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Kommt drauf an.... welche Länder man mit Schurkenstaat und Kriegen in Verbindung bringt. Man darf auch nicht nur auf das Gas und den Deal mit Katar schauen.
Bei der Steinkohle beziehen wir aktuell knapp 50% aus Russland, bis Herbst will man auf 0 sein und Kohle aus den Usa, Kanada oder Australien beziehen. So lange die Kraftwerke hier noch laufen...
Beim Öl sind es etwa 35% und bis zum Jahrensende will man auf 0 sein. Hier wird Öl auf internationalen Märkten gekauft also weiss ich nicht wo das Öl dann herkommen wird. Der Umstieg soll aber relativ unkompliziert sein.
Beim Gas will man es wie gesagt bis 2024 schaffen. Die Alternativen sitzen in Norwegen, Niederlande, den Usa und eben Katar. Ich weiss nicht, ich finde die Zahlen schon ziemlich beeindruckend wie schnell das gehen kann und ein Übel wird nicht einfach durch das Nächste ersetzt. Die Aussage finde ich zu pauschal.
Die Welt ist voller Übel und wird nie perfekt sein, darum muss man aus dem eigenen Standpunkt heraus Prioritäten setzen. Katar ist problematisch, vorallem was die Terrorfinanzierung und die Arbeitssklaven angeht, Russland ist problematisch weil es den größten Angriffskrieg in Europa seit 1945 vom Zaun gelassen hat und in einem militaristisch-religiösen Wahn ein Grossrussisches Reich herstellen möchte.
Wir kriegen nicht beides, eines müssen wir hinnehmen für einige Zeit, was ist also unsere Priorität?
Auch wenn ich von den modernen, wohlstandsbetrunkenen Grünen rein gar nichts halte, Habeck für die Gasabhängigkeit und den damit verbundenen "Bittstellungen" verantwortlich zu machen ist absurd bist lächerlich. Tatsächlich kommt er dem Amt aktuell recht gut nach, er muss nämlich gegen seine inneren Überzeugungen handeln, täte er dies nicht wäre der Schaden noch viel größer für Deutschland.
Die Welt ist voller Übel und wird nie perfekt sein, darum muss man aus dem eigenen Standpunkt heraus Prioritäten setzen. Katar ist problematisch, vorallem was die Terrorfinanzierung und die Arbeitssklaven angeht, Russland ist problematisch weil es den größten Angriffskrieg in Europa seit 1945 vom Zaun gelassen hat und in einem militaristisch-religiösen Wahn ein Grossrussisches Reich herstellen möchte.
Wir kriegen nicht beides, eines müssen wir hinnehmen für einige Zeit, was ist also unsere Priorität?
Auch wenn ich von den modernen, wohlstandsbetrunkenen Grünen rein gar nichts halte, Habeck für die Gasabhängigkeit und den damit verbundenen "Bittstellungen" verantwortlich zu machen ist absurd bist lächerlich. Tatsächlich kommt er dem Amt aktuell recht gut nach, er muss nämlich gegen seine inneren Überzeugungen handeln, täte er dies nicht wäre der Schaden noch viel größer für Deutschland.
Das ist mir klar, das die Welt voller Übel ist. Ich bin zu alt um in dieser Hinsicht noch irgendwelche Illusionen zu haben. Es sollte allerdings jedem klar sein, dass es so ist und nicht in einigen Jahren, wenn es auch mit anderen Anbietern Probleme gibt, die Frage zu stellen, warum man sich auf so etwas eingelassen hat.
An welcher Stelle unterstelle ich Habeck irgendetwas? Die Grünen stehen gerade vor einer realpolitischen Zerreissprobe.
Und Du fragst worin unsere Prioritäten liegen. Da gehen die Ansichten zurzeit weit auseinander. Die eine Seite wünscht sich einen sofortigen Ausstieg, die andere will bis es eine Alternative gibt abwarten.
