Wärmeleitpaste auftragen

Wie tragt ihr die WLP auf?

  • Klecksmethode (siehe Thread)

    Stimmen: 42 40,4%
  • Verstreichen mit Kreditkarte & Co. (siehe Bild im Thread)

    Stimmen: 62 59,6%

  • Umfrageteilnehmer
    104
Etwas mehr wie ein stecknadelkopf.
 
Reiskorn...

Vielleicht 2 Reiskörner, eher Milchreis, definitiv kein Langkorn und bestimmt kein parboiled
 
ich hab mich da immer an die offizielle Arctic Silver Anleitung gehalten und einen feinen Strich aufgetragen, Gewicht des Kühlers + Anpressdruck verteilen die Paste ganz gut

warum nicht mit Kreditkarte: Unebenheiten+zusätzlicher Anpressdruck lassen Luftlöcher (Hotspots) entstehen da Luft ein äußerst schlechter Wärmeleiter ist
 
Bevor ich hier nen neuen Thread aufmache:
Hat hier jemand schon Erfahrung mit der Liquid Ultra gemacht?
Würde mir die gerne mal kaufen. :D
 
Ich habe mal den Klecks in der Mitte der CPU aufgetragen und mal die WLP verstrichen. Einen für mich messbaren Unterschied habe ich nicht feststellen können... daher macht es für mich keinen Unterschied.
 
Also ich hab schon immer die Verstreich-Methode gemacht.
Mir hat mal ein total genialer PC Freak erklärt, dass der Grund für das Auftragen einer Wärmeleitpaste der ist, dass man die Unebenheiten auf dem Kühler und der CPU ausgleicht.
Wenn man dann aber zuviel raufgibt wirkt das eher als würde man anstatt die "Poren zu schließen" eine neue unebene Schicht darauf geben.
Außerdem kann man nicht abschätzen, ob man viel zu viel WLP raufgegeben hat und ob es den ganzen Dreck in der Seite rausdrückt....
 
Wurde in PCGH getestet - verstreichen kam eindeutig besser weg - da wurden auch mehrere Klecksmethoden getestet.
 
Ich habe früher die WLP immer per Kreditkarte fein verstrichen. Aber seit ich den Archon habe, welcher einen konvexen Boden hat, nutze ich die Klecksmethode. So verteilt sich die WLP einfach gleichmäßiger und es besteht überall Kontakt zwischen Heatpreader, WLP und Kühlerboden.
 
Ich habe die Erfahrung gemacht das mit der "Klecks-Methode" die Temperaturen etwas besser sind. Zudem habe ich die Tage noch gelesen das die Hauptwärmequelle der CPU genau in der Mitte liegt.
 
Wie wäre es denn, wenn man hauchdünn die Paste verstreicht und dann einen winzigen Klecks in die Mitte macht ?
Der Klecks dürfte durch den Druck auch gleichmäßig nach außen gehen.
Man hat also einen gleichmäßigen Auftrag und geht durch die Klecksmethode der Bläschenbildung aus dem Weg. :D

Mein CPU-Kühler wird vermutlich morgen geliefert und bis dahin brauch ich eine passende Methode ! :freak:
 
Mein CPU-Kühler wird vermutlich morgen geliefert und bis dahin brauch ich eine passende Methode !:freak:
Ich glaube du hast hier durch das Schreiben und Lesen mehr Zeit benötigt als wenn du morgen mehrere Methoden ausprobiert hättest:freak:

Wie wäre es denn, wenn man hauchdünn die Paste verstreicht und dann einen winzigen Klecks in die Mitte macht ?
Wenn man Pech hat entsteht an manchen Stellen, an den man die Wlp verstrichen hat trotzdem keine Vedrbindung zw. CPU und Kühlkörper.
 
1337Kevim schrieb:
Ich glaube du hast hier durch das Schreiben und Lesen mehr Zeit benötigt als wenn du morgen mehrere Methoden ausprobiert hättest:freak:


Aber ich kann nicht zwischen CPU und Kühlkörper schauen um die Wärmeleitpaste zu kontrollieren. ;)

Wenn man die Reiskornmethode verwendet, sollte man den Kühler dann einfach nur drauf setzen und fest machen oder drauf setzen und ein wenig hin und her wackeln damit sich die Paste besser verteilt ?
 
ich verstreiche die WLP immer. Die Klecksmethode ist mir einfach zu heickel, denn entweder es ist dann nicht überall WLP auf dem Kühler (zu wenig) oder es drückt die WLP zur Seite raus (zu viel).

Wenn man die WLP gut verstreicht, dann ist dies weitaus besser als so ein Klecks. Es darf halt wirklich nur eine hauch dünne Schicht aufgetragen werden. Ich nehm zum verstreichen immer so nen Spachtel aus Plastik.

@Darkstream: Das in der PCGH hab ich auch gelesen und kann ich auch nachvollziehen. Es kommt immer drauf an wie man die WLP verstreicht.
 
Mit meinem Genesis & i7-2600K hab ich die Klecksmethode probiert (Erbsengroß und vie kleine, wirklich sehr kleine, Punkte rundherum) & es funktioniert sehr gut. Mit 700RPM im Idle um die 28 - 32 °C, unter Last (Prime95) um die 52 - 54° C.

Mit 1000rpm, also max. komm ich nicht über 50 °C.

Die Methode scheint sehr gut zu sein.
 
Sag ich ja, grade bei Kühlern mit konvexen Bodenplatten bietet sich die Klecksmethode an.
 
Zurück
Oben