Von 0 auf 100 ins Home-Office

Hallo zusammen,

die Entscheidung für das x300 mit dem 4650g war eigentlich dank eurer Hilfe schon getroffen.

In dem ein oder anderen weiteren Beitrag zu dem Thema war die alternative Idee: Intel cpu für 170€ + gebrauchte (ebay) Gpu für 100-150€. Die deskmini Variante wäre dann natürlich raus und ein midi-Tower müsste es dann sein.

Dann liegt man bei vielleicht 300€ (cpu+gpu) und hat dafür sowohl die bessere Cpu als auch eine bessere Gpu im Vergleich zum 4650g.

Meine Anforderungen sind immer noch die gleichen wie im Eingangsbeitrag, weshalb ich mir die 80€ -100€ Mehrkosten wohl sparen kann und wohl eher in 32Gb so-dimm investieren sollte?
 
Ich hätte den DeskMini H470 mit 11400 ohne dedizierte GPU genommen, dafür 2x16GB DDR4-2666. Die Lösung kommt mit dem M27q auf derzeit 991€ und liegt 17€ unter der AMD-Variante. Die höhere Single-Core-Performance wäre mir für das beschriebene Einsatzgebiet wichtiger als eine höhere Framerate in alten Spielen. Der Sinn einer gebrauchten GPU erschließt sich mir in dem Zusammenhang gar nicht.
 
Das mit der Gpu war nur ein Gedanke, der durch andere Beiträge entstanden ist. So eine Investition macht man bzw. ich nicht alle Tage, weshalb ich da alles berücksichtigt haben möchte.

Ich dachte mir dabei, die bessere Single-Core Leistung des Intels (im Vergleich zum 4650g) zu haben und gleichzeitig die schlechtere igpu des Intels mit einer gebrauchten Gpu aufzufangen. Eine gebrauchte Gpu (als Beispiel mal um 100 €) ist dabei wohl immer besser als die Grafik des 4650.

Ich hätte dann für das Geld des 4650 + ~80€ sowohl die Single-Core Leistung als auch die Grafikleistung (die ich aber anscheinend nicht brauche)

Subjektiv hätte ich damit das bessere Preis-Leistungsverhältnis.
 
Die Auswahl steht und fällt halt mit dem Bedarf für die Grafikleistung in Spielen. Der Vorteil von Intel im Single-Core liegt bei 10-20 Prozent. Das ist messbar, gelegentlich auch spürbar. Der Vorteil des 4650G in Spielen ist je nach Spiel mal ebenfalls nur messbar, mal deutlich spürbar. Im Arbeitsalltag dürfte sich meiner Meinung nach die Entscheidung für 32 GB RAM deutlicher bemerkbar machen als die Unterschiede bei den Prozessoren.

Wenn hingegen gespielt wird, kommen beide iGPUs mit den alten Titeln zurecht. Sollen es aber neuere Titel sein, wird der 4650G etwas länger noch spielbare Frameraten liefern. Aber wie du schon schreibst: Schon eine dedizierte Low-End-GPU wie die GT 1030 legt nochmal was drauf.

Wirklich gut sind letztendlich nämlich beide iGPUs nicht. Das führt dann schnell doch zu Bedarf für eine "richtige" Grafikkarte, aber das ist beim hier gesuchten Rechner schlichtweg außen vor. Da darf es dann keiner von den DeskMinis sein, ein 300W-Netzteil ist schnell zu schwach, und gute GPUs sind aktuell tendenziell unbezahlbar.
 
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Danke für die Erklärung 🙂

Das macht die Entscheidung zwar nicht leichter, aber damit kann ich eine Gpu ausschließen.

Ein Midi-Tower macht in der aktuellen Hardware Situation sowie meinen Anforderungen auch keinen Sinn, nachdem mittel bis kurzfristig die neuen MB's mit DDR5 kommen. Dann bringt auch ein jetzt aktuelles und erweiterbares DDR 4 MB nichts, außer die Möglichkeit der Erweiterung mit der dann abzuverkaufenden (alten) Hardware für die alten MB's.