Das ist mir klar, das die Welt voller Übel ist. Ich bin zu alt um in dieser Hinsicht noch irgendwelche Illusionen zu haben. Es sollte allerdings jedem klar sein, dass es so ist und nicht in einigen Jahren, wenn es auch mit anderen Anbietern Probleme gibt, die Frage zu stellen, warum man sich auf so etwas eingelassen hat.
Ich glaube das ist jedem ebenso klar, dass Rohstoffe von einer radikal-islamischen Monarchie zu kaufen Probleme mit sich bringt und in die Zukunft verlagert, eine wirkliche Wahl haben wir jedoch kurzfristig nicht.
Jelais schrieb:
An welcher Stelle unterstelle ich Habeck irgendetwas?
Gar nicht, ich habe das wohl schlecht zitiert, der Absatz nach meiner Antwort war ins "allgemeine" gerichtet, da solche Vorwürfe aufkamen und nicht mehr an deine Aussage gebunden.
Letztendlich ist es zurzeit für Politik nicht einfach Entscheidungen zu treffen. Sicher wir könnten sofort auf russisches Gas verzichten wenn wir wollten. Die Konsequenzen würden für uns unter Umständen verheerend sein und zwar nicht nur kurzfristig.
Die NATO könnte auch viel aktiver eingreifen, wenn sie denn wollte. Ich selbst bin diesbezüglich auch gespalten. Einerseits denke ich, dass Putin die geschürte Angst bewusst einsetzt und in letzter Konsequenz nukleare Waffen nicht einsetzt. Andererseits könnte ich es auch nicht wirklich ausschließen. Auch wenn das Risiko einer nuklearen Eskalation gering sein mag, würde ich die Verantwortung nicht übernehmen, wollen, so ein Risiko einzugehen.
Auch wenn unsere Regierung vielen zu zögerlich erscheint, kann ich die aktuelle Politik gut nachvollziehen. Jede überhastete und nicht zu Ende gedachte Entscheidung könnte verheerend sein.
Unsere Industrie hat sich halt abhängig von wenigen Ressourcen gemacht und dann noch von wenigen Ländern. Jeder in BWL lernt, dass man genau das nicht machen soll. Da wurde kein Plan B gemacht und jetzt kommt das böse Erwachen.
Ich mit meinem alten Haus und der Gastherme muss mich nach Alternativen umsehen. Klar im kleinen Rahmen, aber das müsste die Industrie vielleicht auch mal langsam.
Strom aus Gas herzustellen, ist auch eine Verknappung, die man anders lösen könnte. Dann hätte die CDU in ihrem Aktionismus natürlich nicht alle Atomkraftwerke abdrehen dürfen.
Was wir signifikant haben, ist Wald, Wind, Sonne und Nord + Ostsee. Dann müssen die unerträglich langen Genehmigungsverfahren, wo jeder Hampelmann den Bau um Jahre verlängert kann, halt mal der Realität angepasst werden.
Unsere Industrie hat sich halt abhängig von wenigen Ressourcen gemacht und dann noch von wenigen Ländern. Jeder in BWL lernt, dass man genau das nicht machen soll. Da wurde kein Plan B gemacht und jetzt kommt das böse Erwachen.
Ich mit meinem alten Haus und der Gastherme muss mich nach Alternativen umsehen.
Das ist eine Schwachstelle von vielen, im Kapitalismus "Gier frisst Hirn."
Ich würde die Gastherme noch nicht abschreiben, es wird eine Post Putin Zeit geben.
Und Gas wird wieder günstig.
Später.
Den Zustand der Bundeswehr, in Anbetracht der finanziellen Mittel ist ein Skandal.
In der Beschaffung ist der Wurm drin, die sollte ausnahmslos entsorgt und gegen eine frische Mannschaft ersetzt werden.
Bundeswehr ohne Munition,....sagt schon alles.
Den Zustand der Bundeswehr, in Anbetracht der finanziellen Mittel ist ein Skandal.
In der Beschaffung ist der Wurm drin, die sollte ausnahmslos entsorgt und gegen eine frische Mannschaft ersetzt werden.
