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Joa das Parlament sollte aber auch das kontrollieren, wovon sie Ahnung haben. Und wenn sie keine Ahnung haben, müssen sie sich schlau machen oder die Klappe halten. Vielleicht sollten die Fraktionspolitiker mal eher mit dem eigenen Militär sprechen und nicht werbewirksam zur Selbstdarstellung in die Ukraine fliegen?
Dass ein Pazifist und verweigernder Hofreiter es besser weiß, als der (zweit-)ranghöchste Militär (wie gestern im Morgenmagazin zu sehen war), ist schon sehr befremdlich. Zudem von der Gefahr eines Dritten Weltkrieg spricht und diese Gefahr mit schwere Waffenlieferungen in die Ukraine verhindern will. Eine Verteidigungsministerin, die nur damit beschäftigt ist, ihre Unfähigkeit zu verteidigen (statt das Land), und einen unfähigen Bundeskanzler dazu nötigt, die Sache zur "Chefsache" zu machen.
Man wundert sich schon, wer da alles so die Klappe aufreißt und in einer besorgniserregenden Rhetorik weiß, wie der Hase läuft. https://www.derwesten.de/politik/ma...ieg-zdf-general-vad-weisband-id235140133.html https://www.focus.de/politik/deutschland/club-der-ungedienten-wehrpflicht_id_2797941.html
Tja... dafür gibt es entsprechende Ausschüsse. Und eigentlich funktioniert es auch. Wenn man beim ursprünglichen Konzept der Bw bleiben würde.
Smartin schrieb:
Eine Verteidigungsministerin, die nur damit beschäftigt ist, ihre Unfähigkeit zu verteidigen (statt das Land), und einen unfähigen Bundeskanzler dazu nötigt, die Sache zur "Chefsache" zu machen.
Das Gewehr, das ich damals (2000) zum Schießen hatte, war ein Baujahr 1958 (und damit jünger als das von anderen Kameraden. Munition wurde schussweise zugeteilt. Die Uniformen waren aus den 50er Jahren. Die Epa (Soldatennahrung) war 30 Jahre alt. Bei der Anlieferung der Mittagsspeise, stand auf den Behältern: "Kartoffeln, für Soldaten und Schweine" (wenigstens wurden die Soldaten noch vor den Schweinen genannt). So sah es in der BW aus. Und das ist sicher nicht besser geworden. Und es soll keiner sagen, das ist nicht seit Jahren bekannt.
Soso, du warst im Jahr 2000 also mit einem G1 (FN) unterwegs. Das G3 wurde nämlich erst 1959 eingeführt. Und deine Kameraden hatten dann wohl noch das M1 Garand aus der Grundausstattung der BW.
Uniform aus den 50er Jahrren. Du warst also noch im damals üblichen Splittertarn gekleidet? Interessant!!!
Das mit den Kartoffeln sollen Säcke gewesen sein, keine Behälter. Im BW-Forum hält man das aber für ein Gerücht, bzw. einen Scherz.
Irgendwann läßt das Gedächtnis halt nach, nicht wahr?
Nope. Ich kann als Bürger erwarten, dass sich die Parlamentarier mit den Sachen auseinandersetzen und beschäftigen, über die sie abstimmen. Es war keine Rede davon, dass ich einen alleinigen Herrscher und das Parlament abschaffen will. Das habe ich auch glaube ich deutlich gemacht.
Naja, in der Hand haben wir das nicht. Das Problem ist ja schon alt. Da habe ich ja auch eine Liste verlinkt.
Die Verantwortlichen müssen endlich zur Rechenschaft gezogen werden. Die Bundesregierung muss endlich aufwachen und das Geld sinnvoll und nicht durch Berater ausgeben lassen.
Die Bundesregierung ist doch nicht schuld, dass die Bundeswehr ein ineffizientes schwarzes Loch ist. Die BW schmeißt unser Geld dermaßen zum Fenster raus, dass es dringend einer Reform in diesem Saftladen bedarf. 50Milliarden jährlich(!) zu verbraten und dennoch angeblich nichts zu haben ist schon ein Kunststück. Da sind die 200 Millionen an Berater Peanuts.
