Wie bereits von PHuV angesprochen ist das Kabel weniger störanfällig.
Macht im Privathaushalt nicht ganz so viel aus, in Büros oder Industrie kreuzen sich Strom- und Datenkabel doch ab und zu und liegen z.T. auch über zig Meter nur mit geringem Abstand auf Kabeltrassen oder C-Profilschienen bzw. Steigetrassen. Dazu sind auch noch deutlich mehr Störquellen vorhanden.
Mit Cat7 und Cat7a können auch unter wiedrigen Umständen und größeren Entfernungen hohe Übertragungsraten sicher erreicht werden. Bis 100m geht sicher danach gibts Glückspiel.
Ca. 160m waren bisher das längste Strecke die ich verlegt habe. Hat zum Glück auch funktioniert.
PHuV schrieb:
bei verputzter Verkabelung würde ein Auswechselung wesentlich teurer kommen als das, was man in ein besseres Kabel jetzt investiert.
Unterputz bietet sich Leerohr an. Dürfte bei Datenkabeln wohl auch außerhalb von Bayern Standart sein?
(In Bayern wird alles Unterputz (Ziegel/Beton/Kalksandstein) in Leerohr verlegt. Nur im Trockenbau/Holzbau nicht.) Da ist ein Austausch möglich.
Problematisch wird es bei Steigtrassen, abgehängten Decken oder Trockenbauwänden, vorallem wenn noch Brandschotts mit im Spiel sind.
Steigtrassen sind zum Teil in den Wohnungen, die werden vor Einzug zugemauert und verputzt. Bei abgehängten Decken hasst du auch keine Chance mehr an die Kabelschellen zu kommen, außer die Revisionsöffnung und Platz zwischen den Decken ist groß genug um in der Decke zu arbeiten.
Am angenehmsten zum Arbeiten sind Rasterdecken und Leerohr von Dose bis Decke.
Bei längeren Strecken im Rohr (mit mehreren Bögen) musst du das Kabel erst mal einziehen.