Bundeswehr ohne Munition,....sagt schon alles.
Dann wäre ich arbeitslos. Das Problem liegt in der Vielzahl konkurrierender Vorschriften, wo keine Sau mehr weiß, wann was zu tun ist. Dann wird andauernd das Personal gewechselt. In einem sehr wichtigen Projekt habe ich jetzt schon den 5. Projektleiter kennengelernt. Und jedes Dokument muss von 500 Leuten mitgeprüft werden, wo natürlich der ein oder andere eine Nachbesserung verlangt. So geht die Zeit vorbei..
Klar, liegt an den Vorschriften und nicht am personal. Sagt das personal…
In anderen ländern läufts nicht viel anders und klappt dennoch besser. Wird also nicht nur an den vorschriften liegen.
Und das bei beschaffungsprojekten kein ordentliches belastbares lastenheft erstellt wird und eine realistische budgetierung liegt ganz sicher auch an den vorschriften…
Wer die Vorschriften macht sollte auch unverzüglich bei Verzögerungen zur Verantwortung gezogen werden.
Und aus 500 Leute die "mitprüfen" würde ich 5 machen !
Projektleiter sollte es nur EINEN geben dürfen über die gesamte Laufzeit des Projektes.
Der General der betroffenen Waffengattung sollte entscheiden was gekauft wird, und wie das Produkt funktionieren soll.
Es kann nicht sein das aus einem Düsenflugzeug "mal eben" ein Turboprop werden soll, weil gerade die Regierung wechselte.
Zu dem Thema passt auch folgende Anektode von der Entwicklung des Schützenpanzers Puma:
Bei der Entwicklung des Panzers gab es schon mehrfach Verzögerungen oder technische Nachrüstungen. 2015 entbrannte eine Diskussion, welche Regelungen der Arbeitsstättenverordnung für den Puma zutreffen und ob beispielsweise eine schwangere Soldatin im Puma mitfahren dürfte, weil womöglich eine Fruchtwasserschädigung durch Schussgase zu befürchten ist. Die Rüstungsindustrie beklagte sich über einen Bürokratiewust.
Willkommen in Absurdistan! Ich bezweifel außerdem, dass ausgerechnet Christine Lambrecht irgendwas daran ändert. Für mich die größte Fehlbesetzung im Bundeskabinett.
Das mit dem Puma ist ein gutes Beispiel. Die Beschaffung ist ein Verfahren, wo die absurdesten Vorschriften beachtet werden müssen.
Es müsste durchgehend ein Team für ein komplettes Projekt verantwortlich sein. Ist es aber nicht, denn der Bedarf wird an ganz anderer Stelle festgestellt.
Bei der "normalen" Beschaffung ist es noch extremer. Da sitzen Juristen, Logistik, Rechnungswesen, Einkäufer, .. in völlig anderen Abteilungen. Und weil jeder befürchtet irgendjemand könnte mit seiner Meinung vergessen worden sein, werden Dokumente an viel zu viele Leute geschickt.
In Unternehmen ist das völlig anders. Da gibt es den Einkauf und der entscheidet - fertig.
Man hat sich bei der Bw ein System der kompletten Abhängigkeit mit viel zu vielen Rollenträgern geschaffen. Alle Staatssekretäre, Verteidigungsminister und Präsidenten haben daran nichts geändert.
Tatsächlich hat das BAAIN schlicht zuviel Mitspracherecht und nutzt es dann an der falschen Stelle, während der Nutzer, nämlich die Truppe außen vor bleibt wenn es um die Ausgestaltung des Produkts geht.
Das ist ein Drama sondergleichen, bei fast jeder Neubeschaffung bzw. Weiterentwicklung die ich miterlebt habe.
Ich möchte demnächst eine PolBil veranstalten. Und jetzt will das BwDLZ allen Ernstes von mir, dass ich ein "EA Politische Bildung" über den Nachschub bestelle, damit die das am freien Markt ordern können. Und aus dem BAAIN kommt das Formular zur Wirtschaftlichkeitsprüfung, das - natürlich - der Organisator, sprich der PO, sprich ich - auszufüllen hat.