Da werden verschiedenen Schwestern/Töchtern wie der BWI Millionen zugeschustert und gleichzeitigt nehmen Soldaten z.B. an sehr teuren IT-Fortbildungen en masse teil, die sie nie benötigen.
Soso, du warst im Jahr 2000 also mit einem G1 (FN) unterwegs. Das G3 wurde nämlich erst 1959 eingeführt. Und deine Kameraden hatten dann wohl noch das M1 Garand aus der Grundausstattung der BW.
Wow. Ein Experte. Also erstens, das G3 wird aber seit 1950 gebaut. Und ja es wurde als Standardwaffe 1959 eingeführt. D.h. aber nicht, dass die BW das G3 nicht vorher schon zumindest in kleinen Stückzahlen hatte, mithin also auch schon 1958 bzw. dass man nicht ggf. auch später Waffen eingekauft hat. Jedenfalls werden die Waffen, wenn sie 1959 eingeführt wurden, nicht nur das Produktionsdatum aus 1959 gehabt haben, sondern sicher auch vorher.
Aber ja vielleicht war es sogar 1959. Wenn es wichtig für Dich ist. Ich habe 1958 in Erinnerung, aber ich streite mich nicht wegen eines Jahres hin oder her.
Bubikopf schrieb:
Uniform aus den 50er Jahrren. Du warst also noch im damals üblichen Splittertarn gekleidet? Interessant!!!
ich hatte gar keine Tarnuniform. Die Tarnuniform habe ich mir selbst gebraucht gekauft.
Ich hatte eine graue Uniform ohne Tarn. https://www.ebay.de/itm/224932336922?hash=item345f03151a:g:~Z0AAOSwjoZiVCmt
So eine von der Art. Allerdings keine Sanitäteruniform mit blauen Emblemen, sondern mit grünen und mit grünen Litzen.
Bubikopf schrieb:
Das mit den Kartoffeln sollen Säcke gewesen sein, keine Behälter. Im BW-Forum hält man das aber für ein Gerücht, bzw. einen Scherz.
Ein Gerücht ist es definitiv nicht, denn ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen.
Ob es ein Scherz war, weiß ich nicht. Zum Lachen fand ich es damals jedenfalls nicht. Gerade wenn man dann beim Biwak das EPA aus den 70er Jahren gefuttert hat.
Mein Gedächtnis funktioniert noch sehr gut. Keine Sorge.
Ergänzung ()
fishraven schrieb:
Die Bundesregierung ist doch nicht schuld, dass die Bundeswehr ein ineffizientes schwarzes Loch ist. Die BW schmeißt unser Geld dermaßen zum Fenster raus, dass es dringend einer Reform in diesem Saftladen bedarf. 50Milliarden jährlich(!) zu verbraten und dennoch angeblich nichts zu haben ist schon ein Kunststück. Da sind die 200 Millionen an Berater Peanuts.
Da werden verschiedenen Schwestern/Töchtern wie der BWI Millionen zugeschustert und gleichzeitigt nehmen Soldaten z.B. an sehr teuren IT-Fortbildungen en masse teil, die sie nie benötigen.
Klar ist sie das. Weil sie gespart haben ohne Ende. Weil sie glaubten, das Militär nicht zu brauchen (da nehme ich mich nicht mal raus), wie eine "unnötige Versicherung", die man widerwillig zahlt oder eigentlich kündigen will, und die nur dann was wert ist, wenn ein Schaden entsteht. Unsere Versicherung war jahrelang die Nato und die USA. Wir haben immer nur gestaunt, was andere ausgeben, auch um unseren Arsch zu schützen. Welchen Wert hat unsere BW denn in der Politik? In der Bevölkerung? Wenn sie Sandsäcke schleppen oder in Gesundheitsämtern aushelfen, sind sie geduldet, aber sonst?
