News Vodafone Neo: Disney-Smartwatch für Kinder mit Baby Yoda

RizzoSpacerat schrieb:
Eltern sind doch alle krank im Kopf geworden.......

Eigentlich wollte ich dazu nichts mehr schreiben. Aber weil du es geschafft hast meine gesamte und durchaus ausführliche Argumentation komplett zu ignorieren und sie auf „der will doch nur sein Kind überwachen“ reduziert hast noch ein letztes Mal.

Es geht NICHT um eine Dauerüberwachung der Kinder. Es geht nicht darum ständig zu wissen wo und was das Kind macht. Es ist eine zusätzliche Funktion dieser Geräte die im Falle eines Falles für etwas mehr Sicherheit sorgt. Unabhängig ob das jetzt tatsächlich öfter vorkommt oder nicht. Aber wenn etwas passiert dann will man doch nicht am Ende da stehen und denken „hätt ich mal bloß“.
Ich denke jede Familie die Opfer solcher Taten geworden ist in einer Zeit zu der es so etwas überhaupt nicht gab, hätte sich so etwas gewünscht.
 
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Musste haben in der Grundschule ^^
 
Herdware schrieb:
Es kommt immer weniger auf Büffeln von Fakten und Daten an, als auf systematische Anwendung der verfügbaren Informationen und auf die richtigen Methoden.
Das war auch mein damaliges Argument für die Nutzung einer Formelsammlung.

Dennoch war ich erschüttert, als ich in den 90igern während des Biologiestudiums in Praktika nicht Wenige traf, die offensichtlich Schwierigkeiten hatten, die Berechnung von Verdünnungsreihen methodisch mit dem Dreisatz in Verbindung zu bringen. Und das war in der "früheren, besseren Zeit". :evillol:
 
Bloodwalker schrieb:
Eigentlich wollte ich dazu nichts mehr schreiben. Aber weil du es geschafft hast meine gesamte und durchaus ausführliche Argumentation komplett zu ignorieren und sie auf „der will doch nur sein Kind überwachen“ reduziert hast noch ein letztes Mal.

Es geht NICHT um eine Dauerüberwachung der Kinder. Es geht nicht darum ständig zu wissen wo und was das Kind macht. Es ist eine zusätzliche Funktion dieser Geräte die im Falle eines Falles für etwas mehr Sicherheit sorgt. Unabhängig ob das jetzt tatsächlich öfter vorkommt oder nicht. Aber wenn etwas passiert dann will man doch nicht am Ende da stehen und denken „hätt ich mal bloß“.
Ich denke jede Familie die Opfer solcher Taten geworden ist in einer Zeit zu der es so etwas überhaupt nicht gab, hätte sich so etwas gewünscht.

Ich bleibe bei meiner Ansicht und wissen Sie warum? Genau wegen ihrer argumentationsweise. Sie ist EXAKT die gleiche die Sicherheitsbehörden angeben wenn es um staatliche Hintertüren in Messengern geht.

"Es geht nicht um eine Totalüberwachung der Bürger, es geht darum im Fall der Fälle die Möglichkeit zu haben einen Verbrechen zu verhindern!" Kommt der Satz bekannt vor? Stammt von unserem tollen Innenministerkonferenz.

Es ist jedesmal die selbe argumentationsweise: Sicherheits vs. Freiheit. Die größte Hybris von Eltern ist dann gegen solch eine Politik zu wettern und im eigenen Haus bei den Kindern einen Überwachungsstaat aufzubauen.
 
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Bloodwalker schrieb:
Dann sind wir uns da einig. In der News wird aber von Verboten gesprochen und das halte ich für falsch. Mit Verboten wird der Umgang damit auch nicht besser.
Also deine Meinung sei dir zugestanden, und würde die Welt nur aus "Bloodwalkern" bestehen, könnte man da evtl. ja auch was machen. Aber wie kann man nicht die Ursache des Problems anerkennen: Die Schulen haben schlicht keine Kapazität, sich um die schwarzen Schafe unter den Eltern zu kümmern. Daher wird das einfach rigoros verboten. Das ist doch so unglaublich offensichtlich. Die Welt richtet sich nunmal nicht nach den eher vernünftigen.
Ergänzung ()

Bloodwalker schrieb:
Es geht NICHT um eine Dauerüberwachung der Kinder. Es geht nicht darum ständig zu wissen wo und was das Kind macht. Es ist eine zusätzliche Funktion dieser Geräte die im Falle eines Falles für etwas mehr Sicherheit sorgt.

