Präsidenten merklich erhöhen wird.
 
Und ich hoffe, dass die NATO-Erweiterung in Richtung Ukraine endlich vom Tisch kommt und man so wieder an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Diese von vornherein unfassbar schlechte Idee (wieso provoziert man Russland, wenn man doch weiß, dass man die Ukraine dann im Konfliktfall sowieso alleine lässt??) war sicherlich der Hauptgrund dafür, dass gerade in diesem Moment wieder Soldaten und Zivilisten den Tod finden.
Scheint ja so, als ob man das nun erkannt hätte ... bleibt zu hoffen, dass beide Seiten kompromissbereit sind ... dieser Wahnsinn kann wohl nur so noch gestoppt werden. Eine Einmischung von außen brächte nur Tod und Elend für noch viel mehr Menschen.
 
Es ist trotzdem nicht die Entscheidung Russlands welches Land in die Nato möchte und welche nicht. Ich finde es immer wieder bedrückend wie man souveränen Ländern eben diese abspricht, nur weil es um Russland geht.
 
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andererseits wäre ich durchaus beunruhigt, wenn Holland oder Dänemark dem "Warschauer Pakt" beitreten würde (den es ja nicht mehr gibt - ich weiß)
 
SonyFriend schrieb:
andererseits wäre ich durchaus beunruhigt, wenn Holland oder Dänemark dem "Warschauer Pakt" beitreten würde (den es ja nicht mehr gibt - ich weiß)

und das würde einen Angriffskrieg rechtfertigen? hm..
 
DekWizArt schrieb:
Es ist trotzdem nicht die Entscheidung Russlands welches Land in die Nato möchte und welche nicht. Ich finde es immer wieder bedrückend wie man souveränen Ländern eben diese abspricht, nur weil es um Russland geht.
In einer idealen Welt gaz sicherlich nicht. Da bin ich ganz deiner Meinung. Aber in einer idealen Welt bräuchte es auch keine NATO und schon gar nicht eine Osterweiterung derselben. Auch gäbe es dort keine Einmischung der Amerikaner Syrien, Libyen, Irak, Guatemala ... soll ich weitermachen ... ?
(Einfach mal "Grenada" googeln und dann nachdenken ...)
Ich möchte damit sagen, dass mir die Sicht auf die Dinge und das, was man in der westlichen Presse gegenwärtig so liest, oft etwas zu einseitig ist. Ich halte das für gefährlich ... ist ja nicht so, dass sich NATO-Länder grundsätzlich friedlich verhalten und sich nicht in die Angelegenheiten Dritter einmischen.
Oder wieso hat man sonst einen Wehretat, der beinahe das 20 - fache des russischen beträgt? Alles nur zur eigenen Verteidigung? Und dann muss man auch noch erkennen, dass der ganze Aufwand aufgrund des "gegnerischen" Nuklear-Arsenals völlig überflüssig ist, weil man ja sowieso nichts regeln kann, ohne WW III heraufzubeschwören?
Komische, völlig kranke Welt, in der wir leben (vor allem, wenn man bedenkt, wieviele reale Probleme anstehen) ... freut höchstens die, die sich daran dumm und dämlich verdienen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
und das würde einen Angriffskrieg rechtfertigen? hm..

Natürlich nicht.
1935 wären wir dort einmarschiert, heute würden wir aufrüsten und das Gespräch suchen.
Aufrüsten mit Raketen kurzer Reichweite, und dann dürfte es eben nicht weiter eskalieren.
 
SonyFriend schrieb:
andererseits wäre ich durchaus beunruhigt, wenn Holland oder Dänemark dem "Warschauer Pakt" beitreten würde (den es ja nicht mehr gibt - ich weiß)
Insofern Dänemark und Holland von der NATO militärisch besetzt und aus Washington regiert würden und nebenbei US Truppen Aufstände in Holland und Dänemark mit militärischen Mitteln niederschlugen - wäre der Vergleich langsam lauffähig.

