Finalspace schrieb:
Ich würde VIM, Emacs und wie sie alle heißen niemals für professionelle Entwicklungen nutzen, weder für Backend und schon gar nicht für Frontendentwicklung.
Sag niemals nie. Alles andere ist eher unprofessionell.
Du hast recht, moderne IDEs sind recht praktisch und nehmen einen viel Arbeit ab. Relativ dünn wird es aber dann in dem Bereich, für die die IDEs keine Funktionalitäten bieten.
Hier macht sich sowas wie
emacs gut, weils eben kein normaler Editor ist. Eigentlich ist emacs eher ein Lisp-Interpreter auf dem ein Editor implementiert ist (Richard Stallman kommt ja auch aus der Ecke Lisp-Maschine und für sein
emacs war die Lisp-Maschine sowas wie ein Vorbild).
Das macht es auch einfach den Editor dynamisch zu programmieren ohne erst den Umweg über Plugins und Restarts zu gehen. Die Änderungen sind quasi sofort wirksam.
Es gibt so gute Entwicklungsumgebungen mittlerweile, mit so vielen hilfreichen Tools und Designern - wer das nicht nutzt ist wirklich selbst schuld.
Finalspace schrieb:
Selbst Visual Studio ist mittlerweile ganz brauchbar geworden
"ganz brauchbar geworden". So recht überzeugt klingt das ja nicht.
Finalspace schrieb:
- C++ Refaktor, besserer Debugger etc.
C++ will man eigentlich nicht mal außerhalb des Webs benutzen. ;-)
Und mal ehrlich, der Kram unterstützt ja nicht mal C anständig.
Finalspace schrieb:
und für Android oder Webentwicklung gibt's eigentlich nichts besseres als die IDE´s von Jetbrains, egal ob Java, HTML5, Javascript, Android was auch immer.
Ja. So hört man. Der große Aha-Effekt blieb aber bei mir aus. Wobei das sicher nicht repräsentativ ist. Die Sprachen, die die Jetbrains IDEs so unterstützen sind für mich weitestgehend uninteressant und beim Webkram ist ein etwaiger Vorteil jetzt nicht so groß, als das es eine Umgewöhnung rechtfertigen würde.
Und für Leute die kein Geld ausgeben wollen ist das kostenlose Eclipse auch nicht so schlecht, auf jedenfall besser als nur nen Texteditor. Zu QT Creator kann ich nichts sagen, das kenn ich nicht.
Finalspace schrieb:
Ein Nachteil gibt's aber, die meisten sind nicht wirklich Performant aber das wird auch immer besser.
... im Zuge der hardwaretechnischen Aufrüstung. :-)
Aber im Grunde hast Du recht. Ich mein, wer entwickeln will, macht das ja nicht auf irgendeiner Atom-CPU und 1GB RAM, sondern der stellt sich auch halbwegs vernünftige Hardware hin.