Die Frage ist doch: Weiß dein Kind von der theoretischen Möglichkeit der Überwachung, und hat es das gleiche Verständnis von "Notfall"? Die alleinige Existenz einer Überwachungsmöglichkeit kann das Verhalten eines jeden Menschen direkt beeinflussen, auch ohne, dass diese genutzt wird. Genauso sind Fälle der Nutzung durchaus streitbar: Was aus Elternsicht ein Notfall war, kann für das Kind einen unrechtmäßigen Eingriff in die eigene Privatsphäre sein - z.B. Kind ist 30 Min zu spät, weil es noch (unerlaubterweise) auf dem Nachhauseweg Süßigkeiten kauft und mit Freunden direkt isst. Eltern machen sich sorgen, und rufen auf der Uhr an, weil sie sehen, dass das Kind irgendwo im Park ist.
Die Pros und Cons haben sicher ihre Berechtigung, und jeder soll das für sich selbst entscheiden. Aber die Nutzung solcher Dinge hat definitiv auch einen sehr warhscheinlichen negativen Einfluss, der nicht bestreitbar ist. Bist du bereit, diesen Preis zu zahlen, stehe auch dazu.

Bloodwalker schrieb:
Ich denke jede Familie die Opfer solcher Taten geworden ist in einer Zeit zu der es so etwas überhaupt nicht gab, hätte sich so etwas gewünscht.
Ja, hinter her ist man immer schlauer. Kann auch passieren, dass dein Kind nie soetwas erfährt, aber deine Überwachung einen negativen Einfluss auf die Persönlichkeit deines Kindes nimmt, und du das ein lebenlang vorgehalten bekommst. Nicht umsonst muss der Gesetzgeber immer die Verhältnismäßigkeit im Auge behalten: Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist einfach doch recht gering, die Auswirkung falls es doch passiert aber natürlich immens. Ist es bei dieser Konstellation verhältnismäßig, wirklich jede Option zu nutzen, um den Eintritt zu verhinden?! Und was passiert, wenn das Kind entführt/misshandelt wird: Kann man dann überhaupt schnell genug eingreifen, sodass der Schaden abgewendet werden kann? Werden Täter nicht bald darauf achten, direkt solche Uhren zu entfernen? Stellt eine coole Smartwatch mit Baby Yoda nicht sogar einen perfekten Gesprächseinstieg dar, um das Vertrauen des Kindes gewinnen zu können!? Könnten miese Typen nicht erst durch solche Uhren auf die Idee kommen, dein Kind zu beklauen?!
 
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Lächerlich, dass die heutige Elterngeneration meint solche Wanzen für ihre Kinder zu brauchen. Vor 20 oder mehr Jahren konnte man sein Kind auch nicht dauerüberwachen und trotzdem haben die gelebt. surprise Pikachu

Auch das Argument die Welt heute sei so schlimm und schlimmer als damals ist faktisch falsch. Verbrechensraten bei Kapitalverbrechen sind in den letzten Jahren im Mittel gesunken. Was steigt sind z.B. Straftaten im Bereich der Wirtschaftskriminalität. Der Unterschied zu damals ist, dass man heute einfach alles aus jedem Winkel der Welt über die Medien mitbekommen kann. Und durch die dauernde Informationsflut entsteht lediglich der Eindruck es sei so schlimm. Dabei ist es entweder genauso oder sogar besser als vor x Jahren.

Es ist nur ein weiterer Schritt in Richtung Totalüberwachung von uns allen. Kennzeichen Erfassung, Section Control, verpflichtendes GPS im Auto für die "Unfallhilfe", Versuch Verschlüsselung zu verbieten, Videoüberwachung im öffentlichen Raum, SteuerID als Bürgernummer mit der Folge das jede Behörde auf jede andere und damit eure Daten zugreifen kann, E-Patientenakte usw. Die Liste ist endlos. Irgendwo ein kleines Leck und eure Gesundheitsgeschichte, eure Steuerdaten, euer gesamtes Leben liegt irgendwo in China, Uganda, bei anderen Unternehmen oder irgendwelchen Kriminellen, bzw. bei der Polizei & Geheimdiensten. Damit lässt sich euch nicht nur was verkaufen, sondern auch erpressen, öffentlich diffamieren oder sogar Beweise fälschen um euch was anzulasten. Oder schlicht und einfach kontrollieren.