Eine Frage bzgl. dem Intel ist für mich noch offen.

Bei dem Deskmini h470 mit dem i5 11400 bin ich an den DDR4 Ram mit 2666 Mhz gebunden, da der 3200 vom h470 nicht unterstützt wird und der 2933 utopisch teuer ist.

Bei dem Amd sind es die 3200er.

Sind auch hier die Unterschiede marginal (unabhängig von 16 oder 32gb) oder sollte das die Entscheidung eher pro Amd beeinflussen?
 
Lulu69 schrieb:
Sind auch hier die Unterschiede marginal (unabhängig von 16 oder 32gb) oder sollte das die Entscheidung eher pro Amd beeinflussen?
In Anwendungen sind die Unterschiede von einigen Ausnahmen abgesehen (v.a. Kompression wie z.B. 7-Zip) gering, in Spielen mit der iGPU hingegen deutlich. Daher verstärkt es einfach das Argument, wo AMD auch ohne diesen Aspekt schon vorne ist.
 
Nixdorf schrieb:
Die Auswahl steht und fällt halt mit dem Bedarf für die Grafikleistung in Spielen.
Nixdorf schrieb:
Wenn hingegen gespielt wird, kommen beide iGPUs mit den alten Titeln zurecht. Sollen

Wirklich gut sind letztendlich nämlich beide iGPUs nicht.
Wenn ich von den angegebenen Spielen mal Anno 1404 als Referenz mit den höchsten Anforderungen nehme und dazu die Auslastung bei 85% Arbeit & Co. und 15 % Spiele einschätze, dann bleibt eigentlich nur der 11400, meinetwegen 11500.

Leider gibt es in den Intel Minis kein MB mit DDR4 3200 Unterstützung.

Könnte ich in den H470 auch 32Gb So-dimm 3200 stecken, der dann mit maximal 2933 läuft? Wird das automatisch durch das MB "begrenzt", nachdem der Cpu das packen würde?
 
Nach viel Arbeit in der letzten Zeit war mal wieder etwas Zeit für ein paar Überlegungen bzgl. der neuen Anschaffung. Vor der Bestellung brauche ich nur noch euren Segen, bitte 🙂

Ich habe mich am Ende dann tatsächlich für einen Midi-Tower entschieden. Ein Grund war, dass ich mich einfach nicht auf die fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten des H470 festnageln lassen wollte. Ein anderer Grund, dass der Aufpreis vom Mini zum Midi-Tower bei "nur" ~ 120€ liegt und ich mir die Option einer Gpu "offen" halten möchte, auch wenn sich das vielleicht nur auf Anno 1800 etc. beschränken wird, je nachdem wieviel Zeit ich dann tatsächlich dafür haben sollte. (Diesbezüglich habe ich auch ein etwas stärkeres Netzteil ausgewählt)

P5 Ssd 500gb
i5 11500
Msi B560
Ballistix 32Gb DDR4 3200
be quiet DarkRock4
be quiet purebase 500
be quiet purepower11 400w

Passt die Zusammenstellung so?

Ich habe wegen dem Thema Esd und diesen empfindlichen Intel Cpu Sockel/pins ziemlich Respekt vor dem Einbau.

