Vodafone oder Telekom - Und welche Hardware?

frontloop

Ensign
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Hi,

ich ziehe demnächst um und brauche deswegen einen neuen Internet-/Telefon-Anschluss:

An der neuen Adresse stehen nur Telekom und Vodafone (über Kabel) mit 100 Mbit zur Verfügung.

Vodafone kostet 19,99 €/Monat im 1. Jahr und danach 34,99 €/Monat.
Die Telekom will 39,95 €/Monat im 1. Jahr und danach 44,95 €/Monat, also deutlich mehr (macht dann 700 € mehr in 5 Jahren).

Bei der Telekom kommen nochmal 4,94 €/Monat für das Speedport W 724V - Modem dazu.
Vodafone will für die FritzBox 6490 auch 5 €/Monat.

Wie ist denn eure Erfahrung mit den beiden Anbietern?
Bei Vodafone würde mir die FritzBox wesentlich besser gefallen, als das Speedport der Telekom. Vor allem, weil ich bei der FritzBox die NAS- und Ducker-Funktionen schon gut kenne und damit zufrieden bin.

Und macht es eigentlich Sinn, die Fritzbox zu mieten (eben für die 5€/Monat) oder ist es besser, das Gerät separat zu kaufen. Oder geht das gar nicht?

Wie gesagt, an dem Router sollen halt 2 PC's, das Telefon, der Drucker als Netzwerkdrucker und eine Festplatte als Netzwerkfestplatte (quasi NAS ohne "echtes" NAS-"Gerät") hängen.
 
Hallo frontloop,

Ich bin seit langem Telekom Kunde und sehr zufrieden. Den Speedport W724V kannst Du auch kaufen.
 
Ist ein Äpfel-Birnen-Vergleich,wenn du DSL mit Kabel vergleichst... (Ich würde niemals freiwillig Kabel wählen...)

Ich hab Telekom+Speedport 921v und bin damit zufreiden. Netzwerkfestplatte und Druckerfunktion gibts beim Speedport auch, soweit ich weß... Das Sollte kein Problem darstellen

Miete vs Kauf: Bei Mietgeräten bekommst du jederzeit ein neues, falls etwas mit dem Router ist. Kannst ja den Kaufbetrag durch 5€ teilen, dann weißt du nach wie vielen Monaten sich ein Kauf rentiert...

Ich zahle für meinen Router nur noch 1,20 pro Monat, aber ich weiß nicht ob es das Preismodell so noch gibt...
 
Die Frage ist hier nicht ob Vodafone oder Telekom sondern ob VDSL oder Kabelanschluss (DOCSIS).

In den meisten Fällen gilt: Ist VDSL (hier ja sogar mit Vectoring also 100Mbit) Verfügbar hat man damit die bessere Leitung da man sich die Bandbreite nicht mit allen in der Straße teilen muss. Bei Kabel-Anschlüssen teilt man sich die Bandbreite von etwa 717 Mbit mit allen anderen in der Straße/Bezirk oder im schlimmsten Fall dem ganzen Ort.

Den Router über fünf Jahre mieten lohnt eigentlich nie, da hat man am Ende mehr gezahlt als wenn man ihn so kauft.
Bei Kabelanschlüssen hast du aber noch das Problem das eine freie Fritzbox nicht funktioniert. Das soll sich aber im August ändern.
 
1. Telekom bietet einen DSL Anschluss und Vodafone einen Kabel Anschluss
2. kaufe dir lieber eine Fritzbox 7362 oder 7490 für den Telekom Anschluss und lasse lieber die Finger von VF
 
Typischerweise bietet (V)DSL eher die Leistung die du bezahlst, insbesondere in Städten. Bei Kabel steht eher ne große Zahl drauf die du aber wenn es drauf ankommt (abends) nicht nutzen kannst. Ausser du bist immer morgens um 4 auf, dann ist Kabel ideal.

Router mieten sollte man niemals. Bei der Telekom eine Fritzbox kaufen, bei Vodafone auf das Ende des Routerzwangs warten und dann kaufen. Wahrscheinlich auch ne Fritzbox.
 