In kaum einem reichen Land so wenig vom Bip ins Militär gesteckt wird, wie bei uns. Klar kann man die absoluten Zahlen nehmen. Ein russischer Soldat kostet aber auch anders als ein Deutscher Soldat.
Versteh mich nicht falsch. Ich bin absolut kein Militärliebhaber oder Kämpfer oder sonst was. Ich habe meine Wehrdient gemacht, weil ich musste. Ich habe aber die Bedingungen damals gesehen. Und ich war in Hamburg-Neugraben und nicht etwa in einer vernachlässigten EXNVA-Kaserne an der Polnischen Grenze.
Mehr als 25 Mrd des Etats sind reine Betriebskosten. 13,2 Mrd alleine ist der Sold.
Wir stecken 1,6Mrd in F&E und Erprobung. Das ist doch lächerlich. Wir reden hier von Heer, Luftwaffe und Marine und die ganzen Unterstützungsbereiche. Was sind da 1,6Mrd? Da gibt Mercedes Benz mehr für die Entwicklung der C Klasse aus.
Was denkst Du kann man mit 8Mrd Neubeschaffung anfangen, wenn ein Eurofighter 100 Mio kostet, eine Fregatte schnell in den Milliardenbereich und ein Panzer bei ca. 10 Mio reine Anschaffung liegt. Was denkst Du, kostet wie Wartung von Flugzeugen, LKWs, Panzern, Schiffen, U-Booten, die Instandhaltung von Gebäuden, Kasernen, etc. frag mal einen LKW Fahrer was ein Reifenwechsel kostet.
Wenn die Bundeswehr 20 Milliarden braucht, nur um Munition zu haben, dann weiß Du, was 46 Mrd Etat heißt. Man hat über Jahre gespart, weil der Etat nicht mal gereicht hat, um die Substanz zu erhalten. Und 46 Mrd haben wir jetzt, "früher" war es deutlich weniger, eher 35Mrd. Und davon musste lange auch noch die Wehrpflicht mit bezahlt werden (Sold, Verwaltung, Traingskosten etc.). Wie gesagt 2000 hat man die Marder schon geschlachtet, um andere fahrbereit zu halten, weil man keine Ersatzteile bekommen hat.
Militär ist halt teuer, Krieg ist teuer. Und auch wenn es viele nicht interessiert, wir führen seit Jahren Krieg (Mali, Afghanistan, Kosovo, Natoübungen etc.).
Eine TOW-Rakete hat damals an die 150.000 DM gekostet. Wie sollen die Leute ausgebildet werden? Sollen sie sich die Rakete anschauen und dann wissen sie, wie sie einzusetzen ist?
Hier kollidiert Parteiproporz, Macht, Können, Frauenquote und noch viel mehr Aspekte. Meiner Meinung nach sollten Politiker nicht mehr in den sozialen Medien präsent sein und dort auch nicht teilnehmen. Würde es erlauben, wieder auf längere Sicht agieren zu können.
Ich war 2000 auch Wehrpflichtiger beim Heer. Waffe war bei uns das G3, P1, MG3, und MP2A1 ("Uzi"), Kampfpanzer noch der 2A4 (ohne die Keilpanzerung).
Die ganze Kaserne hatte Flecktarnkleidung. Ein paar von der StOV sind in den Olivgrünen Klamotten rumgelaufen, hauptsächlich im alten Parka. Und die Instandhaltung halt im Blaumann. Einer aus unserer Kompanie hat noch die alten Stiefel ohne Moosgummizwischensohle ausgegeben bekommen (oder gewünscht). Er war aber der einzige, evt. hatte er eine ungewöhnliche Schuhgröße. Rucksäcke/Kampftaschen waren noch die Olivgrünen, keine Flecktarn. Koppel war auch noch die alte mit dem großen Metallverschluss.