Anstatt aber nur die Kohlen bereit zu stellen, muss meine PolBil ausgeschrieben werden, weil ihr Wert mehr als 1000 Euro beträgt.
Wer die Vorschriften macht sollte auch unverzüglich bei Verzögerungen zur Verantwortung gezogen werden.
Und aus 500 Leute die "mitprüfen" würde ich 5 machen !
Es gibt nicht den, der die Vorschriften macht. Das sind zum Teil Bundestechnungshof, bestimmte Referate in anderen Behörden, Gruppen, Referate innerhalb der Bundeswehr, aber auch einzelne Personen als Rollenträger. Dazu kommt, dass auch EU-Recht berücksichtigt werden muss. Du siehst wie kompliziert das alles ist. Eigentlich müsste alles komplett umstrukturieren. Das geht aber auch nicht, weil siehe oben: zu viele Verantwortlichkeiten.
Ergänzung ()
Noxiel schrieb:
Tatsächlich hat das BAAIN schlicht zuviel Mitspracherecht und nutzt es dann an der falschen Stelle, während der Nutzer, nämlich die Truppe außen vor bleibt wenn es um die Ausgestaltung des Produkts geht.
Das BAINBw ist auch dem BMVg unterstellt. Und nur dort könnte man die Situation beeinflussen durch Erlasse. Wenn du das BAINBw durch irgendwas anderes ersetzt, gelten immer noch die gleichen Vorschriften.
Zu den Problemen im BAINBw habe ich mich ja schon geäußert. Jeder trägt irgendwie dazu bei, wie es aktuell läuft. An den studierten und erfahrenen Leuten, die das alles umsetzen müssen, liegt es nicht. Die werden nur zusehens durch Regelungen verunsichert, die kein Mensch der Welt beherrschen könnte.
Man darf sich aber gerne mal anschauen, wer im BMVg die Abteilung Ausrüstung leitet. Da werden manche überrascht sein.
Bin auch an Projekten beteiligt. So lange wir im kleinen Rahmen für uns selber entwickeln, klappt alles ganz gut. Entwickeln wir für andere, dann gilt das nicht mehr.
Dein Beispiel mit PolBil ist treffend. Genau so sieht der Alltag aus.
Sie wollen einen Laptop leihen? Haben sie denn schon das Formular zum Transport der Hardware und die
Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgefüllt? Ist die Hardware auch geprüft? Wurde der Laptop bereits wegen Corona desinfiziert? Sind ihre Räumlichkeiten überhaupt geeignet, um den Abstand einzuhalten? Zeigen sie auf der Veranstaltung Verschlusssachen? Wenn ja, haben alle Externen eine Sicherheitsprüfung durchlaufen?
1. Abteilung Anforderungen als Eingangs/Kommunikations Interface für die anderen Abteilungen.
2. Abteilung Einkauf
3. Abteilung Entwicklung
Projekt Teams bleiben bestehen über die gesamte Laufzeit der Produkte.
Ende aus Nikolaus.
:-)
PS.
Was ich nicht verstehe das jetzt US Flugzeuge gekauft werden sollen, was bedeutet das die Projekte mit den Franzosen vom Tisch sind.
Eine Katastrophe für die Deutsch Französische Zusammenarbeit.
Was ich nicht verstehe das jetzt US Flugzeuge gekauft werden sollen, was bedeutet das die Projekte mit den Franzosen vom Tisch sind.
Eine Katastrophe für die Deutsch Französische Zusammenarbeit.
Man benötigt die Flugzeuge so schnell wie möglich, für Entwicklung ist keine Zeit. Die Zeiten, in denen man versucht das Rad noch mal neu zu erfinden, am besten noch mit mehreren "Erfindern" gleichzeitig, sind damit vorbei.
Der Tiger ist ein gutes Beispiel...