Übrigens glaubt ihr doch nicht das unser deutscher Staat, bei allem was der verbockt hat, es hinbekommen würde diese ganzen Daten sicher zu verwalten, mal davon abgesehen, dass es keine absolute Sicherheit geben kann.

Eltern die son Dreck kaufen sind nur Teil des Problems. Aber hey es ist bunt und mit Disney Design.
 
Mal unabhängig von Sinn und Zweck solcher Uhren, warum muss es unbedingt so ein klobiges Design sein? Oder soll die Uhr auch als Abschreckung dienen ("Achtung, hier wacht Heli-Dad")
 
mf4t4lr schrieb:
Lächerlich, dass die heutige Elterngeneration meint solche Wanzen für ihre Kinder zu brauchen. Vor 20 oder mehr Jahren konnte man sein Kind auch nicht dauerüberwachen und trotzdem haben die gelebt. surprise Pikachu
So sehr ich solche Lösungen skeptisch sehe, aber das Argument ist keins. Früher hat man auch ohne Hygiene gelebt und es gibt die Menschheit noch heute. Nur man lebt eben länger und kann auch noch im hohen Alter beherzt zubeißen. Also nur weil man früher keine andere lösung hatte, als das Risiko zu akzeptieren, heißt das nicht, dass man das ewig so weiter führen muss.

mf4t4lr schrieb:
Auch das Argument die Welt heute sei so schlimm und schlimmer als damals ist faktisch falsch. Verbrechensraten bei Kapitalverbrechen sind in den letzten Jahren im Mittel gesunken.
Ist das wirklich so? Mein Eindruck ist eigentlich ein anderer.

mf4t4lr schrieb:
Der Unterschied zu damals ist, dass man heute einfach alles aus jedem Winkel der Welt über die Medien mitbekommen kann. Und durch die dauernde Informationsflut entsteht lediglich der Eindruck es sei so schlimm. Dabei ist es entweder genauso oder sogar besser als vor x Jahren.
Da stimme ich zu und würde ergänzen, dass nach meinem Kenntnissstand, die meisten Misshandlungen ihre Ursache im direkten Umfeld der Kinder haben. Also im vermeitlich als sicher geltenden Bereich.
 
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Cr4y schrieb:
Was aus Elternsicht ein Notfall war, kann für das Kind einen unrechtmäßigen Eingriff in die eigene Privatsphäre sein - z.B. Kind ist 30 Min zu spät, weil es noch (unerlaubterweise) auf dem Nachhauseweg Süßigkeiten kauft und mit Freunden direkt isst. Eltern machen sich sorgen, und rufen auf der Uhr an, weil sie sehen, dass das Kind irgendwo im Park ist.

Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen (Spoiler: Ich wiederhole mich zum wiederholten male) ES GEHT NICHT UM EINE DAUERHAFTE ÜBERWACHUNG DER KINDER!

Ich weis nicht wie ich das noch deutlicher formulieren soll. Mir fehlen wortwörtlich die Worte. Diese Funktion bleibt ungenutzt solange es nicht darum geht ein verschwundenes (Bitte lesen als: mehrere Stunden nicht auffindbares) Kind zu finden. Wenn Eltern nach 20 Minuten schon Panik bekommen und die Kripo kontaktieren dann ist das nicht die Schuld der Geräte sondern übervorsichtiger Eltern.

Herrgott warum bedeutet "die Möglichkeit ein verschwundenes Kind zu orten" für viele offenbar sofort eine Dauerüberwachung?

Wenn ich früher ohne was zu melden nach spätestens 2 oder 3 Stunden nicht daheim war haben meine Eltern auch die Eltern meiner Freunde angerufen oder später dann mich versucht aufs Handy zu erreichen. Manchmal vergisst man das. Ein kurzes Telefonat "Ja der u/Bloodwalker ist hier bei uns und spielt mit Timmy" oder mit eigenem Handy halt "Ah sorry Papa hab vergessen bescheid zu geben ich bin nach der Schule direkt zu Timmy, wir wollten bisschen zusammen spielen." Ist das auch schon Dauerüberwachung? Für mich nicht. Kurzer Check und alles ist in Ordnung.