Private Ausrüstung durfte nur verdeckt getragen werden, also unter der Uniform bzw. dem Feldanzug. Ein privates Unterhemd/T-Shirt in Flecktarn wurde akzeptiert. Ein paar wenige Dienstgrade haben auch selber angeschaffte Stiefel getragen, aber nicht in unserer Kompanie. Kam wohl auf den Vorgesetzten drauf an. Privat angeschafftes "neues" Koppeltragesystem in Flecktarn hatten viele Vorgesetzte, das wurde seltsamerweise toleriert. Ich meine die alten Koppeln waren da aber auch schon im Austausch, aber vermutlich nicht für die Wehrpflichtigen.
Jeder Euro in die Bundeswehr ist ein verschwendeter Euro. Das sage ich nicht als Pazifist oder Linker, sondern als Beobachter dessen, was de Bundeswehr die letzten Jahre geleistet hat. 1 Mrd. Euro sind in der Bundeswehr schnell verbrannt. Und angesichts dessen sind 100 Mrd. dann auch nicht mehr so viel.
Kanzler Scholz hat doch indirekt zugegeben, dass die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr von 50 gammligen Marder-Panzern abhängt. Daher kann man sie scheinbar auch nicht an die Ukraine liefern. Dann kann man die Bundeswehr gleich dicht machen. Der Laden wird nie einsatzbereit sein, egal wie viel Geld man dort reinwirft.
Ich bin ehrlich sehr beeindruckt, wie lange die Ukraine im Abwehrkampf überwiegend mit ihrem eigenen Material besteht. Im Wesentlichen kämpfen die Ukrainer mit dem Material, welches sie bereits vor dem Krieg hatten. Die Bundeswehr wäre nach 48 Stunden besiegt gewesen. Daran habe ich keinen Zweifel!
Die 100.000.000.000 € Sondervermögen hätte man jedenfalls besser als in der Bundeswehr verschwenden können. Z.B. für ein gerechtes Bafög. Das erhöht zwar nicht die Verteidigungsbereitschaft, jedoch ist die Bundeswehr dazu mMn auch nicht in der Lage. Es ist eine wiederkehrende Beobachtung, dass die Politik im normalen Alltag der Menschen sehr geizig ist und in anderen Bereichen sitzen die Milliarden €€€ dann plötzlich ganz locker.
Dann fragt man sich, wie das andere Länder hinkriegen, die besser ausgestattet sind aber weniger ausgeben. Die BW ist ein Selbstbedienungsladen für alle möglichen Parteien geworden. Seien es die Gehälter oder die Zulieferer... 20 Milliarden für Munition pro Jahr? Wtf
Die 100.000.000.000 € Sondervermögen hätte man jedenfalls besser als in der Bundeswehr verschwenden können. Z.B. für ein gerechtes Bafög. Das erhöht zwar nicht die Verteidigungsbereitschaft, jedoch ist die Bundeswehr dazu mMn auch nicht in der Lage. Es ist eine wiederkehrende Beobachtung, dass die Politik im normalen Alltag der Menschen sehr geizig ist und in anderen Bereichen sitzen die Milliarden €€€ dann plötzlich ganz locker.
Ja das klingt natürlich immer sinniger, "sinnvoll" ist Militär eigentlich nie, nur hat sich eine neue Notwendigkeit ergeben, da (wieder einmal) eine Großmacht in Europa mit einem mystifizierten Nationalepos versucht Grenzen gewaltsam zu verändern. Auch wenn ich die BW für einen ineffizienten Moloch halte, "garnichts" tun ist hier noch weniger eine Option.
fishraven schrieb:
Dann fragt man sich, wie das andere Länder hinkriegen, die besser ausgestattet sind aber weniger ausgeben. Die BW ist ein Selbstbedienungsladen für alle möglichen Parteien geworden. Seien es die Gehälter oder die Zulieferer... 20 Milliarden für Munition pro Jahr? Wtf
Das ist eines der Hauptprobleme, das Verteidigungsministerium ist seit locker 2 Jahrzehnten vieles, aber kein Verteidigungsministerium. Es war teilweise zur Vorbereitung einer potentiellen Merkelnachfolge geplant (AKP, Guttenberg, Leyen) oder einfach nur der von dir beschriebene Selbstbedienungsladen um z.B. die Beraterlobbyisten der guten von der Leyen zu beglücken.
