Vodafone Mindesbandbreite nicht erfüllt

Gretzzy

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Hallo,

Ich habe eine 16.000 DSL Leitung bei Vodafone, habe aber momentan massive Probleme mit dem Internet und das seit über einen Monat.
Ich hab ab 17 Uhr bis gegen 22 Uhr eine nicht zufriedenstellende Internet Verbindung, die Download MBit im SpeedTest sind unter 6 MBit was die Minimalbandbreite ist.
Dazu auch noch mehr mal's Internet Ausfälle von 2 min das aber 6-7 mal in der Zeit

Meine Frage ist ob ich jetzt nicht ein Sonderkündigungsrecht habe dadurch das nicht die Minimalbandbreite eingehalten wurde.

Vodafone hat meine Kündigung zwar angenommen aber erst zum rechtmäßigen Vertragsende.

Vodafone hat mir das geschrieben, wo ich aber nicht versteh was das mit mir zutun hat: "Ohne angemessene Fristsetzung zur Entstörung des DSL-Anschlusses ist ein Sonderkündigungsrecht nicht möglich."


Meine konkrete Frage ist ob mein Sonderkündigungsrecht zu steht oder ob ich jz nichts machen kan

Danke schon im voraus
 
Mach ein Speed-Protokoll über mehrere Tage hinweg. würde VF dann ne Frist von 7 oder 14 Tagen geben und dann außerordentlich kündigen, wenn nicht ausgebessert wurde
 
Was ist da nicht zu verstehen? Sie haben dir ja sogar mitgeteilt was sie haben möchten. Setze ihnen eine angemessene Frist zur Entstörung und wenn sie es dann nicht schaffen kannst du evtl. von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.
 
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Naja, wenn man sich das erste Mal mit der ganzen Bürokratie rumschlägt, darf man doch mal fragen, wenn man sich unsicher ist ;)

Lg
 
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Achja. Typische Vodafone Probleme mit dem Internet. Anbieter wechseln. Vodafone ist reine Katastrophe.
 
Hatte genau das gleiche Problem. Aber pass auf: Ich hatte telefonisch einen Kündigungstermin in 5 Wochen ausgemacht. Durchgeführt wurde dann eine sofortige Kündigung, weil die Dame am Telefon mir "einen Gefallen tun wollte um mich schnell aus dem Vertrag zu lassen". Wirklich von einem Tag auf den anderen konnte ich meinen Anschluss nicht mehr nutzen. Das lies sich (angeblich) auch nicht mehr Rückgängig machen. Die Leute an der Hotline sind manchmal völlig unfähig. Das ist jetzt 3 Jahre her... Bekomme immer noch Puls...

Bis die Telekom dann geschalten hat, hat auch noch einige Wochen gedauert... Deshalb unbedingt alles schriftlich machen.
LTE-Stick von der Telekom aus Kulanz zur Überbrückung hat zumindest ein wenig geholfen... Seitdem allerdings zufriedener Telekom-Kunde.

Edith: Ich habe damals selbst gekündigt, weil Vodafone mir erzählt hat, dass ich das Sonderkündigungsrecht nur selbst ausüben kann. Ich konnte (angeblich) also nicht, wie sonst bei einem Anbieterwechsel üblich, dem neuen Anbieter das Kündigen des Altvertrags überlassen, um genau solche Synchronisationsprobleme zu vermeiden.
 
Die in der Hotline erzählen oftmals blanken Unsinn und Mist, anders kann man es nicht sagen. Das sind meistens ungelernte Personen als externe Dienstleister in irgend einem Noname Callcenter, die keinen Plan haben.

Daher ganz einfach folgendes machen (grobes Vorgehen):
  1. Frist von 4 Wochen setzen, um das Problem zu lösen
  2. Messprotokolle anfertigen und dokumentieren (z.B. mit DU-Meter)
  3. Schriftlich diese Frist setzen mit der Ankündigung der Sonderkündigung aufgrund nicht erfüllter vertraglicher Leistung.
 
Gretzzy schrieb:
Vodafone hat mir das geschrieben, wo ich aber nicht versteh was das mit mir zutun hat: "Ohne angemessene Fristsetzung zur Entstörung des DSL-Anschlusses ist ein Sonderkündigungsrecht nicht möglich."


Meine konkrete Frage ist ob mein Sonderkündigungsrecht zu steht oder ob ich jz nichts machen kan

Danke schon im voraus

Sie wollen von dir eine Frist, um dein Problem zu beheben. Setze ihnen eine Frist von 2-4 Wochen, am besten noch mit Beweise der Geschwindigkeitsproblemen. Dazu vielleicht sogar ein Protokoll anfertigen mit mehreren Messungen.
 
Telefonisch kündigen ist nur rechtlich mit schriftlicher Bestätigung möglich und von sowas sollte sowieso immer dringend abgeraten werden. Kündigen kann man bereits rechtssicher per Mail. Und darin um eine Kündigungsbestätigung bitten. Fertig.

Zur Leitung selbst ist allerdings die Frage, ob die anderen alternativen Anbieter mehr Bandbreite liefern können. Das ist häufig nämlich auch nicht möglich.
 
Zu jedem Anbieter findet man die gleichen Probleme WEIL es Einzelfälle sind! Geht mal in ein 1&1 Forum von Telekom oder anderen.

