Verteidigungspolitik

Es wäre schön wenn ihr wieder zum Thema zurückkehren könntet.
 
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Schon krass wie stark hier manche ideologisch verblendet sind und meinen der Westen ist nicht besser bzw. soll erst mal vor seiner eigenen Haustüre kehren. Natürlich hat der Westen keine weiße Weste, aber hier einen Vergleich mit dem Westen zu ziehen grenzt ja schon an Realitätsverweigerung.

Russland ist ein von Oben nach Unten durch korrumpierter Staat der die Staatsgelder in gleicher Reihenfolge vorbei am eigenen Volk in die eigenen gierigen Taschen verteilt, die Demokratie mit Füßen tritt, Kritiker wegsperrt oder tötet, freie/unabhängige Medien und Meinungen nicht zulässt/verbietet und wo die Rechtsstaatlichkeit nichts weiter eine Fassade ist.

Freies Denken und Handeln ist nicht erwünscht. Führer Putin weiß ganz genau, was für dich und deine Familie am besten ist. Du sollst ein produktives Mitglied der Gesellschaft sein und für einen Hungerlohn und unter schlechten Bedingungen arbeiten, danach ab in die 1-2 Zimmerwohnung wo im TV nur Propaganda läuft.

Ansonsten bitte die Schnauze halten während Putin und seine Oligarchen Freunde wie die Könige u.a. auf deine Kosten leben und sich weiterhin als Retter und Helden Russlands darstellen, während du teils unter armen Bedingungen leben musst.

Alles aber nicht so schlimm, denn Putin ist stolz auf seine Bürger, die wahren Helden Russlands und möchte nur das beste für euch. Sagt er doch genau so seit 20 Jahren in seinen Ansprachen und in den neutralen Medien.

Willkommen in Russland!

Schade um das Volk und die Menschen dort, die mental ja schon fast versklavt werden. Man schaue sich nur mal Estland dagegen an, was alles möglich ist, wenn die richtigen Leute führen.
 
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Ich habe nie behauptet, dass der Westen nicht besser sei. Allerdings empfinde ich es als befremdlich Whistleblower als Schwerverbrecher zu bezeichnen.
 
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DekWizArt schrieb:
Wie egal einem die eigenen Truppen sein können.. https://www.spiegel.de/ausland/tsch...gebiet-a-afd9ed51-3039-4c47-90a6-fcb177958ecc

Alleine das wäre wahrscheinlich schon ein Grund für ein Kriegsgericht, würde in einem Land mit unseren Normen so etwas vorkommen..
Reiht sich ja letztlich auch ein in die Verwendung von wehrpflichtigen Rekruten die teils noch vor Ausbildungsende in den Krieg, pardon, in die "Sonderoperation" geschickt wurden. Es gibt zahlreiche Berichte das auffällig viele, völlig unerfahrene russische Soldaten zur Firstcontact-Line gehörten, also die die vorne die allerersten Schritte ins ukrainische Territorium machen und erst danach die gut ausgebildeten und ausgestatteten Reserven kommen.

Kriegsführung ist natürlich immer brutal und kann oftmals wenig Rücksicht auf das Individuum nehmen, ein solches Verheizen ist aber selbst im Krieg ungewöhnlich. Insbesondere der bewusste Einsatz eigener und unerfahrender Soldaten als Kanonenfutter während man gleichzeitig die gnadenlos überlegene Kriegspartei ist, ist schon eine ungewöhnliche "Strategie".
 
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Alleine das wäre wahrscheinlich schon ein Grund für ein Kriegsgericht, würde in einem Land mit unseren Normen so etwas vorkommen..

In D. hätte man in gewissen Grenzen das Recht oder sogar die Pficht zur Befehlsverweigerung.

Es gibt zahlreiche Berichte das auffällig viele, völlig unerfahrene russische Soldaten zur Firstcontact-Line gehörten, also die die vorne die allerersten Schritte ins ukrainische Territorium machen und erst danach die gut ausgebildeten und ausgestatteten Reserven kommen

Naja wo sollen die "Erfahrungen" auch herkommen? Die Veteranen aus A-Stan werden wahrscheinlich nicht mehr aktiv sein, und die Tschtschenen sind ja schon unterwegs.