Cr4y schrieb:
Die Frage ist doch: Weiß dein Kind von der theoretischen Möglichkeit der Überwachung
Also ich "wusste" das man mein Handy solange es an ist Orten kann. Zumindest grob. Und wenn ich ehrlich bin hat mich das niemals irgendwie beeinflusst. Hab auch scheiße gebaut und meine Eltern haben es mal erfahren und mal nicht. Aber darum geht es nicht. Meine Eltern hätten auch ständig anrufen können, fragen wo ich bin und was ich mache. Aber nochmal, Darum geht es doch gar nicht. Wer so tickt hat doch ganz andere Probleme und greift zu ganz anderen Möglichkeiten. Stichwort Kamera im Zimmer und so weiter.

Ich bin trotz Technik und theoretischer "Dauerüberwachung" sehr selbständig erzogen worden. Weil das eine nicht zwangsläufig das andere bedeutet. Aber zu einem selbständigen und, altersgerechten, unabhängigen Kind gehört heutzutage auch, dass es eben mit solchen Geräten lernt umzugehen. Selbstbestimmung und Privatsphäre bedeutet nämlich auch dass ich meine Eltern kurz anrufen konnte, sagen konnte "Papa ich komm heute später, ich bin verabredet" und damit war die Sache erledigt. Da musste niemand dauerüberwachen.

//Edit: Und bevor mir hier einer mit "Aber" kommt.
Auf ein "Mit wem bist du verabredet" kam ein kurzes "Das ist meine Sache ich bin heute gegen 8 zu hause" Und damit war das Thema erledigt. Meine Privatsphäre war geschützt und meine Eltern mussten nicht alles wissen, aber zumindest mussten sie sich keine sorgen machen und konnten ganz normal ihren dingen Nachgehen.

Und eine grobe Übersicht darüber zu haben das es den Sprösslingen gut geht ist auch Aufgabenbereich der Eltern. Letztendlich haben wir die Sorgepflicht und sollten verständlicherweise für Kinder auch Verantwortung übernehmen.
//Edit Ende.

Aber mit der Kommunikation mit Rauchzeichen wie sich das manche hier wohl wünschen funktioniert das erfahrungsgemäß nicht so zuverlässig. Hier konzentrieren sich Einige zu sehr auf die Nachteile einer möglichen Dauerüberwachung ohne auch nur verstehen zu wollen das solche Geräte auch Vorteile für die Kinder haben.

RizzoSpacerat schrieb:
Sie ist EXAKT die gleiche die Sicherheitsbehörden angeben wenn es um staatliche Hintertüren in Messengern geht.

Das ich aber keine Sicherheitsbehörde bin sollte aber an der Stelle vielleicht nochmal Erwähnung finden. Ich mein wenn du die da verschiedene Horrorszenarien ausmalst weil du zweimal zu oft 1984 gelesen hast. Deine Sache. Du musst es ja nicht nutzen und kannst gerne jeden der auch nur Ansatzweise versucht neue Technik auch den Kindern nahe zu bringen als Übervorsichtigen Überwachungsfetischisten sehen. Geschenkt.

Aber um ehrlich zu sein sehe ich das Problem eher bei dir. Ich wüsste auch gar nicht wie ich da überzeugen kann. Wenn du deinen Kinds erst mit 18 ein Handy in die Hand drücken möchtest und total Stolz darauf bist das deine Kids zwar wissen wie man eine Bewerbung auf der Schreibmaschine tippt, aber ihnen das leider kaum was bringt, weil in 20 Jahren, vielleicht, alles nur noch Digital abläuft. Geschenkt. Deine Sache.

Aber für dein eigenes Wohlbefinden solltest du deine Medienkompetenzen und deine Paranoia mal updaten. Dann musst du nicht bei jeder News zu Smartwatches schreiben dass wir alle "von denen" "da oben" dauerhaft überwacht werden.
 
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Also die Headline ist nun mal "Disney-Smartwatch für Kinder mit Baby Yoda". Wenn Yoda echt so ausschlaggebend ist dass er im Titel steht sollte das schon richtig gestellt sein - Grogu. Das ist nun aufgedeckt und Falschverwendung stösst Serien-Fans vor den Kopf, daher die ganzen Kommentare zur Richtigstellung.
 