Wenn es dann soweit ist: Mit welchen Programmen teste ich, ob das System so funktioniert wie es soll bzw. alles erkannt wurde? Ich habe mal etwas gelesen von Prime95

Vielen Dank nochmals. Super Forum👍
 
Lulu69 schrieb:
Passt die Zusammenstellung so?
Passt. Ich persönlich würde den 11500 durch einen 11400 ersetzen und statt der 500er-SSD eine mit 1TB nehmen. Der Kühler ist auch eher auf der teuren Seite, aber das soll ja wohl ein All-bequiet-Build werden.
Lulu69 schrieb:
Ich habe wegen dem Thema Esd und diesen empfindlichen Intel Cpu Sockel/pins ziemlich Respekt vor dem Einbau.
Nimm die Plastikkappe nicht vorab von der Sockelabdeckung, sondern klappe sie mit hoch, setze die CPU ein, und beim Zuklappen springt die Abdeckung von selber raus. So minimierst du den Zeitraum, in dem die bei Intel sehr empfindlichen Sockel-Pins entblößt sind. Die korrekte Ausrichtung der CPU kann man mit den kleinen Dreiecken auf CPU- und Sockel-Ecken auch vor dem Öffnen des Sockels schon abklären.
Ergänzung ()

Ergänzung: Das 400W-Netzteil widerspricht natürlich der Idee, später noch eine GPU zu holen. Wenn man das fest einplant, sollte man eventuell schon jetzt das entsprechend höher dimensionierte Netzteil nehmen.
 
Das mit dem all-be quiet ist nicht meine Absicht gewesen. Das Gehäuse hat mir optisch sowie anhand der Bewertung zugesagt. Als Alternative steht noch das Fractal Define C/Mini C zur Auswahl.

Den Kühler hatte ich ebenso danach gewählt und weil er etwas leiser als der Noctua sein soll. Preislich nehmen die sich ja nichts. Gibt es eine günstige Alternative?

Das Einsetzen der Cpu und dieses Abspringen der Abdeckung habe ich auf Youtube gesehen, aber wenn man da selbst ran muss...

Macht es da eher Sinn jetzt (ohne Gpu) ein Netzteil mit 300W zu kaufen und dann später ein neues Netzteil mit xy W? Ich dachte die ausgewählten 400W wären schon ausreichend 😶

Ansonsten müsste ich jetzt schon wissen, welche Gpu es wird um das passende Netzteil zu wählen? (Und in der Zeit bis zur Gpu den höheren Verbrauch in Kauf nehmen?)😬

Bei den Ssd's war eigentlich der Plan 1x500 pcie 4.0 und 1x 250 pcie 3.0 für windows. Aber 250gb steht preislich im Vergleich zu 500gb in keinem Verhältnis. Und 2x500gb sind eigentlich viel zu viel.
 
Lulu69 schrieb:
Den Kühler hatte ich ebenso danach gewählt und weil er etwas leiser als der Noctua sein soll. Preislich nehmen die sich ja nichts. Gibt es eine günstige Alternative?
Klar geht es günstiger. Das war aber auch nicht notwendigerweise negativ in Bezug auf den Dark Rock 4 gemeint, sondern als Hinweis, dass man bei einem gegebenem Budget auch gut einen etwas schwächer dimensionierten Kühler nehmen kann.

Immerhin soll das ja ein System mit "65W-CPU" sein, und wenn man die Power Limits halbwegs passend dazu einstellt, dann ist ein 57€-Kühler eigentlich schon klar überdimensioniert und so etwas wie ein Arctic Freezer 34 eSports Duo für 20€ weniger reicht auch dicke. Man kommt dann halt eigentlich durchaus mit der Kategorie 30-40€ hin.

Wenn das Geld da ist, ist der Dark Rock 4 keine schlechte Wahl. Die mögliche Ersparnis von ~45€ durch 11400 statt 11500 und einen anderen Kühler war als möglicher Pfad hin zum fast kostenneutralen Wechsel von einer 500GB-SSD zu einer 1TB-SSD gedacht.

Lulu69 schrieb:
Macht es da eher Sinn jetzt (ohne Gpu) ein Netzteil mit 300W zu kaufen und dann später ein neues Netzteil mit xy W? Ich dachte die ausgewählten 400W wären schon ausreichend
Die Frage kennt leider keine einfache Antwort. Die 400W sind halt "weder Fisch noch Fleisch". Für ein reines Office-System reicht auch ein 300er dicke, für eins mit GPU ist es in sehr vielen Fällen zu wenig.