MonteSuma schrieb:
Ist ein Äpfel-Birnen-Vergleich,wenn du DSL mit Kabel vergleichst... (Ich würde niemals freiwillig Kabel wählen...)

Tjo, sehe ich genau anders. Hatte bisher NIE Einschränkungen meiner Leitung, und ab dem Verteiler ist DSL auch Shared Medium zum Backbone!

Aber evtl verhält sich hier auch Unitimediy anderst als Vodafone was die genaue Netzaufteilung betrifft.
Ich habe meine 200 MBit/s selbst zu Stoßzeiten, und das obwohl viele hier im Ort Kabelinternet haben.
 
Wichtig bei Vodafone ist auch folgender Abschnitt:
Ab einem Gesamtdatenvolumen von mehr als 10 GB pro Tag behält sich Vodafone Kabel Deutschland vor, die Übertragungsgeschwindigkeit für Filesharing-Anwendungen bis zum Ablauf desselben Tages auf 100 Kbit/s zu begrenzen.
Zudem hast du bei VF nur 6 MBit Upload während du bei VDSL der Telekom bis zu 40 MBit bekommst. Kommt halt drauf an, was du mit der Leitung vor hast. Owncloud usw. macht mit 6 MBit eher wenig Spaß.
Bei der Telekom Leitung kannst du dir einfach die FritzBox 7490 kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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das vodafone dass du meinst ist vodafone kabel. ab dem 01.08. gilt routerfreiheit. da brauchst du kein mietgerät, sondern darfst selbst entscheiden. bis dahin, kannst du keinen beliebigen kabel-router benutzen.

der speedport basiert auf der fritzbox und ist einschränkbar nutzbar. sip-anbieter lassen sich nicht eintragen.

ich selbst habe nach jahrelanger schlechter erfahrung mit dsl (freenet, gmx, 1und1, telekom, vodafone) auf vodafone kabel gewechselt und eine fritzbox 6360 kostenlos bekommen. ich zahle monatlich 20 € für 2 jahre und wenn kurz vor ablauf der 2 jahre "kündigung" rufe, bleibt es ewig bei den 20 €. 25mbit/s reichen mir völlig. das mit dem 6360 war purer zufall und glück.

durch tricks konnte ich sip-anbieter eintragen. drucker als netzwerkdrucker ging nicht. fritzbox hat den drucker erkannt, aber windows 10 nicht, wegen des generic samsung driver. fax durch interne faxfunktion ist bequemer.
 
bei der Telekom kannst den Router glaub nach nem Jahr tauschen lassen.

Weiss aber nicht ob der Router nach einer bestimmten Zeit dir gehört.

Mieten ist so eine Sache, um up 2 date zu bleiben aber nichtmal schlecht.

Hab 5 W701V mit ISDN im Verbund daheim und will aktuell ned auf Annex J wechseln, da die Router ordentlich gekostet haben.
Muss mal wieder rechnen, mit welchem Rechenmodell und Tarif bzw ich an das rankomme was ich im Moment geliefert bekomme
 
das mit der beschränkung gilt nicht mehr. nur beim 400V tarif und dann auch noch ab 1 terabyte pro monat, und es sind nicht 100 kbits sondern 10 mbits
 
@orodigistan: Das habe ich gerade aber von der Vodafone Seite direkt kopiert ;) Warum schreiben steht das dann noch in den Fußnoten?
 
Ich würde auch eher zu VDSL statt Kabel greifen. Ob nun Telekom oder Vodafone wäre mir persönlich ziemlich egal. Ich war knapp 10 Jahre Kunde bei der Telekom, nun bin ich seit einer ebenso langen Zeit bei Arcor/Vodafone - nennenswerte Probleme, die nicht durch einen kurzen Anruf / eine kurze Email innerhalb kürzester Zeit geregelt werden konnten, hatte ich bei beiden Anbietern noch nie. Ich würde es daher am Preis festmachen.