Wenn die Abgabe 100 veralteter Panzer die Wehr und sogar Ausbildungsfähigkeit der Bundeswehr erheblich beeinflusst, sogar unmöglich macht, bei dem 6-Größten Militärbudget der Welt, liegt hier eigentlich sovieles schief das man erstmal alles auf "Links" drehen müsste um überhaupt erfassen zu können wo hier das erhebliche Maß an Ineffizienz überhaupt aufgebaut wurde.
Naja man war sich auch lange nicht einig was die Bw den nun sein sollte. Anfang der 90er als die ersten Einsätze (auch mit Gefallenen) kamen, war man noch auf den "Krieg" im Inland ausgerichtet. Da fehlte es an Ausrüstung usw. für den Auslandseinsatz.
Und Anfang der 00er begann sich aufgrund "wir sind von Freunden" umgeben zur Einsatzarmee umzubauen. Dabei wurden massiv wichtive Strukturen der Reserve aufgelöst und eben so die Flugabwehr mit Rohr und Raketen im Heer aufgelöst und zur Luftwaffe abgegben die "nur" Mantis und Patriot hat.
Gerade der Ukraine Krieg zeigt jetzt wie wichtig ein Gepard auch für Deutschland sein könnte. Da die Russen anscheinend keine Wild Weasel Einsätze fliegen, ist alles effektiv.
Anscheinend kann die Bw nicht "beides". Landesverteidigung und Einsätze.
Ja ich mich nicht wundern, wenn die Röttiger Kaserne weiterhin die G3 bis 2004 hatte, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die in den 4 Jahren noch ausgetauscht wurden. Aber gut das weiß ich nicht und kann es nur vermuten.
brettler schrieb:
Das G3 wurde damals ja nur noch im Inland geführt im Ausland wurde das G36 geführt.
Und inwiefern ist das von Bedeutung? Du lenkst ab.
brettler schrieb:
Es war aber nicht so. Du verbreitest eben einfach lügen und hoffst, das in einem Forum wie diesen hier sich niemand so genau auskennt und deine Fakten entkräften kann. Kommt dann so jemand reagiert man trotzig, was umso mehr zeigt das ich Recht habe..
Genau. Ich habe nichts besseres zu tun als in einem Computerforum ungefragt Behauptungen aufzustellen und von morgens bis abends zu lügen. Denn eigentlich bin ich ein 13jähriger peruanischer Transvestit mit indonesischen Wurzeln und habe letzte Woche einen Tanzwettbewerb gewonnen.
Von mir aus glaub was Du willst.
brettler schrieb:
Komsich das es Bilder von dem Btl um 2000 gibt wo es komplett mit Flecktarn ausgestattet ist, Haben die sich etwa das alle selbst gekauft?
Selbst wenn Oliv getragen worden wäre, so wär es verboten gewesen privat beschafften Flecktarn zu tragen, das verbot damals wie heute die ZDV 37/10, und die sah um 2000 bereits nur noch Flecktarn vor für den Feldanzug Grundform.
interessant, dann zeig mal die Bilder, die zufälligerweise aus 2000 sind.
Ich lach mich tot.
Aber zu Deiner Frage, ja es haben viele den Flecktarn gekauft. Aber nicht alle. Es gab auch einen ranghohen Soldaten, ich glaube es war ein Oberst oder Oberstleutnant, der immer im Olivgrün auf dem Gelände rumgelaufen ist. Und den Brigadegeneral hats offensichtlich nicht gejuckt.
Es war ein Mix, manche hatten Oliv manche Tarn. Die Ausrüstung, die wir bekommen haben, war Oliv.
Aber egal glaubst Du mir eh nicht, ist auch sowas von unwichtig.
brettler schrieb:
Ich war Heimatschützer und bin mittlerweile Jäger, aber ja so wird es sein.