Ich selbst habe hier ein 450W-Netzteil für einen 2700X mit einer RX 580. Das war eine sehr zielgerichtete Entscheidung. Das System kann, wenn es wirklich hart gefordert wird, beim Zocken mit Last auf CPU und GPU in Spitzen an die 385W gehen. Das sehe ich persönlich als brauchbare Maximalbelastung für ein 450W-Netzteil an, denn oberhalb von 80% fällt die Effizienz ebenfalls wieder ab und das ist auch kein Bereich, in dem man das Netzteil auf Dauer betreiben sollte. Zum Glück sieht man die 385W nur sehr selten.

Die RX 580 ist sowas wie eine "Butter-und-Brot-Grafikkarte". Ganz okay, aber nichts für richtig große Ambitionen. Im gleichen Verbrauchsbereich liegt bei aktuellen Karten die RTX 3060, für die ich wegen etwaiger Lastspitzen mindestens ein 500W-Netzteil empfehlen würde. Fragt man im Netz rum, ist auch ganz flott eine 600W-Empfehlung zu lesen. Mit der Karte ist man dann immer noch eher im unteren Bereich des Grafikkartenspektrums, über der 3060 kommen 3060 Ti, 3070, 3080, 3090. Und die Radeon-Pendants gehen ebenfalls noch deutlich höher.

Man muss da also vorab planen, wie weit man später mal gehen will. Oder halt jetzt schon im Hinterkopf behalten, dass man ggf. das Netzteil später tauschen muss.
Ergänzung ()

Lulu69 schrieb:
Bei den Ssd's war eigentlich der Plan 1x500 pcie 4.0 und 1x 250 pcie 3.0 für windows. Aber 250gb steht preislich im Vergleich zu 500gb in keinem Verhältnis. Und 2x500gb sind eigentlich viel zu viel.
Es gibt immer Sockelkosten, egal wie viel Kapazität man kauft. Daher sind meistens zwei SSDs keine gute Wahl, denn man zahlt den Grundpreis doppelt. Meist ist daher beim Preis pro GB das größte oder zweitgrößte Modell am günstigsten und das kleinste am teuersten. Ich schreibe zweitgrößtes, weil häufig das Topmodell einen Premiumzuschlag bekommt.

Auch bei der Crucial P5 gilt das, wenn man sofort lieferbare Angebote vergleicht: 58€ für 500 GB und 110€ für 1TB. Das größte Modell schert wie prognostiziert mit 272€ nach oben aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nixdorf schrieb:
...dann ist ein 57€-Kühler eigentlich schon klar überdimensioniert und so etwas wie ein Arctic Freezer 34 eSports Duo für 20€ weniger reicht auch dicke.
Da gebe ich dir natürlich recht. Ich hatte meinen Fokus auf die Kühlleistung und die Lautstärke gelegt, weshalb der Arctic-Freezer gar nicht angezeigt wurde. Da schaue ich nochmal, ansonsten soll es daran nicht scheitern.
Nixdorf schrieb:
Die Frage kennt leider keine einfache Antwort. Die 400W sind halt "weder Fisch noch Fleisch". Für ein reines Office-System reicht auch ein 300er dicke, für eins mit GPU ist es in sehr vielen Fällen zu wenig..

Man muss da also vorab planen, wie weit man später mal gehen will. Oder halt jetzt schon im Hinterkopf behalten, dass man ggf. das Netzteil später tauschen muss.
Die 400W werden sogar in FAQ der GamingPc's vorgeschlagen, weshalb das für mich logisch war 🙃
Es wird später sicherlich keine GPU jenseits der 300 oder 400€. Ich dachte da eher (wenn überhaupt) an eine für 100-150€, halt für so Sachen wie Anno 1800.