@Bloodwalker
Ab welchem Alter hattest du denn ein Handy und ab welchem würdest du deinem Kind so eine Smartwatch verpassen?
Rein vom Aussehen ist die SW eher für das Grundschulalter gedacht und genau da sehe ich faktisch den Nutzen so gut wie nicht. Wir haben unsere bis Anfang 3. Klasse in die Schule gebracht/abgeholt, weil sie eh nicht alleine gehen wollte.
Die Eltern der befreundeten Kinder sind untereinander vernetzt und kontaktieren sich im Falle des Falles, wenn kurzfristig ein Kind mit zum Anderen will bzw. wird es dann geregelt, wenn das Kind zu Hause ist. Dann geht es eben noch mal los.
Die anderen Kinder müssen ja auch fragen, ob sie jemanden mitbringen dürfen.
Größtenteils wird so was aber ein paar Tage vorher abgesprochen, damit auch immer eine Aufsichtsperson da ist.
Draußen gespielt wird auch nur in Wohnungsnähe (gut wir haben Glück mit einem großen Hinterhof inkl. Spielplatz).
Klar kann man nicht für alle Eventualitäten gerüstet sein, aber das waren wir damals auch nicht.
 
piffpaff schrieb:
Ab welchem Alter hattest du denn ein Handy und ab welchem würdest du deinem Kind so eine Smartwatch verpassen?

Mein erstes Handy war ein orangenes Bosch GSM das ich im alter von circa 9 oder 10 Jahren bekommen habe. Circa 2000 muss das gewesen sein. Also Grundschüler, war damals in der dritten oder vierten Klasse. Ich bin auch seit Mitte der zweiten Klasse alleine, bzw. mit nem Schulfreund der im Wohnungsblock nebenan gewohnt hat, zur Schule gegangen.

piffpaff schrieb:
wenn kurzfristig ein Kind mit zum Anderen will bzw. wird es dann geregelt, wenn das Kind zu Hause ist. Dann geht es eben noch mal los.

Klar kann man machen, ist halt der traditionelle weg. Aber man könnte sich diese unnötige Lauferei oder Fahrerei die allen beteiligten nur Zeit kostet auch sparen und die Kinder einfach länger miteinander spielen lassen.
 
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Funnyman schrieb:
warum muss es unbedingt so ein klobiges Design sein?

Eine so richtig schlanke/elegante Smartwatch habe ich bisher noch nicht gesehen. Man braucht wahrscheinlich Platz für den Akku und auch sonst steckt ja einiges an Technik (CPU, Sensoren usw.) drin. Das Gehäuse muss auch einigermaßen robust sein. Außerdem darf das Display nicht zu klein sein, sonst kann man die Texte der Apps nicht lesen.

Am Handgelenk eines Kindes sieht es natürlich nochmal extra klobig aus.

Es scheint allerdings auch nicht wenige Kunden zu geben, denen es nicht klobig genug sein kann. Ich (als Kind der 70er/80er 😁 ) mag Digitaluhren und bevor ich doch auf den Smartwatch-Zug aufgesprungen bin, war es in den letzten Jahren zunehmend eine Herausforderung noch eine moderne Digitaluhr zu finden, die nicht ein regelrechter Ziegelstein am Handgelenk ist. (Blieben fast nur die Retro-Modelle von Casio.)
 
ComputerJunge schrieb:
Ich finde viele Deiner Gedanken grundsätzlich richtig. Auch ich meine, das der Umgang mit "dem Digitalen" ein wichtiges Lernziel für Heranwachsende sein muss. Und mir geht es auch nicht darum, vollkommen weltfremd zu proklamieren, Kindern sei in den Schulen eine Leben ohne Handy beizubringen. Das ist schon deswegen absurd, weil der tägliche Blick auf die Erwachsenenwelt das Gegenteil beweist

Da bin ich bei dir, aber dieses Produkt hat als Zielgruppe Kinder jünger 12... Und ganz ehrlich - was brauchen die ne Smartwatch...
Kinder die sich wenig bewegen eventuell nen Schrittzähler um sie zu motivieren.... Aber Handy Smartwatch bei unter 12 Jährigen? Echt jetzt? Dann lieber mal mit ihnen nen Rechner zerlegen und zusammen bauen oder Programmieren.... (muss keine echte Programmiersprache sein - kann ja auch ne Logik Programmierung sein)...
Das würde dem Digitalen Lernziel wohl mehr nutzen.
 