Haha, erst Nachschubsoldat, dann Heimatschützer. Ich glaub Dir mittlerweile gar nichts mehr. Du bist nur hier um rumzustänkern und Dich aufzuspielen. Wer sagt mir, dass Du bei der Armee warst? Ich bezweifel das.
Auch da verdrehst Du einiges. Erstens habe ich gesagt, dass ich nicht mehr weiß, ob es Säcke waren. Mir ist eher so als dass es Behälter waren.
Und es stand nicht drauf "Nur für Schweinezucht und Bundeswehr". sondern "Kartoffeln für Soldaten und Schweine"
brettler schrieb:
Ist bei ihm einfach zu viel in einer Dienstzeit gewesen als das es realistisch gwesen wäre, das hätte sich sicher im Bericht des Wehrbeauftragten gefunden.
Haha, was ist denn daran bitte "zu viel"? Ich war 9 Monate da.
Das, was ich beschrieben habe, ist schon die Erfahrung aus wenigen Wochen Grundwehrdienst.
brettler schrieb:
Aber soll er in seiner Welt weiterleben und sich sein Lügengerüst so aufrechterhalten und seine Geschichte erzählen wenn es ihm Freude macht. Es war nur defitniv nicht so, aber wenn es ihn glücklich macht, dann ist das eben so.
Wow einfach nur wow. Interessant, dass Du definierst, was war und was nicht, und was v.a. mein Leben betrifft. Was Du betreibst, ist beleidigend und verleumderisch.
brettler schrieb:
Ich halte auch nichts davon die Ukraine mit Mardern zu versorgen, auch wenn der nicht mehr das Waffensystem der Panzergren ist.
Ich würde es für besser halten wenn die ehmaligen WP Staaten ihr (eingelagertes) ehemaliges RU/WP Gerät an die Ukraine geben und dann sich dann im Gegenzug "westlich" aussstatten.
Ein Ringtausch ist genauso mit großen Risiken verbunden. Wir rüsten die Slowenen mit alten Mardern aus. Die müssen darauf genauso ausgebildet werden. Auf altem Gerät wohlbemerkt. Was ist, wenn sie angegriffen werden? Dann haben sie genauso altes Material und können damit nicht mal umgehen. Und wir haben kein Gerät mehr. Es sind also quasi 2 Armeen geschwächt. Der einzige Vorteil ist, dass man für den Moment etwas Zeit gewinnen würde, und die Ukraine gestärkt würde, aber eine echte Lösung ist das nicht. Die Risiken sind nicht gering. Nur spricht darüber keiner. Zumal es durchaus fragwürdig ist, wenn Kampfpanzer mit Schützenpanzern und Radpanzern ausgetauscht werden. Das ist ja schon stückweit eine andere Waffengattung. Man kann nur hoffen, dass die Slowenen noch genug andere Kampfpanzer haben.
Im Grunde müsste man sie mit neuer Technik ausstatten (aber nicht für Nullouvert). Dann würde eine Umschulung auch sinnvoll sein und die Armee wäre auf dem Stand der Technik.
brettler schrieb:
Der Krieg wird nach der Ukraine nicht vorbei sein, und eigentlich muss die Nato eingreifen. Putin ist geisteskrank und wird vor nichts halt machen, nachdem jetzt schon Länder "bedroht" werden die in die Nato wollen..
Und dann Polen/Deutschland usw dann sakrosankt weiß keiner.
Doch wird er. Und je länger er dauert, umso eher, wird es danach vorbei sein. Die Russen sind nicht mal in der Lage, die Ukraine einzunehmen, nicht mal Bruchteile davon. Weil Sie einerseits die Ukraine und ihre westlichen Waffen unterschätzt und ihr eigenes Militär überschätzt haben.
Da ist eher Wunden lecken angesagt. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass sie den Bündnisfall auslösen. Wenn er das wollte, hätte er das schon lange gemacht. V.a. hätte er es dann gemacht, wo er einen Überraschungseffekt gehabt hätte.