Gruß
miko
 
Ich würde mieten, AVM bietet bei den Routern einfach kein rundes Paket.

Die Apps nur für Android und IOS, der Funktionsumfang der "Cloud" App bescheiden..
und die Fritzbox dümpelt in Zeitalter von ITunes Freigaben und Apple TV immer noch auf uralt Windows
DLNA rum

passende DVB-C Repeater vom AVM entsprechen wohl auch nicht wirklich dem SAT-IP Standard u.u.u.

Einbindung von externen Clouds ist auch mehr schlecht als recht, da die grossen fehlen

Nette Tools zur Einbindung der NAS in die Windows Umgebung was einfache Daten Synchroniserung oder Backups betrifft fehlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
orodigistan schrieb:
der speedport basiert auf der fritzbox und ist einschränkbar nutzbar. sip-anbieter lassen sich nicht eintragen.
Schon seit bald 10 Jahren ist das keine Fritzbox mehr. Das sind seitdem immer Arcadyan Geräte mit dementsprechenden Features und manchmal Qualität (die auch bei AVM nicht überragend ist...)
Ich würde mieten, AVM bietet bei den Routern einfach kein rundes Paket
Gegenüber den Alternativen sind die FBs aber deutlich "runder".
 
Habe Vodafone Kabel (ehemals Kabel Deutschland) in einer Stadt mit 300.000 Einwohnern, 100mbit. Egal zu welcher Tagszeit, habe immer max speed. Mein Nachbar hat DSL und bei dem geht regelmäßig die Bandbreite zur primetime runter, das shared-medium Argument sollte man also differenziert betrachten.

Gerät kannst du einfach das Standardkabelmodem nehmen, in den bridge mode stellen und dir einen brauchbaren, dd-wrt fähigen Router kaufen. Der schlägt dann dann die meisten Fritzboxen in allen Belangen und du sparst sogar noch Geld ab spätestens dem zweiten Jahr (von 120€ Investitionskosten ausgehend).
 
Wenn man von außen auf Geräte im Heimnetz zugreifen möchte, bitte die Problematik Carrier-grade NAT bei DOCSIS durch IPv6 nicht vergessen.

Dazu kommt außerdem noch: Nur 6 und nicht 40 Mbit/s maximal im Upload, Drossel ab bestimmtem erreichten Volumen und die sinkende Bandbreite, die von vielen zu den Hauptnutzungszeiten beklagt wird. Das hängt aber davon ab, wie dick die Kopfstation angebunden ist und wieviele andere Nutzer sie noch versorgt.
 
Asghan schrieb:
Tjo, sehe ich genau anders. Hatte bisher NIE Einschränkungen meiner Leitung, und ab dem Verteiler ist DSL auch Shared Medium zum Backbone!

Aber evtl verhält sich hier auch Unitimediy anderst als Vodafone was die genaue Netzaufteilung betrifft.
Ich habe meine 200 MBit/s selbst zu Stoßzeiten, und das obwohl viele hier im Ort Kabelinternet haben.

Geht ja nicht nur darum...

Kabel hat zwei Nachteile:

1. Zu Stoßzeiten haben viele Einschränkung in der Performance
2. Kabel bietet nur Down- ODER Upload gleichzeitig

P.S: Dann hast du bei dir eben Glück... Das Inernet ist voll mit Gegenbeispielen... Bei DSL hab ich das bisher noch nie gelesen...
 
AVM war mal spitze, wenn ich an die ganze Fritz Zusatzsoftware denke, mittlerweile langweilige Boxenschieber die irgendwie in der Welt der mobilen Endgeräte noch nicht richtig angekommen sind. Was bringt einem die eigene "Cloud" wenn die App dazu nur manuelle Uploads macht und das auf Basis die ehr an die Webbrowser PC Welt erinnert....
verglichen mit Icloud /OneDrive, Dropbox etc..

blöd nur dass der ISDN Konverter nur in der Fritbox 7490 drin ist und man für einen W724V einen extra ISDN Adapter fürs Telefon braucht, evtl geht hier ja nach Smartphone aber auch eine App
 
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