Taigabaer schrieb:
Bei Winnetou gabs auch viele Tote, sogar Massenschlachtereien. ;-) Und bei Hänsel und Gretel wurde eine Frau lebendig verbrannt. Böses Buch, nicht kindgerecht!

Du hast offenbar keine Kinder. Sonst hättest Du Dich vermutlich damit auseinandergesetzt, weshalb man kleinen Kindern keine derartigen, hahnebüchenen Indianergeschichten mehr vorsetzt. Und auch Grimms Märchen sind etwas aus der Mode geraten. Ich rede hier bewusst von einer Zielgruppe, die noch knuffige Kindersmartwatches trägt - nicht von Jugendlichen, denen Karl May im Schulunterricht als abschreckendes Beispiel dient - oder denen die Gebrüder Grimm im Deutschunterricht begegnen.

Dir hat das natürlich in deiner Kindheit nicht geschadet - und merkst aber nicht, dass Du immer noch ein ziemlich seltsames Bild der nativen Einwohner von Amerika hast. Oder findest es normal, dass man Menschen in Öfen steckt oder Kinder anlockt und dann isst... *Sarkasmus
 
Bloodwalker schrieb:
Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen (Spoiler: Ich wiederhole mich zum wiederholten male) ES GEHT NICHT UM EINE DAUERHAFTE ÜBERWACHUNG DER KINDER!
Mein Beispiel bezog sich auch eindeutig nicht auf eine DAUERHAFTE ÜBERWACHUNG, sondern auf eine Fehlnutzung durch Fehleinschätzung.

Bloodwalker schrieb:
Ich weis nicht wie ich das noch deutlicher formulieren soll. Mir fehlen wortwörtlich die Worte. Diese Funktion bleibt ungenutzt solange es nicht darum geht ein verschwundenes (Bitte lesen als: mehrere Stunden nicht auffindbares) Kind zu finden.
Dann ließ gefälligst auch meine Einwände dazu! Die Uhr könnte sonst wo liegen, es könnte eh zu spät sein etc.. Der Bereich, in dem solch eine Lösung eine schlimme Tat verhindert ist einfach verdammt schmal. Sorry, wenn ich das jetzt so krass sage, aber: Suchst du dein Kind erst Stunden nachdem es ein Pädophiler mitgenommen hat, isses zu spät.

Bloodwalker schrieb:
Herrgott warum bedeutet "die Möglichkeit ein verschwundenes Kind zu orten" für viele offenbar sofort eine Dauerüberwachung?
Weil die meisten erkannt haben, dass der Nutzen hauptsächlich darin liegt, dass die Eltern mit soetwas ihre Ängste stillen wollen, es aber kaum ein realistsiches Szenario gibt, in dem das Kind dadurch geschützt wird.

Bloodwalker schrieb:
Wenn ich früher ohne was zu melden nach spätestens 2 oder 3 Stunden nicht daheim war haben meine Eltern auch die Eltern meiner Freunde angerufen oder später dann mich versucht aufs Handy zu erreichen. Manchmal vergisst man das. Ein kurzes Telefonat "Ja der u/Bloodwalker ist hier bei uns und spielt mit Timmy" oder mit eigenem Handy halt "Ah sorry Papa hab vergessen bescheid zu geben ich bin nach der Schule direkt zu Timmy, wir wollten bisschen zusammen spielen." Ist das auch schon Dauerüberwachung? Für mich nicht. Kurzer Check und alles ist in Ordnung.
Ist ist halt schon ein Unterschied, ob du kurz ne App aufmachst und ungefragt den Status abrufen kannst, oder du mehrere Telefonate tätigen musst um am Ende die Polizei um eine Triangulation bitten musst.

Bloodwalker schrieb:
Also ich "wusste" das man mein Handy solange es an ist Orten kann. Zumindest grob. Und wenn ich ehrlich bin hat mich das niemals irgendwie beeinflusst.
Ja, damals recht grob und mit einigem Aufwand, statt aufm iPad kurz ne App zu öffnen. Ist schon ein Unterschied für mich.
 
Bloodwalker schrieb:
Spricht schon was für sein eigenes Gemüt wenn man immer nur davon ausgeht dass alles heimlich und verbotenerweise getan werden muss...