Und das ist doch logisch, dass er Finnland und Schweden droht. Selbst wenn Neuseeland in die Nato wollen würden, würde sich Russland bedroht fühlen. Das sind doch nur Pseudoargumente von Putin.
Das Baltikum ist seit Jahrzehnten in der Nato und das sind 3 Länder mit direkter russischer Grenze.
Das wäre der Untergang. Und das wissen auch die Russen. Denn die Nato ist total überlegen, was die Lufthoheit angeht, Und die Lufthoheit gegenüber der Ukraine ist das einzige, was die Russen noch halbwegs "souverän" wirken lässt. Russland will kein Krieg mit der Nato. Nach dem Desaster der letzten 2 Monate definitiv nicht.
Wenn der Irre Ivan aber meint, ein Land nach dem anderen anzugreifen, dann werden sich selbst die Chinesen abwenden, denn die haben kein Interesse an einem Krieg gegen den Westen. Die wollen mit diesem handeln und sind wahrscheinlich innerlich ziemlich angepisst.
brettler schrieb:
Also hilft nur miltärisch ausbluten lassen oder eben eingereifen. Putin wird die Bomben so oder so starten wenn er will egal ob die Nato sich zurückhält oder nicht. Er braucht keinen "Grund".
Putin wird nur dann auf den Knopf drücken, wenn sein Land bedroht wird. Das wäre der Fall wenn die Nato eingreift, denn dann ist es keine "Spezialoperation" mehr sondern dann kann er sagen, dass die Nato angreift. So verliert er nur ein paar Soldaten. Und dass Putin seine Soldaten scheiß egal sind, ist ja auch nichts neues.
brettler schrieb:
Man hat eben mit der Entspannungspolitik einen Fehler gemacht und jetzt it tder Krieg da und muss ausgefochten werden. Die Ukraine zu "opfern" und sich rauszuholen ist mittlerweile keine Option mehr..
Vor allem bei den hohen Verlustraten der Russen könnte es noch ein böses atomares Abschiedsgeschenk von Putin geben..
Das ist ja nun mal der größte Unsinn überhaupt. Seit wann ist Entspannungspolitik ein Fehler? Hätte es weiter kalten Krieg geben sollen? Zumal die Entspannungspolitik i.e.L. auch von westlicher Seite aufgekündigt wurde. Z.B. Weil die Sperrverträge nicht verlängert wurden. Weil man Russland nicht mit einbezogen hat (aus durchaus auch nachvollziehbaren Gründen).
Der einzige Fehler ist, dass man dachte man braucht kein Militär mehr. Was sich unabhängig von Russland aber schon als falsch rausgestellt hat, wenn man sieht, wie viele Militäreinsätze die BW in den letzten 20, 30 Jahren hatte. Wie viele hatte sie im Kalten Krieg? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Im Gegenteil im Ost-Westkonflikt gibt es nur eine Option: Entspannungspolitik.
Und es wird auch eine Zeit nach Putin kommen.
Ergänzung ()
fishraven schrieb:
Dann fragt man sich, wie das andere Länder hinkriegen, die besser ausgestattet sind aber weniger ausgeben. Die BW ist ein Selbstbedienungsladen für alle möglichen Parteien geworden. Seien es die Gehälter oder die Zulieferer... 20 Milliarden für Munition pro Jahr? Wtf
Beide Länder sind deutlich kleiner mit deutlich schwächeren Bips als Deutschland
Und Deutschland: hat oft unter 40 mrd ausgegeben, teilweise auf 33mrd runter. Nur in den letzten Jahren war es mal etwas mehr. Davon darf man sich nicht Fehlleiten lassen. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/183064/umfrage/militaerausgaben-von-deutschland/
10-20 mrd jährlich weniger, bei einer eigentlich größeren Armee. Die nach dem Zusammenschluss mit der NVA auch konsolidiert und abgewickelt werden musste (1990 war unsere Armee noch mehr als 3x so groß).