Es hat seinen Grund warum die Staaten des ehm. WP mit aller Dringlichkeit in die NATO wollten, die faktische Herrschaft der UDSSR über Osteuropa war von dauerhafter Repression und militärischer Brutalität gekennzeichnet, das wird immer wieder vergessen. Es steht ausser Frage das man Russland deutlich mehr hätte partizipieren lassen müssen an der NATO Erweiterung, nur war es eben die Politik Moskaus die für dafür sorgte das eigentlich jeder Staat die Rückversicherung aus Washington haben wollte. Dazu wird ein kleiner Nebenaspekt oft überlesen:

Russland wurde im Fall der Ukraine bereits vollends mit einbezogen, nämlich im Budapester Memorandum, zusammen mit den USA und Großbritannien. Die Ukraine gab damals das drittgrößte Atomwaffenarsenal der Welt auf, im Gegenzug sicherten die USA, GB und Russland die Unverletzbarkeit des ukrainischen Territoriums und die Souveränität zu achten und notfalls zu verteidigen, von 1994. Die Ukraine ist der einzige Staat der jemals ein voll einsatzfähiges Atomwaffenarsenal aufgab und bekam dafür ein Stück Papier das durch Russland vollkommen wertlos wurde, nicht durch die USA, nicht durch die NATO. Jedem sollte hier klar sein was das auch für zukünftige Abrüstungsverhandlungen bezüglich Kernwaffen bedeutet.
 
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So ist es.. Russland torpediert damit auch die ganze Abrüstungspolitik der vergangenen Jahrzehnte und zeigt deutlich was Ihnen Verträge und versprechen wert sind.
 
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ich bin gespannt, wie sich der Westen in Zukunft auf Russland zubewegt.
Vor 3 Wochen konnte ich mir nicht vorstellen, welche Sanktionen gegen Russland durchgesetzt werden und Bestand haben.
Und zurzeit kann ich mir kaum vorstellen, dass wir auch nur annähernd wieder ein ähnliches Verhältnis wie vor dem Krieg dahin pflegen werden.
 
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The_waron schrieb:
Russland wurde im Fall der Ukraine bereits vollends mit einbezogen, nämlich im Budapester Memorandum, zusammen mit den USA und Großbritannien. Die Ukraine gab damals das drittgrößte Atomwaffenarsenal der Welt auf, im Gegenzug sicherten die USA, GB und Russland die Unverletzbarkeit des ukrainischen Territoriums und die Souveränität zu achten und notfalls zu verteidigen, von 1994.
Guter Punkt ... und zeigt, dass man der russischen Regierung ebensowenig trauen kann, wie westlichen Regierungen, die im Zuge der 2+4 Gespräche wohl auch eine NATO-Osterweiterung über die Grenzen der ehemaligen DDR hinaus, ausschlossen. Da nicht schriftlich niedergelegt, ist dieses Thema allerdings umstritten ... weiß ich, macht es aber nicht viel besser,
Ergänzung ()

SonyFriend schrieb:
ich bin gespannt, wie sich der Westen in Zukunft auf Russland zubewegt.
Vor 3 Wochen konnte ich mir nicht vorstellen, welche Sanktionen gegen Russland durchgesetzt werden und Bestand haben.
Und zurzeit kann ich mir kaum vorstellen, dass wir auch nur annähernd wieder ein ähnliches Verhältnis wie vor dem Krieg dahin pflegen werden.
Solange Putin dort herrscht, sicherlich nicht ... alleine schon deshalb kann ihn sich Russland eigentlich nicht mehr länger leisten ...
 
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Bin ich auch gespannt, aber Russland zeigt grade, wie tief gespalten es ist. Es gibt eine große anzahl auch jüngerer Menschen, die einen regelrechten Kult um Putin machen und seiner Propaganda nicht nur hinterherennen sondern sie aktiv befeuern. Das "Z" ist dabei ein wichtiges Symbol geworden. Solange das so ist, wird Russland ein unsteter Staat sein und die Wahrscheinlichkeit ist aktuell hoch, dass selbst wenn Putin abtritt oder verstirbt, der Nachfolger nicht viel anders sein wird.

Jo_Bo schrieb:
Da nicht schriftlich niedergelegt, ist dieses Thema allerdings umstritten ... weiß ich, macht es aber nicht viel besser,
Das ist vorallem ein NArrativ rechter Kreise, von Putinfreunden etc. Dieses Versprechen hat es in dieser Form so nie gegeben und selbst wenn, Wenn sich Länder wie die Balkanstaaten oder Polen etc. dazu entschließen, dann ist das deren freie souveräne Entscheidung verdammt nochmal. Egal was 30-40 Jahre vorher irgendwelche Staatsoberhäupter über die Köpfe dieser Länder hinweg vll versprochen haben. Ich kann doch nicht für Freiheit, Demokratie und söuvernae Staaten/Völker eintreten bzw. davon reden, wenn man solche grundlegenden Entscheidungen dann zum Nachteil der Nato/des Westens auslegt und das mit dem gleichsetzt, was Putin abzieht...

PS: Nein, ich bezeichne dich damit nicht als Putinfreund, Rechter oder sonstwas. Lediglich, dass du deren Narrativ hier aufgreifst und anbringst.
 
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