Einerseits bringt es nichts in die Zukunft zu investieren für irgendwas das man vielleicht mal haben wird. Andererseits gibt man doppelt Geld aus, wenn man jetzt die 300W wählt.

Wäre ich mit dem Purepower11 500w oder dem Seasonic auf der sicheren Seite?

Nixdorf schrieb:
Es gibt immer Sockelkosten, egal wie viel Kapazität man kauft. Daher sind meistens zwei SSDs keine gute Wahl, denn man zahlt den Grundpreis doppelt. Meist ist daher beim Preis pro GB das größte oder zweitgrößte Modell am günstigsten
Die 2x 500gb oder 1x250gb und 1x500gb wären von den Kosten her nicht optimal. Ich hatte das eher darauf bezogen um Windows von dem Rest zu trennen
 
Lulu69 schrieb:
Die 400W werden sogar in FAQ der GamingPc's vorgeschlagen, weshalb das für mich logisch war
Meinst du hier? Das ist der Build mit gebrauchten GPUs der unteren Mittelklasse von vor 4 Jahren, und selbst da stehen rechts daneben drei Netzteil-Alternativen mit jeweils höherer Wattage. Die in dem Vorschlag verbaute CPU ist auch ein in der Spitze deutlich genügsamerer Vierkerner. Bei einem 10100 ist das PL2 90W, bei einem 11500 sind es 154W. Die Rocket-Lake-Prozessoren sind halt ziemliche Biester, selbst mit Limits nach Spec.

Lulu69 schrieb:
Es wird später sicherlich keine GPU jenseits der 300 oder 400€.
Das ist genau der Punkt: GPUs unter 300€ mit 400W-Netzteil? Ja, vielleicht. Aber die bis 400€? Not so much. Das ist exakt der Bereich, wo es eng wird. Die von dir genannten 500W-Netzteile haben sicherlich mehr Freiraum, das bequeit steht ja auch im Gaming-PC-Link oben dabei. Und wo wir bei den gebrauchten GPUs waren: Speziell da kann es ja auch gut passieren, dass das Schnäppchen dann doch etwas durstiger als gedacht ist.

Lulu69 schrieb:
Ich hatte das eher darauf bezogen um Windows von dem Rest zu trennen
Welcher Rest? Ich habe nichts von einem Linux-Dual-Boot oder dergleichen gelesen, wo sowas ggf. sinnvoll sein kann. Solange das ein reiner Windows-PC wird, gibt es keinen zwingenden Grund für eine getrennte Speicherung von System und Daten auf unterschiedlichen Laufwerken. Was aus Kostengründen als Aufteilung Sinn ergäbe, wäre eine SSD und dazu ein HDD-Datengrab für großen Platzbedarf. Ich habe selbst eine 1TB-SSD und eine 12TB-HDD, weil derart große SSDs immer noch eklig teuer sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nixdorf schrieb:
Das ist genau der Punkt: GPUs unter 300€ mit 400W-Netzteil? Ja, vielleicht. Aber die bis 400€? Not so much. Das ist exakt der Bereich, wo es eng wird. Die von dir genannten 500W-Netzteile haben sicherlich mehr Freiraum
Ok, das habe ich verstanden. Ich hätte jetzt definitiv das 300er genommen und später aufgerüstet, wenn ich der Meinung bin, dass tatsächlich eine Gpu her muss.
Allerdings kostet das 500er PP 11 gerade nur 7€ mehr.

Nixdorf schrieb:
Solange das ein reiner Windows-PC wird, gibt es keinen zwingenden Grund für eine getrennte Speicherung von System und Daten auf unterschiedlichen Laufwerken.
Ok, dann wähle ich wohl eine 500gb und gebe der Partition für Windows genug Platz.

Ich dachte eher, dass es bei Neuinstallationen von Windows einfacher ist, wenn dies nur die Windows Ssd betrifft statt der Windows Partition auf einer Ssd auf welcher noch weitere Partionen mit relevanten Daten sind.
 