Dazu wurde das wenige Geld auch noch für die Wehrpflicht mit ausgegeben.
In GB floss das Geld schon seit Jahrzehnten in eine Berufsarmee, da es im Grunde kaum eine Wehrpflicht gab.
In Frankreich wurde die Wehrpflicht 2001 und damit 10 Jahre früher als in Deutschland aufgegeben.
Das (Mehr an) Geld wurde in beiden Ländern also zusätzlich auch effektiver ausgegeben. (Womit ich nicht sagen will, dass Wehrpflicht Unsinn oder ineffektiv ist, es ist halt ein anderer Fokus und verursacht mehr Kosten, die an anderer Stelle fehlen.)
Ich weise ich darauf hin, dass es hier vorrangig um die deutsche Verteidigungspolitik geht. Sicherlich hängen damit vergangene und aktuelle Konflikte irgendwie zusammen. Aber sollten dennoch nicht zum Mittelpunkt der Diskussion werden. Beendet dies nun hier und führt eure Diskussion per PN fort. Alles weitere hier kommt sonst zu den Fischen.
Wir werden unnötigerweise immer mehr reingezogen. Worst case: Verteidigungsfall, taktische nukleare Waffen, strategische nukleare Waffen, Feierabend. Und um das in ein Verhältnis zu setzen, würde ich wirklich gerne noch eine Antwort auf meine Frage zum Unterschied aus #889 bekommen, um dann während des nuklearen Winters beurteilen zu können, ob es dass wert war. Denn Massengräber und Erschießungen sind es ja nachweislich nicht.
Was mich bei den westlichen Medien und den Menschen am meisten wundert: Faschisten sind wieder die guten. Dass das Asow Regiment offen seine Rechte Gesinnung Propagiert und auch mehrmals den Holocaust verherrlicht wird unterschlagen.
Aktuell ist die Verteidigung der Ukraine wichtiger als ein ukrainisches Regiment mit rechter Gesinnung, das kann man auch später klären.
Russland hat in seinen Reihen auch nicht nur Saubermänner oder was ist mit den tschetschenischen Bluthunden von Ramsan Kadyrow ?
Lipovitan schrieb:
Ich weise ich darauf hin, dass es hier vorrangig um die deutsche Verteidigungspolitik geht
Der Ukraine Krieg hat schon was mit deutscher Verteidigungspolitik zu tun, die Bundeswehr bekommt auf einmal 100 Milliarden mehr und wir liefern Waffen in die Ukraine und...
j-d-s schrieb:
Und da frage ich mich: Wozu? Gegen wen sollen wir uns verteidigen außer gegen Terrorismus? Die gefährlichen Österreicher und Schweizer? Russland wird Deutschland nicht angreifen, nichtmal Polen, wenn überhaupt die baltischen Staaten. Und wenn sie das tun, haben sie die in kurzer Zeit erobert und wir können sie nicht ohne große Verluste zurückerobern.
Aber selbst das ist äußerst unwahrscheinlich, weil Russland wirtschaftlich gar nicht einen echten Krieg gegen die Nato aushalten würde. Niemand würde Putin für einen Idioten halten, der riskiert das garantiert nicht.
Der Ukraine Krieg hat schon was mit deutscher Verteidigungspolitik zu tun, die Bundeswehr bekommt auf einmal 100 Milliarden mehr und wir liefern Waffen in die Ukraine und...
Das würde unterstellen, dass es gegebener Fakt ist, dass die Bundeswehr im Rahmen ihres Konzepts und verfassungsgemäßen Auftrags demnächst deutsches Bundesgebiet verteidigen muss. Und dass der regionale Konflikt nur ein Täuschungsmanöver ist, um sich durch das Fulda-Gap hindurch in Frankfurt einen Kasten Ehringsdorfer Urbräu zu holen.
Und ich frag mich auch immer wieder, wann die NATO in Zypern mal aufräumt. Schließlich verteidigt sich dort ein Mitglied gegen illegale Landnahme...