Kinder im Alter von 11 bis 16 testen nun mal ihre Grenzen aus. Die Klasse 8 ist da nun einmal immer mit am stärksten betroffen, weil da nun einmal die meisten Tester drinnen sind.

Wir haben ab der Klassenstufe 9 an unserer Schule im Unterricht Tablets. Leider gibt es seitens der Buchverlage wenig Unterstützung. Kaum digitale Bücher, welche einen Vorteil bringen. Ein Buch als PDF ist kein digitales Schulbuch. Auch die Lizenzgebühren sind realitätsfern. Ein Buch hält 3 bis 10 Jahre. Die Lizenzen sind 80% des Buchpreises pro Schüler und Jahr?

Daher ist oftmals der Mehrwehrt eine iPads:
  • Aufschriebe ohne Fehler
  • Mehr Freiheiten beim Aufschreiben
  • Keine Kopien von unnötigem Text, welcher nicht gekonnt werden muss
  • Zugriff auf das Internet
  • Videoanalysten
  • Rechnergestützte Kontexte

Dennoch muss ein Schüler im Abitur einen Zettel ausfüllen
  • Er muss also mit dem Stift und einem Lineal umgehen können ( ohje sage ich nur!)
  • Rechtschreibung ist ein Grauen, da Fehler nicht rot markiert werden.
  • Kopfrechenaufgaben machen 25% der Mathematik Kenntnisse im Abitur aus. Das sind 5 von 15 Notenpunkte!
  • Ein sauberer Aufschrieb muss vorher überlegt sein. Beim iPad nicht!

Wenn man diese Minuspunkte nicht mehr will, weil man sie auch eigentlich nicht braucht, dann ist alles gut. Jedoch sind diese Minuspunkte mMn in der Informatik, Physik und Mathematik sehr wichtig. Meine Schüler können weder mit Brüchen (Klasse 6), noch mit Gleichungen (Klasse 7) umgehen.

Wer programmiert dann in der Zukunft? Wer sind die Physiker, die nach 2 falschen Rechnungen und Misserfolgen einen 3ten Versuch wagen? Wer würde 10 Jahre warten, bis er das perfekte Bild eines schwarzen Loches aufgenommen hat?

Digitale Medien sind klasse. Aber eine Wischgesellschaft will keiner haben.
 
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Reaktionen: Creeed, GreitZ und ComputerJunge
ComputerJunge schrieb:
@BloodwalkerAuch ich meine, das der Umgang mit "dem Digitalen" ein wichtiges Lernziel für Heranwachsende sein muss.

Das sehe ich genauso. Paradoxerweise besteht der Umgang mit digitalen Medien – wie in allen anderen Lebensbereichen – vielfach aus bloßem Konsum, nicht aus mündiger Nutzung. Mehr Handys, mehr Tablets, mehr Smartwatches ändern daran gar nichts.
Ich habe jeden Tag die "digital natives" vor mir sitzen, die jedes aktuelle Computerspiel kennen und bei jeder Frage reflexhaft Wikipedia aufrufen, aber nicht in der Lage sind, in 20 Zeilen Quellcode einen Bezeichner drei Mal gleich zu schreiben (fehlende Rechtschreibkompetenz ist tatsächlich auch in der Informatik ein Problem), und sich dann keinen Reim darauf machen können, warum der Compiler meckert. (Von Algorithmen und Denken in komplexeren Zusammenhängen nicht zu reden.)
Damit möchte ich keineswegs die Leistungen vieler guter Schüler kleinreden und auch keinen Kulturpessimismus aufwerfen. Was ich sagen will: In Sachen Digitalkompetenz gibt es an Schulen zweifellos viel Handlungsbedarf, aber eine ungeregelte und zunehmende Verbreitung "smarter" Geräte wird dazu sicherlich keinen sinnvollen Beitrag leisten.

Gruß Jens

PS: Wer die Sache mit den Handyfotos nicht so wild findet, soll sich dann auch nicht beklagen, wenn der Anwalt auf der Matte steht, weil der eigene Sprössling auf dem Schulhof heimlich kompromittierende Fotos gemacht hat und seine Beteuerung hinterher leider mal so gar nichts hilft, er habe ja nicht gewusst, dass er gerade gegen § 201a StGB verstößt …
 
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