RU scheint aber gegen seine Doktrin zu Verfahren. Vor ein paar Jahren wurden die meisten Btl. so "umgebaut" das die meisten Einheiten zu 100% aus Zeit/Berufsmilitär bestehen und erst in den 3. und 4. Kompanien einige Wehrfpflichtige sind.
Das scheint nun nicht mehr der Fall zu sein.


nsbesondere der bewusste Einsatz eigener und unerfahrender Soldaten als Kanonenfutter während man gleichzeitig die gnadenlos überlegene Kriegspartei ist, ist schon eine ungewöhnliche "Strategie".

Das trifft irgendwann jede Armee. Die Ukrainer lernen dazu und die Russen verlieren im schlimmsten Fall einen Veteranen. Und Russland (zumindest die moderne Armee) hat bis auf A-Stan, Krim un Tschteschinien nicht wirklcih Kampferfahrung in diesem Maßstab.

Die Wehrmacht hatte ja später auch das Problem das es kaum noch "Frontschweine" gab und man begann damit ganze Züge von der Kriegsschule an die Front in Marsch zu setzen.

Sowas spricht ehr dafür das es zu lange dauert.

Ähnlich würde es auch die Bw treffen im Falle eines Angriffs, da die meiste Ausbildung auf den Auslandseinsatz ausgelegt ist, das fängt biem Fehlen von Konventioneller Flugabwehr an und hört bei nSAK auf welches eher auf asymetrische Konflikte ausgelegt ist, und nicht jeder Soldat geht in den Einsatz.

Und die neu aufgestellten RSU/ HschKp haben per Se enen anderen Auftrag als das.
 
The_waron schrieb:
Kriegsführung ist natürlich immer brutal und kann oftmals wenig Rücksicht auf das Individuum nehmen, ein solches Verheizen ist aber selbst im Krieg ungewöhnlich. Insbesondere der bewusste Einsatz eigener und unerfahrender Soldaten als Kanonenfutter während man gleichzeitig die gnadenlos überlegene Kriegspartei ist, ist schon eine ungewöhnliche "Strategie".
Das liegt letztendlich an Russlands Skrupellosigkeit. Ich schreibe an der Stelle bewusst nicht Putin, weil daran letztendlich auch noch andere hochrangige Funktionäre beteiligt sein müssen.
 
Mich würde ja mal interessieren, wie sehr die russische Bevölkerung über den Krieg und die Verluste informiert ist. In den großen Städten dürfte jeder Netzzugang haben und sich von der belanglosen Sperre nicht aufhalten lassen. Dort wird das wohl jeder 14-Jährige umgehen können. Ansonsten: BBC oder CNN dürften noch jedem Russen offenstehen.
 
@downforze
Die Frage ist nicht ob sie Zugang haben, sondern wessen Aussage sie mehr vertrauen. Wenn sie in der westlichen Berichterstattung reine Propaganda sehen, dann werden sie den Wahrheitsgehalt nicht nur anzweifeln, sondern es als Lüge auffassen. Aber selbst wir können die Höhe der Verluste nicht beziffern.
 
@Jelais
Ich glaube die Russen sind schlau genug, dass sie wissen, dass sie von ihrem Propagandaministerium nur verarscht werden. Das ist ja nicht Nordkorea.
 
@downforze
Das hat nichts mit intelligenz zu tun, sondern mit der Haltung gegenüber den NATO Staaten. Wir galten bzw. gelten häufig noch als "Feind" bzw. gelten wir nicht als vertrauenswürdig. Und warum sollte man dann unserer Berichterstattung glauben schenken?
 
downforze schrieb:
@Jelais
Ich glaube die Russen sind schlau genug, dass sie wissen, dass sie von ihrem Propagandaministerium nur verarscht werden. Das ist ja nicht Nordkorea.
Das hat ja nichts mit "schlau" oder "dumm" zu tun, man sollte nicht vergessen: Putin nutzt seit Mitte der Nullerjahre einen massiven Propagandaparat sowohl nach aussen als auch nach innen. Es gibt viele Berichte aus Russland das Putin sehr erfolgreich ein Bild des Krieges erschaffen hat, was extrem von der Realität abweicht aber von der Bevlkerung geglaubt wird.