Ich habe seit 2008 Kabel Deutschland und nun seit einigen Jahren ist das Vodafone und Internet über Kabel. Bei mir gabs nie irgendwelche Probleme außer alle paar Jahre angekündigte Wartungen. Habe bei einer 200er Leitung 210 im Download und über 50 im Upload.

Dieses pauschale das ist scheiße und das nicht nervt 1. und 2. ist es schlicht falsch und 3. hilft es keinen.

Wenn du kündigen willst sagt die Bundesbetzagentur wie, google die mal

"Ein Kündigungsgrund für den Vertrag mit dem Provider liegt erst vor, wenn die tatsächlich erreichte Geschwindigkeit erheblich, regelmäßig wiederkehrend oder dauerhaft von der vertraglich vereinbarten abweicht"

Nachdem man ALLE eigenen Fehlerquellen ausgeschlossen hat.

"Besteht das Tempoproblem fort, empfiehlt es sich unter breitbandmessung.de die Internet-Geschwindigkeitsprüfung der Bundesnetzagentur (BNetzA) vorzunehmen. An deren Ende steht ein detailliertes Protokoll, das alle relevanten Daten festhält und Abweichungen von den Maximalwerten aus dem Produktinformationsblatt dokumentiert."

20 Messungen an zwei unterschiedlichen Tagen in gleichem Umfang, also mit mindestens zehn Messungen pro Tag, um dauerhafte Minderleistungen nachweisen zu können. Wichtig ist, dass der Computer mit einem Netzwerkkabel an den Router angeschlossen sein muss, um die Internetverbindung korrekt zu messen. Die Messergebnisse sollten als Bildschirmfoto oder Ausdruck gesichert werden.

Kunden können vom Anbieter Abhilfe verlangen, wenn nicht an mindestens zwei Messtagen jeweils mindestens einmal 90 Prozent der vertraglich vereinbarten maximalen Geschwindigkeit erreicht werden, die normalerweise zur Verfügung stehende Geschwindigkeit nicht in 90 Prozent der Messungen erzielt oder das vereinbarte Mindesttempo an mindestens zwei Messtagen jeweils unterschritten wird.

Ist die Geschwindigkeit nachweislich schlechter als vertraglich zugesichert, sollte der Kunde seinen Telekommunikationsanbieter schriftlich über das Problem informieren und eine angemessene Frist zur Abhilfe setzen.

Zwei Wochen reichten normalerweise aus. Bleibt die Geschwindigkeit weiterhin hinter der vereinbarten zurück oder ist es dem Anbieter technisch am Wohnort gar nicht möglich, die vertraglich vereinbarte Leistung dauerhaft zu erbringen, kann der Vertrag außerordentlich gekündigt werden.
 
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Gretzzy schrieb:
Ich habe eine 16.000 DSL Leitung bei Vodafone, habe aber momentan massive Probleme mit dem Internet und das seit über einen Monat.

Was hat sich geändert?

Ich hab ab 17 Uhr bis gegen 22 Uhr eine nicht zufriedenstellende Internet Verbindung, die Download MBit im SpeedTest sind unter 6 MBit was die Minimalbandbreite ist.

Welche Bitrate hattest Du bisher bei Downloads erreicht?

Meine Frage ist ob ich jetzt nicht ein Sonderkündigungsrecht habe dadurch das nicht die Minimalbandbreite eingehalten wurde.

Kann es sein dass Du hier mit gezinkten Karten spielst? Was willst Du machen nachdem Du die Sonderkündigung durch hast? Gibt es einen neuen Anbieter zu dem Du eigentlich nur wechseln willst? Oder eine Vorgeschichtet aufgrund derer Du schon vorgespannt bist?

Vodafone hat mir das geschrieben, wo ich aber nicht versteh was das mit mir zutun hat: "Ohne angemessene Fristsetzung zur Entstörung des DSL-Anschlusses ist ein Sonderkündigungsrecht nicht möglich."

Deine Schuldigkeit an dieser Stelle: Du musst Vodafone erstmal die Möglichkeit geben einen eventuellen Fehler zu suchen und zu beseitigen. Also jedesmal nach einem Ausfall anrufen, Störung melden. Jedesmal wenn die Bitrate runter geht anrufen, Störung melden.

Das würde ich eine Woche lang machen (jeweils abwarten bis das Ticket geschlossen wird), dann die Breitbandmessung wie oben schon beschrieben aufrufen. Ergebnisse zusammen tragen und dann Frist zur Einhaltung des Vertrages setzen.

Aber eines nach dem anderen. Falls Du willst kannst Du hier auch mal die Verbindungsdaten Deines Routers posten, vielleicht findet einer der üblichen Verdächtigen einen Ansatzpunkt für etwas das "kaputt" ist und repariert werden kann. Dann brauchts die ganze Kriegserklärung nicht.[/QUOTE]
 
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Einbrüche zu Stoßzeiten sind bei DSL eher die Ausnahme, aber manchmal doch vorhanden. Dennoch die Frage, WLAN oder LAN und welcher Router? Vielleicht stört irgendwas in der Nachbarschaft zu regelmäßigen Zeiten das WLAN. Das könnte man mit LAN-Kabel ausschließen. Auch, ob das Problem mit verschiedenen Geräten auftritt, also mit PC, Laptop, Smartphone und Tablet testen.
Echte Abbrüche sollten sich in der Ereignisliste im Router sehen lassen. Was steht da?
 
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