Lulu69 schrieb:
Ich dachte eher, dass es bei Neuinstallationen von Windows einfacher ist, wenn dies nur die Windows Ssd betrifft statt der Windows Partition auf einer Ssd auf welcher noch weitere Partionen mit relevanten Daten sind.
Ne, bezüglich Neuinstallation ist das erstmal irrelevant. Einziger Punkt wäre: Wenn es wirklich mal einen physischen Defekt gäbe, wären Windows und Daten hinüber, weil der beschränkt sich natürlich nicht auf eine Partition. Aber auch den Punkt halte ich für vernachlässigenswert.
 
Lulu69 schrieb:
Allerdings kostet das 500er PP 11 gerade nur 7€ mehr.
Ja eben, der Aufpreis für mehr Wattage innerhalb einer Baureihe ist meist gering. Daher ja die "Eine Nummer höher"-Empfehlung. Verglichen mit einer späteren Ersetzung sind es Peanuts.

Lulu69 schrieb:
Ich dachte eher, dass es bei Neuinstallationen von Windows einfacher ist, wenn dies nur die Windows Ssd betrifft statt der Windows Partition auf einer Ssd auf welcher noch weitere Partionen mit relevanten Daten sind.
Wie oft installierst du denn Windows neu? Zurücksetzen geht ggf. auch mit dem Inplace-Upgrade, bei dem man die Daten behalten kann.
 
Nixdorf schrieb:
Wie oft installierst du denn Windows neu?
Natürlich nicht so oft. Aber ab und zu soll das bei Problemen ja hilfreich sein. (Malware etc.)

Vorab wollte ich mich mal hier im/beim Forum und natürlich ganz besonders bei dir nixdorf für die super Hilfe bedanken.

Letztendlich habe ich mich bei den fraglichen Komponenten für 1x500gb, den 11400, 600W und den Dell s2721d mit Vesa entschieden

Es ist soweit alles bis auf die Cpu bestellt. Diese Bestellung wird heute erfolgen. Allerdings habe ich über das Wochenende eine günstige Möglichkeit (~280€ mit Rechnung über 8 Bekannte und dessen Bruder von der Großmutter arbeitet in einem Pc Laden 😉) bekommen einen i7 11700 zu kaufen. Natürlich erstmal gezögert....weil ich wohl diese 100€ Mehrkosten auch einsparen könnte?

Vorab vielen Dank und bleibt alle gesund.
 
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Der 11700 ist für die avisierte Nutzung Overkill.

Das ist ein Balanceakt mit Stromverbrauch und Kühlung. Hält man sich an die Power Limits, bringt der 11700 bei Dauer-Volllast wahrscheinlich nicht mal 20% mehr Performance trotz 33% mehr Kernen. Da stellt man ganz schnell PL1 von 65W auf was höheres, und dann wird auch der 11400 gleich nochmal flotter.

Die 65W-Modelle von Rocket Lake sind allesamt Verbrauchsmonster im Power-Limit-Käfig. Die Sechskerner kann man genau so von der Leine lassen wie die Achtkerner.
 
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Nixdorf schrieb:
Die 65W-Modelle von Rocket Lake sind allesamt Verbrauchsmonster im Power-Limit-Käfig
Ja, das hatte ich auch gelesen. Mein schlechtes Gewissen war bis zu deiner Aussage eigentlich beruhigt.

Gegenüber dem 4650g verbraucht der 11400 selbst mit 65w wohl mindestens..... einiges mehr.

Der Rechner wird um die 8-10 Stunden/Tag genutzt, weshalb ich mir jetzt aber keine Gedanken über eine Privatinsolvenz bzgl. einer Nachberechnung meines Stromanbieters in 2022 machen muss?

Als Alternative bleibt nach wie vor nur der 4650g/4750g...
 
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