Das durchzieht alle Gesellschaftsschichten von klein auf, in Russland selbst wurde über viele Jahre hinweg an ein militaristisch-religiöses Bild gearbeitet, das den Westen so sehr dämonisiert, das der "Russe" oftmals sich gar nichts anhören will was diesem widerspricht.
 
Nutze Erich Mielke in der DDR auch und trotzdem wusste jeder, was Fakt war. Bei YT gibt es auch paar Videos, wo Russen auf der Straße nach dem Krieg befragt wurden. Die machten auf mich nicht den Eindruck, als wenn sie ihrem kleinen Diktator auch nur ein Wort glauben. Ist natürlich nicht repräsentativ.
 
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hallo7 schrieb:
Die Begründungen warum das russische Regime so böse ist sind aber eben doch häufig heuchlerisch und Propaganda. Das gilt übrigens auch für andere Länder, denn mir wäre neu das wir Saudi Arabien boykottieren - die ebenfalls einen Angriffskrieg in einem Nachbarland führen (seit Jahren) und mit dem Umgang kritischer Bürger sicherlich auf russischem Level sind.

Der Unterschied ist das Länder wie S.Arabien erstmal irgendwo im Mittleren Osten angesiedelt sind, noch über eine richtige Armee verfügen welches irgendwie irgendwas im Westen bedrohen könnte, zudem sowieso ihr ganzes Material eben von USA und EU beziehen.

Wohingegen Russland mit dem Auto von Deutschland aus in zwei Tagen erreichbar ist, wenn nicht sogar weniger und eben dieses Land "Russland" vor kurzem beschlossen hat Iran zu werden, nur das es schon über Atomwaffen verfügt.

Wir könnten das weiter vertiefen, aber ich wurde nicht Russland wie mit einem Land von S.Arabien vergleichen, schon gar nicht Militärisch.

SonyFriend schrieb:
das war jetzt ein echt guter Witz - demokratische Wahlen in Russland?

Klar. Du stehst auf, besuchst ein Wahllokal und wählst Putin 😜
 
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Quade schrieb:
Klar. Du stehst auf, besuchst ein Wahllokal und wählst Putin
... und rettest damit allen Kandidaten das Leben, die ihre Kandidatur überlebt haben (und das werden nicht viele sein).
Ich stelle mir das so ähnlich vor, wie die Wahlen in der DDR ... da konnte man im Grunde nur mit "Ja" oder "Nein" stimmen, und alle wussten irgendwie, dass ein "Nein" zur SED gefährlich sein könnte.

Wer seinen Job als Diktator ernst nimmt und gut macht, der muss sich vor "freien" Wahlen nicht fürchten, denn der muss bei diesen Wahlen nichtmal betrügen und gewinnt trotzdem haushoch.
 
" wirken die Aussagen eben unglaubwürdig und die Politik hat bereits Probleme mit der Glaubwürdigkeit im Allgemeinen."

Kommt immer auf die Perspektive an, aus der man die Dinge betrachtet.
Und da es derer ziemlich viele gibt, ebenso die Interessen,sind die Standpunkte eben wie sie sind in einer Demokratie.
Jeder hält den anderen für unglaubwürdig, allein schon weil die eigenen Interessen nur anteilig zum Zuge kommen, eben Kompromisse sind.
Man darf nicht zuviel erwarten, dann bekommt man gar nichts.
 
@Detti55
Warum verzockt? Das wir nicht morgen unabhängig werden von russischen Importen hat doch nie jemand gesagt. Vor allem nicht Habeck. Alle haben gesagt wie es ist...
"Habeck betonte erneut, dass ein Embargo derzeit nicht möglich sei. .... Möglich sei es aber, "bis Mitte 2024 weitgehend unabhängig" auch von russischem Gas zu werden."
 
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@Buttkiss
Die Frage ist nur, welchen Schurkenstaat und welchen Krieg wir dann finanzieren, sobald wir unseren Bedarf anderweitig decken.
 
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